5 Tipps fürs Link Building via Widgets

16.September 2011

Widgets gehören zu den Geheimtipps der Online Marketer, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit von potentiellen Webseiten Besuchern zu wecken und neuen Traffic auf eine Webseite umzuleiten. Widgets tragen dazu bei, dass die Interaktion und die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten einer Internet Präsenz ansteigen, was automatisch die Chancen vergrößert, dass der Besucher zum Kunden wird.

 

Bei einem Widget handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um eine kleine Software Applikation, mit einem eigenen User Interface, welches für bestimmte Useraktivitäten bzw. Actions konzipiert wurde – bestes Beispiel das Widget von Groupon, welches es Merchants erlaubt, ihre eigenen Online Angebote zu designen.

 

Abgesehen davon, stellen Widgets auch einen sehr eleganten Weg dar, um Backlinks für die eigenen Inhalte generieren zu können und gleichzeitig auch etwas für die SEO OffPage Optimierung zu tun.

 

 

Widgets – erfolgreich zum Backlink

 

Ein Widget zu erstellen, ist jedoch erst der erste Schritt zum Erfolg. Um das Link Building mit Hilfe des Widgets vorantreiben zu können, müssen einige Dinge beachtet werden. Bei der Konzeption sollte man bereits die folgenden best practice Hinweise beachten, bevor man ein eigenes Widget erstellt und dieses auf seiner Web Präsenz zur Verfügung stellt:

-       Transparenz. Der im Widget untergebrachte Backlink sollte für den User, welcher es schlussendlich verwendet, klar ersichtlich sein. Wird dieser mit Hilfe von CSS oder anderen Tricks versteckt, macht das schnell einen unseriösen Eindruck und kann dem eigenen Erfolg mehr schaden, als er diesem nutzt.

-       Marke und Keyword. Bekanntlich sind die Anchor Texte bei der Backlink Generierung entscheidend für das Ranking. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass das jeweils richtige und wichtige Keyword auch im Anchor Text verwendet wird. Zusätzlich macht es Sinn, wenn auch der Markenname untergebracht wird. So kann auf der einen Seite auch etwas im Hinblick auf das Branding unternommen werden, auf der anderen Seite besitzt der Link an sich mehr Zugkraft.

-       Keine Lockvogeltaktik. Es muss in jedem Fall sichergestellt werden, dass der untergebrachte Backlink von Relevanz für den Content des Widgets ist, ansonsten läuft man Gefahr, einen Backlink aus einem irrelevanten Umfeld zu beziehen, was den Wert des Links extrem mindert. Selbes gilt für den Content, welcher sich hinter dem Link versteckt. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass dieser einen relevanten Bezug zum Content aufweist, in dem das Widget untergebracht wird. Dem erfahrenen SEO dürfte bewusst sein, wie wichtig Kohärenz und Relevanz bei allen OffPage Optimierungsmaßnahmen sowie generell bei der Suchmaschinenoptimierung sind.

 

 

Das Widget und SEO

 

Für langfristige Ergebnisse sowie für eine vorausschauende Optimierung ist es das oberste Gebot, mit White Hat Techniken zu arbeiten – was beispielsweise die bereits genannte Transparenz miteinschließt. So können mit Hilfe von Widgets viele SEO Vorteile erschlossen werden. Darunter befinden sich beispielsweise die Folgenden:

-       Marken Präsenz. Werden Widgets richtig eingesetzt, so ergibt sich eine vergrößerte und relativ lange überdauernde Präsenz der eigenen Marke auf anderen Seiten. So kann nicht nur die Aufmerksamkeit für die Marke gesteigert werden, sondern auch die Suchanfragen, welche die Marke betreffen, bei Google & Co.

-       Backlink Vielfalt. Domain Diversity lautet eines der Schlagworte, welches im Moment für die Generierung von qualitativ hochwertigen Backlinks von ausschlaggebender Bedeutung ist. Wird das Widget auf vielen Seiten verwendet, kann die eigene Präsenz infolgedessen viele Links von unterschiedlichen Domains für sich verbuchen.

-       Backlink Quantität. Zwar kommt es beim Link Building in der Zwischenzeit nicht mehr nur auf die Anzahl der eingehenden Links an, sondern vielmehr auf die Qualität, dennoch wirkt sich eine Verbindung aus Quantität und Qualität – sprich: möglichst viele, gute Links – positiv auf das Ranking aus. Je wertvoller und durchdachter das Widget ist, desto mehr Webseiten werden dieses in weiterer Folge auch verwenden, was die Anzahl der guten Backlinks in die Höhe schnellen lässt.

 

 

Was sollte prinzipiell bei der Erstellung eines Widgets beachtet werden?

 

Ein Widget muss zu allererst einwandfrei programmiert werden. Darüber hinaus muss es schnell laden und zudem so klein wie möglich sein (Datengröße), damit die Ladegeschwindigkeit der Seite, welche das Widget verwendet, nicht negativ beeinflusst wird.

 

Die Basis dafür, dass das Widget auch in Sachen SEO etwas bewirken kann, ist das Ganze für Suchmaschinen zugänglich und sichtbar zu machen. Das bedeutet unter anderem das Folgende:

-       Bei der Programmierung des Widgets muss unbedingt darauf Rücksicht genommen werden, dass ein Code verwendet wird, welcher von Suchmaschinen auch gecrawelt bzw. ausgelesen werden kann.

-       Dinge wie iFrames und Ähnliches sollten in diesem Zusammenhang vermieden werden.

-       Personalisierung ist derzeit eines der Themen – nicht nur in Bezug auf die Suchmaschinen. Aus diesem Grund sollte versucht werden, dass das Widget bestmöglich an die jeweilige Seite – beispielsweise in Form, Farbe und Schriftart – angepasst werden kann.

-       Wie bereits erwähnt, sollte das Widget möglichst schlank ausfallen, damit in keinem Fall die Ladegeschwindigkeit gedrosselt wird.

-       Attribute wie „no-index“ oder „nofollow“ sind absolut tabu.

 

 

Die Vermarktung des Widgets

 

Der beste Weg der Vermarktung eines Widgets ist das Widget selbst, sowie seine Brauchbarkeit, sowohl für den Webseiten Betreiber als auch für den End-User. Dennoch kommt auch das nützlichste Widget nicht ohne entsprechende Bewerbung aus, da das Internet mittlerweile einfach zu groß ist, als dass Inhalte von alleine gefunden werden. Hier deshalb einige Techniken, mit denen auf eine recht einfache und gleichzeitig effektive Art und Weise auf das Widget aufmerksam gemacht werden kann:

-       Es macht Sinn, wenn das Widget bereits auf der eigenen Seite untergebracht ist. So wird es von den Besuchern der eigenen Präsenz bereits wahrgenommen. Darüber hinaus sollten Partnerseiten dazu ermutigt werden, das Widget zu verwenden. So wird eine Basis Sichtbarkeit geschaffen.

-       Dem Widget sollte des Weiteren eine Landing Page auf dem eigenen Internet Auftritt gewidmet werden. Diese Landing Page sollte nach allen Regeln der Kunst bzw. allen zur Verfügung stehenden Mitteln beworben werden – beispielsweise mit Hilfe von SEO, SEM oder Bannerwerbung.

-       Zudem können erste, branchenrelevante Seiten angeschrieben werden, um auf das Widget aufmerksam zu machen. So erhält man auch frühzeitiges Feedback und kann das Widget davon ausgehend verbessern.

-       Abschließend sollten alle Kanäle zur Bekanntmachung des Widgets verwendet werden. Der eigene Blog, Social Media Profile und Ähnliches eignen sich in diesem Zusammenhang besonders.

 

 

Monitoring

 

Wie bei allen Online Marketing Tätigkeiten, so ist es auch bei der Verwendung von Widgets wichtig, die Erfolge bestmöglich zu tracken. Speziell dann, wenn mit mehreren Widgets gearbeitet wird, ist es wichtig darüber Bescheid zu wissen, welches wie viel geleistet hat. Diese Daten können anschließend dafür verwendet werden, das nächste Widget noch zielgruppenspezifischer und somit noch effizienter zu gestalten. Klickraten, Anzahl der generierten Backlinks, Conversion Rates etc. gehören zu den Kennzahlen, welche hier in jedem Fall erhoben werden müssen.

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