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Online Marketing Trends, die man besser im Auge behält

Rückblickend kann man sagen, dass das Jahr 2010 das Jahr von Social Media war. Die unterschiedlichen Anwendungen wurden sogar so wichtig, dass sich auch Suchmaschinen dazu „überreden“ ließen Social Media Faktoren in ihren Algorithmus einzubauen. Wie wichtig und zukunftsträchtig der Social Media Markt ist, dürften auch die jüngsten Anstrengungen von Google zeigen, sein eigenes, soziales Netzwerk zu etablieren. Welche Auswirkungen das Ganze auf die Suchmaschinenoptimierung haben wird, ist noch nicht abzusehen, doch es kursieren bereits die wildesten Spekulationen darüber, dass sich die SEO Landschaft und mit ihr die Ranking Faktoren umfassend verändern werden, was für die Branche bedeutet, sich wieder einmal neu erfinden zu müssen.

Zwar spielt im laufenden Jahr 2011 Social Media immer noch eine große Rolle, in der Zwischenzeit hat sich aber auch das mobile Internet mit all seinen Möglichkeiten zu den zentralen Trends im Online Marketing dazugesellt.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die folgenden Trends zu kennen, um sie frühzeitig für sich selbst verwenden zu können. Denn wie immer gilt: wer zu erst kommt, malt zuerst – in Sachen Online Marketing bedeutet das, je früher Trends umgesetzt werden, desto einfacher können die Ergebnisse erreicht und gehalten werden.

1. Lokale Sichtbarkeit. Die lokale Suche ist eines der derzeit zentralen Themen. Suchmaschinen – allen voran Google – sind dazu übergegangen, den Standort der Suchanfrage (also des Users) zu identifizieren und gemäß dieser Informationen passende Ergebnisse in der Umgebung auszuliefern. Aus diesem Grund muss für eine ausreichende Präsenz in lokalen Branchenverzeichnissen, Google Maps und Ähnlichem gesorgt werden, damit auch die lokalen Rankings steigen. Besonders die Gastronomie, der Tourismus Sektor und offline Geschäfte profitieren von dieser Entwicklung, da die meisten Smartphone Besitzer dies nutzen, um Lokale, Geschäfte und Hotels in ihrer Umgebung zu finden.
Tipp: User sollten dazu angeregt werden, eine positive Bewertung zu hinterlassen, da diese das lokale Ranking positiv beeinflussen können.

2. Gemeinschaft zählt. Wer sagt was über wen? Ein weiteres, heißes Thema in Punkto Internet Werbung. Je mehr über die eigenen Angebote gesprochen und diskutiert wird, desto besser. Dabei kommt es unter anderem auch darauf an, wer etwas zu sagen hat. „Power User“, die viele Follower oder Freunde haben, besitzen ähnlich der Autoritäten bei der Backlink Generierung, einen größeren Einfluss. Können diese für die eigenen Angebote gewonnen werden, kann auch mit einem Großteil der „Gefolgschaft“ gerechnet werden.
Tipp: Überwiegend negative Kommentare können das Ranking negativ beeinflussen, da Algorithmen dies unterscheiden können. Gleichzeitig muss versucht werden, negative Äußerungen zu neutralisieren, in dem auf sie professionell und um eine Lösung bemühend eingegangen wird.

3. Mobiles Internet. Die Wichtigkeit des mobilen Internets wurde bereits angedeutet. Sinkende Kosten und bessere Endgeräte können immer mehr User begeistern, entsprechend steigt der Anteil der Nutzung. Neben einer guten lokalen Sichtbarkeit muss dafür garantiert werden, dass der eigene Internet Auftritt auch von mobilen Endgeräten aus einwandfrei darstellbar ist, um von diesen Entwicklungen profitieren zu können. In den meisten Fällen empfiehlt sich deshalb eine eigene, mobile Version der Web Präsenz bereitzustellen.

4. Videos. Nachdem das Internet immer schneller wird und es auch im mobilen Sektor bereits Flatrates gibt, bei denen der User nicht mehr auf die verbrauchte Menge zu achten braucht, werden Videos immer bedeutender. Speziell bei Online Shops, oder beispielsweise Hotels und gastronomische Betriebe sollte deshalb auf dieses Medium gesetzt werden, um dem User einen besseren Eindruck der eigenen Angebote liefern zu können. Das begünstigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein User zum zufriedenen Kunden wird.

5. Cross Channel Marketing. Die Auswahl an Marketing Strategien wird immer größer. Jede Strategie hat ihre individuellen Stärken und Schwächen. Um speziell die Schwächen neutralisieren zu können, empfiehlt sich das Arbeiten mit unterschiedlichen Kanälen. So kann die Zielgruppe effizienter und besser angesprochen werden, was sich schlussendlich auf die Conversions und den ROI positiv auswirkt.

6. Advertising. Bei der Werbung im Allgemeinen gewinnen die klassischen Formen wieder mehr an Bedeutung, da sie im Marketing Mix zu einer besseren Effizienz beitragen können. So ist beispielsweise die Banner Werbung wieder stärker im Kommen und kann ihre Wirkung speziell dann entfalten, wenn sie auf zielpublikumsrelevanten Webseiten untergebracht wird. Targeting ist in diesem Zusammenhang eines der Zauberwörter, denn immer bessere Methoden, die Zielgruppe genau dort abzuholen, wo sie sich befinden, werden entwickelt und zum Einsatz gebracht.

7. Ladegeschwindigkeit. User mögen es nicht, lange im Internet auf etwas zu warten. Schon gar nicht darauf, dass eine Seite zu Ende geladen hat. Überfüllte und aufgeblasene Internet Auftritte vertreiben nicht nur User – und mindern somit den Erfolg – sondern auch Suchmaschinen sind in der Zwischenzeit kritisch geworden, was die Ladegeschwindigkeit anbelangt. Google beispielsweise rankt Seiten schlechter, die zu lange zum Laden brauchen.
Tipp: Bilder und alle anderen multimedialen Inhalte, die lange zum Laden brauchen, müssen optimiert werden. Bei Bildern beispielsweise ist dem .jpg oder .gif Format der Vorzug gegenüber von .bmp zu geben. Videos sollten besser auf Video Portale untergebracht werden, statt auf dem eigenen Internet Auftritt, um sie anschließend auf der Seite einzubinden.

Die Online Marketing Möglichkeiten verfeinern sich also zusehends. Für Werbetreibende bedeutet das, dass sie keine halben Sachen mehr machen dürfen. Die Methoden, mit denen gearbeitet wird, müssen professionell umgesetzt werden, um erfolgreich zu sein. Unter Umständen bedeutet das, mit einem professionellen Anbieter zusammenarbeiten zu müssen, dieser ist jedoch dazu in der Lage die Werbung so zu gestalten, dass durch sie mehr Einnahmen generiert werden können, als sie gekostet hat.

jetzt kommentieren? 01. August 2011

Lokale Suche – So klappt’s mit dem Ranking

Die lokale Suche ist aus zwei Gründen sehr interessant: Auf der einen Seite ist sie derzeit ein zentrales Thema der Suchmaschinenoptimierung. Google & Co. versuchen zur Zeit verstärkt ihren Usern relevante Suchergebnisse aus ihrer Umgebung bzw. mit einem lokalen Bezug auszuliefern. Auf der anderen Seite erfüllt sie einen ganz praktischen Nutzen: User tendieren dazu Anbietern aus der näheren Umgebung den Vorzug zu geben. Das wirkt sich nicht nur auf die Angebote eines Online Shops aus, sondern ist vor allem dann von Vorteil, wenn ein Unternehmer sowohl online als auch offline arbeitet.

Die Universal Search begünstigt diese Entwicklung, denn sobald ein User eine Suchanfrage stellt, bei der ein Ortsbegriff verwendet wird – beispielsweise „Hotel Berlin“ – versucht Google möglichst nur solche Ergebnisse auszuliefern, welche auch in irgendeiner Form mit diesem Ortsbegriff auch etwas zu tun haben und liefert beispielsweise Kartenmaterial mit Angeboten in der Umgebung.

Es lohnt sich also, die lokalen Suchergebnisse zu fokussieren und die Optimierung auch in dieser Richtung voranzutreiben. Positiver Nebeneffekt: bei der lokalen Suche ist naturgemäß die Konkurrenz viel kleiner, als wenn man sich mit dem „gesamten“ Internet anlegt und sich profilieren muss. Gleichzeitig ist der Traffic viel zielpublikumsrelevanter, was den Streuverlust nach unten drückt.

So viel zur Theorie, kommen wir nun zur Praxis und zu wichtigen Tipps, welche dabei helfen, die Rankings in der lokalen Suche zu verbessern.

1. Die eigene Page updaten
Google und jede andere Suchmaschine bezieht einen Großteil der Informationen, welche zur Themen und Relevanzbestimmung eines Internet Auftritts benötigt werden, aus den Inhalten – sprich den Texten –, welche sich auf den einzelnen Seiten befinden. Deshalb sollte bereits auf der Seite zu erkennen sein, wo sich das Unternehmen, das Hotel, das Geschäft, etc. befindet. Besonders wichtig sind das Impressum sowie die Kontaktseite, wo immer die Adresse angegeben werden sollte. Darüber hinaus kann die Adresse auch im Footer angegeben werden. Es kann auch nicht schaden, wenn im Fließtext immer wieder einmal ein ortsbezogener Begriff verwendet wird. Natürlich soll das Ganze anschließend den Lesefluss und die Lesbarkeit im Allgemeinen des Textes nicht beeinflussen.

2. An lokalen Angeboten und Communities teilnehmen
Lokale Branchenverzeichnisse, Foren und Blogs sind ein heißer Tipp für Backlinks, welche sich auf die lokalen Rankings positiv auswirken können. Je enger und feinmaschiger die Vernetzung mit anderen, lokalen Seiten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit bei einer entsprechenden Suchanfrage des Users gelistet zu werden.
Prinzipiell wirken sich auch die herkömmlichen Backlinks positiv auf das lokale Ranking aus, sofern diese mit einem Ortsbegriff ausgestattet werden.

3. Google Places & Google Maps
Ein Eintrag bei Google Places bzw. Maps ist sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen kostenlos. Durch den Freischaltungscode kann Google die Authentizität des angegebenen Unternehmens überprüfen, weshalb ein Eintrag großen Wert sowohl für Google als auch für den Webseiten Betreiber und seine lokalen Rankings besitzt.
Im Eintrag selbst kann neben der Adresse auch die Telefonnummer und die URL zum Internet Auftritt angegeben werden. Vor allem auf die URL darf keinesfalls vergessen werden. Besitzt der Unternehmer auch ein offline Geschäft, kann der Google Eintrag zudem dabei behilflich sein, die offline Kundschaft zu vergrößern.
Nachdem bei derartigen Einträgen User ihre Meinung zu den Produkten und Dienstleistungen hinterlassen können, dürfte es sich von selbst verstehen, alles daran zu setzen, die Kunden zufriedenzustellen – viele SEOs gehen zudem davon aus, dass sich viele positive Bewertungen auch positiv auf das lokale Ranking auswirken.
Bei den angegebenen Informationen sollte weiters darauf geachtet werden, dass sich diese mit den Angaben auf der Web Präsenz decken. Vor allem bei der Adresse muss deshalb darauf geachtet werden, dass diese im gleichen Format angegeben wird.

4. Die Whois Info updaten
Wurde der Domain Name mit der derzeitigen Firmen Adresse registriert? Häufig ist das nicht der Fall – beispielsweise, wenn die Domain abgekauft wurde. Viele SEOs glauben, dass Google diese Information ebenfalls in die Bewertung miteinfließen lässt. Ist der Sitz eines Hotels beispielsweise in Berlin, laut der Whois Information befindet sich der Seiten Besitzer aber irgendwo in China, ergibt das kein kohärentes Bild. Es kann deshalb auf keinen Fall schaden, die Whois Info anzupassen.

5. Die Offline Community miteinbeziehen
Speziell dann, wenn das Unternehmen auch abseits des Internets tätig ist, lohnt es, sich im realen Netzwerk aktiv zu engagieren. So kann die Bekanntheit vergrößert werden und neue Partnerschaften – auch im Internet – aufgebaut werden. Mit etwas Glück wird das Engagement auch in unterschiedlichen Medien thematisiert – beispielsweise lokale Zeitungen – was diese Anstrengungen weiter verstärkt.

6. Auf Bing nicht vergessen
Zwar dreht sich hierzulande alles um Google, bei der lokalen Suche lohnt aber auch ein Blick über den Tellerrand. Vor allem Bing Maps kann dabei helfen, mehr Zielpublikum auf den Internet Auftritt zu leiten – vor allem deshalb, weil Bing Vereinbarungen mit Facebook getroffen hat.

7. Zu positiven Bewertungen anspornen
Viele User, welche über die lokale Suche an ihr Ziel kommen wollen, sind auch dazu bereit im Anschluss daran, ihre Erfahrungen in Form von Bewertungen mit anderen Usern zu teilen. Unter der Prämisse die Zufriedenheit der Kunden zu fokussieren, sollte diese Bereitschaft aktiv vom Unternehmen bestärkt werden, da die Anzahl der positiven Bewertungen das Ranking verbessern kann. Dabei sollten sich die Bewertungen nicht nur auf Google Places beschränken, sondern auch in Formen und sozialen Netzwerken ihre Verlängerung finden.

8. Multiple Domains verwenden
International agierende Unternehmen, sollten in jedem Fall die Verwendung mehrer Domains – eine für jedes Zielland – in Betracht ziehen. In Sachen SEO ist es eine schwere Entscheidung, ob mit eigenen Domains, Subdomains oder lediglich Unterverzeichnissen gearbeitet werden soll. Für die lokale Suche eignen sich jedoch klar unterschiedliche Domains am besten, da hier der jeweilige Standort klar definiert werden kann. Die Top Level Domain hat nämlich die größte Einflusskraft, wenn es um die Ortsbestimmung geht.

9. Die nationale Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren
Bei allen Anstrengungen, welche unternommen werden, um den lokalen Rankings auf die Sprünge zu helfen, darf die restliche Zielgruppe nicht außer Acht gelassen werden. Das Ganze ist häufig eine schmale Gradwanderung. Aus diesem Grund sollten vor allem bei der Gestaltung des Internet Auftritts die regionalen Keywords nur so verwendet werden, dass sie die überregionalen Kunden nicht stört. Formulierungen wie „wir bieten hochgradigen Service für unsere Kunden aus Berlin“ sollte deshalb vermieden werden. Besser ist beispielsweise „das Unternehmen mit Sitz in Berlin, ist um das Wohl seiner Kunden bemüht“.

Die lokale Suche und die lokalen Rankings bieten also eine gelungene Ergänzung zu den sonstigen SEO Anstrengungen. Vor allem die steigende Verwendung des mobilen Internets kommt dem ebenfalls zu gute, denn immer mehr User versuchen über ihr Handy oder Smartphone die nächste Pizzeria, das nächste Hotel oder die nächste Boutique ausfindig zu machen. Wird ein Internet Auftritt dort entsprechend gut gelistet, wirkt sich das somit auch positiv auf die reale Kundschaft aus.

jetzt kommentieren? 01. August 2011

5 idiotensichere Wege den Blog Traffic steigern zu können

Ein Blog gehört in der Zwischenzeit auch für kleine und mittlere Betriebe zur Standardausrüstung, wenn es darum geht, qualitätsvollen Content bereitzustellen und mit dem Zielpublikum auf eine einfache und dennoch effektive Art und Weise in Kontakt zu treten.

Der Blog sollte dabei immer vor dem Hintergrund der folgenden beiden Leitmotive betrieben werden:
- Content. In Sachen SEO dreht sich immer mehr um die eigenen Inhalte und den eigenen Content. Mit Hilfe eines eigenen Blogs wird für frischen und suchmaschinenfreundlichen Content gesorgt, was sich positiv auf die Rankings und den darauf folgenden Traffic auwirkt.
- Interaktion. Neben den Platzierungen soll der Blog dabei helfen, eine Brücke zum Zielpublikum zu schlagen. Der zentrale Vorteil des Blogs liegt in der Tatsache, dass man mit dem Kunden auf derselben Augenhöhe kommunizieren und vor allem interagieren kann, ohne dabei an Kompetenz und Professionalität zu verlieren. In diesem Sinn ersetzt ein Blog in gewisser Weise den persönlichen Kontakt, wie er in einem realen Geschäft stattfinden würde. Gleichzeitig können aus der Kommunikation mit den Kunden wichtige Daten gewonnen werden, welche für die Unternehmens- und Produktentwicklung verwendet werden können. Blog Kommentare sind nämlich überraschend ehrlich und unbeschönigend. Kritik kann somit auf eine einfache und effiziente Weise positiv verwertet werden.

Der Motor eines jeden Blogs sind seine Leser. Diese machen über Social Media oder das Setzen von Backlinks (Stichwort: OffPage Optimierung) den Blog weiter bekannt, was die positiven Effekte immer weiter verstärkt.

Doch wie kann dieser Motor in Betrieb gebracht werden? Hier 5 einfache und dennoch wirksame Tipps, wie für eine große Leserschaft gesorgt werden kann:

1. Sich auf seine Kunden und sein Zielpublikum beziehen. Ein Blog sollte sich prinzipiell auf seine Leserschaft beziehen und an sie wenden. Das bedeutet, dass die Beiträge nicht „blind“ in die Luft geschrieben werden dürfen, sondern der Leser sollte spüren können, dass sich die Beiträge an ihn richten. In manchen Branchen macht es in diesem Zusammenhang durchaus auch Sinn, Gefühle zu zeigen. Werden gute und schlechte Erfahrungen mit den Lesern geteilt, schafft das Nähe, da der Kunde in die unternehmensinternen Geschehnisse involviert wird. Das Unternehmen wirkt so greifbarer, was den Verkauf ankurbelt. Im Internet spielen nämlich Emotionen eine bedeutende Rolle bei der Kaufentscheidung. Fühlt sich ein Kunde mit dem Unternehmen verbunden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er zum Stammkunden wird und den Betrieb weiterempfiehlt.

2. Kunden und Zielpublikum einbinden. Im eigenen Blog muss zudem beim Leser das Gefühl geweckt werden, dass auf seine Beteiligung wert gelegt wird. Steht das Unternehmen vor einer wichtigen Entscheidung, etwa welche Produkte demnächst neu aufgenommen werden sollen, kann beispielsweise auch die Leserschaft in diesen Entscheidungsprozess miteingebaut werden. Hierfür lohnt es sich, einfach nach der Meinung zu fragen. So fühlt sich der Leser nicht nur wertgeschätzt, sondern diese Meinungen können auch ganz einfach dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Schließlich sind es die Leser bzw. Kunden, welche anschließend ein neues Produkt kaufen sollen. Weshalb also nicht gleich sie nach ihrer Meinung fragen.

3. Lösungen anbieten. Das Internet im Allgemeinen verdankt einer Tatsache einen wichtigen Teil seines Erfolgs: es ist eine schier unendliche Wissensquelle, welche häufig dazu genutzt wird, ein Problem zu lösen. Dabei kann ein Problem ziemlich weit gefasst werden: Ein Kunde möchte ein neues Paar Markenschuhe, in dieser und jener Farbe, zu diesen und jenen Konditionen. Er steht nun vor dem Problem, das Produkt seiner Vorstellungen im Internet zu finden. Bei einem Smartphone kann ein Kunde beispielsweise vor dem Problem stehen, das Update richtig zu installieren. Was in diesem Zusammenhang klar werden soll ist, dass Lösungen zu jeglichen Problemen bei Lesern und Kunden gleichermaßen gut ankommen. Der positive Nebeneffekt: mit der Ausarbeitung der Lösung wird Kompetenz vermittelt – bekanntlich ein weiteres, wichtiges Entscheidungskriterium auf der Seite der Kunden.

4. Den CEO miteinbeziehen. Das Aushängeschild eines Unternehmens ist der CEO. Kunden geben viel Wert auf die Äußerungen des CEOs und schätzen es hoch, wenn sich dieser im Blog ab und an selbst zu Wort meldet. Vor allem bei längeren Serien, bei denen innerhalb von mehreren aufeinanderfolgenden Blog Beiträgen ein Thema abgehandelt, bzw. der Verlauf eines Problemlöseprozesses geteilt wird, hat es einen großen Wert, wenn der CEO am Ende sein Resümee mit der Leserschaft teilt. Das Ganze zielt wiederum darauf ab, Nähe zu den Lesern zu schaffen und sie so an sich binden zu können.

5. Mit anderen Experten zusammenarbeiten. Der Austausch, welcher in Form des Blogs stattfinden soll, kann sich nicht nur an das Zielpublikum richten, sondern auch an die umliegenden Experten der Branche. So können auf der einen Seite wichtige, soziale Kontakte geknüpft werden, auf der anderen Seite wird für den Leser das Bild des eigenen Expertenstatus vervollständigt. Die Kooperation kann konkret so aussehen, dass beispielsweise Gastbeiträge ausgetauscht werden, welche gleichzeitig auch noch für einen wertvollen Backlink sorgen können.

Der eigene Blog ist und bleibt somit ein wichtiger Erfolgsfaktor und sollte entsprechend sorgsam behandelt und gepflegt werden. Schließlich gibt es nicht viele Instrumente, welche derart kostensparend und gleichzeitig effektiv sind.

jetzt kommentieren? 01. August 2011

6 SEO Keyword Tipps für Fortgeschrittene

SEO fängt bekanntlich mit der Definierung der Keywords an. Hier ist es wichtig solche Suchbegriffe auszuwählen, die auf der einen Seite häufig von der Zielgruppe gesucht werden, auf der anderen Seite aber über möglichst wenig Konkurrenz verfügen. Ein zu geringes Suchaufkommen bedeutet ausbleibende Besucherzahlen. Folglich können auch keine Conversions oder Leads generiert werden. Besitzen die einzelnen Keywords hingegen zu viel Konkurrenz, kann es schwierig werden, sich in absehbarer Zeit zu etablieren.

Nachdem die richtigen Keywords für die SEO Kampagne gewählt wurden, folgt als nächster logischer Schritt die Zuweisung der Suchbegriffe zu den jeweils passenden Seiten. Doch wo soll man hier anfangen?

Angenommen man hat sich im Zuge der Keyword Recherche eine Liste von 10 Suchbegriffen zusammengestellt, für die man gerne ranken möchte. Den einzelnen Keywords sollten nun Prioritäten zugewiesen werden, nach denen sie abgearbeitet werden. Hierfür macht es Sinn, sich am eigenen Internet Auftritt zu orientieren. Welche Seiten können bereits Besucher auf sich ziehen? Welche Seiten müssen noch stärker umgebaut werden?

Werden zuerst die Seiten weiter optimiert, welche bereits ranken, kann der Traffic gleich zu Beginn ausgebaut werden. Würde man sich zunächst, der schweren Seiten annehmen, wäre mit einer längeren Durststrecke zu rechnen, die vor allem bei kommerziellen Internet Auftritten (beispielsweise Online Shops) fatale Folgen haben kann.

Hat man die Prioritäten Liste erst einmal ausgearbeitet, können die folgenden 6 Tipps dabei helfen, die SEO Kampagne voranzutreiben.

1. Mit der Marke beginnen
Die eigene Marke ist ein großes Kapital, denn nicht zuletzt über den Namen kann Vertrauenswürdigkeit, Seriosität und Qualität kommuniziert werden. Diese Elemente gehören zu den wichtigsten Entscheidungsfaktoren der Kunden im Internet. Schließlich fallen andere Faktoren, die ein Geschäft in der realen Welt hätte – wie beispielsweise die Räumlichkeiten, der Standort oder die persönliche Betreuung – weg. Der Marken Name sollte deshalb auf dem gesamten Internet Auftritt verwendet werden. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang sind die Homepage, die Kontakt Seite und das Impressum.

2. Das User Interesse und den Traffic verstehen
Die trafficstärksten Seiten sollte man sich in jedem Fall näher ansehen. Wie hoch sind die Besucherzahlen? Wie viele Backlinks können die einzelnen Seiten für sich verbuchen? Was sind die Elemente, welche die Aufmerksamkeit der User wecken? Diese den Erfolg begünstigenden Elemente sollten aufgegriffen und auch auf den anderen, schwächeren Seiten entsprechend umgesetzt werden.

3. Schwache Seiten analysieren
Um ein vollständigeres Bild davon zu bekommen, was dem Erfolg dienlich ist und was nicht, sollte man sich nicht nur die starken, sondern besonders auch die schwachen Seiten ansehen. Hier geht es darum, die Defizite ausfindig zu machen, um im Anschluss daran besser zu verstehen, was im Zuge der SEO Kampagne vermieden werden sollte. Es macht Sinn, sich auch die Konkurrenz näher anzusehen und ähnliche Analysen durchzuführen. So kann nicht nur die Liste der Do’s and Don’ts ergänzt werden, sondern man erhält beispielsweise auch eine Inspiration für neue Backlinks.

4. Die Suchbegriffe mit den Inhalten abstimmen
Spätestens seit dem Panda Update sollte jedem klar geworden sein, wie wichtig der Content für die Suchmaschinenoptimierung ist. Hier ist die Qualität der gebotenen Inhalte das Maß aller Dinge. Die Inhalte sollten dazu im Stande sein, dem User bei der Lösung eines Problems zu helfen, ihm einzigartige Angebote liefern oder sonst in irgendeiner Form einen Mehrwert liefern.
Für das Ranking ist es zudem wichtig, dass die einzelnen Seiten mit den jeweils passenden Keywords bestückt werden, damit auch die Suchmaschine weiß, mit welchem Thema die Seite in Verbindung zu bringen ist. Prinzipiell sollte man pro Seite nur ein Keyword bzw. eine Keyword Kombination verwenden. Um auch den Long Tail abdecken zu können, ist es empfehlenswert mit Alternativbegriffen des Keywords bzw. der Kombination zu arbeiten. Das hat gleich zwei positive Nebeneffekte: Einerseits kann so der Traffic gesteigert werden, weil auch ein Ranking für Long Tail Keywords ermöglicht wird, andererseits lesen sich die Texte auch für die Besucher besser, da nicht immer dasselbe Keyword wiederholt wird, sondern abgewechselt wird.

5. Die Konkurrenz ausstechen
Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, Platz 1 für die eigenen Keywords einzunehmen. Doch was bedeutet das konkret? Im Prinzip nichts anderes, als besser als die Konkurrenz zu sein. Aus diesem Grund muss der Konkurrenz besonders Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Wie bereits erwähnt, muss in diesem Zusammenhang ermittelt werden, was die Konkurrenz noch besser macht, um sie anschließend zu übertrumpfen. Von Interesse sind beispielsweise die folgenden Bereiche:
-    OnPage Optimierung. Wie haben Mitbewerber ihre Seiten gestaltet und aufgebaut?
-    OffPage Optimierung. Wie viele Backlinks hat die Konkurrenz? Handelt es sich dabei um Backlinks hoher Qualität? Kann man selbst auf den linkgebenden Seiten einen Backlink bekommen?
Spätestens hier sollte auch klar sein, ob es Sinn macht, sich in den Wettbewerb zu stürzen. Ist die Konkurrenz für einzelne Keywords einfach zu groß, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man sich nicht nach alternativen Suchbegriffen umsehen sollte, die leichter optimiert werden können.

6. Tracking
Natürlich müssen die Erfolge und Misserfolge fortlaufend aufgezeichnet werden. Ansonsten wird es schwierig herauszufinden, welche Maßnahme nun welche Auswirkung hatte und ob sich das Ganze in eine positive oder negative Richtung entwickelt. Analysetools – wie beispielsweise Analytics – sollten deshalb unbedingt genutzt werden.

Fazit

Speziell dann, wenn die Suchmaschinenoptimierung im Alleingang durchgeführt wird, hängt der Erfolg davon ab, wie viel Arbeit man selbst stemmen kann. Hier muss man ehrlich zu sich selbst sein und sich lieber etwas weniger in Sachen Keywords und Mitbewerber zutrauen und das dafür schaffen, als zu viel.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2011

Google + und die Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung

Das neue soziale Netzwerk aus dem Hause Google ist gerade ein paar Tage online und noch nicht einmal für jeden zugänglich, schafft es aber dennoch weitläufig für Schlagzeilen zu sorgen. Ob sich das Ganze zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Facebook entwickeln kann, lässt sich bisher noch nicht abschätzen, dennoch lohnt es, sich schon einmal über die möglichen Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung Gedanken zu machen.

Zwar darf ja bekanntlich nicht alles so heiß gegessen werden, wie es serviert wird, aber wenn man die letzten offiziellen Stellungnahmen von Google verfolgt hat, dann könnten sich in der näheren Zukunft die Spielregeln der Suchmaschinenoptimierung gewaltig verändern – wieder einmal. Von der abnehmenden Bedeutung der Backlinks ist da beispielsweise die Rede. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die sozialen Daten und die User Interaktion Gold wert sind und dabei helfen können, „diese Idee des PageRanks“ abzusetzen.

Bereits Google 1+ – die Antwort auf Facebooks „gefällt mir“ – deutete bereits mehr oder weniger eindeutig in diese Richtung, aber diese Anzeichen scheinen nun immer deutlicher zu werden. Sollte es Google tatsächlich gelingen sein soziales Netzwerk zu etablieren, bricht in Sachen SEO womöglich eine neue Ära an, da die aus dem Netzwerk gewonnen Daten in vielerlei Hinsicht verwendet werden können. Google hat sich in diesem Zusammenhang auch bereits ein neues Patent gesichert, welches unter Einbeziehung der Google + Daten das Layout der SERPs völlig auf den Kopf stellt.

Doch nun genug von theoretischen Annahmen, sehen wir uns die konkreten Aspekte an, welche sich auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken (könnten):

1. +1 Button
Die naheliegendste und bereits am längsten bekannte Komponente ist der +1 Button. Rein theoretisch könnte +1 ähnlich wie ein Backlink als Empfehlung gewertet werden und sich somit auf die Relevanzbestimmung und das Ranking einer Webseite auswirken. Nachdem diese Einflussgröße allerdings relativ einfach zu manipulieren ist, muss sich Google hier noch etwas einfallen lassen – oder hat es vielleicht bereits getan? –, um die Authentizität eines gesetzten +1 nachvollziehen zu können.

2. Circles
Mit Hilfe von Circles können User eigene Benutzergruppen schaffen und definieren. Eigentlich nicht weiter spannend. Doch denkt man das Ganze ein bisschen weiter, so könnte Circles wieder als Empfehlung gewertet werden und zwar nicht für Webseiten sondern für User. So könnten die Suchmaschinen Betreiber die „Big Player“ ausfindig machen, also die User, welche einen großen Einfluss auf die anderen haben.

3. Profil
Bereits bei Facebook konnte man feststellen, dass User besonders freizügig persönliche Daten in ihrem Profil veröffentlichen. Alter, Geschlecht, Beruf, Ausbildung, Wohnort, Links und vieles mehr könnte von Google effizient zur Identifizierung der eigenen Interessen verwendet werden und beispielsweise für AdWords oder aber für personalisierte Suchergebnisse benutzt werden.

4. Sparks
Sparks dient im Prinzip dazu, seinen Interessen Ausdruck zu verleihen. Zusammen mit den Profil Daten eröffnet Sparks Google eine ganz neue Dimension in Sachen Targeting.

5. Places
Ähnlich wie bei Facebook wird es auch bei Google + möglich sein, seinen aktuellen Standpunkt bekanntzugeben und mit anderen zu teilen. Bekanntlich spielt die Lokale Suche im Moment eine zentrale Rolle in der Entwicklungsrichtung von Google. Mit Hilfe der so gewonnen Daten könnten die Suchergebnisse in diesem Zusammenhang weiter verfeinert und angepasst werden.

Wie man es dreht und wendet, eines bleibt klar: Sollte Google + den Durchbruch schaffen, muss sich die Suchmaschinenoptimierung wieder einmal neu erfinden. Dies wird zu einer umfassenden Marktbereinigung führen, da nur die Anbieter und Agenturen überleben werden können, die es schaffen, sich mit Hilfe der nötigen Flexibilität anzupassen.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2011

Online Reputation Management – mit diesen 6 Schritten, bringen Sie Ihren digitalen Ruf auf Vordermann

Viele Kunden haben in der Zwischenzeit die Vorteile erkannt, die sich beim Shoppen im Internet ergeben. Viele Online Shops können in kürzester Zeit durchstöbert werden, eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten und Dienstleistungen können miteinander verglichen werden und schließlich kann bequem von PC oder Laptop aus bestellt werden, ohne sich aus dem Haus begeben zu müssen.

Im Normalfall – also beim Einkauf in einem Geschäft – gibt es viele Einflussgrößen, welche darüber entscheiden, ob ein Kunde wirklich zum Kunden wird: die Freundlichkeit und Kompetenz der Bedienung, die Geschäftsräumlichkeiten und ihre Lage sowie der Preis, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Das Problem im Internet aus der Sicht der Online Shop Betreiber ist, dass viele dieser Einflussgrößen wegfallen und man über verhältnismäßig wenig Stellschrauben verfügt, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Erfolgsabhängige Faktoren sind in diesem Zusammenhang vor allem die folgenden drei:
-    der Internet Auftritt
-    seine Bewerbung und Vermarktung
-    der Ruf

Der Internet Auftritt muss viele Einflussgrößen eines offline Geschäfts ersetzen: beispielsweise die freundliche und kompetente Beratung sowie die Geschäftsräumlichkeiten. Aus diesem Grund muss der Online Shop aufgeräumt sein, alle für den Kauf notwendigen Informationen beinhalten und möglichst viele Bilder oder Videos der einzelnen Produkte bieten. Darüber hinaus muss über die Texte eine gewisse Kompetenz vermittelt werden – man möchte ja nicht irgendwo einkaufen – und seine USP (Unique Selling Preposition) klar in den Vordergrund gestellt werden.

Der weltweit beste Online Shop wird keine Conversions generieren können, wenn er nicht bekannt ist. Das bedeutet, dass die zweite Erfolgskomponente die Sichtbarkeit und die Reichweite der Web Präsenz sind. Die Bewerbung und Vermarktung fällt in den Aufgabenbereich des Online Marketing und ist mit der Lage eines offline Geschäfts vergleichbar. Je mehr Laufkundschaft, desto größer ist auch die Chance seine Produkte und Dienstleitungen verkaufen zu können. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Internetwerbestrategien. Zu den erfolgreichsten zählt die Suchmaschinenoptimierung (SEO), das Suchmaschinenmarketing (SEM) und das Social Media Marketing (SMM).

Doch auch das ist noch nicht das Ende vom Lied, denn eine entscheidende Einflussgröße fehlt noch: der digitale Ruf. Hat ein User erst einmal auf den Online Shop gefunden und findet die Angebote ansprechend, ist die Online Reputation für den User das wichtigste Entscheidungskriterium. Es ist also wichtig, über einen guten Ruf zu verfügen, welcher Vertrauenswürdigkeit und Seriosität widerspiegelt, welche im Internet wiederum von anderen Kunden „bestätigt“ werden.

Mit 6 Schritten zu einer positiven Online Reputation

Nachdem wir geklärt haben, weshalb der digitale Ruf von entscheidender Bedeutung ist, können wir uns seiner Optimierung widmen.

1. Analyse
Zunächst einmal muss herausgefunden werden, wo die Zielgruppe präsent ist. Ein heißer Tipp diesbezüglich sind immer die Suchergebnisse von Google sowie Social Media. Vor allem bei Social Media müssen die unterschiedlichen Anwendungen ausfindig gemacht werden, welche von den Kunden bevorzugt genutzt werden. In jedem Fall muss während der Analyse Phase auch nach den Formalitäten Ausschau gehalten werden, denn die Kommunikation läuft beispielsweise bei Xing anders ab als bei Facebook oder in einem Experten Forum anders als in einem Blog.
Zur Analyse gehört auch, sich genau Gedanken darüber zu machen, wie der eigene Shop präsentiert werden soll. Was sind die eigenen Vorteile? Was der eigene Mehrwert? Diese Grundüberlegungen sind die Basis für den nächsten Schritt: das Aktiv werden.

2. Aktiv werden
Wurden die relevanten Formate ausgewählt, heißt es aktiv zu werden. Bei Social Media bedeutet das zum Beispiel Profile anzulegen, im Hinblick auf die Suchergebnisse kann mit Hilfe von SEO oder SEM für die richtige, positive Aufmerksamkeit gesorgt werden.

3. Realistisch sein
Speziell bei Social Media und den sozialen Netzwerken muss man sich bewusst sein, dass einmal getätigte Aussagen nicht mehr widerrufen werden können. Folglich sollte jede Nachricht, jeder Post oder jeder Tweet gut überlegt und auf das jeweilige Format angepasst werden.
Im Hinblick auf die Sichtbarkeit in den SERPs sollte man sich zudem bewusst sein, dass organische Rankings nur mit einiger Zeitverzögerung eingenommen werden können. Die Optimierung benötigt nämlich eine gewisse Anlaufzeit und so kann es leicht passieren, dass die ersten Ergebnisse einige Wochen – oder in stark umkämpften Märkten sogar einige Monate – auf sich warten lassen.

4. Ruhig bleiben
Online Reputation Management bedeutet sich nach außen zu präsentieren und sich auch von anderen präsentieren zu lassen – beispielsweise über Erfahrungsberichte und Bewertungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht 100 Prozent der Kunden zufriedengestellt werden können. Aus diesem Grund wird es früher oder später auch einmal einen Kunden geben, der Kritik äußert oder seinen Unmut frei zum Ausdruck bringt. In diesem Zusammenhang muss man einen kühlen Kopf bewahren, professionell reagieren und sich um eine Klärung der Unzufriedenheit bemühen. Positiver Nebeneffekt: wird auf unzufriedene Kunden eingegangen und das Problem gelöst, hat man mit annähender Sicherheit einen treuen Stammkunden.

5. Am Ball bleiben
Um den digitalen Ruf kontinuierlich in eine positive Richtung bewegen zu können, muss auch kontinuierlich daran gearbeitet werden. Besonders bei Social Media ist es wichtig, dass Kunden das Gefühl gegeben wird, dass man sich um sie kümmert. So wachsen mit regelmäßigen Posts und Nachrichten nicht nur die Zufriedenheit und die Treue, sondern gleichzeitig steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Kunden auch positiv über einen selbst sprechen werden.

6. Vernetzt arbeiten
Online Shop, Blog, Profile in sozialen Netzwerken – es werden große Potentiale verschwendet, wenn die unterschiedlichen Kanäle nicht miteinander vernetzt werden. So können auf der einen Seite die Besucherströme besser und effektiver verteilt werden und auf der anderen Seite wirkt sich das Ganze auch positiv auf die Sichtbarkeit und Reichweite der eigenen Angebote aus.

Das Online Reputation Management bildet somit die dritte Säule, um im Internet erfolgreich Geschäfte machen zu können.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2011

15 SEO und Social Media Trends

In Sachen Online Marketing heißt es stets am Ball zu bleiben, will man seine Strategie auf einem kontinuierlichen Erfolgskurs halten. Bedingungen können sich binnen kürzester Zeit ändern, oder neue Funktionen verändern die bisherigen Spielregeln. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, Trends immer im Auge zu behalten, denn viele Trends schaffen schnell den Durchbruch. Ist man von Anfang an mit dabei, können derartige Änderungen schnell übernommen und für den eigenen Erfolg verwendet werden.
Es ist besonders interessant sich Veränderungen in den Vereinigten Staaten näher anzusehen, da ein Großteil der dortigen Trends mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in der Regel auch bei uns Einzug halten. Das Wissen über die Tendenzen der USA bietet somit einen zusätzlichen Vorsprung, die verbleibende Zeit kann dazu genutzt werden, entsprechende Reaktionen und Strategien auszuarbeiten.
Hier nun 15 aktuelle Entwicklungsrichtungen in den Vereinigten Staaten aus den Bereichen SEO und Social Media.

Social Media

1. Social Media Policy
Hat sich ein Unternehmen erst einmal dazu entschieden, mit Social Media zu arbeiten, werden in aller Regel gleich mehrere Kanäle verwendet – ganz klassisch: Facebook und Twitter. Speziell bei größeren Unternehmen, wo mehrere Mitarbeiter mit Social Media beauftragt sind, sollte eine Social Media Policy aufgesetzt werden, welche genau regelt, was, wann, wo und wie in Umlauf gebracht werden soll. Damit soll verhindert werden, dass unterschiedliche Kanäle völlig unterschiedlich und inkohärent bedient werden.

2. Just in Time
Echtzeit spielt eine große Rolle in Bezug auf Social Media. Man hört immer wieder von großen Firmen, dass Facebook Nachrichten oder Tweets erst von etlichen Stellen abgesegnet werden müssen, bis diese online gehen können. 14 Tage Verzögerung sind keine Seltenheit. In solchen Fällen gehen große Potentiale von Social Media einfach verloren. Zu diesem Zweck sollte auch eine Policy ausgearbeitet werden, damit diese Prozesse beschleunigt werden können.

3. Auf das Zielpublikum eingehen
Es ist mitunter bedenklich, wenn alle Plattformen miteinander verbunden werden und eine Nachricht automatisch auf allen Plattformen veröffentlicht wird. Bei jeder Social Media Anwendung herrschen nämlich andere, ungeschriebene Gesetze, die es zu beachten gilt. Aus diesem Grund sollten Nachrichten stets dem jeweiligen Kanal angepasst werden – auch dann, wenn im Prinzip dieselbe Message verbreitet wird.

4. Zielgruppentargeting
Bei Facebook & Co. sind User sehr großzügig mit persönlichen Angaben. Steht sonst der Datenschutz immer im Vordergrund, identifizieren sich Personen in sozialen Netzwerken praktisch selbst und können so besser angesprochen werden. Es macht Sinn, spezielle Nutzergruppen anzusprechen, die sich in gewissen Lebensumständen befinden. Beispielsweise Frauen, die gerade schwanger sind, werden in näherer Zukunft bestimmte Produkte kaufen wollen bzw. müssen.

5. Blogs bedürfen spezieller Pflege
Durch das Betreiben eines Blogs erhöhen sich die Chancen – vor allem aufgrund der frischen Inhalte –, in den Suchergebnissen gelistet zu werden. Hier muss allerdings auf die Qualität der Beiträge geachtet werden, ansonsten verliert ein Blog schnell an Zugkraft. Die Beiträge sollten branchenrelevante Trends aufgreifen, Hilfestellungen bei Problemen leisten oder dem Kunden Einblicke in das Unternehmen gewähren.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit Fokus: Panda / Farmer Update

1. Nicht mehr als 40 Prozent des Traffics sollte von Google kommen
Seit dem berühmt-berüchtigten Panda Update werden viele Ursachen für die Abstrafungen gesucht und auch gefunden. Eine Theorie geht davon aus, dass es fatal enden kann, wenn man sich zu sehr auf organischen Traffic von Google verlässt. Die Besucherströme sollten prinzipiell auch von anderen Quellen kommen – beispielsweise aus Social Media oder SEM Kampagnen. In wie weit dieser Ranking Faktor wirklich einen Einfluss auf die Abstrafungen nimmt, kann allerdings (noch) nicht mit Sicherheit gesagt werden.

2. Einige Content Farmen werden überleben
Das mag wunderlich klingen, betraf das Panda Update doch vorwiegend Content Farmen und diente dazu diese abzustrafen. Unter gewissen Umständen können Content Farmen aber durchaus auch nützlich sein und dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel dann, wenn viele relevante Texte und Beiträge zentral auf einem Portal zugänglich gemacht werden.

3. Die Seite aufräumen
Um vom Panda Update verschont zu bleiben, sollte man sich in die Lage des Users versetzen und sich die Frage stellen, ob die eigenen Inhalte einen Mehrwert besitzen, dem User helfen können und ob die Inhalte im Allgemeinen qualitativ und professionell sind. Darüber hinaus sollte die Ladegeschwindigkeit des Internet Auftritts in jedem Fall optimiert und verbessert werden. Alles, was der Usability dienlich ist, hilft schlussendlich auch den Rankings bei Google, da die Betreiber der Suchmaschine versuchen, ihren Algorithmus möglichst an den User anzupassen. Freunde, die keine Angst davor haben, Kritik zu äußern, können in diesem Zusammenhang als Test-User genutzt werden, die die Erfahrungen und Gefühle beim Navigieren auf der Seite wiedergeben.

4. Google +1 als Ranking Faktor?
Über kurz oder lang wird der „like“ Button von Google wohl auch zur Bestimmung der Rankings herangezogen werden. Bis dorthin wird allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach noch einige Zeit vergehen, in der Google sich Gedanken machen muss, wie Manipulationen bestmöglich ausgeschlossen werden können.
5. Mobile Angebote
Eine mobile Ausgabe des eigenen Internet Auftritts gehört mittlerweile fast schon zum guten Ton, da immer mehr Internet User auch unterwegs auf das weltweite Netz nicht mehr verzichten wollen. Nachdem sich die Nutzung aber mit einem Smartphone – egal ob Touchscreen oder nicht – von der PC Nutzung in vielen Bereichen unterscheidet, muss beim Launch einer mobilen Seite auf diese Besonderheiten eingegangen werden.
5. Aktionsimplizierende Keywords
Die SERPs sind von einem ständig steigenden Konkurrenzdruck gekennzeichnet. Häufig ist der Streuverlust beträchtlich, weshalb man sich zweimal überlegen sollte, ob eine Optimierung lohnenswert ist. Für alle kommerziellen Seiten empfiehlt sich das Arbeiten mit Keywords bzw. Kombinationen, welche bereits eine Aktion indirekt voraussetzen. So kann beispielsweise durch das Nachstellen von „kaufen“ oder „bestellen“ sichergestellt werden, dass ein User sich für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung nicht nur informieren möchte, sondern diese auch im Anschluss daran gleich bestellen oder kaufen möchte.
Online Marketing Trends sollten stets nicht so heiß gegessen werden, wie sie serviert werden. Sie zeigen allerdings die Richtungen auf, in die sich die zukünftigen Anstrengungen entwickeln müssen.

jetzt kommentieren? 01. Juli 2011

AdWords: 5 Strategien um die CTR zu erhöhen

Kreativität und Experimentierfreudigkeit verschafft besonders bei PPC Kampagnen einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz und ist somit ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs. Nachdem bei PPC Kampagnen – wie der Name PPC Pay per Click bereits verrät – für jeden einzelnen Klick gezahlt werden muss, ist das höchste Ziel, für seine Klicks so wenig wie möglich zu zahlen und gleichzeitig so viel wie möglich dafür zu bekommen.

Das Zusammenspiel aus gesteigerter CTR (Click Through Rate), verbessertem Qualitätsfaktor und minimierten CPC (Cost per Click) wirkt sich direkt auf die Performance der gesamten Kampagne aus. A/B Splitting Tests gehören zu den am meisten verbreiteten Methoden, um diese Stellschrauben bestmöglich auf einander abzustimmen.

Nachdem es hier allerdings darum geht, die verschiedenen und zahlreichen Elemente einer Kampagne – vorwiegend Keywords im Zusammenhang mit dem Anzeigentitel und dem Anzeigentext sowie der dazugehörigen Landing Page – gegeneinander auszutesten, erfordert diese Vorgehensweise viel Erfahrung, Wissen und mindestens ebensoviel Zeit und kontinuierliche Arbeit muss hineingesteckt werden. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Markter dazu, diese Aufgabe – der Fachmann spricht von Google AdWords Optimierung – in die Hände eines Experten zu geben.

Bei kleinen und mittleren Betrieben reichen aber häufig bereits kleine Veränderungen, um die Performance verbessern zu können. Hier fünf Tipps, mit deren Hilfe die CTR gesteigert werden kann.

1. Mit Preissegmenten und Nachlässen experimentieren

Dieser erste Tipp richtet sich speziell an Händler bzw. Online Shop Betreiber. Es lohnt sich mit diversen Preissegmenten und Rabatten zu spielen. Wichtig: Dinge, die ausprobiert werden, sollten nicht ausschließlich auf Annahmen beruhen. Das bedeutet konkret, dass Variationen nicht kategorisch ausgeschlossen werden dürfen, bei denen man der Meinung ist, dass sie nicht funktionieren werden. Hier gilt also das Sprichwort: „Probieren geht über studieren“.

Studien haben beispielsweise ergeben, dass bei der Bewerbung von Billigflügen der Anzeigentitel „Flüge für 49 Euro und weniger“ eine höhere CTR aufweisen (und zwar um ganze 75 Prozent höher), als Anzeigen mit dem Titel „Flüge ab 39 Euro“, was man so im ersten Augenblick vielleicht nicht annehmen würde. Man kann zwar im Nachhinein Spekulationen darüber anstellen, warum die eine Variante besser funktioniert als die andere, aber die Tatsache, dass eine besser funktioniert, kann nur durch Probieren herausgefunden werden.

2. Google Sitelinks

Google Sitelinks sind auch bei der Suchmaschinenoptimierung ein sehr beliebtes Mittel, um in den SERPs für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Auch bei PPC Kampagnen sorgen Sitelinks für Eindruck und können die CTR um bis zu 30 Prozent steigern.

Überraschend also, dass Sitelinks bei Google AdWords Anzeigen von Werbetreibenden bislang eher spärlich verwendet werden. Es lohnt sich in jeden Fall mit Sitelinks zu experimentieren. Auch hier ist wieder wichtig, dass der Prozess nicht so schnell zum Stillstand kommen sollte. Der Aufbau der Sitelinks sollte variiert werden und speziell auf die Performance geachtet werden.

3. Marken und offizielle Seiten

Ist der eigene Name bereits ein Begriff und besitzt einen Wiedererkennungswert, sollte das auch im Anzeigentitel klar gemacht werden. „Markenname – offizielle Seite“ beispielsweise ist ein Garant dafür, dass die CTR nach oben schnellt und der CPC sinkt. Studien haben ergeben, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der Stärke einer Marke bzw. eines Namens, der Ergänzung „offizielle Seite“ und der Kampagnen Performance gibt.

4. Sense of Urgancy

Jeder gute Marketer kennt dieses Prinzip. Wird Kunden das Gefühl gegeben, sie sollten eine bestimmte Aktion durchführen, werden sie das in den meisten Fällen auch machen.

Besonders dann, wenn innerhalb der eigenen PPC Kampagne mit zeitlich begrenzten Spezialangeboten gearbeitet wird, sollte darauf auch in der Anzeige hingewiesen werden. Hier macht es durchaus Sinn, das Enddatum einzugeben. So wird dem Kunden das Gefühl gegeben, dass es sich um eine einmalige Gelegenheit handelt, die er so schnell nicht wieder haben wird. Die Folge davon ist, dass er sich eher zu einem Klick und einem anschließenden Kaufabschluss verleiten lässt.

Hier einige Beispiele, die getestet werden können:
-    Die Aktion endet am 19.8.
-    Die Aktion endet kommenden Montag
-    „Jetzt noch schnell zuschlagen“, „Nur jetzt Sparen“ und „Bald endend“ sind ähnliche Argumente, welche beim Kunden eine Emotion auslösen – und bekanntlich sind größtenteils Emotionen an einer Kaufentscheidung beteiligt.

5. Erweiterte Anzeigentitel

Seit Kurzem bietet Google die Möglichkeiten mit erweiterten Anzeigentiteln zu arbeiten. Hier ergeben sich große Chancen, denn ein längerer Titel bedeutet automatisch auch mehr Aufmerksamkeit.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Anzeige oberhalb der organischen Suchergebnisse gelistet wird. In der rechten Spalte besteht aus Platzgründen nicht die Möglichkeit mit längeren Titeln zu arbeiten.

Werden erweiterte Anzeigentitel in Kombination mit den vorigen Tipps (beispielsweise Sense of urgancy) verwendet, kann die CTR noch um ein Weiteres gesteigert werden.

Auch wenn nicht jedes einzelne Element einer PPC Kampagne durchgetestet wird, so ist es dennoch wichtig, dass auch bei diesen Tipps unterschiedliche Variationen gegeneinander antreten dürfen. Welche Variante die beste ist, hängt nämlich von vielen Faktoren – beispielsweise der Branche oder der Zielgruppe – ab und kann deshalb nicht verallgemeinert werden.

jetzt kommentieren? 27. Juni 2011

Content Marketing: Definition und Techniken

Unabhängig von der gefahrenen Online Marketing Strategie, zeichnet sich ein Trend ganz klar ab: alles dreht sich mehr und mehr um die Inhalte und ihre Qualität. So wurde bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) durch das Farmer Update die Power der Backlinks zugunsten des Contents entkräftet, beim Suchmaschinenmarketing (SEM) ist der Qualitätsfaktor das Zünglein an der Waage und entscheidet darüber, ob eine Kampagne rentabel und effizient funktioniert oder nicht. Auch im Social Media Bereich entscheidet die Güte der gebotenen Inhalte über Erfolg und Misserfolg, schließlich hat man es hier mit realen Personen zu tun, die besonders kritisch sind.

Strategieübergreifend sollte deshalb gezieltes Content Marketing in keinem Internet Werbemix fehlen. Das Content Marketing kann als Schnittpunkt der unterschiedlichen Online Marketing Methoden bezeichnet werden. Dabei sind die Aufgaben vielfältig:
-    User bzw. (potentielle) Kunden. Die eigenen Inhalte müssen dazu in der Lage sein, die Wünsche und Bedürfnisse der User zu befriedigen. Dabei muss die jeweilige Phase berücksichtigt werden, in der sich der User gerade befindet. Der Mehrwert drückt sich unter anderem auch darin aus, dass den Usern Lösungen für ihre Probleme geboten werden, wobei der Begriff „Problem“ sehr weit gefasst werden kann: beispielsweise kann auch die Produkt Suche als Problem aufgefasst werden: ein Kunde sucht nach einem Produkt mit diversen Merkmalen, einem bestimmten Preis und gegebenenfalls diversen Zusatzleistungen. Das Problem besteht für ihn nun darin, zwischen den unterschiedlichen Angeboten das richtige auszusuchen. Der richtige Content hilft dabei, dass sich der User für die eigenen Inhalte entscheidet.
-    Suchmaschinen. Speziell bei SEO und SEM muss zudem auch den Ansprüche der Suchmaschinen beigekommen werden (Stichwort: Ranking und Qualitätsfaktor).
-    Unternehmensdarstellung. Über die Inhalte werden das eigene Unternehmen, sowie die Produkte und Dienstleistungen dargestellt. Hier muss Kompetenz, Kundenorientierung und Seriosität vermittelt werden.
-    Konkurrenz. Zu einer weiteren zentralen Aufgabe des Contents gehört die Abgrenzung zur Konkurrenz. Im Internet gibt es meistens keine Verkaufsgespräche, ansprechende Auslagen oder designte Verkaufsflächen. Der Content ist auf dem Internet Auftritt selbst das wichtigste Verkaufsargument.

Der Content ist somit ein wichtiges Instrument zur Zielerreichung. Bislang wurde der Fokus häufig auf die Traffic Generierung gelegt, was allerdings im Anschluss daran mit den Besucherströmen auf der Seite passiert, wurde eher vernachlässigt. Erst wenn der Traffic in keiner Relation zur Conversion Rate steht, findet langsam ein Umdenken statt: Besucher sind noch keine Kunden. Erst durch die richtigen Inhalte, können Besucher in zufriedene Kunden verwandelt werden.

Für das Content Marketing sind nun die folgenden Formate von entscheidender Bedeutung:
1.    Studien. Was tut sich in der Branche? Wo liegen die aktuellen Präferenzen? Diese Informationen sind nicht nur für Kunden von Interesse, sondern für den gesamten Sektor. Mit Hilfe von Studien sorgt man deshalb auf der einen Seite für Aufmerksamkeit auf der Seite der Kunden, auf der anderen Seite kann man sich so auch einen gewissen Expertenstatus innerhalb der Branche erarbeiten.
2.    Advertorial. Informationen und News gepaart mit Werbung ist äußerst effektiv. Bei den Advertorials gibt es etliche Möglichkeiten die schlichte Werbemitteilung aufzuwerten und so auch für Kunden interessanter zu gestalten.
3.    Landing Pages. Von besonderer Bedeutung ist die Landing Page. Sie ist der Punkt, an dem der Besucher mit den eigenen Inhalten und Angeboten in Berührung kommt. Abhängig davon, mit welchem Slogan, welchem Angebot oder welchem Versprechen er auf die Seite gelockt wurde, muss auch die Landing Page entsprechend gestaltet sein, ohne den Besucher mit Informationen zu überladen.
4.    Blog. Ein eigener Blog bietet die ideale Möglichkeit für qualitätsvolle, neue Inhalte zu sorgen und gleichzeitig Nähe zum Zielpublikum zu schaffen.
5.    Videos. Multimediale Inhalte – wie etwa Videos – sind eine gelungene Abwechslung bei der Seitengestaltung. Werden diese auch auf diversen Portalen publiziert, können sie den Besucherstrom vergrößern. Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung ist, dass Videos immer von einem Text – beispielsweise einer Transkription – begleitet werden, da Google & Co. bekanntlich Text verwerten.
6.    Artikel Marketing. Fachartikel helfen dabei, das eigene Fachwissen ins Netz hinauszutragen, damit der eigene Ruf verbessert wird. Zudem helfen Artikel bei der Backlink Generierung, welche bei der Suchmaschinenoptimierung nach wie vor einen hohen Stellenwert einnimmt.
7.    Social Media Inhalte. Was sich nicht in den SERPs der Suchmaschinen abspielt, spielt sich in Social Media ab. Twitter und Facebook beispielsweise bieten einfache und kostenlose Möglichkeiten, die eigene Sichtbarkeit und Reichweite um ein Vielfaches zu vergrößern. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, mit den notwendigen Plug-Ins auf den eigenen Seiten zu arbeiten, damit Usern das Empfehlen und Teilen so einfach wie möglich gestaltet wird.
8.    E-Mail. Newsletter werden häufig eher stiefmütterlich behandelt. Werden sie professionell erstellt, gehört das E-Mail Marketing allerdings zu einer der Strategien, welche mit den höchsten Conversion Rates aufwarten kann.
9.    Printmedien. Besteht die Möglichkeit einen Beitrag abseits des Internets zu verfassen, sollte diese in jedem Fall genutzt werden. Prestige und Ansehen können so einfach erhöht werden. Zudem erreicht man unter Umständen einen Teil des Zielpublikums, den man sonst nicht oder nur unter hohem Kostenaufwand erreicht hätte.
10.    Bilder und Grafiken. Mit Bildern und Infografiken wird ein informativer Text aufgelockert und die Kerninhalte herausgestellt. Zudem sind beide wieder ein Garant für die wichtigen Backlinks.
11.    Mobile Inhalte. Everyone goes mobile. Die Zahl der mobilen Internet User steigt täglich weiter an, weshalb der eigene Internet Auftritt in jedem Fall auch für ein mobiles Publikum optimiert sein sollte.
12.    Mobile Apps. Apps sind ein weiterer Trend, welcher mit dem mobilen Internet einhergeht. Sinnvolle und informative Apps, die einen Mehrwert besitzen, können das Content Marketing positiv unterstützen.
13.    eBooks. Speziell im B2B Bereich gehören eBooks zu den mächtigsten Instrumenten des Content Marketings. Sie vermitteln den eigenen Expertenstatus, Wissen und Seriosität.
14.    Pressemitteilungen. Neue Angebote, Serviceleistungen oder firmeninterne Veränderungen können mit Hilfe von Pressemitteilungen ideal verbreitet werden. Einschlägige Portale sind auch für Journalisten wichtige Informationsquellen, weshalb sich eine Pressemitteilung schnell auch in diversen Blogs, Foren oder Online Magazinen wiederfinden kann.

Es gibt also viele Möglichkeiten Inhalte im Internet zu verbreiten und zu gestalten, um den Traffic zu erhöhen und den eigenen Ruf zu verbessern. Zur selben Zeit können mit Hilfe von Content Marketing auch alle anderen Internetwerbeformen unterstützt und bereichert werden.

jetzt kommentieren? 27. Juni 2011

4 Link Bait Strategien, die auch wirklich funktionieren

Die Generierung von linkbarem Content ist in der Zwischenzeit zu einer der Hauptaufgaben bei der Gestaltung eines Internet Auftritts geworden und gehört zu einer der zentralen Methoden bei der OnPage Optimierung. Früher waren es eher findige SEOs, welche sich mit Hilfe derartiger Inhalte einen Teil des Link Buildings sparen wollten, konnte doch der Content dazu beitragen, dass andere Webseiten Betreiber von ganz alleine einen Link auf die eigenen Seite setzen – vorausgesetzt natürlich es handelt sich um etwas Interessantes, Witziges, Provokantes oder in sonst einer Art Herausragendes.

Die Betreiber der Suchmaschinen haben erkannt, dass User immer mehr dazu übergehen, nach solchen einzigartigen und originellen Inhalten im Internet zu suchen – niemand interessiert etwas, was überall anders bereits hunderte Male durchgekaut wurde. Um User zufriedenzustellen wurden und werden auch die Algorithmen immer weiter auf das Finden von Seiten mit einzigartigen und qualitativ hochwertigen Inhalten getrimmt.

Was genau ist das Geheimnis von Link Bait? Der Trick dahinter ist, Content im Internet zu verbreiten, welcher nach einer anfänglichen – verhältnismäßig geringen – Bewerbung selbst Backlinks generiert. Der Webseiten Betreiber bringt sozusagen nur den Stein ins Rollen, den Rest machen die User und Webseiten Besucher.

Was macht Link Bait so interessant? Suchmaschinen möchten bekanntlich einer künstlichen Manipulation ihrer Ergebnisseiten vorbeugen. Streng genommen ist jeder selbst erzeugte Link ein Eingriff in die Suchergebnisse. Zwar nehmen es Google & Co. hier nicht so genau – schlussendlich kann auch nicht zu 100 Prozent nachvollzogen werden, ob ein Link selbst oder von jemand anderem gesetzt wurde – dennoch darf man es nicht übertreiben. Hunderte, neue Backlinks innerhalb von einer Woche auf schwache Inhalte riecht praktisch nach Manipulation und Suchmaschinen sehen sich gezwungen dagegen etwas zu unternehmen: Abstrafung. Der Vorteil von Link Bait ist somit nicht nur die Zeitersparnis sondern auch die Tatsache, dass die Links ohne aktiven Eingriff des Webseiten Betreibers entstanden sind. Es handelt sich somit um saubere, erstklassige Backlinks, welche im Hinblick auf das Ranking einiges bewirken können.

So weit so gut, widmen wir uns also vier Strategien, mit denen ein Link Bait angestoßen werden kann:

1. Bewährte Techniken

Der einfachste Weg ist, sich bekannte und bereits bewährte Techniken abzuschauen. Hierfür muss man sich zunächst innerhalb der Branche nach geglückten Link Baits umsehen. Eine Backlink Analyse der Konkurrenz kann in diesem Zusammenhang wichtige Aufschlüsse geben. Welche Inhalte wurden von welchen Seiten verlinkt? Stößt man auf Content, welcher häufig von Blogs, Foren oder anderen Seiten mit usergenerierten Inhalten verlinkt wurde, hat man es höchstwahrscheinlich mit einem Link Bait zu tun. Nun muss dieser Content genau analysiert werden, wobei es darum geht, das Element, welches für die natürliche Verlinkung verantwortlich war, zu extrahieren. Im Anschluss daran muss man sich überlegen, wie man das Element in abgewandelter Form für sich selbst benutzen kann.

Eine wichtige Erkenntnis, die bei der Suche nach einem Link Bait Element früher oder später ans Licht kommen wird ist, dass die Inhalte gar nicht zu diesem Zweck erstellt wurden, sondern die Verlinkung spontan stattfand.

Ein wichtiger Tipp: Besitzt die Webseite, auf dem sich das gefundene Element befindet, einen höheren PageRank als die Startseite, hat man es aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem erstklassigen Link Bait zu tun. Normalerweise hat der PageRank in der Suchmaschinenoptimierung keinen Stellenwert mehr. Hier kann der kleine grüne Balken allerdings immer noch wichtige Dienste leisten.

2. Der / die erste sein

Beim Link Baiting geht es immer auch um die Verwertung von aktuellen Trends. Deshalb muss man stets darüber im Bilde sein, was die Branche bzw. das Zielpublikum gerade beschäftigt. Gibt es gerade irgendwo eine hitzige Diskussion oder gar ein Problem, kann man sich freuen. Die Lösung eines Problems ist ein Garant dafür, dass der gebotene Lösungsweg verlinkt wird.

Verfügt der Webseiten Betreiber über ein entsprechendes Budget, sind hilfreiche Tools, Widgets oder Untersuchungen auch immer ein heißer Kandidat für einen Link Bait.

3. Etwas modernisieren

Es gibt viele alt bewährte Elemente im Internet. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, wo das, was heute der letzte Schrei ist, morgen schon wieder out sein kann, lohnt es sich alt Bewährtes zu modernisieren. Hier sind unter anderem auch Tools zu nennen. Welche Tools werden bzw. wurden immer gerne genutzt und sind mittlerweile etwas verwahrlost? Würde es sich lohnen derartige Tools auch als App anzubieten? Der Kreativität sind in diesem Zusammenhang keine Grenzen gesetzt. „Aus alt mach neu mit eigener Note“ lautet eines der Erfolgsmotti beim Link Baiting.

Sollte sich bei dem einen oder anderen nun das Gewissen mit der Aussage „das ist doch Kopieren!“ zu Wort melden, sei eines gesagt: Auch Google hat die Suche nicht erfunden, sondern lediglich so weit verbessert, dass ein klarer Mehrwert entstand und von diesem Ruf und diesem Image profitiert der Suchmaschinenprimus heute noch. Auch Apple erfand nicht das Smartphone, den Laptop oder den MP3-Player, das Unternehmen verbesserte lediglich die bereits vorhandenen Angebote und erweiterte diese um wichtige Elemente. Auch Facebook erweiterte bzw. verband lediglich bereits bestehende Funktionen: Chat, Blogs, Bildergalerien etc. zu einem neuen, noch nicht dagewesen Gesamtpaket.

So gesehen gibt es nur wenige wirkliche Neuerungen. Die meisten Trends sind entweder Verbesserungen bzw. Modernisierungen von bereits Dagewesenem oder aber sie verbinden bewährte Konzepte zu einem einzigen Angebot. Das Zentrale ist der neue Mehrwert, welcher durch die Verbindung oder Verbesserung entsteht.

4. Social Media

Facebook, Twitter und Social Bookmarking Dienste sind weitere zentrale Quellen, um einen Link Bait zu finden. Worüber wird aktuell heiß diskutiert? Welche Seiten werden häufig geteilt? Und vor allem warum? Zwar überschneidet sich diese Strategie mit der im zweiten Punkt genannten, nachdem Social Media in der Zwischenzeit allerdings so stark genutzt wird, sollten die unterschiedlichen Angebote separat angesprochen und auch ausgenutzt werden.

Für den Anfang ist es am besten, alle Strategien einmal auszuprobieren. Jeder Typ fühlt sich nämlich mit einer anderen Strategie wohler und kommt woanders schneller zu Ergebnissen. Grundsätzlich bieten alle der vier genannten Strategien das Potential, einen eigenen Link Bait zu starten, um so wichtige Backlinks zu erhalten.

jetzt kommentieren? 19. Juni 2011

Quickguide: Conversion Rate Optimierung

Hohe Reichweite, gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen von Google & Co., genügend Traffic und trotzdem zu wenig Leads und Conversions? Da kann nur eines helfen: eine Conversion Rate Optimierung.

Ihre Aufgabe ist es, den Besucherstrom, welcher über die unterschiedlichen Werbemaßnahmen auf die eigenen Webseiten geleitet wird, sinnvoll zu verwerten – sprich Schritt für Schritt zur gewünschten Aktion zu führen.

Neben dem Internet Auftritt selbst und seiner Vermarktung ist die Conversion Rate Optimierung die dritte Säule für erfolgreiches Arbeiten im Internet. Der folgende Beitrag besteht aus 28 Fragen, die sich jeder Webseiten Betreiber im Hinblick auf seine Conversion Rate stellen sollte. Die Beantwortung hilft gleichzeitig dabei geeignete Wege zur Verbesserung der Konversionsrate zu finden.

1)    Was ist die Unique Selling Preposition meines Internet Auftritts bzw. meiner Online Angebote? Ist die USP für jeden Webseiten Besucher sofort ersichtlich?
2)    Sind die Landing Pages spezifisch genug und bieten dem Besucher den Inhalt, den er sich an dieser Stelle vorstellt?
3)    Wird mit Hilfe der Bilder bzw. Videos der bestmögliche Eindruck der Produkte und Dienstleistungen geschaffen?
4)    Hebt sich der zentrale Text klar vom Hintergrund ab und ist gut zu lesen?
5)    Die meisten Kaufentscheidungen werden aufgrund von Emotionen gefällt. Sind meine Angebote dazu in der Lage beim Kunden Emotionen zu wecken?
6)    Können bei „faktischen“ Produkten und Dienstleistungen die Argumente zum Kauf überzeugen?
7)    Wird die Nützlichkeit der eigenen Angebote genügend unterstrichen? Produkte und Dienstleistungen sollen Mittel zur Problemlösung darstellen.
8)    Habe ich schon versucht die rechte mit der linken Spalte zu tauschen, um das Layout mehr an die Gewohnheit meiner Kunden anzupassen?
9)    Sind Bilder ausreichend vorhanden und vor allem ansprechend beschriftet?
10)    Wurde ein Call to Action Link bei den Bildern und ihrer Beschriftung integriert?
11)    Wurde ein zweispaltiges Layout bereits durch ein dreispaltiges getestet?
12)    Wie stark ist der Call to Action Weg auf den eigenen Seiten gezeichnet? Gibt es viele Abzweigungen oder wird der Kunde eindeutig an sein Ziel gebracht?
13)    Wird der Kunde im Zuge des Kaufprozesses durch weitere Vorschläge verunsichert und somit vom Kauf abgehalten?
14)    Wurde bei vielen Kategorien bereits eine Listen- vs. eine Rasteransicht ausgetestet?
15)    Wurden bereits statische vs. animierte Inhalte gegeneinander ausgetestet?
16)    Wurde versucht den Call to Action Button von der linken auf die rechte Seite zu verschieben (und umgekehrt)?
17)    Sind genügend Elemente auf der Seite vorhanden, welche die Glaubwürdigkeit unterstützen (beispielsweise Gütesiegel)?
18)    Werden Kunden auf der Landing Page mit zu vielen Informationen überladen? Kann die Landing Page abgespeckt werden?
19)    Wie viele Varianten eines Produkts bzw. einer Dienstleistung gibt es? Können Variationen reduziert werden, um dem Kunden die Entscheidung leichter zu gestalten?
20)    Provozieren die AGB’s Verunsicherung? Können diese vereinfacht und gekürzt werden?
21)    Wurde versucht den Kaufprozess in einem neuen Fenster vs. einem neuen Tab vs. einem Pop-up durchzuführen?
22)    Wird häufig weiße Schrift auf dunkelfarbigen Hintergrund verwendet und beeinträchtig so das Lesevermögen der Kunden?
23)    Wurden statische Angebotsbanner bereits mit rotierenden ausgetauscht?
24)    Gibt es eine Suchfunktion, welche dem Kunden dabei hilft, fündig zu werden?
25)    Wurden alle Produkte bzw. Dienstleistungen mit den richtigen Tags ausgestattet?
26)    Kann der Kunde innerhalb der Kategorien mit sinnvollen Filtern arbeiten?
27)    Kommt die Landing Page auch ohne Navigationsleiste aus, um den Kunden direkt zur Aktion zu führen?
28)    Stimmen die Slogans, Suchbegriffe und Inhalte der Landing Page mit denen der Werbung überein?

Beim Durcharbeiten dieser Fragen, muss der Webseiten Betreiber selbst feststellen, ob eine Veränderung Sinn macht oder nicht. Denn nicht jede Änderung macht auch überall sind. Die Zweckdienlichkeit einer Methode ist somit von Web Präsenz zu Web Präsenz unterschiedlich.

Im Zweifelsfall können immer sogenannte A/B Tests helfen. Dabei werden alle sinnvollen und zur Verfügung stehenden Varianten ausprobiert und im Hinblick auf ihre Performance miteinander verglichen. Übrig bleibt die jeweils performancestärkere.

jetzt kommentieren? 19. Juni 2011

Facebook wird stärker in Bing Suche integriert

Am Markt der Suchmaschinen ist Google nach wie vor die unumstrittene Nummer Eins. Microsoft hat – zumindest im Suchgeschäft – das Nachsehen, weshalb der Softwareriese bekanntlich keine Möglichkeit auslässt, Google User abspenstig zu machen. Bereits vor einiger Zeit hat Microsoft in diesem Zusammenhang für seine Suchmaschine Bing spezielle Vereinbarungen mit den beiden größten sozialen Netzwerken Facebook und Twitter getroffen, welche dabei helfen sollen, sich von Google stärker abzusetzen. Vor allem die Allianz zwischen Microsoft und Facebook sorgt in letzter Zeit immer häufiger für Schlagzeilen.

Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft Daten aus einem der sozialen Netzwerke in seine Suchmaschine integrieren würde. So ist es nun offiziell, dass in Zukunft verstärkt die Meinungen von Facebook Freunden bei der Suche mit Bing berücksichtigt werden sollen. Die „Soziale Suche“ soll im Kampf um Marktanteile das neue Erfolgsrezept sein.

Vorgestellt wurde das Ganze im offiziellen Microsoft Blog, wo gleich zu Beginn mit einer Umfrage die Dringlichkeit der Neuerung unterstrichen wurde. Laut dieser Umfrage würden nämlich rund 90 Prozent der Internet User Familie und Freunde zurate ziehen, bevor diese eine Entscheidung treffen. Die neue Funktion biete genau diesen Usern die Möglichkeit, direkt mit ihren engsten Vertrauten gemeinsam eine Entscheidung zu fällen. Sucht ein User beispielsweise nach einem Kochrezept, kann er sich anzeigen lassen, welches davon besonders beliebt ist – so eines der zahlreich angeführten Beispiele. Darüber hinaus kann direkt bei der Suche auch mit Facebook Freunden kommuniziert werden. Passende Angebote von Facebook und dort werbenden Firmen sollen diese Funktion zusätzlich abrunden.

Google vs. Facebook

Doch welche Probleme haben eigentlich Google und Facebook miteinander? Das Hauptproblem liegt wohl im riesigen Datenvolumen begraben, welches sowohl der Suchmaschinenriese als auch das soziale Netzwerk massenweise sammelt. Hinzu kommt die starke Nutzung beider Internet Angebote, was allein schon für Konkurrenz sorgt. Das Hauptgeschäft von Google besteht bekannterweise daraus, Anzeigen „Google AdWords“ in den Suchergebnissen neben und oberhalb der organischen Suchergebnisse auszuliefern. Auch Facebook wird über kurz oder lang versuchen, effektiver und vor allem mehr Geld mit seinem Dienst machen zu können. Wahrscheinlich ist für die beiden Riesen jeweils nur Platz für einen, weshalb sie weder User noch Daten miteinander teilen möchten.

Bing & Facebook = eine gute Sache?

Bleibt die Frage ob das Ganze zukunftsträchtig ist oder nur ein verzweifelter Versuch irgendwie an Google heranzukommen? Natürlich kann das niemand mit Sicherheit sagen. Tatsache ist allerdings, dass Facebook derzeit zu den weltweit beliebtesten Internet Angeboten gehört. Eine weitere Tatsache ist, dass Microsoft nahezu unendlich viele Geldreserven hat und den Markt vielleicht gar nicht sofort übernehmen will. Es könnte viel eher der Fall sein, dass der Konzern auf einen Fehler von Google wartet, um schließlich zu attackieren.

Wie dem auch sei könnte die soziale Suche wirklich dazu beitragen, bessere Suchergebnisse zu liefern. Microsoft arbeitet in diesem Zusammenhang nämlich auch noch an einem anderen Projekt: dem Projekt „Emporia“. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine selbstlernende Suchmaschine, welche von einem 5köpfigen Team in Cambridge vorangetrieben wird. Ziel ist es genau das in den Suchergebnissen an den vordersten Plätzen zu listen, was auch ein realer User dort hingesetzt hätte. Hierfür werden unter anderem auch Daten von Facebook und Twitter analysiert und ausgewertet. Bereits jetzt gibt es einen Prototypen für das Windows Phone 7. Ob das Ganze in Zukunft dann aber auch das halten werden kann, was es verspricht, bleibt offen – schließlich möchte jede Suchmaschine genau das auf Platz 1 stehen haben, was auch ein User auf Platz 1 gewählt hätte.

jetzt kommentieren? 20. Mai 2011

7 Wege PPC Kampagnen durch Remarketing effizienter zu gestalten

Google gab kürzlich bekannt, dass circa 97 Prozent der neuen Besucher einer Internet Präsenz nicht beim ersten Webseiten Besuch konvertieren. Es ist also wichtig, User ein zweites oder auch ein drittes Mal auf den Internet Auftritt zu bringen, damit er schlussendlich auch die gewünschten Aktionen auf der Seite durchführt.

Während es bekanntlich nur einmal die Gelegenheit gibt, einen guten, ersten Eindruck zu hinterlassen, gibt es bei den AdWords von Google praktisch unlimitierte Chancen die erfolgskritische zweite Impression zu erreichen. Wie? Mit Google AdWords Remarketing.

Das Remarketing Feature innerhalb einer AdWords Kampagne stellt somit eine gelungene Erweiterung und Verbesserung der gesamten PPC Performance dar. Im folgenden Artikel sollen 7 Wege bzw. Strategien vorgestellt werden, wie AdWords Remarketing dabei helfen kann, User zum Wiederbesuch einer Seite zu bewegen, um die Conversion Rate zu steigern und gleichzeitig den ROI der PPC Kampagne entscheidend zu verbessern.

Wie funktioniert Remarketing?

Um Remarketing überhaupt betreiben zu können, muss man sich die Dynamik, wie eine typische Conversion abläuft, vergegenwärtigen. Kommt ein User auf die Webseite, verschafft er sich in aller Regel erst einen groben Überblick und besucht wahrscheinlich auch noch andere Internet Auftritte. Häufig vergisst er, auf welchen Seiten er alles war, weshalb er schlussendlich auf der Seite einkauft, ein Kontaktformular ausfüllt oder eine sonstige Handlung ausführt, an dessen URL er sich noch erinnern kann.

Damit der User also konvertieren kann, muss seinem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen und ihm die Möglichkeit gegeben werden, die Seite ein zweites Mal zu finden. Hier kommt Remarketing ins Spiel, denn es ist möglich auf dem Computer des Users, nach dem Besuch der eigenen Seite, einen Cookie abzuspeichern. Besucht der User im Anschluss daran einen Internet Auftritt, welcher AdSense verwendet, wird die eigene PPC Anzeige erneut angezeigt, was den Nutzer zu den eigenen Angeboten zurückführen kann. Hierfür muss die SEM Kampagne allerdings auch für das Google Display Netzwerk freigeschaltet sein.

Das Ziel dieses Unterfangens ist es, wie bereits betont, das Gedächtnis des Users aufzufrischen und zu einem Wiederbesuch der Seite zu animieren, was gleichzeitig die Verkaufschance um ein Vielfaches erhöht.

Remarketing Strategien

Remarketing kann sehr flexibel und den individuellen Ansprüchen entsprechend eingesetzt werden. Wichtig dabei ist, dass User ins Visier genommen werden können, die nur auf bestimmten Seiten waren – beispielsweise auf konkreten Produktseiten und nicht nur auf der Startseite.

Hinsichtlich des Targetings sollten die folgenden Strategien berücksichtigt werden:

  1. Alle Webseiten Besucher. Das ist die breiteste Einstellung. Hier werden Anzeigen an alle User im Display Netzwerk ausgeliefert, welche die eigenen Seiten bereits in irgendeiner Form betreten haben – unabhängig davon, auf welcher Seite sie waren.
  2. Bestimmte Produkt- oder Produktkategorie Seiten. Vor allem bei Online Shops lohnt sich das Arbeiten mit dieser Einstellung. Hier werden Kunden erneut angesprochen, welche sich bereits auf vorher definierten Produkt Seiten bzw. Produktkategorie Seiten befunden haben. Gleiches geht natürlich auch, wenn unterschiedliche Services oder Dienstleistungen angeboten werden.
  3. Landing Page Besucher. Jede gut funktionierende PPC Kampagne sollte mit eigenen, an die jeweiligen Anzeigen angepassten Landing Pages arbeiten. AdSense Remarketing bietet die Möglichkeit User anzusprechen, welche bereits eine Landing Page – wahrscheinlich über eine in den Suchergebnissen ausgelöste AdWords Anzeige – besucht hat. Hier können insbesondere Erinnerungseffekte ausgenutzt werden, da der User wieder auf dieselbe Seite gelotst werden kann. Die Landing Page kommt ihm bekannt vor, was die Conversion Wahrscheinlichkeit entscheidend erhöht.
  4. Warenkorb Besucher. Ärgerlich für jeden Online Shop Besitzer ist es, wenn User im Shop das gefunden haben, wonach sie gesucht haben, die Ware bereits in den Warenkorb gelegt haben und anschließend die Seite wieder verlassen. Remakreting macht es möglich, auch diese User auf den Display Netzwerk Seiten wieder abzuholen.
  5. Besucher der Bestätigungsseite. Haben die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen die Eigenschaft nachbestellt zu werden, dann können nun auch speziell User angesprochen werden, welche bereits auf der Kaufabschlussseite gewesen sind. Durch einen erneuten Besuch dieser Seite werden sie an das Angebot erinnert und bei Bedarf werden sie es auch wieder nachbestellen.
  6. FAQ oder Kontaktseiten Besucher. Besuchen User die FAQ oder Kontaktseite, ist bereits von einem erhöhten Interesse für die Inhalte auszugehen. Diese Seiten werden in der Regel nämlich erst dann besucht, wenn die Angebote zufriedenstellend sind und sich der User näher informieren möchte. Es macht also Sinn derartige Besucher ins Visier zu nehmen, um die PPC Performance und den ROI der Kampagne zu verbessern.
  7. Free Trail User. Vor allem unentschlossene User können mit einer Gratis Testversion für sich gewonnen werden. Das Problem in diesem Zusammenhang ist nur, dass bei einer Laufzeit von beispielsweise 30 Tagen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der User nach Ablauf der Zeit das Angebot bereits vergessen hat. Zum Glück können auch solche User wieder auf die eigenen Seiten mit Hilfe von AdWords Remarketing zurückgeholt werden.

Das sind nur einige der Strategien, welche dank Remarketing verfolgt werden können. Wichtig ist, dass diese jeweils individuell angepasst werden können. Dieses Feintuning richtet sich allerdings vorwiegend an AdWords Experten, da ein umfangreiches Fachwissen vorausgesetzt werden muss, um effektiv zu arbeiten.

Bei der Umsetzung der Remarketing Möglichkeiten sollten folgende Fragen immer im Vorhinein geklärt werden, um besser und effizienter vorgehen zu können:

  • Warum sollte ein User meine Webseite verlassen, bevor er konvertiert?
  • Was hat es zu bedeuten, wenn ein Nutzer auf einer bestimmten Seite meinen Internet Auftritt wieder verlässt? – Muss hier vielleicht auch im Hinblick auf Usability Optimierung etwas unternommen werden?
  • Wie kann ein solcher Webseiten Besucher dennoch zum Konvertieren gebracht werden? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

Die enormen Chancen und Potentiale, welche durch Remarketing ermöglicht werden, sollten keinesfalls verspielt werden.

jetzt kommentieren? 20. Mai 2011

6 Stufen Plan für Social Media

Social Media wird von vielen Marketing Verantwortlichen als eher heikles Thema eingestuft. Auf der einen Seite möchte man die Potentiale nutzen und in direkten Kontakt mit seinem Zielpublikum treten, auf der anderen Seite wird dieses Vorhaben von der Angst etwas falsch machen zu können oder nicht entsprechend bei der Zielgruppe anzukommen, gar nicht erst umgesetzt.

Dabei kann erfolgreiches Social Media Marketing ziemlich einfach betrieben werden. Wichtig dabei ist nur, zentrale Punkte zu beachten:

1. Zuhören – der Tonalität auf der Spur
Wie so oft in Sachen Internetwerbung, ist auch bei Social Media eine entsprechend Planung bereits die halbe Miete. Die wichtigste Hürde, die im Vorfeld genommen werden muss, ist sein Zielpublikum besser kennenzulernen. Die beiden folgenden Fragen sind von besonderem Interesse:

  • Wo verkehrt meine Zielgruppe?
  • Wie unterhalten sich User miteinander und welche ungeschriebenen Regeln müssen befolgt werden?

Im Zusammenhang mit Social Media besteht das A und O darin, sich mit der Zielgruppe auf derselben Ebene zu unterhalten. Seine (zukünftigen) Kunden von oben herab zu behandeln gehört zu den schwerwiegendsten Fehlern, die begangen werden können. Deshalb heißt es zu Beginn einfach nur „zuhören“. Was bewegt das Zielpublikum? Wo wünscht es sich Verbesserungen? Was fehlt der Branche? Das sind Punkte, an die der Eintritt in Social Media anknüpfen kann.

2. Die eigenen Ziele definieren
Im folgenden Schritt geht es darum, sich zu überlegen, welche Ziele mit Hilfe von Social Media erreicht werden sollen? Diese reichen von Interaktion mit den Kunden, um diese an mich zu binden bis hin zu Anregungen für die Unternehmensentwicklung. Die Richtung, in welche die eigenen Social Media Anstrengungen gehen sollen, muss sich an diesen Zielen orientieren.

3. Einen Plan ausarbeiten – aber trotzdem flexibel bleiben
Als nächstes muss vor dem Hintergrund der Ziele ein Plan ausgearbeitet werden. Welche Anreize schaffe ich meinem Zielpublikum, damit es sich beteiligt und mit mir in Kontakt tritt? Was kann ich bieten, um mich interessant zu machen? Und vor allem: was grenzt mich von der Konkurrenz ab und hilft mir so dabei, mich zu etablieren? Es macht Sinn sich einen Zeitplan zu Recht zu legen, wann welche Aktion gesetzt wird (beispielsweise eine Umfrage, ein Gewinnspiel, Rabattaktionen, etc.). Nachdem ein wesentlicher Teil bei Social Media allerdings immer auch von der Zielgruppe abhängig ist, sollte ein gewisser Spielraum einkalkuliert werden, damit auf aktuelle Begebenheiten flexibel reagiert werden kann – stures Verfolgen des Plans, kann den Erfolg entscheidend mindern.

4. Content entwickeln
Social Media allein bringt nur halb so viel, wenn die Webseiten Inhalte nicht entsprechend angepasst werden. So sollten beispielsweise Social Media Plugins installiert werden, damit User schnell und einfach die Inhalte verbreiten können. Auf ständig neue und aktuelle Inhalte (beispielsweise Studien, neue Produkte oder Guides) darf dabei nicht vergessen werden, schließlich lebt Social Media von Echtzeit und damit verbundener Aktualität. Beitreibt man einen eigenen Blog, sollte auch dort immer wieder Bezug auf die diversen Social Media Aktivitäten genommen werden. So ergeben sich Synergieeffekte, die den Erfolg weiter steigern können.

5. Es angehen
Wurden die vorigen Punkte entsprechend berücksichtigt, steht dem Start eigentlich nichts mehr im Wege. Wichtig ist, feinfühlig in den unterschiedlichen Social Media Anwendungen zu agieren, sich also mit dem Zielpublikum auf eine Stufe zu stellen und als gleichwertige Partner zu kommunizieren.

6. Den Erfolg messen
Schließlich ist es von zentraler Bedeutung über die Erfolge Buch zu führen. Wie werden meine Social Media Aktivitäten angenommen? Konnten Leads bzw. Traffic generiert werden? Wie viele Followers, Fans oder Ähnliches konnte ich für mich gewinnen? Diese Daten erlauben es die künftigen Maßnahmen besser und näher am Zielpublikum zu gestalten.

jetzt kommentieren? 20. Mai 2011

4 einfache Wege zum Online Erfolg

Speziell Online Shops müssen sich der schwierigen Aufgabe stellen, sich im Rahmen ihres Internet Auftritts so darzustellen, dass sich die eigenen Angebote möglichst von denen der Konkurrenz unterscheiden. Dabei besteht das Problem, dass sich der Shop fast ausschließlich über seine Präsenz darstellen kann – persönliche Beratungsgespräche entfallen ebenso, wie designte Auslagen und ein ansprechendes Geschäftslokal. Um diese Probleme in Vorteile verwandeln zu können – schließlich müssen keine teuren Mieten oder Verkaufspersonal beschäftigt werden – muss mit ausgeklügelten Online Marketing Techniken für entsprechende Aufmerksamkeit gesorgt werden. Hier vier essentielle Elemente, die bei allen Werbevorhaben berücksichtigt werden müssen.

1. Auf die richtigen Keywords fokussieren
Egal ob mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung (SEO), des Suchmaschinenmarketings (SEM) oder anderen Online Marekting Formen der Shop populär gemacht werden soll, wichtig in diesem Zusammenhang sind immer die richtigen Keywords.
Bei SEO und SEM sind es die Keywords, welche eine Listung innerhalb der Suchergebnisse auslösen. Doch auch bei der klassischen Bannerwerbung ist es wichtig, dass diese auf Seiten geschaltet wird, welche vom Zielpublikum frequentiert wird. Für die Identifizierung der geeigneten Seiten können wiederum die Suchbegriffe herangezogen werden, für welche die einzelnen Seiten gelistet sind.

2. USP herausarbeiten
Konnte der User erst einmal zu einem Seitenbesuch verleitet werden, gilt es ihm von Anfang an die Gründe zu verdeutlichen, warum er auf der vorliegenden Seite ein einzigartiges Angebot vorfindet, welches genau seinen Wünschen entspricht. Dieses Vorgehen kann unter dem Begriff der USP (Unique Selling Preposition) zusammengefasst werden. Hier geht es darum, die Unterschiede zur Konkurrenz aufzuzeigen, um somit klar zu machen, was man selbst besser macht als die Mitbewerber.
Das Arbeiten mit Sonderangeboten und (Stammkunden-)Rabatten ist hier besonders zu empfehlen.

3. Userfreundliche Webseite
Von den Angeboten überzeugt, muss es dem User schnellstmöglich gestattet werden, die Aktionen, für die er auf den Shop gekommen ist, durchzuführen – nämlich einen Kauf zu tätigen. Hierfür muss der Shop einfach und selbstverständlich strukturiert werden. Kunden müssen zu jedem Zeitpunkt wissen, wo sie sich auf der Seite befinden und wie sie wo hin gelangen können. Haben sie das gewünschte Produkt bzw. die gewünschte Dienstleistung erst einmal gefunden, darf der Kaufprozess nicht zu lang werden. „Reduce to the Max“ muss hier das Motto lauten. In möglichst wenigen Schritten zum Ziel. Ansonsten sind die bereits gewonnen Kunden wieder schneller weg, als sie gekommen sind.

4. Social Media und E-Mail Marketing
Speziell Online Shops sollten stets mit Social Media und E-Mail Marketing arbeiten. Warum? Ein Großteil der Internet User verwendet irgendeine Social Media Anwendung, folglich kann die Zielgruppe genau dort abgeholt werden. E-Mail Marekting in Form von regelmäßigen Newslettern – beispielsweise mit aktuellen Sonderangeboten oder neuen Produkten und Dienstleistungen – hilft dabei, Kunden an den Shop zu binden und weitere Einkäufe zu fördern.

Die alleinige Internet Präsenz ist in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr ausreichend, um im Internet erfolgreich Geschäfte machen zu können. Dafür ist das Internet einfach schon zu groß und die Konkurrenz allgegenwärtig. Aus diesem Grund muss mit gezielten und professionellen Online Marekting Methoden dem Erfolg nachgeholfen werden

jetzt kommentieren? 01. Mai 2011

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