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5 Tipps für ein gelungenes Online Reputation Management

Online Reputation Management – oder kurz einfach ORM – hat sich in der Zwischenzeit von einer Online Marketing Form für Insider zu einer anerkannten Strategie entwickelt, die in keinem Marketing Mix fehlen darf. Doch was ist das Geheimnis von ORM? Hier 5 entscheidende Tipps, wie auch Sie Ihren digitalen Ruf im Internet Verbessern können.

1. Social Media Profile verwenden
Social Media ist ein unumgänglicher Teil des Online Reputation Managements. Schließlich kann hier auf eine einfache und gleichzeitig höchst effiziente Art und Weise mit dem Zielpublikum Kontakt aufgenommen und gepflegt werden. So kann wichtiges Feedback über die eigenen Aktivitäten generiert werden, welches anschließend wieder in der Unternehmens- und Produktentwicklung wichtige Beiträge leisten kann. Doch selbst, wenn die Zielgruppe in den unterschiedlichen Social Media Anwendungen nicht präsent ist, so sind es die Kritiken mit Sicherheit. Aus diesem Grund sind Social Media Profile in jedem Fall zu empfehlen.

2. Zeitnah antworten
Damit der erwähnte Kontakt und Austausch mit der Zielgruppe floriert und aufrecht erhalten werden kann, muss auf Aussagen und Beiträge zeitnah geantwortet werden. Ansonsten entwickelt sich das Ganze zu einer einseitigen Kommunikation, was von den Usern meist nicht positiv aufgenommen wird. Hinsichtlich der Tonalität sollte man sich prinzipiell an die der Zielgruppe anpassen, in jedem Fall aber höflich bleiben.

3. Mit Kritik offen umgehen
Viele befürchten im öffentlichen Umgang mit Kritik die Büchse der Pandora zu öffnen. Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass ein offener, selbstkritischer und vor allem ehrlicher Umgang mit Kritik das Ansehen, die Authentizität und die Vertrauenswürdigkeit eines Unternehmens steigern kann.

4. Die Marke im Auge behalten
Es ist wichtig ständig darüber am Laufenden zu sein, was über den eigenen Firmennamen, die eigene Marke oder die eigenen Produkte im Netz geschrieben wird. Hierfür ist ein ausführliches Monitoring von Nöten, welches ein schnelles und effizientes Reagieren ermöglicht.

5. Gute Geschäfte machen
Auch wenn die bereits angerissenen Punkte umgesetzt werden, kann der digitale Ruf immer noch miserabel sein. Das hängt in den allermeisten Fällen damit zusammen, dass das, was gesagt und versprochen wird, nicht mit dem zusammen passt, was anschließend tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Womit wir wieder bei der Authentizität wären. Für die Online Reputation ist es wichtig, ehrlich und im Interesse der Kunden zu arbeiten – das kann man nicht oft genug sagen. Das bedeutet auch keine großen Versprechen zu machen, die anschließend nicht eingehalten werden können.

jetzt kommentieren? 15. Februar 2011

3,33 Prozent – die neue goldene Zahl, wenn es um das Thema Keyword Dichte geht?

Bei der OnPage Optimierung einer Seite ist der Inhalt wohl eines der wichtigsten Dinge, auf die man achten sollte. Den Satz „content is king“ wird mittlerweile schon jeder kennen, der sich ein bisschen mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Will man einen guten Text erstellen, dann ist ein zentrales Maß hierfür – zumindest, wenn man bei den Suchmaschinen gut ranken möchte – die Keyword Dichte (oder auch Keyword Density genannt).
Als Faustregel kann man im Internet häufig nachlesen, dass eine Keyword Dichte von 3 bis 4 Prozent optimal ist. Das heißt also, dass auf 100 Wörter geschriebener Text 3 bis 4 Keywords kommen.
So weit so gut, Sistrix wollte das nun aber – wohl eher spaßhalber – etwas genauer wissen und hat alle Seiten, die sich für die Suchbegriffe „SEO“, „Suchmaschinenoptimierung“ und „SEM“ in den Top 10 befunden, etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat man die Keyword Dichte für die besagten Suchbegriffe auf jeder Seite einzeln ausgerechnet und anhand dieser Werte einen Mittelwert über alle Seiten hinweg berechnet. Als Ergebnis präsentiert Sistrix die Zahl 3,33 Prozent.
Auch wenn dieser Versuch wohl eher aus Unterhaltungszwecken unternommen wurde, kann man herauslesen, dass eine Keyword Dichte um die 3 Prozent wohl wirklich am besten funktionieren wird, schließlich wurde diese Zahl von den Seiten errechnet, die sich auf den besten Plätzen befinden.

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Google von sich selbst abgestraft

Googles neues Hobby scheint ja mittlerweile das Abstrafen geworden zu sein. In einschlägigen SEO Foren kann man nach jedem PageRank Update fast nichts anderes mehr lesen, als dass eine Seite von einer Abstrafung betroffen ist.
Bei allen negativen Auswirkungen, die das Ganze nach sich zieht, kann man Google dennoch ein gewisses Maß an Fairness nicht abstreiten.
Wie kommt es zu Abstrafungen? Den meisten dürfte das schon bekannt sein, dennoch, für diejenigen unter uns, die es noch nicht wissen sollten: Google straft Seiten ab, die nicht den hauseigenen Webmasterrichtlinien entsprechen.
Nun hat sich kürzlich herausgestellt, dass Google nicht nur gegen Webmaster ein sehr strenges Regiment in diesem Zusammenhang führt, sondern scheinbar auch gegen sich selbst.
Derzeit sieht man das sehr schön bei der japanischen Ausgabe von Google. Die Seite Google.co.jp hat nämlich angeblich gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen und wurde in weiterer Folge abgestraft. Von einem ursprünglichen PageRank 9 ist nun nur noch ein PageRank 5 übrig.
Ob es sich bei dem Ganzen nur um ein Missverständnis handelt, oder ob es sich hier um eine wirkliche Abstrafung handelt, wird man erst in den nächsten Wochen mit Sicherheit sagen können.

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Das mobile Internet wird von Männern dominiert

Dem mobilen Internet wird ja eine große Zukunft prophezeit. Nachdem mittlerweile fast jeder zweite Haushalt über einen Internetanschluss verfügt, ist das Potential hier bald ausgeschöpft. Ganz anders allerdings ist das beim mobilen Internet. Die Anzahl der Surfer über das Handy, oder ein anderes mobiles Endgerät ist vergleichsweise noch überschaubar. Derzeit scheinen es vor allem Männer zu sein, die das mobile Internet benutzen. 73 Prozent der mobile Surfer lassen sich nämlich dem männlichen Geschlecht zuordnen.
Das zu wissen und im Hinterkopf zu haben, macht im Speziellen Sinn, wenn man Marketing Kampagnen für das mobile Internet starten möchte. Es geht also darum möglichst genau darüber Bescheid zu wissen, wer denn überhaupt mobil surft. Wie bereits erwähnt, sind es vorwiegend Männer, die zudem im Schnitt etwa 34 Jahre alt sind. Sie interessieren sich besonders für das Wetter, Entertainment, News und natürlich Sport.
Diese Daten hat eine aktuelle Studie des Medienvermarkters IP ergeben. Die Studie wurde auf dem mobilen Portal von RTL durchgeführt. Insgesamt nahmen 480 Probanden an der Untersuchung teil.
Die Studienleiter erklären sich den höheren Anteil an Männern damit, dass sich diese einfach mehr für Technik interessieren würden. Dennoch wird damit gerechnet, dass auch die Frauen nicht lange auf sich im mobilen Internet warten lassen werden. Dass sie bis jetzt noch nicht so präsent sind, hängt sicherlich auch damit zusammen, dass das Angebot für Frauen im mobilen Internet noch nicht so entwickelt ist, wie das für Männer. Das könnte also als eine Art Marktlücke genutzt werden.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Veranstaltungen zum Thema Online Marketing im Jahr 2009

Nachdem die OMD bereits vergangenes Monat abgesagt wurde, wird es viele vielleicht interessieren, welche anderen Online Marketing Veranstaltungen das Jahr 2009 zu bieten hat.Am 24. Jänner wird in München die „Webmasters on the Roof” stattfinden.

Am 4. Feber geht es dann weiter mit dem Affiliate Stammtisch in Hamburg.

Ebenfalls im Feber, aber am 14. ist die „Wordcamp” in Jena.

Im März gibt es gleich drei Veranstaltungen. Den Anfang hierbei macht die „Online Marketing Lounge” am 5. in Berlin. Als zweites gibt es dann am 7. und 8. die „SEO Campixx”, die ebenfalls in Berlin stattfinden wird. Am 26. März schließlich wird die „Affiliate Networkxx” in München sein.

Am 15. Mai gibt es dann gleich zwei Veranstaltungen am selben Tag und zwar zum Einen die „SEMSEO” in Hannover und die „Abakus Pubcon” ebenfalls in Hannover.

Am 18. Juni wird die „Affiliate Tactixx” zu Gast in München sein.

Nur wenige Tage später, am 25. Juni findet dann die „Online Marketing Lounge” in Berlin statt, die dann noch einmal am 3. September veranstaltet werden wird.

In Köln wird am 23. und 24. September die „DMEXCO” stattfinden.

Und schlussendlich kurz vor Ende des Jahres wird es noch einmal die „Online Marketing Lounge” in Berlin geben.

Man sieht also, dass auch wenn die OMD abgesagt wurde, es dennoch Alternativen gibt. Besonders empfehlenswert ist die DMEXCO in Köln, die bereits jetzt schon in aller Munde ist und ein bisschen als Nachfolger der OMD gefeiert wird.

Wer den Linkaufbau in kompetente Hände geben möchte, kann den Ihr Linkbuilding Service von teliad nutzen. Neben dem unabhängigen Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Textlinks, bietet teliad einen Linkbuilding Service an, der sich speziell an Kunden wendet, die den Linkaufbau in kompetente Hände legen möchten und ein gewisses monatliches Budget zur Verfügung haben.

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009

Das Ende des Linkbuildings?

Im Zuge der OffPage Optimierung einer Seite sind die Backlinks wohl das wichtigste, das es zu beachten gibt. Lange Zeit war es so, dass man sich hierfür in diversen Katalogen eingetragen hat und zahlreiche Linkpartnerschaften eingegangen ist, damit man zu den heißbegehrten Backlinks kommt und somit auch sein Ranking in den SERPs verbessern konnte.In den USA gibt es bereits einen Trend, der das Linkbuilding tot sagt. Vielmehr gehe es nun um Linkgetting. In den Vereinigten Staaten gibt es auch schon einen eigenen Spezialbegriff dafür und zwar „Linkbuilding 2.0″.

Der Unterschied hierbei ist recht einfach erklärt. Beim Linkbuilding geht es darum, selbst aktiv zu werden und die Backlinks für die eigene Seite zu bekommen – ganz so, wie es eingangs bereits beschrieben wurde. Beim Linkgetting hingegen sollen die Backlinks von alleine kommen (ganz im Sinne von Google).

Mit der aktuellen Debatte darum, dass das wichtigste der Seite der Inhalt ist, dürfte das Linkgetting eigentlich nichts großartig Neues sein. Jeder SEO bzw. Webmaster sieht es gern, wenn er Backlinks ohne Zutun bekommt. Das spart Geld und vor allem auch Zeit.

Diese Vorstellung ist zwar wirklich schön, in der Wirklichkeit allerdings nur sehr hart umzusetzen. Mit Content, der so gut ist, dass die Backlinks von alleine kommen, kann höchstens eine Basisverlinkung aufgebaut werden. Diese werden aber in den aller meisten Fällen für ein gutes Ranking in den SERPs nicht ausreichend sein. Möchte man sich vor der Konkurrenz platzieren, dann wird man nach wie vor nicht darum herumkommen, auch auf die altbewährten Methoden zu setzen. Das heißt also, dass man selbst aktiv wird und sich um Backlinks bemüht. Schließlich schläft die Konkurrenz nicht und macht das auch.

In der Regel kann die Suchmaschine gar nicht unterscheiden, ob es sich um einen aktiven oder passiven Backlink handelt. So lange das der Fall ist, macht es auch weiterhin Sinn, selbst für die Backlinks zu sorgen.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Googles neue Serverfarm in Oberösterreich

Gerüchte über einen möglichen neuen Standort für eine Google Serverfarm in Österreich gibt es schon lange. Diese wurden allerdings nie bestätigt und alle Informationen darüber streng geheim gehalten.Nun wurde aber bekannt, dass Google in Kronstorf – in Oberösterreich – ein circa 75 Hektar großes Grundstück gekauft hat, auf dem eine Serverfarm gebaut werden soll. Somit bestätigte der Suchmaschinenkonzern die Gerüchte, die bereits seit Mai dieses Jahres bestehen.

Bis zum jetzigen Beschluss über den Bau war es aber ein langer Weg. Ein Jahr gingen die Verhandlungen von Google mit der Gemeinde und dem Land Oberösterreich. Ein besonderer Vorzug des Standorts sei es, dass in der Nähe ein Wasserkraftwerk vorhanden ist und somit die Stromversorgung gewährleistet werden kann, die vor Allem auch für die Kühlung zuständig ist. Darüber hinaus gäbe es auch genügend Fachpersonal zur Unterstützung in der Umgebung.

Erst da nun endlich das Grundstück gekauft wurde, können auch genauere Planungen angestellt werden. So stehen Wasser- und Bodenproben der Region noch aus. Auch die vorhandenen Datenleitungen sowie die sonstige Infrastruktur müssen noch auf ihre Tauglichkeit hin geprüft werden. Bis zur Fertigstellung des Projekts können so noch bis zu zwei Jahre vergehen.

Ursprünglich waren 12 europäische Länder im Rennen für den neuen Standort Googles.

Was genau nun in Kronstorf errichtet wird, ist ein streng gehütetes Geheimnis von Google. Auch die genaue Anzahl der Standorte wird von Google nicht Preis gegeben. Lediglich dass sich in den USA in South Carolina, sowie in Belgien bereits ein Rechenzentrum befindet, fand Bestätigung.

Unter strenger Geheimhaltung stehen auch die Ausgaben, die der Suchmaschinenriese für diesen Standort ausgeben will. Schaut man sich allerdings an, wie viel der gerade im Bau befindliche Standort in Oklahoma kostet, nämlich rund 600 Millionen US-Dollar (das entspricht 478 Millionen Euro), kann man sich ungefähr ausmalen, was an Kosten auf Google für den neuen Standort in Österreich zukommen.

Das Land Oberösterreich arbeitet bereits mit Google für Google Maps zusammen. Das Land hat der Suchmaschine nämlich Kartenmaterial bereitgestellt, welches eine um einiges höhere Auflösung aufweist, als die bisherigen Satelliten Bilder von Google selbst. Weitere Kooperationen mit dem digitalen oberösterreichischen Raum Informationssystem sind am Laufen und werden neu geschlossen.

jetzt kommentieren? 24. November 2008

Google und Yahoo! versuchen den geplanten Werbe Deal zu retten

Die geplante Kooperation von Google und Yahoo! steht bekanntlich an der Kippe und es ist fraglich, ob die beiden Unternehmen die Zusammenarbeit überhaupt durchbringen werden. Vor Allem die amerikanische Wettbewerbesbehörde hat ihre Bedenken geäußert, sowie auch Microsoft und der Online Werbeverband der Vereinigten Staaten.Um die Kooperation dennoch retten zu können haben Google und Yahoo! nun einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der die ganze Situation etwas entschärfen soll, wie das Wall Street Journal berichtet. Eine dieser Entschärfungsmaßnahmen ist, dass die Zusammenarbeit nun von vorläufig 10 auf 2 Jahre beschränkt werden soll. Zudem sollen die Erträge, durch das Anzeigen von Google AdWords Anzeigen in den SERPs von Yahoo! erzielt werden, zu 25 Prozent an Yahoo! gehen (zunächst war von 50 Prozent die Rede).

Der Hintergrund für diese Zusammenarbeit sind bekanntlich die Geldnöte, in denen Yahoo! derzeit steckt. Das Unternehmen ist auf die Finanzspritze von Google angewiesen, da sonst nicht mehr viel der Übernahme durch Microsoft im Wege steht.

Wie bereits erwähnt steht diese Abmachung nun allerdings auf der Kippe. Es wird sich wohl in den nächsten Tagen entscheiden, ob das Ganze noch zu Stande kommt oder nicht. Ein nur geringer Trost dürfte es für Yahoo! sein, dass sein Anteil am Suchmaschinenmarkt in den Vereinigten Staaten das erste Mal seit Langem wieder gestiegen ist und die 20 Prozent Marke überschritten hat.

Sollte der Deal platzen, dann wird Microsoft wahrscheinlich sofort zur Stelle sein und ein neues Übernahmeangebot stellen. Yahoo! wird dann in weiterer Folge sicherlich stark in Bedrängnis geraten und es ist nicht wirklich vorstellbar, dass das Unternehmen die Übernahme noch einmal verhindern kann.

jetzt kommentieren? 08. November 2008

Russland macht Google einen Strich durch die Rechnung

Das russische Kartellamt mit Sitz in Moskau hat dem Suchmaschinenriesen ein weiteres Vordringen auf dem russischen Markt verweigert. Google wollte nämlich den zweitgrößten russischen Anbieter für Werbeanzeigen – namens Begun – übernehmen wollen. Der Internetkonzern wollte dies über eine zypriotische Tochterfirma erreichen, wurde von der moskauer Zeitung für Wirtschaft „Wedomosti” berichtet.Eigentlich war die Übernahme des Werbeanzeigen Anbieters war eigentlich schon im Juli dieses Jahres vereinbart worden. Mit dieser Übernahme wäre es Google aller Wahrscheinlichkeit nach gelungen der Suchmaschine Yandex ernsthaft Konkurrenz zu machen. Yandex ist nämlich die größte Suchmaschine in Russland, wo Google nicht die Marktführerschaft über hat.

Begun besaß im Jahr 2007 etwas mehr als ein fünftel des russischen Anzeige Marktes. Google hingegen kann nur etwa 5 Prozent für sich verzeichnen.

Gerüchten zu Folge habe Wladimir Putin höchst persönlich die Übernahme durch Google verhindert, was allerdings von offizieller Seite her dementiert wird.

Es gibt also noch Staaten, wo Google noch nicht den Markt allein besitzt und so zu sagen über das Internet regiert. Das hat auch Microsoft erkannt und möchte sich nun von den Suchmaschinen in verschiedenen Ländern, wie eben Russland, aber auch in Tschechien, wo Google noch nicht die Spitze ist, etwas abschauen. In diesem Zusammenhang möchte Microsoft seine Live Search umbauen und vor Allem auf den lokalen Markt spezialisieren. Diese Spezialisierung scheint nämlich das Erfolgsgeheimnis der Suchmaschinen zu sein, die Google trotzen können. Ob dieses Vorhaben von Microsoft allerdings gelingen wird, ist eine andere Frage. Ebenso unklar ist, ob sich Google nicht in naher Zukunft einen anderen Weg auf den russischen Markt bahnen wird. Man kann aber davon ausgehen. 

jetzt kommentieren? 04. November 2008

Werden künftig

und

Tags das Ranking stärker beeinflussen?

Im Zuge der OnSite Optimierung spielt es eine große Rolle Keywords in den Überschriftenformaten <h1> und <h2> einzubetten.In letzter Zeit kann man vermehrt in SEO Foren und auf SEO News Webseiten nachlesen, dass verschiedene Webseiten durch Implementierung von <h3> und <h4> Überschriften in den SERPs stetig steigen. Einen Starken Effekt soll die Nutzung dieser Tags bei nicht all zu stark umkämpften Webseiten haben. Darüber hinaus wird berichtet, dass diese Maßnahme vor Allem bei Zwei- oder Drei-Wort Keywords greift.

Dieses neue Kriterium zur Bewertung einer Seite hinsichtlich dessen Ranking kann unter Umständen hinsichtlich der Verfeinerung des Algorithmus von Google eingeführt worden sein. Dieser wurde nämlich in letzter Zeit häufiger merklich verändert. Als Beispiel braucht man nur die Auslesung von Flash-Dateien, oder Java Scripten zu nennen.

Natürlich sind dies bislang alles noch Spekulationen. Durch die gleichzeitig von mehreren SEOs und Webmastern beobachtete Entwicklung, scheint diese Neuerung doch deutlich in eine Richtung zu weisen.

Nun heißt es abzuwarten und sich anzusehen, ob sich diese Spekulationen auch in Zukunft bewahrheiten werden. Einige Webmaster und SEOs haben in ihrem SEO Forum, oder auf ihrer SEO News Seite bereits angekündigt, dass sie hinsichtlich dieser Entwicklung einige Tests durchführen werden, um der Sache auf den Grund zu gehen.

jetzt kommentieren? 03. September 2008

Wieder schlechte Neuigkeiten für Microsofts Live Search

Der schon seit langem rückläufige Trend beim Marktanteil der Suchmaschinen von Microsofts Live Search hielt auch im Juli weiter an. So lag der Anteil in den USA der Suchmaschine bei gerade mal 5,36 Prozent.Google hingegen konnte seine Marktführung weiter ausbauen und lag im Juli bei 70,77 Prozent. Der Vergleichswert vom Vorjahr war 64,35 Prozent.

Microsofts Anteil war im Juli 2007 noch bei 8,79 Prozent und sackte so tiefer in den Keller. Die von Microsoft gesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Suchmaschine und somit zur Rückeroberung eines Teils des Marktes scheinen somit also noch nicht richtig fruchten zu wollen. Microsoft hatte zuletzt die Suchmaschine Powerset aufgekauft, welche sich mit der semantischen Suche auf Wikipedia Artikeln beschäftigte. Microsoft will vor allem mit Hilfe der übernommen Programmierer seiner eigenen Suchmaschine auf die Sprünge helfen. In letzer Zeit ist auch die Rede davon, dass die Live Search einen neuen Namen erhalten soll. Dieses Thema steht schon länger zur Rede und nun scheinen sich die Gerüchte immer mehr zu erhärten, dass die Live Search zukünftig „Kumo” heißen wird.

Indes ging es auch Yahoo! nicht viel besser. So fiel auch dessen Marktanteil von 22,13 Prozent im Juli 2007 auf 18,65 im Juli diesen Jahres.

Wahrscheinlich nicht zu letzt aufgrund der immer anhaltenden Kontroversen rund um Microsoft und Yahoo! einer Übernahme oder doch nicht und den daraus resultierenden negativen Schlagzeilen, kann sich Google immer mehr behaupten. Bislang blieb Google von größeren Skandalen verschont und bringt immer wieder neue Features an die User, welche die Bindung an Google verstärken.

jetzt kommentieren? 20. August 2008

Was das Netz alles über mich weiß…

Schon seit einiger Zeit ist es möglich über eine neue Art von Suchmaschinen, den sogenannten Personensuchmaschinen wie zum Beispiel 123people, viele persönliche Daten über Personen aus dem Internet zu gewinnen. So beispielsweise Fotos, Postanschrift, Telefonnummern, EMail Adressen, Social Network Profile und Blogs.Vor allem Leute, die einen Online-Shop betreiben, Social Networkung Seiten angehören, Blogs und Instant Messaging Dienste verwenden, hinterlassen eine Vielzahl an Spuren im Internet. Meist ist das bei Nutzung solcher Dienste durchaus auch erwünscht. Vielen wissen allerdings nicht, dass die einzelnen Daten, die sie auf verschiedenen Seiten hinterlassen, auch zusammengefügt werden. So können dann anhand der zusammengetragenen Einzeldaten ganze Persönlichkeitsprofile erstellt werden. Auf diese Weise funktioniert zum Beispiel auch die bereits erwähnte Personensuchmaschine 123people. Dieser Dienst zusammen mit dieser Vorgehensweise wird allerdings von allen Seiten stark kritisiert.

Bei der Suchmaschine braucht man lediglich den Namen einzugeben und die Suchmaschine durchforstet dann das gesamte Netz und trägt alle Informationen über die betreffende Person zusammen, die sie finden kann. Dazu gehören Fotos, Telefonbucheinträge zusammen mit der Anschrift, Videos, Weblinks, E-Mail Adressen und vieles mehr. Sogar Dokumente und Einträge auf Amazon kann die Suchmaschine ausfindig machen. Als zusätzliches Service, werden die gefundenen Schlagworte in einer sogenannten Begriffswolke zusammengefasst, damit man sich auf den ersten Blick ein Bild der Person machen kann. Das einzige Problem dabei ist (oder für viele ist es auch ein Segen, weil so die Daten doch nicht so eindeutig und personenspezifisch sind), dass auch alle Daten zu anderen Personen, die den gleichen Namen haben, angezeigt werden. Deshalb ist es oft der Fall, dass die gelieferten Daten ein Mix aus all den Personen, die den gleichen Namen haben, ist.

Wie kommt die Suchmaschine nun aber zu den besagten Daten? Sie greift hierbei auf alle öffentlich zugänglichen Daten des Internets zurück und fasst diese dann zusammen. Bilder werden zum Beispiel bei Google, flickr, MySpace etc. gesucht. Der Lebenslauf könnte bei MySpace online gestellt worden sein und die Telefonnummer und die Anschrift erhält man über das öffentliche online Telefonbuch.

Das ist allerdings noch nicht alles! Für Interessierte, die am Laufenden über die gesuchte Person gehalten werden möchten, gibt es die Möglichkeit, dass sie ihre Email Adresse angeben und bei jedem neuen Eintrag zu dieser Person via Email informiert werden.

123people hingegen sieht kein Problem beim Anbieten des Services. Es werden keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt. So betont das Unternehmen sogar, dass sie Leute eher darauf aufmerksam machen wollen, wie diese mit ihren Daten im Internet umgehen. So könne jeder User eine Abfrage für seinen Namen machen und anhand des Ergebnisses zukünftig entscheiden, welche Schritte er vermeiden muss, damit Daten nicht mehr angezeigt werden, welche er auch nicht möchte, dass sie öffentlich zugänglich sind. Hierfür kann man sich auch bei der Personensuchmaschine registrieren und etwaige falsche Daten zu der eigenen Person korrigieren.

Bezüglich der Nichtverletzung von Datenschutzbestimmungen, kann man allerdings auch Einwände einbringen. So sind die Ergebnisse, die die Suchmaschine zusammenträgt, zwar alle der Öffentlichkeit zugänglich, dennoch ist die Nutzung der gewonnen Daten von Dritten in den allermeisten Fällen untersagt. Darüber hinaus werden die personenbezogenen Suchanfragen für zwei Wochen zwischengespeichert, was zu dem unerwünschten Ergebnis führen kann, dass diese von dem Bot von Google gelesen und eventuell auch indiziert werden. Im schlimmsten Fall kann es dann auch passieren, dass der eigenen Name mit Google AdWords verknüpft wird und für den eigenen Namen plötzlich Anzeigen bei der Suche bei Google erscheinen.

Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Personensuchmaschine 123people festgehalten wurde, dass die Nutzung der gewonnen Daten zu Marketing-Zwecken nicht gestattet ist. Wie man allerdings eine solche Nutzung im Bedarfsfall rechtlich nachweisen will, wenn die Daten alle im Internet frei zugänglich sind, bleibt allerdings sehr fraglich.

Es ist darüber hinaus auch nicht möglich, dass man die Inhalte, die die eigene Person betreffen, aus der Suchmaschine rauslöscht, da die Ergebnisse automatisch generiert werden. Wenn man es also vermeiden möchte, dass die Suchmaschine die persönlichen Daten findet, müsste man seine gesamten Profile, aus denen die Daten gewonnen wurden, löschen. Und nicht einmal das garantiert, dass die unerwünschten Daten dann nicht weiterhin bei der Suchmaschine gelistet werden. So muss man in einem solchen Fall unter Umständen einen eigenen Antrag stellen, damit die Daten aus dem Index der Suchmaschine verschwinden. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass 123people selbst entscheidet, ob die Daten gelöscht werden, oder nicht.

Von vielen als problematisch gesehen wird auch der Mix verschiedener Personen mit gleichen Namen. So kann es sein, dass jemand mit gleichen Namen rassistische Einträge in Blogs oder der gleichen getätigt hat, die dann unter dem eigenen Namen aufscheinen. Das kann dann unter Umständen ein schlechtes Bild auf mich werfen.

123people ist nur die Spitze des Eisbergs der sich entwickelnden Personensuchmaschinen. Mittlerweile gibt es eine Reihe anderer, die mit dem gleichen System arbeiten. Vor allem Personalmanager nützen diese Dienste zur Überwachung von Mitarbeitern, oder zur Bewertung von Bewerbern.

Die menschlichen Daten werden also immer durchsichtiger und leichter zugänglich. Die Einstellung der Menschen selbst muss sich also in diesem Zusammenhang ändern. Und man wird sich in Zukunft wohl immer mehr und immer öfters genau überlegen, wo man seine Daten Preis gibt und wo nicht.

jetzt kommentieren? 20. Juli 2008

Wieder ein neuer Trend aus den USA – Bidding Directories

Es ist wieder einmal ein neuer Trend dabei aus den USA zu uns zu kommen. Gemeint sind hier sogenannte Bidding Directories oder auch Link Bid Skripten genannt. Bidding Directories stellen eine Weiterentwicklung der früheren Webkataloge dar. Jeder Webmaster muss, damit seine Seite eingetragen wird, einen Minimalbetrag bezahlen. Wenn die Webseite dann den Aufnahmebedingungen entspricht, steht der Eintrag der Seite allerdings ganz hinten, wenn man nur den Minimalbetrag bezahlt hat. Bei Bidding Directories funktioniert das ganze Spielchen nämlich so, dass derjenige, der am meisten bezahlt, auch am weitesten vorne in der jeweiligen Kategorie steht. Zusätzlich bekommen die 10 ersten einer jeden Kategorie einen direkten Link von der Startseite auf ihre Seite.Für viele wird sich jetzt die berechtigte Frage stellen, ob sich ein Eintrag in so einem Verzeichnis überhaupt lohnt. Der Grund, warum es viele Webmaster machen ist der, dass die meisten dieser Verzeichnisse einen sehr hohen PageRank aufweisen.

Ein großer Nachteil – nicht nur für die Geldbörse – ist allerdings, dass es sich hierbei um bezahlte Links oder auch paid links handelt, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Damit kann einem also schnell passieren, dass Google auf die Vorgehensweisen dieser Verzeichnisse aufmerksam wird, und die ganze Seite abstraft.

In Deutschland wird es allerdings eher schwer werden, dass sich diese Art von Verzeichnissen in großem Ausmaß durchsetzten. Denn hierzulande wird mittlerweile nicht mehr so auf den Einsatz von Verzeichnissen gesetzt – außer Artikelverzeichnissen – sondern es geht schon eher in Richtung auf OnSite Optimierung. Das heißt, dass immer mehr Wert auf den Inhalt einer Seite gelegt wird, als auf stupide quantitative Verlinkung.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2008

Datenschützer kritisieren Google Analytics

Google wird wieder einmal von Beobachtern und Datenschützern scharf kritisiert. Die Vorgehensweise, dass Google Cookies auf dem Rechner abspeichert und diese Informationen mit anderen aus anderen Google Diensten kombiniert, lässt die Datenschützer aufhorchen. So sei es mögliche Nutzerprofile zu erstellen, die dann für eine gezielte Werbung eingesetzt werden können.Hauptkritiker dieses Mal sind der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit sowie das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein. Beide legen Unternehmen für den Fall, dass diese Google Analytics verwenden, diesen Service nicht weiter in Anspruch zu nehmen. Die Vorteile von Google Analytics liegen offen auf der Hand: es ist für jedermann gratis und frei zugänglich und darüber hinaus ist es zugegebener maßen wirklich ein gutes Analyseinstrument. Klar dürfte aber auch sein, dass im Leben nichts umsonst ist und auch Google seinen Vorteil aus diesem Tool schlagen wird und versuchen wird, daraus früher oder später Kapital zu machen.

Großen Unternehmen dürfte es nicht all zu schwer fallen auf Google Analytics zu verzichten und statt dessen andere Statistik Programme einzusetzen, die dann auch etwas kosten. Kleine Firmen und vor allem private Webmaster dürften damit allerdings so ihre Schwierigkeiten haben, da ihnen oft das nötige Kleingeld fehlt. Vor allem für diese Zielgruppe ist Google Analytics fast unumgänglich, wenn man eine statistische Auswertung seiner Seite haben möchte, denn – wie schon erwähnt – ist das Tool kostenlos, liefert zuverlässige Daten und erspart eine Menge Arbeit.

Google Analytics oder Google im Generellen ist nicht das einzige Unternehmen, das in der Lage ist, Nutzerprofile zu erstellen. Generell kann man sagen, dass viele gratis Funktionen im Internet auf diesem Grundprinzip basieren, dass man einen gratis Dienst erhält und als Gegenleistung seine Daten hergibt.

Man kann sich also aussuchen, was einem lieber ist. Entweder, dass man seine Daten hergibt und dafür ein gratis Tool besitzt, das auch noch gut funktioniert, oder dass man seine Daten lieber für sich behält und für das gleiche Tool teilweise tief in die Tasche greifen muss. Beide Positionen sind nachvollziehbar und haben ihre Berechtigung. Schlussendlich liegt es bei jedem selbst, was er bevorzugt. Das Problem ist nur, dass viele User oft nicht wissen, dass sie durch in Anspruchnahme eines kostenlosen Tools ihre Daten hergeben.

jetzt kommentieren? 10. Juli 2008

PageRank Sculpting – doch nicht das Gelbe vom Eis?

Bis vor Kurzem galt PageRank Sculpting noch als die neue Wunderwaffe in der SEO Branche. PageRank Sculpting ist ein Prozess, bei dem man den Trust, den die Suchmaschine der eigenen Seite gibt, versucht zu kanalisieren. Dieser Trust wird dann nur auf diejenigen Unterseiten weitervererbt, die man selbst als wichtig erachtet.Doch die beliebten Spielchen mit den nofollow Attributen bei Links können sich auch schnell als Schuss ins Bein herausstellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass man diese Attribute gekonnt einsetzt und genau über das wie Bescheid weiß.

Google scheint so vorzugehen, dass die Suchmaschine bei der Indexierung einer Seite zu erst alle Links, die auf der Seite sind, sammelt und anschließend anschaut welche Links doppelt sind. Die Links werden in der Reihenfolge angeschaut, in der sie gefunden wurden. Es liegt auf der Hand, dass bei mehrfachen Links, nur der erste gewertet wird. Hier liegt auch der Knackpunkt des PageRank Sculpting. Denn hat man nun den ersten Link (warum auch immer spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle) mit einem nofollow Attribut ausgestattet, wird überhaupt keiner der Links, die dem gleichen, gewertet.

Ähnliche Komplikationen treten anscheinend auch mit Bildern auf.

Viele Webmaster haben mittlerweile selbst Tests durchgeführt und sind sich über die genannten Ergebnisse einig, dass wenn der erste Link auf nofollow gesetzt wird, auch die anderen Links nicht in die Wertung miteinfließen.

Man muss sich also in Zukunft genau anschauen und überlegen, ob sich die PageRank Sculpting Methoden überhaupt rentieren und zweckdienlich sind.

jetzt kommentieren? 09. Juli 2008

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