PageRank Sculpting – doch nicht das Gelbe vom Eis?
09.Juli 2008
Bis vor Kurzem galt PageRank Sculpting noch als die neue Wunderwaffe in der SEO Branche. PageRank Sculpting ist ein Prozess, bei dem man den Trust, den die Suchmaschine der eigenen Seite gibt, versucht zu kanalisieren. Dieser Trust wird dann nur auf diejenigen Unterseiten weitervererbt, die man selbst als wichtig erachtet.Doch die beliebten Spielchen mit den nofollow Attributen bei Links können sich auch schnell als Schuss ins Bein herausstellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass man diese Attribute gekonnt einsetzt und genau über das wie Bescheid weiß.
Google scheint so vorzugehen, dass die Suchmaschine bei der Indexierung einer Seite zu erst alle Links, die auf der Seite sind, sammelt und anschließend anschaut welche Links doppelt sind. Die Links werden in der Reihenfolge angeschaut, in der sie gefunden wurden. Es liegt auf der Hand, dass bei mehrfachen Links, nur der erste gewertet wird. Hier liegt auch der Knackpunkt des PageRank Sculpting. Denn hat man nun den ersten Link (warum auch immer spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle) mit einem nofollow Attribut ausgestattet, wird überhaupt keiner der Links, die dem gleichen, gewertet.
Ähnliche Komplikationen treten anscheinend auch mit Bildern auf.
Viele Webmaster haben mittlerweile selbst Tests durchgeführt und sind sich über die genannten Ergebnisse einig, dass wenn der erste Link auf nofollow gesetzt wird, auch die anderen Links nicht in die Wertung miteinfließen.
Man muss sich also in Zukunft genau anschauen und überlegen, ob sich die PageRank Sculpting Methoden überhaupt rentieren und zweckdienlich sind.
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