SEO: Umzug der Domain ohne das Ranking zu verlieren

17.Juni 2008

Früher oder später stellt sich für so manchen Webmaster die Frage, ob es nicht besser wäre einen Umzug der Domain in Erwägung zu ziehen.Gründe hierfür kann es viele geben ein Beispiel dafür wäre, dass sich das Webprojekt so verändert hat, dass die eigentliche Domain nun eher verwirrend für die Zielgruppe ist und deshalb geändert werden sollte.

Viele Webmaster haben aber Angst diesen Schritt zu wagen, weil sie fürchten, dass die viele Arbeit, die im Linkbuilding und in der Erarbeitung des PageRanks stecken, zu Nichte gemacht wird.

Google ist in solchen Fällen allerdings oft nachtsichtig mit den Webmastern und hat Verständnis für eine solche Vorgehensweise und so kann es sein, dass Google unter Umständen den hart erarbeiteten PageRank an den neuen Domainnamen weitervererbt.

So ein Unternehmen ist allerdings an einige Richtlinien von Seiten von Google geknüpft, welche man bei einem bevorstehenden Domainumzug unbedingt beachten sollte.

Das wichtigste ist, dass beim Domainumzug ein nahtloser Übergang geschaffen wird. Dieser nahtlose Übergang muss sowohl für die User, als auch für die Suchmaschine Google selbst erfüllt werden. Google muss in der Lage sein zu erkennen, dass die neue Domain die gleichen Qualitätsmerkmale hat, wie die vorherige Domain.

404-Fehler sind somit tabu, da sie neben den Usern auch Google „ärgern”.

Einige Tipps, die einen Domainumzug unproblematisch ermöglichen sollten:

Es ist ratsam zunächst nur ein Unterverzeichnis, oder eine Subdomain darauf hin zu testen, ob sich deren Content einwandfrei verschieben lässt. Damit die alten Seiten nun in weiterer Folge dauerhaft auf die neue Domain umgeleitet werden können, sollte man ausschließlich 301-Weiterleitungen verwenden.

Das Ganze sollte anschließend noch einmal kontrolliert werden, indem man nachschaut, ob die Suchmaschinenergebnisse für die neue Domain noch dieselben sind, wie für die alten. Ist man sich nun sicher, dass auch das funktioniert hat, kann man nun den kompletten Umzug durchführen. Pauschale Weiterleitungen sollten dabei allerdings vermieden werden, welcher zwar den gesamten Traffic auf die neue Seite weiterleiten und somit auch den 404-Fehler umgehen, gleichzeitig aber auch die Usability der Seite stark reduzieren. Um das zu verhindern, muss der schwerere Weg gewählt werden. Und zwar sollte jede Seite einzeln auf die Neue weitergeleitet werden.

Der nächste Arbeitsschritt befasst sich mit den Links (sowohl interne als auch externe). Klarerweise ist es nicht möglich jeden einzelnen eingehenden Link zu aktualisieren, indem man jeden Webmaster bittet, den Link upzudaten, jedoch sollte man so viele Links als möglich (und hierbei vor allem die qualitativ hochwertigen) „retten”. Bei externen Links, die nicht geändert werden können, sollte man darauf Acht geben, dass die alten Seiten, auf die sie hin linken, auf die neue Seite umgeleitet werden. Soviel zu den externen Links. Allerdings sollte man auch die internen Links kontrollieren. Im Netz gibt es hierfür zahlreiche Tools, die diese Arbeit erleichtern.

Ein Domainumzug ist immer mit einer langen Planungsphase verbunden. Die alte Domain sollte, wenn möglich, nicht sofort aus dem Netz genommen werden. Ein halbes Jahr ist ein guter Richtwert denn spätestens dann sollten auch User, die nicht so oft auf der Seite vorbeischauen, mitbekommen haben, dass die Seite umgezogen ist.

Befolgt man diese Richtlinien, sollte einem erfolgreichen Umzug nichts mehr im Wege stehen.

Artikel gespeichert unter: Weboptimierung

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