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Was macht ein gutes Ranking aus?

Als SEO hat man es im Zuge seiner Tätigkeiten häufig mit der immer selben Problemstellung zu tun: Und zwar wie man mit möglichst wenig Content und ebenfalls möglichst wenig Backlinks dennoch viel Traffic auf eine Seite ziehen kann. Fünf Punkte sind in diesem Zusammenhang von ausschlaggebender Bedeutung.Zunächst ist es hinsichtlich des Contents wichtig, dass man möglichst nur uniquen – also einzigartigen – Content verwendet. Es macht auch Sinn sich Inspiration von anderen Seiten zu holen. Text kopieren sollte man allerdings nie, da das zu Duplicate Content führt, welcher sich nicht gerade positiv auf das Ranking einer Seite auslöst. Wenn man schon den Inhalt einer anderen Seite verwenden möchte, dann sollte man diesen zumindest umschreiben.

Je Seite sollte es einen Text mit mindestens 100 Wörtern geben, welcher unique ist.

Des Weiteren sollte eine Seite  konkret und klar strukturiert sein. 50 Punkte in der Navigation und dazu womöglich noch ein Mega-Text-Footer sind da nicht sehr günstig. Nur circa 10 Prozent des Webseiteninhalts, sollten wiederholenden Charakter haben.

Bei Kategorieseiten, Linkseiten und auch bei Tagseiten sollte man darauf achten, dass alles auf noindex, follow gesetzt ist. Ein Text sollte somit genau ein Mal im Index zu finden sein und zwar auf der Artikelseite.

Das wichtigste ist allerdings der gesunde Menschenverstand. Sucht ein User nach „Möbel umlackieren”, dann will er sicherlich keine Seite finden, auf der man sich eine Kücheneinrichtung bestellen kann. Der Inhalt einer Seite sollte demzufolge auch zu dem passen, auf das man sie optimiert. Ansonsten kann man schnell Gefahr laufen, als Spammer klassifiziert zu werden und vollständig aus dem Index fliegen.

jetzt kommentieren? 22. September 2008

Wie wichtig die obersten Plätze bei Google sind

Es gibt viele Faktoren, die sich auf das Ranking einer Seite auswirken können. Man findet im Netz eine Vielzahl an Variablen und Schrauben, an denen man drehen kann, um das Ranking einer Seite zu verbessern. Dabei wird oft nicht erwähnt, wie wichtig das Ranking selbst überhaupt ist.Thineyetracking hat in diesem Zusammenhang eine neue Studie veröffentlicht, die das Suchverhalten von Google User analysiert. Hierbei wurde den Probanden eine Eyetracking-Kamera aufgesetzt und dann die Vorgehensweise bei einer Google Recherche beobachtet.

Die Studie kommt zu einem Ergebnis, welches sich gegen die bisher geläufige Meinung stellt. Bisher glaubte man, dass sich User mit der Zeit auf die Suche einstellen und gezielter suchen, das heißt, auch auf den hinteren Seiten, um zu den gewünschten Informationen zu gelangen. Das Ergebnis der Studie zeigt aber das gegenteilige Bild. Laut der Studie konzentrieren sich User, je vertrauter sie mit der Google Suche sind, immer mehr auf die ersten teilweise sogar nur auf den ersten Platz.

Eine mögliche Begründung hierfür könnte darin gesucht werden, dass User, je vertrauter sie mit einer Anwendung sind, immer schneller zu Ergebnissen kommen wollen und keine Zeit verschwenden möchten. Deshalb kommt es häufig vor, dass man eine Suchanfrage umformuliert, wenn man nicht gleich das Gewünschte in den SERPs aufgelistet sieht. In Zahlen gesprochen heißt das bei dieser Studie, dass 80 Prozent der User nur noch den ersten drei Ergebnissen bei Google Beachtung schenken. Des Weiteren sagten 90 Prozent der Versuchspersonen, dass sie lieber ihre Suchanfrage umformulieren, als lange herumzusuchen. Hinzu kommt, dass auch die bezahlten Google AdWords immer weniger geklickt werden, weil auch nicht so internetvertraute User mittlerweile mitbekommen haben, dass es sich hierbei um Werbeanzeigen handelt.

Kritisieren an der Studie könnte man die Größe der Stichprobe. Diese beträgt 30 Probanden, wonach man anzweifeln könnte, ob diese Stichprobe groß genug ist, um auf die Allgemeinheit zu schließen.

Allerdings zeigt die Studie eindeutig, dass es in Zukunft immer noch wichtiger sein wird, unter den Top 3 bzw. sogar auf Platz Eins der SERPs gerankt zu sein.

jetzt kommentieren? 18. September 2008

Wie man Abstrafungen von Google vermeiden kann

Immer wieder liest man, dass es bei Seiten zu einer Abstrafung – im Sinne einer Verschlechterung des Rankings – von Seite von Google gekommen ist. Es macht deshalb durchaus Sinn, sich einmal Gedanken darüber zu machen, was man vermeiden sollte, damit die eigene Seite nicht Opfer einer solchen Abstrafung wird. Hier einige Ideen dazu.Ein häufiger Grund, warum eine Seite abgestraft wird, ist wenn diese zu auf bereits abgestrafte Seiten verlinken. Oft ist es allerdings schwer dies herauszufinden. Im Internet gibt es aber, wie bei fast allen anderen Problemen auch, einige hilfreiche Tools, die die Überprüfung erleichtern. Prinzipiell sollte man es also vermeiden zu solchen Seiten einen Link zu setzen. Das gleiche gilt für sogenannte Doorway-Pages und Linkfarmen.

Umstritten ist, ob sich ein gehäuftes Verwenden von automatisierten Anfragen ebenfalls negativ auf das Ranking auswirken kann. Automatisierte Anfragen werden in der Regel von Tools zur Rankingabfrage durchgeführt. Tatsache ist, dass solche Abfragen laut den Google Richtlinien nicht gestattet sind. Es empfiehlt sich also, Abfragen auf ein Minimum zu beschränken.

Ein weiterer großer Dorn im Auge von Google ist die unnatürliche Verlinkung. Google würde es am liebsten sehen, wenn alle Links natürlich (also einfach aus Gründen einer Empfehlung) gesetzt werden. Sobald die Suchmaschine von einer künstlichen Verlinkung Wind bekommt, führt dies im Normalfall zu einer Abstrafung der Seite.

Versteckte Links und Texte auf einer Seite, die das Ranking in einem positiven Sinne beeinflussen sollen, sind in jedem Fall Tabu. Eine derartige Vorgehensweise wird als Manipulation der Suchergebnisse aufgefasst und kann deshalb sogar in einer Sperrung für den Index enden.

Im gleichen Maße zu einer Sperrung aus dem Index können sogenannte Spam Seiten führen. Spam Seiten im hier gemeinten Sinne sind Seiten, die ausschließlich als Affiliate oder Sponsored Link Seiten konzipiert sind. Eine solche Seite stellt keinen Informationsgehalt für den User dar und ist schlichtweg nur des Geldes wegen online.

Beachtet man also diese Verstoße gegen die „Regeln des Spiels” ist man schon einmal auf der sicheren Seite.

jetzt kommentieren? 10. September 2008

Was für eine Rolle spielt die Themenrelevanz von Backlinks?

Es scheint immer schwieriger zu werden gute Backlinks zu bekommen. Die Kriterien für solche guten Backlinks werden immer strenger und Suchmaschinen scheinen mittlerweile bei Backlinks genaue Unterscheidungen zu treffen.

Immer heiß diskutiert ist die Wirksamkeit von themenrelevanten Backlinks. Viele meinen, dass solche Links überhaupt nur noch die einzigen sind, die zählen und alle anderen so gut wie gar nichts mehr für das Ranking leisten können. Andere wiederum glauben, dass themenverwandte Links lediglich besser gewerteten werden und so einen größeren Einfluss auf die Platzierung der Seite bei den SERPs haben. Dann gibt es noch eine Gruppe von SEOs, die der Meinung ist, dass die Themenrelevanz eines Backlinks noch gar keine Auswirkungen auf das Ranking hat. Diese berufen sich darauf, dass sie einige Tests durchgeführt haben, welche sie zu diesem Schluss kommen ließ. Ein solcher Test sei, wenn man einfach eine Backlinkanalyse für eine topplatzierte Website macht. Hier sei dann der größte Teil der Backlinks von nicht themenverwandten Seiten und sei deshalb ein Indiz dafür, dass diese auch nicht stärker gewertet werden, als andere.

Im Allgemeinen stellt sich die Frage, ob ein themenrelevanter Links objektiv betrachtet denn wirklich ein wichtiges Kriterium sein kann. Denn eine gut rankende Seite kann als Empfehlung – und  ein Links soll aus Google Sicht schlussendlich nichts anderes, als eine Empfehlung sein – auch auf eine andere gute Seite verlinken, die nicht unbedingt vom gleichen Thema handelt. Des Weiteren kann so gut wie jedes Thema mit einem anderen in einem logischen und verwandten Zusammenhang stehen.

Überlegt man sich also einmal selbst für sich in Ruhe die Kontroverse rund um die Bedeutung von themenrelevanten Backlinks, so kann man schnell zum Schluss kommen, dass die Themenrelevanz kein wirkliches Kriterium für die Güte eines Backlinks sein kann.

jetzt kommentieren? 03. September 2008

Was ist eigentlich Blackhat SEO?

Suchmaschinenoptimierung umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen welche dazu dienen, dass die optimierte Seite bei den Suchmaschinen bessere Platzierungen erlangen. Anhand der Vielzahl an Maßnahmen, gibt es auch viele Wege diese zu unterteilen. Eine Unterteilungsform, die man in letzter Zeit immer öfters hört, ist die in Whitehat SEO und Blackhat SEO. Wie man sich vielleicht schon aus den Namen selbst ableiten kann beinhaltet Blackhat SEO die Maßnahmen, welche laut der Suchmaschinen als unlauter gelten. Hier eine kleine Aufstellung von Balckhat SEO Methoden:Da gibt es zunächst einmal das sogenannte Google blowing (der Name Google blowing heißt aber nicht, dass sich diese Methode nur bei Google anwenden lässt). Beim Google Blowing wird eine Linkfarm, bestehend aus vielen Websites, erstellt, welche dann alle auf die eigentlich zu optimierende Seite linken und diese somit pushen. Diese Vorgehensweise wird von Google mit einer Sperrung aus dem Index geahndet.

Eine weitere sehr fiese Vorgehensweise setzt bei der Ausschaltung vom Konkurrenten an. Sie nennt sich Tattling und hierbei werden Google bezahlte Links vom Konkurrenten gemeldet. Hat dieser keine bezahlten Links, so werden einfach selbst welche gekauft, die dann auf die Seite des Konkurrenten linken sollen.

Wieder beim Konkurrenten setzt die Copyright Anklage an. Hier meldet man der Suchmaschine einen Verstoß gegen das Copyright. Ob diese Vorwürfe stimmen oder nicht, der Konkurrent wird automatisch 10 Tage aus dem Index genommen, um in dieser Zeit die Vorwürfe auf deren Richtigkeit hin überprüfen zu können.

Die nächsten beiden Methoden sind sehr nahe mit einander verwandt, gleichen sich aber dennoch nicht ganz. Die Rede ist von Search Fraud (also Suchbetrug) und Click Fraud (Klickbetrug). Beim Search Fraud wird ein für die Seite des Konkurrenten relevantes Keyword so oft in die Suchmaschine eingegeben, bis dessen Tagesbudget aufgebraucht ist. Click Fraud hingegen ist das gezielte Klicken einer Google AdSense Anzeige, sodass der Anschein eines Klickbetrugs entsteht.

Auf solche Methoden sollte man sich allerdings keinesfalls einlassen, denn wenn einem die Suchmaschine auf die Schliche kommt, muss man ebenfalls mit negativen Konsequenzen rechnen.  

jetzt kommentieren? 03. August 2008

Reziproke Links – sind sie nun schlecht, oder etwa doch nicht?

Wie in so vielerlei Hinsichten in der SEO Branche ist auch die ewige Frage danach, ob reziproke Links dem Rating einer Seite schaden, oder nicht, eine ständig heiß diskutierte und mit verschiedenen Meinungen.Fakt ist, dass in ca. 90 Prozent der Fälle kommt eine reziproke Verlinkung aufgrund einer Linkpartnerschaft Zustande kommt.

Die Frage ob ein A – B – A – Link nun schädlich für die Seite ist, oder nicht könnte aufgrund des folgenden Gedankengangs mit „Nein” beantwortet werden: Ein Linktausch kommt nur Zustande, wenn die Seite auch gut ist, denn wer würde schon mit einer schlechten Seite einen Link tauschen, außer man hat selbst eine (noch) schlecht(ere) Seite. Kein „anständiger” Webmaster geht mit einer Casino, Porno, Maleware oder sonstiger Seite eine Linkpartnerschaft ein. Der Link wird folglich nur ausgetauscht werden, wenn einige Kriterien erfüllt sind, wie zum Beispiel, dass die Seriösität passt und die Seite auch themenrelevant für den jeweils anderen ist.

Eine gewisse Anzahl an Links kann also durchaus nicht schaden. Sie zeigt der Suchmaschine, dass auch andere Seiten die eigene für gut befunden haben.

Gefährlich werden können reziproke Links allerdings, wenn zum Beispiel 100 .wordpress Subdomains sich gegenseitig verlinken, eine Website nur reziproke Links hat, oder wenn eine Seite im Footer jeder einzelnen Unterseite 20 reziproke Links hat.

Wie so oft auch im Leben selbst, gilt auch hier das Motto „alles in Maßen”. Beschließt man also sein Linkbuilding zum Teil auch aus reziproken Links zu machen, ist dem sicherlich nichts entgegenzusetzen. Übertreiben sollte man es aber nicht, denn dann ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und man wird bei den Suchmaschinen sicherlich nicht den erwünschten Erfolg erzielen.  

jetzt kommentieren? 23. Juli 2008

Das Alter einer Domain als Rankingfaktor

Ein nach wie vor heiß diskutiertes und strittiges Thema ist, ob das Alter einer Domain einen Einfluss auf das Ranking einer Seite ausübt, oder nicht. Angenommen wird, dass eine Seite, die schon seit langem besteht, bekannt und groß ist, von den Suchmaschinen als vertrauenswürdig und seriös anerkannt wird. Das bezieht sich vor allem auf den sogenannten TrustRank. Ein weiterer Grund für die Annahme, dass das Domain-Alter eine Rolle spielen könnte ist, dass vor allem Spammer häufig die Domain wechseln und meist nicht länger als ein paar Wochen die selbe besitzen.

Diese Gedanken zum Thema sind durchaus nachvollziehbar und verständlich. Gegner dieser Theorie haben allerdings das Argument, dass es genauso viele alte Domains gibt, die einfach nur geparkt sind. Das heißt, dass auf ihnen kein Content liegt, oder eventuell sogar nie gelegen hat.

Eine indirekte Antwort von Google selbst, könnte das im Jahr 2005 eingereichte Patent zur Informationsbeschaffung basierend auf historischen Daten sein. In dem Patent wird nämlich bestätigt, dass sich Google sehr wohl das Domain-Alter einer Seite anschaut. So werden von Google das originale Registrierungsdatum und auch das Datum zu den jeweiligen Updates angeschaut.

Ob nun das Alter einer Domain aus Gründen des Rankings, oder aus anderen Gründen angeschaut wird, bleibt weiterhin offen. Nachdem Google aber immer darum bemüht ist, die jeweils besten Ergebnisse für die User bereitzustellen, ist es nur schwer denkbar, dass dies Wirklich einen weitreichenden Einfluss auf die Platzierung einer Seite hat. Denn schließlich ist meist nicht das Alter einer Seite darüber entscheidend, ob die Seite gut und relevant ist, sondern der Inhalt der Seite. Denn es gibt viele junge Seiten, die relevanten und orginären Content besitzen und nur aufgrund ihrer Neuheit einen Nachteil gegenüber älterer, eventuell inhaltlich auch schlechterer Seiten besäßen.

Das Alter einer Domain spielt also in jedem Fall, wenn es überhaupt eine Rolle spielt, sicherlich nur eine untergeordnete.

Den einzigen Vorteil, den eine alte Domain sicherlich besitzt, ist der, dass diese wahrscheinlich schon optimiert ist und auch zahlreiche Backlinks besitzt. Das sind Dinge, die bei einer neuen Seite klarerweise erst gemacht werden müssen.

jetzt kommentieren? 18. Juli 2008

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