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Bei AdWords soll es künftig nur noch eine URL pro Anzeigengruppe geben

Bereits vor knapp einem Jahr wurde die Display Policy von Google für die AdWords verschärft. So muss seit 1. April 2008 die so genannte Anzeige URL mit der Ziel URL übereinstimmen bzw. müssen beide auf die gleiche Domain führen.
Momentan schaut es ganz danach aus, als ob Google diese bereits eingeführte Politik noch weiter verschärfen möchte. So soll es bald pro Anzeigengruppe nur noch eine URL geben.
Klar sollte in jedem Fall sein, dass es eine Verschärfung gibt, wie diese allerdings ausfallen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, weil es noch keine offizielle Stellungnahme von Google gibt.
Als eine mögliche Erklärung für die bevorstehenden Änderungen scheint das häufige Vorgehen von AdWords Usern zu sein. Diese erstellen zwar meist passende Anzeigen, die die gleiche Anzeige URL und Ziel URL enthalten, leiten diese dann allerdings auf der Ebene der Keywords auf andere Seiten weiter. Mit diesem Vorgehen sind die eingeführten Änderungen außer Kraft gesetzt und können so umgangen werden.
Obwohl es bisher noch wenig konkrete Informationen zu dieser Vorgehensweise Googles gibt, dennoch aber die Tatsache besteht, dass es eine Änderung geben wird, ist es empfehlenswert, sich nicht schon jetzt Gedanken über eine Änderung der eigenen Kampagne zu machen, falls diese in die oben beschriebenen Vorgehensweisen hineinfällt.

jetzt kommentieren? 17. März 2009

Grafischer „Bannerbaukasten” bei Google AdWords

Gerade hat man gehört, dass Yahoo! sein Werbeprogramm für die User verbessern möchte und nun endlich das Blockieren von Domains ermöglicht, damit der Traffic eine bessere Qualität bekommt, da lässt auch gleich Google – der große Konkurrent – mit einer Neuerung seines Werbeprogramms, denn Google AdWords, aufwarten. So bietet Google seit kurzem seinen Werbekunden in den Vereinigten Staaten einen Bannerbaukasten für grafische Werbebanner (sogenannte Display Ads) an. Das soll den Kunden den Einstieg in die grafischen Werbeformen um einiges leichter gestalten. Anhand dieser Neuerung kann man auch Rückschlüsse darauf ziehen, in welche Richtung Google in Zukunft mit seinen Werbungen gehen möchte.Das neue Tool ermöglicht es den Google AdWords Betreibern eigene Logos, Texte und Bilder auf Buttonvorlagen zu setzen. Diese Buttonvorlagen werden dann als Designrohlinge bezeichnet. Ebenso lassen sich auch der Hintergrund und die Farben individuell gestalten. Darüber hinaus sollen alle gängigen Bannerformate und Bannergrößen unterstützt werden. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass auch Video- und Spieleformate unterstützt werden sollen. Was darauf hindeutet, dass Google noch einiges im In-Gaming Bereich vor hat.

Es bleibt allerdings bisweilen die Frage offen, ob dieses Tool wirklich einen professionellen Designer ersparen kann. Man kann aber davon ausgehen, dass eine Arbeit vom Profi an ein relativ einfach zu bedienendes Tool nicht herankommen wird. Ob das Tool auch irgendwann für den deutschen Markt zugänglich gemacht wird, ist ebenso bisher noch ungeklärt. Trotzdem lohnt es sich, das Tool einmal anzusehen. Es gibt sogar auf Youtube Videos dazu.

jetzt kommentieren? 29. Oktober 2008

AdWords Anzeigen von Google selbst wiedersprechen den Regeln

Es ist keine Neuheit, dass Google für eigene Angebote oft selbst AdWords-Anzeigen schaltet. Das Unternehmen beteuerte dabei immer, dass in die Anzeige der Banner nicht eingegriffen werde und dass auch das gleiche Interface, wie für alle anderen User, verwendet werde.Vor kurzem ist jetzt allerdings ein Banner von Google aufgetaucht, welches gleich zwei Punkte enthält, die für Normalkunden nicht möglich sind.

Zum einen hatte die Anzeige ein Drop-Down Menü mit welchem ein Preis festgelegt werden konnte. Normale AdWords Anzeigen verfügen nicht über diese Option. Allerdings könnte die Verwendung eines Drop-Down Menüs bald standardmäßig eingeführt werden. Ein Drop-Down Menü stellt eine kleine Möglichkeit der Interaktion mit der Werbung dar. Dies dürfte ohne Zweifel zu einer höheren CTR (Click Through Rate) führen.

Der zweite Punkt, bei dem sich die besagte AdWords Anzeige von Google selbst von den Standard Anzeigen unterschied war, dass die Anzeige einen Titel von 49 Buchstaben aufwies. Für Standarduser liegt das Maximum der verwendbaren Zeichen bei 25. Die AdWords Anzeige von Google war also doppelt so lang, wie dies normal der Fall sein dürfte. Dieses Feature dürfte wohl nicht als Standard übernommen werden. Die Gründe dafür sind einfach. Erstens wären Banner in dieser Größe zu aufdringlich und außerdem hätten diese dann nicht mehr in der Sidebar auf der rechten Seite Platz.

Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Banner um einen Test um mögliche neue Features und deren Erscheinungsbild zu erproben. Allerdings zeigt dies, dass Google sehr wohl andere Möglichkeiten, als dem Standarduser zustehen. Dies war aber ohnehin eigentlich schon immer klar, nun hat man aber die Bestätigung. 

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Optionen für Keywords bei Googel AdWords

Google bietet bestimmte Optionen an, die für Keywords, die man in die Kampagne eingefügt hat, setzen kann. Dies hat zu Folge, dass man den Wirkkreis der Keywords, für welche die Anzeigen dann geschaltet werden, etwas mit beeinflussen kann.Diese Optionen können vor allem dahingehend eingesetzt werden, dass man damit steuern kann, ob man seine Anzeige lieber für ein zielgerichtetes Publikum auslegen will, oder ob man einfach nur den Traffic steigern will und dabei auch in Kauf nimmt, dass die Qualität dieses Traffics nicht die maximale ist.

Die Standardeinstellung, die Google beim Einfügen neuer Keywords automatisch vorgibt ist „weitgehend passend” (oder auch „broad match”) genannt. Das heißt, dass die Anzeige, die dieses Keyword beinhaltet, nicht nur geschalten wird, wenn der User genau nach diesem Keyword sucht, sondern, dass diese auch dann geschalten wird, wenn der User den Suchbegriff in seiner Form verändert, oder diesen beugt. Die Anzeige wird darüber hinaus auch geschalten, wenn das Keyword ein von Google erkanntes Synonym für den Suchbegriff des Users ist. Wenn das definierte Keyword aus mehreren Keywords besteht (zum Beispiel „Hotel Berlin”) wird die Anzeige auch geschalten, wenn der User die Reihenfolge dieser Keywords ändert, oder zu den Keywords noch Begriffe hinzufügt (zum Beispiel „billiges Hotel Berlin”). Wenn man diese Option auswählt, wird die damit verbundene Anzeigen im höchsten Ausmaß geschalten. Das wird dann in den meisten Fällen (vorausgesetzt der Anzeigentext ist attraktiv und spricht den User an) zum höchsten Traffic führen. Allerdings ist das Problem dieser Option auch gleich ersichtlich. So wird der Traffic nicht dem qualitativ höchstwertigen Traffic entsprechen. Betreibt man zum Beispiel eine Seite, die Luxushotels in Berlin zur Buchung zur Verfügung stellt und man hat als Keyword „Hotel Berlin” definiert, kann es zwar sein, dass der User, welcher „billiges Hotel Berlin” sucht, auf die Anzeige klickt, allerdings wird dies in den aller seltensten Fällen zu einer Conversion führen. Deshalb ist es ratsam, diese Option vor allem dann zu nutzen, wenn man die AdWords Kampagne aus explorativen Motivationen (Stichwort: Keywordrecherche) heraus am Laufen hat.

Die nächste Option heißt „passende Wortgruppen” (oder auch „phrase”). Im Konto wird diese Option mit Anführungszeichen gekennzeichnet. Hier ist es so, dass das Keyword in der Form, in der es ins Konto aufgenommen wurde, eingegeben werden muss, damit die Anzeige erscheint. Das bedeutet, dass Synonyme oder sonstige Abwandlungen keine Schaltung der Anzeige zur Folge haben. Werden allerdings noch Keywords hinzugefügt, löst dies eine Schaltung der Anzeige aus. Diese Option ist also der Mittelweg zwischen „weitgehend passend” und „genau passend” (dem nächsten Punkt).

Bei „genau passenden” Keywords (oder auch „exact match”) wird im Konto eine eckige Klammer vor und nach dem Keyword oder den Keywords gesetzt. Hier wird die Anzeige nur dann geschalten, wenn der Suchbegriff des Users genau dem Keyword, welches im Konto definiert wurde, übereinstimmt. Klarerweise lösen diese Keywords und die damit geschaltenen Anzeigen den geringsten Traffic aus. Allerdings kann man auch sagen, dass diese Option (wenn man die Keywords und die Anzeige richtig eingestellt hat) den qualitativ hochwertigsten Traffic erzeugen wird.

Die vierte und letzte Option nennt sich „ausschließende” Keywords. Die Funktion dieser Option ist leicht verständlich. Tauchen ausschließnde Keywords in der Suchanfrage des Users auf, so wird die Anzeige nicht geschalten. Es ist in jedem Fall ratsam, sich auch ausschließende Keywords zu überlegen und somit unerwünschten Traffic zu vermeiden.

Erstellt man eine Kampagne aus den schon zuvor genannten explorativen Motiven heraus, ist es empfehlenswert Keywords sowohl passend, als auch als genau passend zu definieren. So sieht man nämlich wieviel das genaue Passwort gesucht wird und muss dennoch auf den durch das passende Keyword erreichten Traffic nicht verzichten.

jetzt kommentieren? 26. Juli 2008