Wege, die zu einer Conversion führen können

23.Juli 2008

Mediaplex, ein Anbieter von Adserving-Lösungen, hat vor Kurzem eine Studie durchgeführt, welche sich mit den Werbeformen beschäftigt, welche User am ehesten zu einer Conversion bringen. Die Studie heißt „Path to Conversion”, welche sich mit diesem Thema beschäftigt.

Um zu Daten zu gelangen, wurden mehr als sieben Monate hindurch Werbekampagnen, die mit verschiedenen Marketing Formen werben, von mehreren amerikanischen eCommerce Anbietern untersucht, analysiert und ausgewertet.

Werbekanäle (also die verschiedenen Marketing Formen) waren unter anderem Suchmaschinenoptimierung und -marketing, Email Kampagnen, Display Werbung, oder Performance basiertes Onlinemarketing.

Als Ergebnis der Studie kam heraus, ca. 70 Prozent der Conversions nach Kontakt mit mindestens zwei Werbemitteln erfolgte (als Conversion wurde zum Beispiel die Buchung einer Reise, der Kaufabschluss auf einem Internetshop, oder der gleichen gewertet).

Weiterhin ist interessant, dass ca. 45 Prozent der User, welche über einen bezahlten Suchmaschineneintrag auf die Seite gelangten, zuvor zumindest einen Werbebanner von dem jeweiligen Anbieter gesehen hatten.

Zur Veranschaulichung des Besagten ein kleines Beispiel: Ein User bekommt einen Newsletter zum Thema Urlaub in Zypern. Durch diesen Newsletter kommt der User beispielsweise auf eine Seite, die sich mit Hotelkritiken und allgemeinen Informationen zur Insel beschäftigen. Schon auf dieser Seite sieht der User eine Bannerwerbung des Reiseveranstalters, doch noch kommt es zu keiner Buchung. Zur Buchung kommt es dann, wenn der User anschließend (das kann auch nach Tagen sein) über Google AdWords auf die Seite des Reiseveranstalters gelangt und dann die Buchung durchführt.

Das zeigt also deutlich, dass einzelne Werbeformen nicht immer einzeln auf ihre Conversion hin bewertet werden dürfen. Denn es kann durchaus sein, dass der User, der zuerst auf der allgemeinen Informationsseite über Zypern, die Bannerwerbung durchaus bemerkt hat und sich anschließend bei der Suche auf Google für diesen Reiseveranstalter entschieden hat, weil er ihm bekannt vorkam und er deshalb diesen anderen gegenüber bevorzugte. Wer also auf verschiedene Arten Werbung betreibt, sollte auf ein übergreifendes Tracking auf keinen Fall verzichten.  

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