Facebook Ads – 5 Tipps zur Steigerung der CTR und Conversion Rate

11.November 2011

Viele Marketer haben so ihre Probleme mit den bezahlten Werbeschaltungen auf Facebook, da meist die Performance weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Auch im Vergleich zu anderen Online Marketing Methoden – wie beispielsweise den AdWords von Google – schneiden Facebook Ads in Sachen Performance meist schlechter ab.

Doch sind Facebook Ads wirklich weniger effizient, oder hat das Ganze vielleicht auch mit etwas Anderem zu tun? Ein Vergleich mit anderen Werbemitteln fällt schwer, da die Konzepte, die dahinter stehen, meist ebenfalls unterschiedlich sind. Dennoch gibt es Mittel und Wege, wie die Leistungsfähigkeit der Facebook Ads gesteigert und somit mehr aus dem eingesetzten Kapital herausgeschlagen werden kann.

Eines der Probleme, welche im Zusammenhang mit Facebook Ads auftauchen, ist die Tatsache, dass effektive Werbeanzeigen im sozialen Netzwerk anders auszusehen haben, als beispielsweise in den Suchergebnissen von Google. Bei Facebook suchen User nicht konkret nach etwas. Das bedeutet in weiterer Folge, dass die Anzeigen von sich aus Aufmerksamkeit erregen müssen, um so das fehlende Suchen einer Information auf der Seite des Users ausgleichen zu können.

Facebook ist eines der Paradebeispiele für die vielbesagte Echtzeit. Alles, was auf der Startseite bzw. der Pinnwand angezeigt wird, ist nur wenige Minuten, Stunden oder Tage alt. Infolgedessen müssen auch die Anzeigen einen gewissen „Frische-Charakter“ besitzen, um hier ins Bild zu passen und die Aufmerksamkeit des Users auf sich zu ziehen. Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Werbung auf Facebook ist Kreativität. Diese ist genauso wichtig, um das Interesse des Users zu wecken.

Vor diesem Hintergrund sollen hier heute fünf Tipps erläutert werden, welche dabei helfen, die Click Through Rate (CTR) sowie die Conversion Rate zu steigern.

 

1. Bilder Ideen generieren

Es ist klar, dass Bilder für mehr Aufmerksamkeit sorgen, als reiner Text. Aus diesem Grund wird auch bei effektiven Facebook Ads mit Bildern gearbeitet. Hier ist Kreativität gefragt. Welches Bild weckt Interesse und passt zu den eigenen Angeboten? Sehr gute Ideen und Anreize liefert eine Google Bildersuche – vorzugsweise lizenzfrei, damit diese gleich für die Kampagne verwendet werden können.

Gleich hilfreich ist das reine „Durchscrollen“ der Suchergebnisse, um ein Gespür dafür zu bekommen, welche Bilder User mit einem gewissen Begriff assoziieren. Diese erste Bestandsaufnahme hilft auch dabei die folgenden Fragen zu klären:

  • Welche unterschiedlichen Interpretationen zu einem Thema gibt es?
  • Welche Persönlichkeiten oder Merkmale werden mit dem Thema in Verbindung gebracht?
  • Gibt es eine Verbindung zur Pop Kultur (bspw. eine prominente Comic Figur, für den Begriff in den Suchergebnissen auftaucht)?

 

2. Text und Bild kombinieren
 
Wem trotz des Brainstormings nichts Themenrelevantes einfallen mag, der kann auch Text in ein Bild packen. Das ist ein einfacher und dennoch effektiver Weg, um eine kurze Nachricht möglichst Aufmerksamkeit erregend zu transportieren. Der Vorteil bei dem Ganzen ist, dass die Message bereits im Bild verpackt ist und vom User sofort wahrgenommen wird, worum es geht.

 

3. Relevante und bekannte Gesichter

Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, bei der Verarbeitung von visuellen Reizen Gesichtern besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei muss es sich nicht immer um ein menschliches Gesicht handeln – das reine Andeuten eines Gesichts ist bereits ausreichend. Ein Beispiel hierfür wäre das berühmte Mars-Gesicht, bei dem sich die meisten Leute aufgrund der besonderen Form eines Gebirges sicher sind, ein Gesicht zu erkennen.

Auf Facebook Ads umgelegt heißt das, dass ein Gesicht die Wahrscheinlichkeit vom User wahrgenommen zu werden, vergrößert. Besonders vorteilhaft ist es natürlich, wenn man ein für die Branche bzw. das Zielpublikum relevantes und bekanntes Gesicht verwenden kann.

 

4. Witzige, provokante oder sonst aus dem Rahmen fallende Bilder

Eine weitere, sehr gute Methode, um Klick generieren zu können, ist das Arbeiten mit Bildern, die in irgendeiner Art aus dem Rahmen fallen. Lustige oder provokante Bilder sind in diesem Zusammenhang gute Beispiele. Wichtig bei dem Ganzen ist natürlich, dass eine gewisse Grenze nicht überschritten wird, da sich dieser Effekt sonst ins Gegenteil umkehren kann.

 

5. Probleme lösen

Häufig ist einer der Verkaufs- bzw. Kaufgründe für ein Produkt oder eine Dienstleistung der, dass mit Hilfe des erworbenen Produkts bzw. Dienstleistung ein konkretes Problem gelöst werden kann. Es ist deshalb eine gute und kreative Idee, wenn bei den Facebook Ads mit Bildern gearbeitet wird, die stellvertretend für das Problem stehen.

Möchte man beispielsweise ein neues Reinigungsprodukt fürs Bad verkaufen, kann ein unsauberes Bad das ideale Bild sein, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen.

 

Eines sollte bei der Umsetzung dieser Tipps und beim Finden des richtigen Bildes nicht vergessen werden: es geht nicht nur darum Klicks zu generieren, sondern im Anschluss daran auch Verkäufe zu erzielen. Das heißt, dass die verwendeten Bilder immer auch in einem relevanten Zusammenhang mit den eigenen Angeboten stehen bzw. ein relevanter Zusammenhang geschaffen wird.  

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bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Champion  |  30.November -0001 at 00:00

    Vielen lieben Dank für deine Hilfe!nn1

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