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Googles Vorliebe für klassische Werbestrategien

Bezüglich der Eigenwerbung zieht der Internetkonzern Google nun das Einschlagen eines anderen Weges in Erwägung. Bisher bestand die Eigenwerbung Googles vorwiegend aus Mundpropaganda bzw. aus Kooperationen, damit die Produkte, die das Unternehmen anbietet, an den Mann/ an die Frau gebracht werden.Im Wall Street Journal war nun nachzulesen, dass innerhalb des Unternehmens in der letzten Zeit Diskussionen in Gang gekommen sind, ob man die Werbestrategie nicht noch einmal überdenken solle. Bisher lehnte es Google nämlich ab für die eigene Werbung bezahlte Strategien zu nützen. Vor Allem durch die nicht mehr so hohen Zuwächse, aber auch durch immer neue Produkte, die sich vom eigentlich Geschäft Google entfernen (als Beispiel könnte man hier das Google Handy erwähnen), ist in der Führungsetage darüber nachgedacht worden, ob man nicht einen Schritt in Richtung klassischer Werbung – zum Beispiel Spots in TV, oder Radio – zu machen.

In Punkto Markenbekanntheit zählt Google sicherlich zu den führenden Firmen weltweit. Allerdings könnten die klassischen Werbemittel durchaus noch zu einer Verstärkung der Bekanntheit beitragen und so neue Märkte erschließen, auf denen Google bisher nicht so erfolgreich war, so Experten. Experten raten aber, dass man auch auf neue Marketingstrategien, wie zum Beispiel Virales Marketing, nicht vergessen solle, will man hier erfolgreich sein.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass Google in baldiger Zukunft für seine kompletten Angebote Fernsehspots oder dergleichen schalten wird. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass beispielsweise das Google Handy mit Hilfe solcher Maßnahmen mit vermarktet wird.

Andere Experten befürchten in diesem Zusammenhang allerdings, dass das Image von Google unter solchen Maßnahmen leiden könnte. Darüber hinaus würde man das Zielpublikum verfehlen und würde Gefahr laufen sich in den Schatten anderer Unternehmen zu stellen.

Wir werden also in Zukunft sehen für welchen Weg sich Google entscheiden wird. Nötig hat es das Unternehmen im Moment jedenfalls nicht, großartig viel Werbung zu betreiben.

jetzt kommentieren? 15. Oktober 2008

Einblicke ins Google Datenzentrum

Die Datenzentren von Google sind bekanntlich so groß wie Fußballfelder. Man kann sich also vorstellen, welches Datenvolumen hier zusammenläuft. Doch wie genau dort gearbeitet wird, war bisher eigentlich immer ein gut gehütetes Geheimnis. Erstmals seit bestehen der Firma gibt Google nun kleine Einblicke in seine Betriebsgeheimnisse. Diesmal aber nicht, um die Funktionsweisen des Algorithmus preis zu geben, was sicherlich viele SEOs höchst erfreuen würde, sondern um sein umweltbewusstsein zu beweisen.So gibt Google bekannt, dass das Unternehmen wohl über die stromsparendste Datenzentren weltweit verfüge. In diesem Zusammenhang wurde einige Geheimnisse offenbart, wie es Google schafft dies zu bewerkstelligen, um als gutes Vorbild in der Welt voran zu gehen und auch andere Unternehmen auf die Umwelt und deren Schutz aufmerksam zu machen.

Der Umweltschutz generell ist in der IT-Branche nicht nur ein Lockmittel für Neukunden, sondern aufgrund der hohen Energiekosten auch immer mehr ein Mittel um Einsparungen vorzunehmen.

In den vereinigten Staaten war der Energieverbrauch der Datenzentren im Jahr 2006 in den Vereinigten Staaten 1,5 Prozent des gesamten, verbrauchten Storm. Bereits innerhalb von 2 Jahren stieg dieser Anteil auf 2,5 Prozent. Vor Allem wegen der rasanten Verbreitung des Internets scheint der allgemeine Energieverbrauch immer weiter nach oben zu schnellen. Es besteht also durchaus Handlungsbedarf und so kann man sagen, dass die Aktionen, die Google in letzter Zeit liefert, durchaus gut sind. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass Google 4,4 Billionen Euro dafür investieren will, dass es den USA gelingt sich von fosilen Brennstoffen unabhängig zu machen.

Nach den letzten Negativschlagzeilen, poliert Google sein Image endlich wieder etwas auf.

jetzt kommentieren? 12. Oktober 2008

Neue Suchmaschine auf Google Basis für Schwule – „Schwuugle”

Die neue deutschsprachige Suchmaschine Schwuugle nutzt die bewährte Google Technik und hat sich auf alles rund um Homosexualität spezialisiert.Die Ähnlichkeit der Namen ist kein Zufall, da, wie bereits erwähnt, die Suchmaschine auf Google basiert. Der Unterschied ist, dass bei einer Suchanfrage nur Inhalte aus homosexuellen Kontexten durchsucht werden. Gibt man beispielsweise den Namen einer bekannten Zeitung ein, so wird nicht die Startseite der Zeitung gelistet, sondern Artikel, die von Homosexualität handeln.

Bemerkenswert ist der redaktionelle Aufwand, den man sich in diesem Zusammenhang angetan hat. Die Seiten, die in den Index kommen, werden nämlich alle handverlesen. So haben bereits 1.250.000 Seiten in den Index Einzug gefunden. Für eine handverlesene Auslese hat man sich vor Allem deshalb entschieden, um die Suchmaschine vor einer pornografischen Überflutung zu schützen, die man in einem solchen Bereich leicht vermuten könnte.

Derzeit befindet sich die neue Suchmaschine noch in der Beta Phase. Die Ersteller von Schwuugle haben aber bereits bekannt gegeben, dass an einer lesbischen Version der Suchmaschine bereits hart gearbeitet wird.

Aus SEO-Sicht ist Schwuugle vielleicht interessant, wenn man bedenkt, dass ein homosexueller Haushalt der Statistik nach über ein Drittel mehr Einkommen hat und deshalb auch konsumfreudiger ist, als der Durchschnittshaushalt. Das höhere Einkommen resultiert meist daraus, dass oft beide Partner arbeiten gehen und darüber hinaus keine Kinder haben.

jetzt kommentieren? 09. Oktober 2008

Google – Vom Paradeunternehmen zum Standardunternehmen

In den letzten Jahren ist der Suchmaschinenriese Google immer wieder zu einem der Nummer Eins Arbeitgebern weltweit gewählt worden. Doch in letzter Vergangenheit scheint das Unternehmen so einiges am ursprünglichen Glanz und der ursprünglichen Attraktivität für IT-Fachkräfte zu verlieren. Nicht zu Letzt wohl auch darum, weil es nun schon erste Einsparungen hinsichtlich der Mitarbeitervergünstigungen gibt.Von den Einsparungen betroffen sein soll auch das Essen der Kantinen. Valleywag zitiert dabei einen enttäuschten Mitarbeiter, der bemängelt, dass das kulinarische Programm extrem zusammengekürzt worden sei. So soll es kein Abendessen mehr geben und der Nachmittagssnack zusammen mit dem Teewagen soll ebenfalls bereits gestrichen worden sein. Lediglich das Frühstück und das Mittagessen sind weiterhin noch kostenlos.

Diese Entwicklung kommt allerdings für viele etwas überraschend, wurde Google doch 2007 und 2008 noch zur „best big company to work for” vom Fortune Magazine gewählt. Schenkt man einem Artikel der New York Times Glauben, so wird in naher Zukunft auch das Angebot an Sozialleistungen bei Google etwas enger geschnürt werden. So sollen beispielsweise die Kundenbetreuungsplätze gekürzt werden. Laut der Times entwickle sich Google somit in die falsche Richtung und würde sich zu einem ganz normalen Unternehmen entwickeln und seinen einstigen Status als Ausnahmeunternehmen oder Paradeunternehmen verlieren.

Ganz so beklagen können sich die Google Mitarbeiter dennoch nicht wirklich. Denn weiterhin erhalten bleiben eine Vielzahl an anderen Goodies. So bekommen Google Mitarbeiter zum Beispiel weiterhin Zuschüsse beim Kauf eines Hybridautos und eine freie ärztliche Betreuung.

Google begründet die Einsparungen damit, dass es in der Vergangenheit anscheinend so gewesen sei, dass das Essensangebot ausgenützt worden sei. Viele Mitarbeiter sollen nicht nur die Familie, sondern gleich den ganzen Freundeskreis durchgefüttert haben und zwar auf Kosten von Google. Darüber hinaus habe Google Differenzen mit seiner Catering Firma gehabt.

jetzt kommentieren? 03. September 2008

Neues Google Tool standardmäßig: Google Suggest

Ein neues Google Tool hat nun die Beta Phase verlassen und wird in die normale Suche eingebaut ab Anfang September werden. Die Rede ist von Google Suggest, was auf Deutsch so viel wie Google Vorschlag bedeutet. Vorerst wird das Tool allerdings nur in die englisch-sprachige Version von Google eingebaut werden.Funktionieren wird das Ganze dann so, dass wenn ein User einen Suchbegriff bei Google eingibt, ihm automatisch eine Liste mit weiteren Optionen eingeblendet wird. In dieser Liste befinden sich dann weitere themenrelevante Suchbegriffe, für das Wort, oder die Wörter die der User zuvor eingegeben hat.

Diese Liste wird direkt unter dem Suchfeld eingeblendet werden und das vorteilhafte daran ist, dass neben den Alternativvorschlägen ebenfalls die Anzahl der Suchtreffer aufgelistet ist. Die Vorschläge die Google Suggest macht, können dann angeklickt werden.

Dieses neue Tool kann also vor Allem ungeübten Internetusern eine Hilfestellung bieten, um schneller zu relevanten Informationen zu kommen. Surfer, die sich bereits gut mit dem Internet auskennen und wissen, wie sie nach Informationen suchen müssen, werden dieses Tool eher seltener benützen.

Für die Suchmaschinenoptimierung könnte dieses Tool insofern genützt werden, als dass man anhand der Vorschläge, die Google macht, auf andere relevante Keywords kommt, an die man vielleicht nicht gedacht hätte. Ähnlich also wie etwa bei Google Trends, oder dem Keyword Tool von Google AdWords, nur in etwas vereinfachter Form eben.

Wenn Google Suggest auch in anderen Sprachen erhältlich sein wird, ist bisher noch unklar. Im Google Blog werden dazu keine näheren Angaben gemacht. Man findet allerdings den Verweis, dass das Unternehmen darum bemüht ist, das Tool so schnell, wie möglich auch für andere Sprachen verfügbar zu machen.

jetzt kommentieren? 31. August 2008

Lyons Stadtbibliothek wird von Google digitalisiert

Die Digitalisierung der Stadtbibliothek von Lyon ist das erste Vorhaben dieser Art von Google in Frankreich. Über 450.000 Bücher sollen ab dem zweiten Halbjahr des Jahres 2009 ins Internet gestellt werden.Lyon selbst hat Google zur Digitalisierung ihrer Stadtbibliothek ausgewählt. Lyon ist somit die erste Stadt in Frankreich, die eine solche Digitalisierung einer privaten Firma anvertraut und nicht auf digitale europäische Bibliothek wartet. Gerard Collomb – der Bürgermeister von Lyon – hatte keine Lust mehr zu warten, bis die Digitalisierung aufgrund von europäischen Fonds erfolgt, denn das könnte noch weitere 20 Jahre dauern.

Ein ähnlich Projekt lief bereits 2005 mit der Bibliothek Nationale de France, wurde dann aber nach heftigen Diskussionen abgelehnt. George Kepenekian – der Kulturstadtrat von Lyon – sieht das Unternehmen dieses mal allerdings nicht in Gefahr, da sich seit dem Jahr 2005 einiges getan habe. So haben mittlerweile viele große Bibliotheken die Digitalisierung in Zusammenarbeit mit Google gemacht und so sehe man Freude in die Zukunft.

Das Kulturministerium in Paris hat diese Initiative zur Kenntnis genommen. Von Seiten von Google sagt Philippe Colombet – der Leiter der Google.fr Bibliothek Abteilung -, dass er froh sei, dass nun mehr französisch-sprachige Titel in die Datenbank aufgenommen werden können und betont weiters, dass sich sicher viele Wissenschaftler aus aller Welt für die Schriften der jesuitischen Sammlung der Fontaines interessieren werden.

Die Digitalisierung der besagten mehr als 450.000 Bücher will Google innerhalb der nächsten zehn Jahre beendet haben. Google macht das Ganze kostenlos und kann im Gegenzug dazu die Bilder in seinem Katalog aufführen. Darüber hinaus wird dieser Katalog auch auf der Seite der Stadtbibliothek von Lyon online sein.

Neben der Bibliothek von Lyon gibt es noch viele weitere Prominente Beispiele, wie etwa die Universitätsbibliothek von Harvard, Madrid oder Oxford.

jetzt kommentieren? 16. Juli 2008

Google – die ethische Suchmaschine?

In den Zeiten der Suchmaschinendominanz sprach Google Chef Eric Schmidt über Yahoo!, Online-Werbung und das ethische Verhalten auf einer Veranstaltung der Syracuse University.Eric Schmidt erklärte dort, dass es Google nicht in erster Linie darum ginge, alles zu Geld zu machen, sondern auch darum, dass unsere Welt nachhaltig verändert wird. Um dieses ehrgeizige Ziel erreichen zu können, komme man allerdings nicht darum herum auch Geld zu verdienen.

Schmidt unterstrich seinen guten Willen und schlug den Managern der Zeitungsbranche vor, dass Google ihnen helfen könne, deren Werbeerlöse aus dem Internet zu erhöhen. Der im Internet erzielte Umsatz, würde aber nie an den von den abgedruckten Inseraten und Anzeigen herankommen, so Schmidt weiter. Konkret wolle er mit Hilfe des Werbedienstes von Google „DoubleClick” den Zeitungen unter die Arme greifen.

Kritisch äußerte er sich gegenüber der Übernahmeschlacht von Yahoo!. Er machte deutlich, dass seiner Meinung nach eine Übernahme von Microsoft sich negativ auf Innovationen und auf den Wettbewerb auswirken würde.

Kritisiert wird Google im ethischen Bezug vor allem wegen seiner Vorgehensweise in China. Die chinesische Version von Google wurde nach den Wünschen der chinesischen Regierung zensiert, was sich nach Meinung der Kritiker nicht mit Googles Motto „don’t be evil” vereinbaren ließe. Schmidt äußerte sich auch hinsichtlich dieser Kritik und meinte, dass sich dieses Motto vorwiegend auf die firmeninterne Handhabung der Dinge beziehe. Um allerdings auf dem Markt bestehen zu können, müsse man auch Kompromisse, die nicht optimal sind, eingehen können.

jetzt kommentieren? 17. Juni 2008

Die „Kommando-Zeile” des Google Imperiums – Goosh

Die gegenwärtige Entwicklung, dass Internetseiten immer aufgebauschter werden und mit Grafiken und Animationen nur so überladen sind, mag viele User ansprechen, es gibt aber auch Nutzer, die sich einen schlichteren, auf Text basierten Aufbau des Internets wünschen würden, um so schneller zu relevanten Informationen zu gelangen, ohne von irrelevanter Optik abgelenkt zu werden.So können interessierte User, denen sogar das im Vergleich mit anderen eher spartanische Erscheinungsbild von Google zu viel ist, die „inoffizielle Google Shell” (Goosh) verwenden, welche einen textbasierten Zugriff auf Informationen von Google ermöglicht. Das Aussehen von Goosh ist minimalistisch und kann als Kommandozeilen-Zutritt zu Google begriffen werden.

Die Benutzung von Goosh ist etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings darf man sich von seinem schlichten Aussehen nicht täuschen lassen: Eine Vielzahl der Suchoptionen der „Standard-Google-Suche” können auch hier verwendet werden. Darunter unter anderem auch (logischerweise) die klassische Suche und die Möglichkeit zum Durchstöbern von Nachrichten und Blogs. Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia kann darüber hinaus ebenfalls nach interessanten Informationen durchforstet werden (ohne Bilder verständlicher Weise).

Um sich in der textbasierten Version von Google zu Recht zu finden, befindet sich direkt auf der Seite ein Hilfe-Menü, wo alle wichtigen Befehle und Möglichkeiten beschrieben werden.

Goosh ist somit eine nette Spielerei, kann aber das gesamte Ausmaß des Internets nur unzureichend (aufgrund der reinen Textbasiertheit) wiedergeben, da Bilder und Videos, die das Internet schließlich zu dem machen, was es ist, fehlen. Auch mittlerweile wichtig gewordene Funktionen, wie Google Maps, können in so einer Weise nicht dargestellt werden. Einen Blick ist Goosh alle Male wert.

                                                               

bisher 1 Kommentar 06. Juni 2008