Googles Vorliebe für klassische Werbestrategien

15.Oktober 2008

Bezüglich der Eigenwerbung zieht der Internetkonzern Google nun das Einschlagen eines anderen Weges in Erwägung. Bisher bestand die Eigenwerbung Googles vorwiegend aus Mundpropaganda bzw. aus Kooperationen, damit die Produkte, die das Unternehmen anbietet, an den Mann/ an die Frau gebracht werden.Im Wall Street Journal war nun nachzulesen, dass innerhalb des Unternehmens in der letzten Zeit Diskussionen in Gang gekommen sind, ob man die Werbestrategie nicht noch einmal überdenken solle. Bisher lehnte es Google nämlich ab für die eigene Werbung bezahlte Strategien zu nützen. Vor Allem durch die nicht mehr so hohen Zuwächse, aber auch durch immer neue Produkte, die sich vom eigentlich Geschäft Google entfernen (als Beispiel könnte man hier das Google Handy erwähnen), ist in der Führungsetage darüber nachgedacht worden, ob man nicht einen Schritt in Richtung klassischer Werbung – zum Beispiel Spots in TV, oder Radio – zu machen.

In Punkto Markenbekanntheit zählt Google sicherlich zu den führenden Firmen weltweit. Allerdings könnten die klassischen Werbemittel durchaus noch zu einer Verstärkung der Bekanntheit beitragen und so neue Märkte erschließen, auf denen Google bisher nicht so erfolgreich war, so Experten. Experten raten aber, dass man auch auf neue Marketingstrategien, wie zum Beispiel Virales Marketing, nicht vergessen solle, will man hier erfolgreich sein.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass Google in baldiger Zukunft für seine kompletten Angebote Fernsehspots oder dergleichen schalten wird. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass beispielsweise das Google Handy mit Hilfe solcher Maßnahmen mit vermarktet wird.

Andere Experten befürchten in diesem Zusammenhang allerdings, dass das Image von Google unter solchen Maßnahmen leiden könnte. Darüber hinaus würde man das Zielpublikum verfehlen und würde Gefahr laufen sich in den Schatten anderer Unternehmen zu stellen.

Wir werden also in Zukunft sehen für welchen Weg sich Google entscheiden wird. Nötig hat es das Unternehmen im Moment jedenfalls nicht, großartig viel Werbung zu betreiben.

Artikel gespeichert unter: Google Trends

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