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In Krisenzeiten ist SEO eine Chance

Die Weltwirtschaftkrise macht vor fast keinem Unternehmen halt. Sogar Google scheint es mittlerweile getroffen zu haben, da die Arbeitsverhältnisse mit fast 10.000 Leiharbeiter aufgelöst wurden. Dementsprechend voll sind auch die Schlagzeilen mit immer neuen Meldungen, dass es den Unternehmen zusehends schlechter geht. In der gleichen Zeit lässt sich aber auch eine anderer Trend feststellen. Und zwar sind immer mehr Firmen daran interessiert, billige Marketingalternativen zu finden. Fernsehwerbung zum Beispiel verschlingt Unmengen an Geld und da ist es verständlich, dass sich Firmen nach etwas Günstigerem umsehen.Immer öfter kommt da dann auch die Suchmaschinenoptimierung ins Spiel und Unternehmen entdecken diese Form der Werbung für sich.

Besonders bemerkbar ist dieser Trend derzeit in den USA. Die SEO Branche spricht von immer mehr Anfragen und immer mehr Aufträgen. Die Vorteile, die sich aus einer professionellen Webseitenoptimierung ergeben, liegen klar auf der Hand. Auf der einen Seite ist die Suchmaschinenoptimierung eine vergleichsweise günstige Art der Werbung, die ähnlich effektiv ist. Auf der anderen Seite verlagern sich geschäftliche Tätigkeiten - egal ob B2B oder B2C - ins Internet und da ist es auch gefragt, dass man im Internet über die nötige Präsenz verfügt.

Sicherlich sollte SEO nicht das einzige innerhalb einer Marketing Kampagne sein. Dennoch ist sie wichtig, da sie den immer wachsenden Internetmarkt abdecken kann. Zudem wird auch das Image eines Unternehmens gesteigert, wenn dieses in den SERPs gut präsent ist, da User gute Platzierungen bei Google mit guter Qualität und Seriosität assoziieren.

Es ist also allemal eine Überlegung wert, SEO in seinen Marketingplan mit aufzunehmen.

jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008

Black Hole SEO - oder was passiert eigentlich mit dem Linkjuice

Black Hole SEO (nicht zu verwechseln mit Black Hat SEO) ist das Phänomen, dass es viele Seiten gibt, in die ein großer Linkjuice hineinfließt, aber keiner wieder rauskommt. Der Linkjuice wird also wie bei einem Schwarzen Loch - darum auch Black Hole - verschlungen und ist dann nicht mehr auffindbar.Doch wie kann so ein schwarzes Loch entstehen? Naja das ist ganz einfach und zwar, wenn man viele und starke Backlinks sammelt und diese auf die eigene Seite gehen, man selbst dann allerdings alle ausgehenden Links auf nofollow setzt und somit den gesamten Trust für sich behält. Ein Paradebeispiel für eine solche Vorgehensweise ist die freie Online Enzyklopädie Wikipedia. Hier sind alle ausgehenden Links auf nofollow gesetzt und gleichzeitig bekommt die Enzyklopädie eine Unmenge an eingehenden Links.

Ist es sinnvoll den ganzen Linkjuice für sich zu behalten, in der Erwartung, dass das Ranking bzw. der Traffic steigen?

Beide Fragen kann man mit „nein” beantworten. Warum? Nun ja, User tendieren in letzter Zeit vermehrt zu Seiten, die viele ausgehende Links haben und dadurch einen Mehrwert besitzen. Eine Seite kann zwar unabhängig davon, ob sie dofollow oder nofollow Links hat, viele ausgehende Links besitzen, dennoch beschäftigen sich immer mehr Internet User - vor Allem diejenigen, die selbst eine Seite besitzen - mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung und haben erkannt, dass Black Hole Seiten nicht gerade hilfreich sind. Aus der Sicht der Platzierungen - also aus der SEO Perspektive - kann man, wie schon gesagt, ebenso sagen, dass diese Methode nicht gerade zweckdienlich ist. Suchmaschinen, in erster Linie Google, sehen es gerne, wenn eine Seite über viele ausgehende Links zu themenverwandten und -relevanten Seiten verfügen und zwar im Sinne der so genannten „good neighborhood”, also der guten Nachbarschaft. Eine Seite, die ihre ausgehenden Links auf nofollow gesetzt hat, macht diese Links für die Suchmaschine unsichtbar und diese geht dann davon aus, dass keine vorhanden sind.

Man sieht also, dass der Linkgeiz nicht wirkliche Vorteile bringt. Solche Praktiken können sich nur riesige Portale (wie beispielsweise Wikipedia) leisten. Für alle anderen empfiehlt es sich, zumindest gute ausgehende Links mit dofollow zu versehen.

bisher 1 Kommentar 14. November 2008

Warum eine, wenn man zwei Suchmaschinen gleichzeitig haben kann?

Wieder einmal ist es so weit und ein neues Tool für SEOs ist an den Start gegangen. Oft muss man schnell Keywords sehen, wie bestimmte Keywords bei den Suchmaschinen ranken. So sollte sich ein Vergleich der unterschiedlichen SERPs als so einfach wie möglich gestalten. Da ist es oft notwendig, dass man beispielsweise die Suchergebnisse bei Yahoo und Google vergleicht, um zu sehen, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Da wäre es fein, wenn es eine Abfrage bei zwei Suchmaschinen gleichzeitig gäbe. Genau das ermöglicht jetzt PolyCola. Im Prinzip ist PolyCola eigentlich nur eine weitere Suchmaschine, allerdings mit der speziellen Besonderheit, dass man Keywords bei zwei Suchmaschinen gleichzeitig abfragen kann in einem Split - Screen.

Bei PolyCola - bei Insidern wird die Suchmaschine auch GahooYoogle genannt, die Buchstaben von Google und Yahoo sind also vertauscht - kann man gleichzeitig die SERPs von den Suchmaschinen Google, Yahoo, Msn, Ask, Altavista, AOL und DopPile abfragen.

Im Prinzip ist die Suchmaschine PolyCola eigentlich ganz einfach. Dennoch hat es so etwas noch nicht gegeben und kann somit vielen SEOs eine kleine Hilfe sein und die Arbeitszeit etwas verkürzen bzw. etwas effizienter gestalten. 

jetzt kommentieren? 03. November 2008

Das Gute an Webkatalogen

Webkataloge sind in der letzten Zeit immer mehr in Verrufenheit geraten. Viele SEOs sind mittlerweile sogar so weit gegangen, davon abzuraten, sich in Webkatalogen einzutragen. So ist zum Beispiel von Abstrafungen die Rede, wenn man sich in einem Webkatalog einträgt.Da ist es an der Zeit auch einmal einen Gegenappell zu starten und klar zu machen, dass Webkataloge prinzipiell nicht schlecht sind.

Die Sache mit den Webkatalogen ist die, dass sich einiges geändert hat, über das man Bescheid wissen muss. Früher reichte es, wenn man über möglichst viele Backlinks verfügte, um im Ranking nach oben zu schnellen. Da ging man so vor, dass man sich bei allen Webkatalogen eintrug, die einem über den Weg liefen und wenn möglich sich auch noch einige Backlinks aus kostenpflichtigen Webkatalogen, die einen hohen PageRank hatten, kaufte. Dass eine derartige Vorgehensweise nicht mehr zweckdienlich ist, sollte man als SEO wissen - nicht zu letzt, wenn man ein bisschen darüber im Bilde ist, wie rasant sich die Algorithmen der Suchmaschinen (vor Allem der von Google) ändern.

Will man nach wie vor positive Effekte aus Webkatalog Einträgen ziehen, so muss man darauf schauen, wie gut ein Webkatalog ist bzw. wie ihn die Suchmaschine bewertet hat. So ist es wichtig darauf zu achten, ob ein Webkatalog bereits abgestraft wurde, zum Beispiel weil er Links verkauft - eine Praktik, die von Google überhaupt nicht gern gesehen wird. Es ist auch von Bedeutung, dass ein Webkatalog für entscheidende Keywords ein gutes Ranking aufweist. Das ist auch ein Indikator dafür, dass dieser noch nicht abgestraft wurde. Des Weiteren sollte der Webkatalog inhaltlich mit dem Thema der eigenen Seite verwandt sein.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ein Backlink aus einem Webkatalog, der noch nicht abgestraft wurde, keine Links verkauft, ein gutes Ranking für wichtige Keywords aufweist und einen inhaltlichen Bezug zur eigenen Seite hat, auf keinen Fall schlecht ist. Im Gegenteil solche Links sind immer noch viel Wert und können das Ranking einer Seite positiv beeinflussen. Lediglich die Spielregeln im Zusammenhang mit Backlinks aus Webkatalogen haben sich geändert.

jetzt kommentieren? 14. Oktober 2008

Aufepimpte Google Blog Suche

Die englische Ausgabe der Google Blog Suche wurde vor Kurzem extrem aufgebohrt. So ist eine Neuerung zum Beispiel, dass Blog Beiträge, die besonders heiß diskutiert werden, sofort auf der Startseite gerankt werden. Zudem werden diese Blog Beiträge, die ein hohes Ranking haben, in themenverwandte Gruppen eingeteilt. Diese Vorgehensweise erinnert stark an Google News und dürfte in weiterer Folge Online Diensten wie Techmeme Konkurrenz machen. Sollte das neue Layout auch in die deutschsprachige Suche integriert werden, dann wird das zusätzlich für Rivva einen mächtigen Konkurrenten darstellen.

Eine solche Umsetzung für andere Sprachen wurde bereits im offiziellen Google Blog angekündigt und dürfte in absehbarer Zeit durchgesetzt werden.

Subjekt betrachtet ist das Layout der neuen Blog Suche nicht gerade das ansprechendste, allerdings muss man sagen, dass der Nutzen wirklich hoch ist. Durch die Nutzung von neuen Kapazitäten, ist es Google möglich neue Blog Beiträge innerhalb von Minuten übernehmen zu können. Dies ermöglicht eine Abbildung der am heißesten diskutierten Themen in Echtzeit.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Beiträge, die ein hohes Ranking aufweisen, sicherlich einen großen Traffic absahenen können.

Für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung kann die neue Blog Suche ebenfalls ein gutes Instrument sein, um Backlinks zu bekommen. Beteiligt man sich in Blogs, die ganz oben gelistet sind, kann man sich sicher sein, dass ein Backlink von einem derartigen Blog von Google gut gewertet wird und man darüber hinaus mit viel Traffic rechnen kann.

jetzt kommentieren? 11. Oktober 2008

Weltweit gibt es 184 Millionen Blogger

Vor Kurzem erst wurde auf Technorati der State of Blogosphere 2007 veröffentlicht. Technorati ist eine der weltweit größten Echtzeit-Internet-Suchmaschinen für Weblogs.

Im Zuge dieser Veröffentlichung ist besonders erwähnenswert, dass die Zahl der indexierten Blogs 133 Millionen beträgt.

Bei Universal McCann ist sogar von 184 Millionen Blogs weltweit die Rede. Das kann sich insoweit mit den Zahlen von Technorati decken, als dass sicher nicht jeder Blog bei Technorati registriert ist.

In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch sagen, dass nicht alle der erwähnten Blogs aktiv sind. Lediglich 5 Prozent der erfassten Blogs bei Technorati hatten auch einen aktuellen Eintrag, der nicht älter als 120 Tage war. Für aktuelle Einträge in den letzten 7 Tagen fiel die Zahl sogar noch deutlich geringer aus. hier waren es lediglich 1,5 Millionen Blogs, die in den letzten 7 tagen einen neuen Post lieferten. Das entspricht gerade mal 1,1 Prozent der Gesamtzahl. Für die angesprochene Gesamtzahl von 184 Millionen Blogs entsprechen die Prozentwerte von Technorati 10 Millionen Blogs, die in den letzten 120 Tagen einen neuen Post lieferten. In den letzten 7 Tagen beläuft sich die Zahl auf etwa 2 Millionen Blogs.

2 Millionen aktive Blogs im Vergleich zu 184 Blogs insgesamt, hört sich verschwindend gering an. Überlegt man sich allerdings den Traffic, der über diese Blogs geht, ist die Summe trotzdem immer noch beträchtlich.

Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet das, dass man die „Macht” der Blogsphäre für den eigenen Traffic und in weiterer Folge auch für das eigene Ranking nicht unterschätzen darf.

jetzt kommentieren? 28. September 2008

Algorithmische vs. soziale Suche

In der Vergangenheit wurde oft nach Alternativen zu den auf Algorithmen basierenden Suchergebnissen von Google und Co. gesucht. Häufig wurde dabei auf die sozialen Suchdienste verwiesen, bei denen User selbst die Seiten bewerten und empfehlen. Man hoffte auf bessere Suchresultate, als die maschinellen im Stande waren zu liefern.Die Nachteile der sozialen Suchmaschinen sind allerdings schnell ersichtlich geworden. Zum einen ist die Reichweite weitaus geringer, als bei den algorithmischen Suchmaschinen. Des Weiteren können die Rankings auch einfacher manipuliert werden, als bei der normalen Suchmaschine.

Die algorithmische Suche hat den Vorteil, dass sie hinsichtlich des Rankings immer gleich vorgeht und unbestechlich ist. Die Manipulation erfolgt ausschließlich durch die Suchmaschinenoptimierung, wenn eine Seite suchmaschinenfreundlich gemacht wird.

Als am ehesten geeignet für eine Alternative zu den algorithmischen Suchmaschinen haben sich sogenannte Social Bookmarking Dienste erwiesen. Allerdings ist auch hier die Reichweite begrenzt.

In diesem Zusammenhang wurde auch ein Test durchgeführt, welcher eine Antwort auf die Frage „können Suchmaschinen von sozialer Software profitieren” liefern sollte. Im Zuge dieser Untersuchung wurden für 50 Suchanfragen die Ergebnisse von Probanden untersucht. Die dabei gelieferten Ergebnisse wurden bezüglich des Rankposition und des Dienstes unkenntlich gemacht. Somit wurde also erreicht, dass die Probanden nicht wussten, ob das Ergebnis von einer Suchmaschine, oder einem sozialen Dienst entstammte und auf welcher Rankingposition sich dieser befand. In einem zweiten Schritt wurden die Probanden dann gebeten, die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Verständlich und Relevanz hin zu bewerten.

Das Resultat dieser Studie ist, dass Suchmaschinen in diesem Test weitaus besser abschnitten, als soziale Dienste. In Punkto Exaktheit hatte Google, gefolgt von Yahoo! und Msn die Nase vorne. Soziale Dienste, wie etwa Mr. Wong, kamen erst danach. Bei den unverständlichen Suchergebnissen, ergab sich ein ähnliches Bild. Die wenigsten lieferte Google, wieder gefolgt von Yahoo! und Msn.

Man kann also sagen, dass die algorithmische Suche, auch wenn sie maschinell erfolgt, die besseren Resultate ausliefert und dabei auch noch eine größere Reichweite hat.

jetzt kommentieren? 27. September 2008

Online Marketing für Einsteiger

Was versteht man eigentlich unter Online Marketing? Was für Methoden gibt es? Wenn man gerade eine Seite ins Netz gestellt hat, dann sieht man sich bald vor die schwierige Aufgabe gestellt seine Seite auch zu bewerten. Dies kann sich aber als schwieriger gestalten, als man sich das ursprünglich vorgestellt hat. Darum hier eine kleine Aufstellung über die verschiedenen Möglichkeiten, die man mittels des Online Marketings zur Verfügung hat.Den zentralen Bereich stellt natürlich der Webauftritt also die eigene Website dar. Diese ist der Verbindungspunkt der zwischen Werbung, Kunden und Unternehmen.

Als Werbemaßnahme gibt es zunächst die klassische Bannerwerbung. Hier werden einfach Werbe Banner auf anderen Seiten eingeblendet, welche dann auf die eigene Seite linken.

Das Suchmaschinenmarketing (SEM) stellt einen weiteren zentralen Bereich der Online Werbung dar. SEM ist in der letzten Zeit ständig gewachsen und kristallisiert sich als das wirkungsvollste Marketinginstrument im Internet heraus. Bei dem Suchmaschinenmarketing unterscheidet man zwischen Suchmaschinenwerbung, also der bezahlten Listung in Suchmaschinenergebnisseiten und der Suchmaschinenoptimierung (SEO), bei dem eine Seite so weit optimiert wird, dass diese auf natürlichem Wege in den Suchmaschinen gelistet wird.

Eine früher sehr beliebte Methode ist das Email Marketing. Dieses hat allerdings in letzter Zeit durch rechtliche Einschränkungen an Bedeutung verloren und wird nicht mehr in diesem großen Stile angewendet, wie es einst der Fall war.

Eine weitere beliebte Methode ist das sogenannte Affiliate Marketing. Hier werden Partner verwendet, die das eigene Produkt bewerben und vermarkten. So wird der Marketingaufwand auf mehrere verteilt und hat höhere Erfolgschancen. Darüber hinaus wird meist auch eine größere Reichweite erreicht.

Es gibt natürlich noch weiter Online Marketing Maßnahmen. Als Beginner ist man allerdings mit den oben genannten für den Anfang mehr als bedient.

jetzt kommentieren? 07. September 2008

Keywords - Wie man Tippfehler finden und nutzen kann

Begibt man sich im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung auf die Suche nach geeigneten Keyword, dann findet man im Internet viele hilfreiche Thema dazu. Ein heißer Tipp ist dort meist, dass man sich, im Falle dass die Hauptkeywords bereits zu heiß umkämpft sind, auf die Long Tail Keywords spezialisieren sollte. Long Tail Keywords sind mehr oder weniger Synonyme zu den Hauptkeywords, die auch noch einen relevanten Traffic bringen können und den Vorteil haben, dass sie weniger umkämpft sind und somit eine gute Platzierung viel leichter erreicht werden kann, als dies bei den Hauptkeywords ist.In diesem Zusammenhang könnte man auch Tippfehler zu den Long Tail Keywords zählen. Oft wird auf die Tippfehler vergessen. Dabei können diese unter Umständen einen höheren Traffic verursachen, als die Synonyme. Es gibt nämlich Tippfehler, die häufig passieren und deshalb auch häufig (missverständlicher weise) gesucht werden.

Diese Tippfehler Keywords kann man in zwei Kategorien unterteilen. Die eine Kategorie besteht aus Tippfehlern, die einem aus Nachsicht passieren - also unabsichtlich. Bei der anderen Kategorie handelt es sich um Tippfehler, wo der User meint, dass er das Keyword richtig geschrieben hat, dem aber nicht so ist. Um ein Tippfehler Keyword zu verwenden, ist dieses idealerweise ein Wort, bei dem viele Leute glauben, dass die falsche Schreibweise die richtige ist.

Für den deutschen Sprachraum könnte man hier das Keyword Hartz IV als Beispiel nehmen. Nimmt man das Keyword Tool von Google zur Hilfe und wertet die richtige Schreibweise (hartz iv) und die falsche aus (harz iv), so sieht man, dass das Suchvolumen für „hartz iv” 165.000 beträgt und für den falsch geschriebenen Fall „harz iv” beträgt das Suchvolumen immer noch satte 22.000.

Im Internet gibt es sogar schon Tools, die ein Keyword nach allen Regeln der Kunst in seine falschen Schreibweisen zerlegt. Diese braucht man dann nur noch auf deren Suchvolumen hin zu prüfen mit einem Keyword Tool. Dann hat man auch schon ein Long Tail Keyword, das nicht ein Synonym des Hauptkeywords ist, sondern nur eine falsche Schreibweise, die wahrscheinlich mehr Traffic bringt, als das Long Tail Keyword.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Die Kontraproduktivität des nofollow

Im Jahr 2005 nahm der nofollow Hype seinen Anfang, als Google diesen erfand und Webmaster glaubten damit wäre es endlich möglich den Spammern den Gar auszumachen. In einem gewissen Umfang mag das vielleicht auch der Fall sein, allerdings trifft diese Maßnahme auch viele Unschuldige, deren Intention es sicherlich nicht ist, unnötig Spam zu vertreiben. Die generelle Anwendung des nofollow Attributs ist gleich sinnlos, wie das Blockieren aller eingehenden Nachrichten im Email Account, damit man keinen Spam erhält.Es gibt auch noch einige Missverständnisse, die das restliche dann dazu beigetragen haben, dass sich das nofollow Attribut so etablieren konnte, wie dies heute der Fall ist.

In der SEO Welt ging - und geht noch bis heute - das Gerücht um, dass bei externen Links der so hoch geschätzte Trust der eigenen Seite verloren geht. Unter gewissen Umständen mag das auch stimmen, wenn man auf Spamseiten im Zuge einer Linkpartnerschaft verlinkt, oder auf Seiten, die Maleware oder sonstige für den User uninteressanten Inhalte haben. Gute und themenrelevante externe Links sind aber keines Falls schlecht für den Trust Rank, oder das Ranking selbst, im Gegenteil ein gutes Netzwerk an Links, die einen Mehrwert für die Seite darstellen, sehen auch die Suchmaschinen gern.

In Folge dessen entstand dann das sogenannte PageRank Skulpting. Hierbei wurde versucht den PageRank der eigenen Seite in gezielten Bahnen auf der eigenen Seite zu verteilen. So wurden zum Beispiel Links, die Emailseite führten mit einem nofollow Attribut versehen und nur Seiten, die aus SEO Sicht wichtig waren, blieben von dieser Maßnahme verschont. Das hat dann zur Folge, dass die interne Verlinkung nicht mehr schön war und es in Folge dessen dann zu Verschlechterungen beim Ranking kam.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tools, die einem ungeliebten Spam auf der eigenen Seite (bspw. einem Blog) fernhalten können.

Das Internet lebt zum größten Teil von Links. Deshalb macht es keinen Sinn, wenn man diese „Lebensader” abschneidet und jeder nur noch mit nofollow Links arbeitet. Denn wenn man selbst ausschließlich mit diesem Attribut arbeitet, wird man es schwer haben jemanden zu finden, der einem einen dofollow Link gibt.

jetzt kommentieren? 07. August 2008

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