6 Stufen Plan für Social Media

20.Mai 2011

Social Media wird von vielen Marketing Verantwortlichen als eher heikles Thema eingestuft. Auf der einen Seite möchte man die Potentiale nutzen und in direkten Kontakt mit seinem Zielpublikum treten, auf der anderen Seite wird dieses Vorhaben von der Angst etwas falsch machen zu können oder nicht entsprechend bei der Zielgruppe anzukommen, gar nicht erst umgesetzt.

Dabei kann erfolgreiches Social Media Marketing ziemlich einfach betrieben werden. Wichtig dabei ist nur, zentrale Punkte zu beachten:

1. Zuhören – der Tonalität auf der Spur
Wie so oft in Sachen Internetwerbung, ist auch bei Social Media eine entsprechend Planung bereits die halbe Miete. Die wichtigste Hürde, die im Vorfeld genommen werden muss, ist sein Zielpublikum besser kennenzulernen. Die beiden folgenden Fragen sind von besonderem Interesse:

  • Wo verkehrt meine Zielgruppe?
  • Wie unterhalten sich User miteinander und welche ungeschriebenen Regeln müssen befolgt werden?

Im Zusammenhang mit Social Media besteht das A und O darin, sich mit der Zielgruppe auf derselben Ebene zu unterhalten. Seine (zukünftigen) Kunden von oben herab zu behandeln gehört zu den schwerwiegendsten Fehlern, die begangen werden können. Deshalb heißt es zu Beginn einfach nur „zuhören“. Was bewegt das Zielpublikum? Wo wünscht es sich Verbesserungen? Was fehlt der Branche? Das sind Punkte, an die der Eintritt in Social Media anknüpfen kann.

2. Die eigenen Ziele definieren
Im folgenden Schritt geht es darum, sich zu überlegen, welche Ziele mit Hilfe von Social Media erreicht werden sollen? Diese reichen von Interaktion mit den Kunden, um diese an mich zu binden bis hin zu Anregungen für die Unternehmensentwicklung. Die Richtung, in welche die eigenen Social Media Anstrengungen gehen sollen, muss sich an diesen Zielen orientieren.

3. Einen Plan ausarbeiten – aber trotzdem flexibel bleiben
Als nächstes muss vor dem Hintergrund der Ziele ein Plan ausgearbeitet werden. Welche Anreize schaffe ich meinem Zielpublikum, damit es sich beteiligt und mit mir in Kontakt tritt? Was kann ich bieten, um mich interessant zu machen? Und vor allem: was grenzt mich von der Konkurrenz ab und hilft mir so dabei, mich zu etablieren? Es macht Sinn sich einen Zeitplan zu Recht zu legen, wann welche Aktion gesetzt wird (beispielsweise eine Umfrage, ein Gewinnspiel, Rabattaktionen, etc.). Nachdem ein wesentlicher Teil bei Social Media allerdings immer auch von der Zielgruppe abhängig ist, sollte ein gewisser Spielraum einkalkuliert werden, damit auf aktuelle Begebenheiten flexibel reagiert werden kann – stures Verfolgen des Plans, kann den Erfolg entscheidend mindern.

4. Content entwickeln
Social Media allein bringt nur halb so viel, wenn die Webseiten Inhalte nicht entsprechend angepasst werden. So sollten beispielsweise Social Media Plugins installiert werden, damit User schnell und einfach die Inhalte verbreiten können. Auf ständig neue und aktuelle Inhalte (beispielsweise Studien, neue Produkte oder Guides) darf dabei nicht vergessen werden, schließlich lebt Social Media von Echtzeit und damit verbundener Aktualität. Beitreibt man einen eigenen Blog, sollte auch dort immer wieder Bezug auf die diversen Social Media Aktivitäten genommen werden. So ergeben sich Synergieeffekte, die den Erfolg weiter steigern können.

5. Es angehen
Wurden die vorigen Punkte entsprechend berücksichtigt, steht dem Start eigentlich nichts mehr im Wege. Wichtig ist, feinfühlig in den unterschiedlichen Social Media Anwendungen zu agieren, sich also mit dem Zielpublikum auf eine Stufe zu stellen und als gleichwertige Partner zu kommunizieren.

6. Den Erfolg messen
Schließlich ist es von zentraler Bedeutung über die Erfolge Buch zu führen. Wie werden meine Social Media Aktivitäten angenommen? Konnten Leads bzw. Traffic generiert werden? Wie viele Followers, Fans oder Ähnliches konnte ich für mich gewinnen? Diese Daten erlauben es die künftigen Maßnahmen besser und näher am Zielpublikum zu gestalten.

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