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Normalerweise ist man gewohnt, dass alles was Google in die Hand nimmt zu Gold wird. Google News dürfte hier die Ausnahme der Regel sein.Trotz dass sich zahlreiche Zeitungsverleger bereits Horror-Szenarien ausgedacht haben, welchen möglichen Schaden das Google News Feature für sie anrichten könne, blieb der große Erfolg für das Feature bisher aus. Die News-Suche ist bei weitem nicht so populär wie andere Google Features. Bereits seit sechs Jahren existierend, kämpft Google News immer noch aus den Kinderschuhen hinaus und über die Mittelmäßigkeit zu kommen. Vor allem schafft es das Feature allerdings nicht, sich von der Konkurrenz abzuheben und diese abzuhängen.
Auch an Kritik wird nicht gespart. Vor allem die zäh vorangehende Aktualisierung der News wurde hier als negativ beurteilt. So dauerte es über eine Stunde, bis man eine Nachricht auf Google News sah, in der der Tod der amerikanischen NBC-Legende „Tim Russert” nachzulesen war.
Experten sehen auch keine all zu baldige Änderung dieses Zustandes. Viel mehr Potential hätten da Gmail und oder Google Maps. Ein Grund hierfür sei unter anderem auch das schleppende Wachstum des News-Angebots.
Immerhin kam Google News im Mai auf 11,4 Millionen Nutzer in den USA. Das ist Platz acht aller Newsportale in den USA. Sogar Yahoo! – normalerweise hat das Unternehmen immer das Nachsehen – hatte in der Vergleichszeit 35,8 Millionen Benutzer und nahm Platz eins ein. Schaut man sich das jährliche Wachstum an, bleibt das ebenfalls weit hinter der Konkurrenz zurück. 10 Prozent im Jahr sei zu wenig um ernsthaft mitkonkurrieren zu können.
Ein ähnlich gescheitertes Projekt Googles zeigt, dass es auch der Riese schwer hat, etwas Neues in den Markt zufriedenstellend zu integrieren. So floppte auch mehr oder weniger die Video-Plattform Googles.
Dass Google News im Moment von den Usern noch nicht so angenommen wird, sieht man auch darin, dass Google bislang noch keine Werbeanzeigen auf den News-Seiten geschalten hat. Traut man allerdings Gerüchten, so ist dies bereits in Arbeit. Google versucht sich indes „herauszureden” und so sagte Marissa Meyer – der Vice President ‚Search and User Experience’ bei Google -, dass bei einem Userportal weniger der Traffic, als vielmehr die Qualität zähle.
Auch wenn Google News im Moment noch nicht so der Renner ist, meinen Experten, dass es sich langsam etablieren wird und durch den Rückhalt des Internetriesen Google auch die nötige Ausdauer besitzt.
30. Juni 2008
Google Trends wurde vor Kurzem um ein Feature erweitert. Google Trends for Websites heißt das gute Stück und ermöglicht die Traffic-Analyse einzelner Webseiten.Versucht man allerdings eine Traffic-Analyse für diverse Google-Dienste durchzuführen, bekommt man kein Ergebnis. „Your website does not have data to display” heißt es dann. Dass trifft sowohl für google.com und blogger, als auch youtube und picasa zu.
Die Erklärungsversuche von Google lassen zu wünschen übrig und sind mehr Ausflüchte, als Erklärungen.
Einleuchtender wäre, dass Google das aus diesem Grund nicht macht, weil gar keine vernünftigen Daten geliefert werden können. Das neue Google Trends Feature erfasst das Suchverhalten der Google User. Daher würden nahezu alle Google Dienste bei Google Trends einen Wert von fast 100 Prozent haben. Das Ergebnis wäre so auf jeden Fall verfälscht, was auch auf einen generellen Fehler von Google Trends hinweist. Dieser Makel wird allerdings auch nicht all zu leicht zu beheben sein.
27. Juni 2008
Es gibt viele Hinweise, die man befolgen sollte, um ein gutes Ranking zu erreichen. Es gibt aber mindestens genauso viele Hinweise über Dinge, die man besser unterlassen sollte.Einer dieser Hinweise ist, Cloaking zu vermeiden. Cloaking ist eine bestimmte Form der Weiterleitung (zum Beispiel Metarefresh oder Javascript). Suchmaschinen haben bekannte IPs. „Gewiffte” User haben dies zu ihrem Vorteil verwendet und die Suchmaschine auf eine andere Seite gelenkt, als den User. Mittlerweile sind die Suchmaschinen aber schlauer geworden und diese Technik funktioniert nicht mehr so einwandfrei wie einst.
Text auf der Seite zu verstecken ist schon ein sehr alter Hut. Früher machte man das einfach so, indem man den Text ganz klein und wenn möglich auch noch in derselben Farbe, wie der Hintergrund, geschrieben und dort alle Keywords mehrfach untergebracht. Eine neuere Taktik ist den Text mittels CSS verschwinden zu lassen. Beide Methoden werden von Suchmaschinen aber erkannt und können zum Auschluss aus dem Index führen.
Sogenannte Link-Frame Seiten werden von Suchmaschinen auch nicht gern gesehen. Link-Frame Seiten sind Seiten, die mehr als 100 Links beinhalten und ausschließlich dazu da sind den Wert der Seiten, auf die sie linken, zu erhöhen.
Wie auch im realen Leben, schickt es sich auch im Internet nicht eine schlechte Nachbarschaft zu haben. Das verringert den Wert der Wohnung bzw. der Seite. Eine schlechte Nachbarschaft bezieht sich hier auf Links zu anderen Seiten, die von Google bereits abgewertet wurden.
„Landing pages” oder auch sogenannte „doorway pages” sind bei einer sauberen Optimierung tabu. Solche Einstiegsseiten, die ausschließlich dazu gemacht werden, die Suchmaschine anzulocken, werden von diesen auch erkannt und das kann schlimme negative Konsequenzen nach sich ziehen.
Ist man Webmaster mehrerer Seiten, die beide womöglich noch einen guten PageRank haben, sollte man der Versuchung Stand halten, diese all zu oft untereinander zu verlinken. Für Google könnte das auch wie ein Tauschnetzwerk aussehen, was dann ebenfalls zu Abstrafungen führt.
27. Juni 2008
Google AdSense sollte man nicht auf der Seite verstecken. Schließlich bringen diese nur bei einem Klick Geld und nicht bei einer Einblendung. So muss man die Anzeigen an einem gut sichtbaren Platz unterbringen. Die Anzeige mit dem höchsten Klickpreis wird immer in dem Code des ersten Anzeigenblocks gestellt. Deshalb sollte man darauf achten, diesen an einen strategisch besonders relevanten Platz zu stellen
Eine für viele bewährte Methode, um die AdSense-Anzeigen gut zu platzieren, ist die, die Anzeige im Content, also im Fließtext, unterzubringen.
Die von Google maximal zugelassene Anzahl an AdSense-Blöcken pro Seite (nämlich 3) sollte nur auf Seiten verwendet werden, die auch wirklich viel Content beinhalten. Ansonsten könnte die Anzeige zu aufdringlich, oder offensichtlich wirken, was die User dann eher abschreckt die Anzeige zu klicken.
Auch die Linkfarbe in den Anzeigen spielt eine entscheidende Rolle. Der Internet-User ist es gewohnt, dass Links in blau sind, deshalb sollte man diese Gewohnheit für sich nützen.
Von vorgefertigten AdSense-Vorlagen ist abzuraten. Man sollte die Anzeigen immer an die eigene Seite anpassen. Etwas Vorgefertigtes könnte sich zu sehr vom Rest der Seite abheben, was dann zu weniger Klicks führt.
Ein Artikel sollte sich jeweils mit einem Thema beschäftigen, zu dem dann relevante AdSense-Anzeigen aufscheinen. Wird über zu viele Sachverhalte auf einmal berichtet, verliert auch die Anzeige an Attraktivität und wird weniger häufig geklickt. Hier ist es auch wichtig zu erwähnen, dass man den Bereich, den Google für die Schaltung der Anzeige craweld, einschränken kann. Dies sollte man für den Zentralbereich der Seite vornehmen.
Man muss nicht alles nehmen, was man von Google an Anzeigen serviert bekommt. Im Gegenteil man kann auch Anzeigen von Domains für seine Seite sperren lassen. Dies sollte man auch tun und „unseriöse” Anzeigen nicht auf seine Seite lassen. Dies wird auch durch einen höheren Klickpreis belohnt und macht auch ein Bild, dass die Anzeigen relevant sind für das behandelte Thema.
Man sollte die Anzeigen auch beobachten. Wechseln diese nicht oft, oder wiederholen sich sogar, bedeutet dies, dass es für das Thema nicht viel AdWords-Treibende gibt. Ist dies der Fall, sollte man sich ein anderes Thema überlegen. Zum Beobachten gehört auch, dass man die einzelnen Anzeige-Blöcke channelt. Das hat den Vorteil, dass man die einzelnen Blöcke untereinander vergleichen kann und anhand der Analyse optimieren kann.
Generell ist zu sagen, dass Text-Anzeigen gegenüber Bild-Anzeigen zu bevorzugen sind, denn sie werden von den Usern viel häufiger gelickt.
Hat man AdSense-Anzeigen auf seiner Seite, sollte man nicht mehr all zu viele andere Links auf die Seite stellen, da dies dann zu einem Streuverlust führen kann.
Darüber hinaus, kann auch eine Suchmaschinenoptimierung den Traffic auf der Seite erhöhen, was auch sicher eine Erhöhung der Klicks und somit der Einnahmen mit sich bringen wird.
27. Juni 2008
In letzter Zeit gibt es zahlreiche Neuerungen bei den Suchmaschinenergebnissen bei Google. Angefangen bei Videoeinbindungen, über Karten aus Google Maps und so weiter.Jeder kennt das folgende Problem: man sucht im Internet nach Informationen und viele der Seiten der Suchmaschinenergebnisse sind Flash-Seiten, die ein lang ladendes Intro haben, das erst einmal downgeloaded werden muss.
Google hat nun „Mitleid” mit den Usern und führt den User auf Wünsch direkt zur Seite und überspringt dabei das Intro. Dafür wurde in den Suchmaschinenergebnissen der Punkt „Skip Intro” eingeführt, was dem User das Laden eines lästigen Intros erspart.
Diese Neuerung ist klarerweise keine weltbewegende, zeigt aber, dass Google wirklich ständig um Usability bemüht ist und versucht seine Suchmaschinenergebnissen ständig zu verbessern, um die Informationssuche zu erleichtern und zu optimieren.
Die Designer, die viel Zeit und Arbeit in die Erstellung der aufwendigen Flash-Intros gesteckt hat, wird das eher weniger freuen, wenn diese in Zukunft immer mehr umgangen werden wird.
23. Juni 2008
Die Suchmaschine Google hat in letzter Zeit immer wieder neue Richtlinien herausgebracht, die alle in eine Richtung wiesen: Google machte immer deutlicher klar, dass die Suchmaschine etwas gegen getauschte, oder verkaufte Links hat, bzw., dass alle Arten von Links, die nicht natürlich gesetzt worden sind (also als wirklich Empfehlung), „böse” sind.Linkstealth ist nun eine Technik mit der man Links vor der Suchmaschine tarnen kann.
Wofür werden solche getarnten Links eingesetzt? Klarerweise nicht, um die natürliche (also die von Google gewünschte) Verlinkung zu tarnen.
Linkstealth soll beim reziproken Linktausch verhindern, dass Google erkennt, dass es sich um einen solchen handelt. Stellt man das ganze richtig an, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen erkennt die Suchmaschine die unlautere Methode nicht, zum anderen profitieren beide Parteien von einem qualitativ hochwertigen Link (da reziproke Links generell eher abgewertet werden, bzw. sich an Wert aufheben).
Die Methode ist ganz einfach und man könnte sie als trianguläre Verlinkung bezeichnen. Hat ein Webmaster zwei Domains, kann er im Zuge eines Linktausches von seiner Seite „A” einen Link zur Seite des Partners setzen. Der Partner linkt nun nicht wieder auf die Seite „A” zurück (dann wäre der Linktausch wieder reziprok), sondern er linkt auf die zweite Seite des Webmasters Seite „B” zurück. Seite „B” muss dann klarerweise die Seite sein, die man versucht zu optimieren.
Eine weitere Methode, die allerdings schon stark grenzgängig ist (und die Grenze eventuell auch schon überschreitet) ist die Nutzung eines sogenannten Link-hubs. Hier wird eine spamfreie Seite ins Internet gestellt, die nun mit Links aus vielen verschiedenen Blogs und der gleichen versorgt wird. Man versucht den PageRank der Seite so hoch wie möglich zu treiben, um von dieser dann auf die eigentlich zu optimierenden Seiten zu linken, oder man nützt diese Seite dann als vorher beschriebene Seite „A”, um wieder auf Linkpartnerschaften-Fang zu gehen.
Es versteht sich von selbst, dass sich dieser Beitrag als Information und nicht als Anregung zur Nachmachung versteht.
22. Juni 2008
Der Geschäftsführer von Puls 4, Markus Breitenecker, ist seit Start des neuen Fernsehsenders darum bemüht gratis Fernsehen mit Web 2.0 zu verbinden. Seit 26. Mai 2008 läuft nun auf dem besagten Sender täglich um 19:40 die Sendung „Puls 4 – Google Trends”. In der Sendung werden die täglichen Such-Trends der Österreicher präsentiert. So werden jeden Tag die Top Fünf Ranking-Bereiche der gegoogelten Suchwörter zusammengestellt und in relevante, ansprechende Beiträge verpackt.Der Moderator, Norbert Oberhauser, beleuchtet so jeden Bereich und dessen Hintergründe mit ausführlichen Informationen. Dazu werden auch Studiogäste geladen und um ihre Ansichten und Meinungen befragt.
Das Sendeteam besteht aus 20 Personen, welche von Google Österreich täglich die Suchtrend-Themen der Österreicher erhält. Die Rankings setzen sich aus den am meisten gesuchten Keywords zusammen bzw. aus den Top-Aufsteigern des Tages.
Ein solches Tv-Format ist in diesem Sinne eine Neuheit. Denn zum ersten Mal bestimmt hier der User den Inhalt des Tv-Programmes und nicht die Redaktion. Der Unternehmenssprecher Googles für Nord- und Zentraleuropa zeigt sich begeistert über diese neue Tv-Sendung und unterstreicht dessen weltweite Einzigartigkeit.
Neben den Top Fünf Rankings des Tages werden auch ernste, skurrile und auch witzige Geschichten über Google eröffnet. So wurde in einem Beitrag beispielsweise erwähnt, dass Internetuser bereits 786 Schreibweisen ausprobiert haben, um nach „Britney Spears” zu suchen.
22. Juni 2008
Für die Einleitung einer gigantischen kulturellen Revolution wurde die Suchmaschine Google nun auch ausgezeichnet. In der Sparte „Kommunikation und Humanwissenschaften” erhielt Google die spanische Ausgabe des Nobelpreises: den Prinz-von-Asturien-Preis von Oviedo. Die Jury des Preises lobte, dass es mit Google möglich sei, dass Millionen von Menschen ohne wirtschaftliche, sprachliche oder ideologische Barrieren in Sekunden zahllose Informationen beziehen können.Der Prinz-von-Asturien-Preis wurde erstmals 1981 im Fürstentum von Asturien vergeben und seither werden jährlich Einzelpersonen, Institutionen oder Gruppen aus der ganzen Welt in acht verschiedenen Kategorien ausgezeichnet: Kunst, Literatur, Forschung, Sport, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Eintracht und internationale Zusammenarbeit.
Der Preis selbst ist mit 50.000 Euro pro Kategorie dotiert. Die Preise werden im Herbst im Rahmen einer feierlichen Zeremonie vom spanischen Thronfolger Filipe (dem Prinzen von Asturien) in Oviedo (der Hauptstadt des Fürstentums) verliehen.
22. Juni 2008
Google hat bereits vor einiger Zeit Änderungen bei seiner Bilder-Suche angekündigt. Eine davon ist, dass Google noch dieses Jahr vor hat, Webe-Anzeigen bei den Bilder-Suchergebnissen zu schalten. Hierfür will Google auch seinen Algorithmus ändern und anpassen. Darüber hinaus soll es einen VisualRank geben den man bald bereits in den GoogleLaps begutachten kann.Ein Versuch AdWords-Werbeanzeigen bei den Bilder-Suchergebnissen zu schalten wurde von Google bereits im August 2007 unternommen. Dieser Versuch entpuppte sich als so ein großer Erfolg, dass sich Google dazu entschlossen hat, das ganze nun komplett in die Bilder-Suche zu integrieren. Und anders als bei den organischen Suchmaschinenergebnissen, wird es bei den Bilder-Suchergebnissen sogar Bild-Anzeigen und Banner-Werbungen geben. Das wäre dann somit die erste Google-Suche, die für Werbezwecke nicht ausschließlich auf textbasierte Anzeigen setzt.
Ein neuer Algorithmus für diese Zwecke ist bereits in Arbeit und soll in verschiedenen Testphasen in den GoogleLaps ausgereift werden. Erst wenn der Algorithmus optimiert und ausgereift ist, wird er für die Bildersuche freigeschalten werden.
Wichtig ist, dass man den VisualRank nicht mit dem PageRank verwechselt. Der PageRank „bewertet” im weitesten Sinn eine gesamte Seite. Der VisualRank macht dies allenfalls für die Bilder einer Seite und dient ausschließlich diesem Zwecke: der Reihung der Bilder bei den Bilder-Suchergebnissen von Google.
17. Juni 2008
Google ist im deutschen Raum nicht mehr die Nummer Eins im Bereich der Onlinewebung. Die Top-Position musste der Riese im April an einen Mitkonkurrenten abgeben. Es handelt sich dabei um das Werbevermarktungsunternehmen Advertising.com. Advertising.com hat im April zum ersten Mal mehr Anzeigen schalten können, als Google mit seinen Google AdWords und AdSense. In Zahlen ausgedrückt erzielte Google im April eine Reichweite von 75,27 Prozent, Advertising.com hingegen eine Reichweite von 78,02 Prozent.
Diese Zahlen gelten allerdings nur in Deutschland, trotzdem bleibt es erstaunlich, dass ein eher unbekanntes Unternehmen wie Advertising.com den Internetriesen Google schlagen konnte und mehr Leute erreicht hat. Bedenkt man allein wie viel Prozent der Internetuser durch die Suchmaschine Google und den dazu geschalteten AdWords erreicht werden, man dann noch die ganzen AdSense-Seiten dazuaddiert und zusätzlich noch die Seiten, die erreicht werden mit Hilfe der Zusammenarbeit mit Doubleklick, sollte man eigentlich meinen, dass die Flächendeckung nahezu komplett ist.
Das aller bemerkenswerteste ist allerdings, dass Advertising.com’s Reichweite im Vormonat (also im März) noch auf 69,82 belief. Das bedeutet also, dass das Unternehmen innerhalb eines Monats seine Reichweite um gute acht Prozent hat steigern können.
Das kann nur möglich sein, wenn Advertising.com große Werbekunden für sich hat gewinnen können. Wenn dies nicht der Fall ist, muss an der Glaubhaftigkeit der veröffentlichten Zahlen gezweifelt werden.
10. Juni 2008
Dass Google AdWords-Anzeigen teilweise auch bei Suchanfragen geschaltet wurden, deren Keywords gar nicht gebucht wurden, ist keine große Neuheit. Das Ganze nennt sich unter Google dann „Broad Match”. Allem Anschein nach gibt es nun aber noch ein zweites Matching, das dafür verantwortlich ist, dass Anzeigen auch geschaltet werden, wenn auch das „Broad Match” nicht greift. Liegen soll das an den personalisierten Suchergebnissen.Um das Gesagte mit Hilfe eines Beispiels zu verdeutlichen: Gibt man bei Google beispielsweise den Suchbegriff „Hamburg” ein, sieht man fast ausschließlich Anzeigen von diversen Reiseportalen.
Sucht man nun aber nach „singles” und macht gleich danach neuerlich eine Suchanfrage mit „Hamburg” als Keyword, erscheinen plötzlich Anzeigen von Partnerbörsen.
Warum kann so etwas passieren? Anscheinend hat sich Google gemerkt, wonach man in den vorigen Suchanfragen gesucht hat. Also, dass man vor „Hamburg” nach „singles” gesucht hat. Nachdem es für das Keyword Hamburg keine Anzeigen mit hohem AdRank gibt, werden auch andere Anzeigen geschaltet, die relevant für die vorherige Suchanfrage sind, damit der User vielleicht doch eine der Anzeigen klickt. Allerdings werden diese Anzeigen, wie es aussieht, nur bei der folgenden Suche angezeigt. Sucht man also erst nach „singles”, dann nach „Hamburg” und dann nach „New York” werden die Singlebörse-Anzeigen nicht mehr aufgelistet.
Für das Suchmaschinenmarketing bedeutet das, dass die Kontrolle und die Steuerung über die Schaltung der Anzeigen verringert sind.
06. Juni 2008
Eine etwas unaussagekräftige Untersuchung, die sich dieser anscheinend noch immer nicht geklärten Frage stellt, wollte dem Mysterium auf den Grund gehen. Der Versuch bezieht sich auf den deutschen Google-Index. Für das Experiment wurden 2.500 Keywords herangezogen. Mit diesen Keywords wurden Suchanfragen gestellt und die jeweils ersten 100 Suchmaschinenergebnisse ermittelt. Insgesamt hatte man dann einen Datensatz von 250.000 Suchmaschinenergebnissen und insgesamt ca. 54.000 verschiedene Domains. Nun wurden die IPs dieser Domains ermittelt und mit Hilfe von Geotargeting die Standorte (Städte und Länder) ausfindig gemacht.Nicht verwunderlich ist das Ergebnis dieser Untersuchung. So befindet sich der Großteil der deutschen Webpages auch auf deutschen Servern. An zweiter Stelle kamen die USA, auf Platz Drei und Vier – ebenfalls nicht weiter verwunderlich – Österreich und die Schweiz.
Hat diese Untersuchung nun eine Aussagekraft darüber, ob der Standort der Server eine Rolle spielt? Das könnte man daraus folgern, doch wenn man ein bisschen weiter denkt, drängt sich hier die Annahme auf, dass das Ganze ein Trugschluss ist.
Es erscheint logisch, dass der Großteil der deutschsprachigen Webpages auch im deutschsprachigen Raum gehostet wird. Denn welchen Vorteil hätte man davon seine Seite von einem chinesischen Server hosten zu lassen? Es erscheint auch logisch, dass deutschsprachige Seiten vorwiegend mit anderen deutschen Seiten verlinkt werden und somit auch deren Ranking besser ist.
Die Untersuchung konnte somit kein Licht ins Dunkel bringen und die Frage, ob der Serverstandort eine Auswirkung auf das Ranking einer Seite hat, oder nicht, wird wohl weiter für Diskussionen sorgen.
02. Juni 2008
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