5 idiotensichere Wege den Blog Traffic steigern zu können

01.August 2011

Ein Blog gehört in der Zwischenzeit auch für kleine und mittlere Betriebe zur Standardausrüstung, wenn es darum geht, qualitätsvollen Content bereitzustellen und mit dem Zielpublikum auf eine einfache und dennoch effektive Art und Weise in Kontakt zu treten.

Der Blog sollte dabei immer vor dem Hintergrund der folgenden beiden Leitmotive betrieben werden:
- Content. In Sachen SEO dreht sich immer mehr um die eigenen Inhalte und den eigenen Content. Mit Hilfe eines eigenen Blogs wird für frischen und suchmaschinenfreundlichen Content gesorgt, was sich positiv auf die Rankings und den darauf folgenden Traffic auwirkt.
- Interaktion. Neben den Platzierungen soll der Blog dabei helfen, eine Brücke zum Zielpublikum zu schlagen. Der zentrale Vorteil des Blogs liegt in der Tatsache, dass man mit dem Kunden auf derselben Augenhöhe kommunizieren und vor allem interagieren kann, ohne dabei an Kompetenz und Professionalität zu verlieren. In diesem Sinn ersetzt ein Blog in gewisser Weise den persönlichen Kontakt, wie er in einem realen Geschäft stattfinden würde. Gleichzeitig können aus der Kommunikation mit den Kunden wichtige Daten gewonnen werden, welche für die Unternehmens- und Produktentwicklung verwendet werden können. Blog Kommentare sind nämlich überraschend ehrlich und unbeschönigend. Kritik kann somit auf eine einfache und effiziente Weise positiv verwertet werden.

Der Motor eines jeden Blogs sind seine Leser. Diese machen über Social Media oder das Setzen von Backlinks (Stichwort: OffPage Optimierung) den Blog weiter bekannt, was die positiven Effekte immer weiter verstärkt.

Doch wie kann dieser Motor in Betrieb gebracht werden? Hier 5 einfache und dennoch wirksame Tipps, wie für eine große Leserschaft gesorgt werden kann:

1. Sich auf seine Kunden und sein Zielpublikum beziehen. Ein Blog sollte sich prinzipiell auf seine Leserschaft beziehen und an sie wenden. Das bedeutet, dass die Beiträge nicht „blind“ in die Luft geschrieben werden dürfen, sondern der Leser sollte spüren können, dass sich die Beiträge an ihn richten. In manchen Branchen macht es in diesem Zusammenhang durchaus auch Sinn, Gefühle zu zeigen. Werden gute und schlechte Erfahrungen mit den Lesern geteilt, schafft das Nähe, da der Kunde in die unternehmensinternen Geschehnisse involviert wird. Das Unternehmen wirkt so greifbarer, was den Verkauf ankurbelt. Im Internet spielen nämlich Emotionen eine bedeutende Rolle bei der Kaufentscheidung. Fühlt sich ein Kunde mit dem Unternehmen verbunden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er zum Stammkunden wird und den Betrieb weiterempfiehlt.

2. Kunden und Zielpublikum einbinden. Im eigenen Blog muss zudem beim Leser das Gefühl geweckt werden, dass auf seine Beteiligung wert gelegt wird. Steht das Unternehmen vor einer wichtigen Entscheidung, etwa welche Produkte demnächst neu aufgenommen werden sollen, kann beispielsweise auch die Leserschaft in diesen Entscheidungsprozess miteingebaut werden. Hierfür lohnt es sich, einfach nach der Meinung zu fragen. So fühlt sich der Leser nicht nur wertgeschätzt, sondern diese Meinungen können auch ganz einfach dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Schließlich sind es die Leser bzw. Kunden, welche anschließend ein neues Produkt kaufen sollen. Weshalb also nicht gleich sie nach ihrer Meinung fragen.

3. Lösungen anbieten. Das Internet im Allgemeinen verdankt einer Tatsache einen wichtigen Teil seines Erfolgs: es ist eine schier unendliche Wissensquelle, welche häufig dazu genutzt wird, ein Problem zu lösen. Dabei kann ein Problem ziemlich weit gefasst werden: Ein Kunde möchte ein neues Paar Markenschuhe, in dieser und jener Farbe, zu diesen und jenen Konditionen. Er steht nun vor dem Problem, das Produkt seiner Vorstellungen im Internet zu finden. Bei einem Smartphone kann ein Kunde beispielsweise vor dem Problem stehen, das Update richtig zu installieren. Was in diesem Zusammenhang klar werden soll ist, dass Lösungen zu jeglichen Problemen bei Lesern und Kunden gleichermaßen gut ankommen. Der positive Nebeneffekt: mit der Ausarbeitung der Lösung wird Kompetenz vermittelt – bekanntlich ein weiteres, wichtiges Entscheidungskriterium auf der Seite der Kunden.

4. Den CEO miteinbeziehen. Das Aushängeschild eines Unternehmens ist der CEO. Kunden geben viel Wert auf die Äußerungen des CEOs und schätzen es hoch, wenn sich dieser im Blog ab und an selbst zu Wort meldet. Vor allem bei längeren Serien, bei denen innerhalb von mehreren aufeinanderfolgenden Blog Beiträgen ein Thema abgehandelt, bzw. der Verlauf eines Problemlöseprozesses geteilt wird, hat es einen großen Wert, wenn der CEO am Ende sein Resümee mit der Leserschaft teilt. Das Ganze zielt wiederum darauf ab, Nähe zu den Lesern zu schaffen und sie so an sich binden zu können.

5. Mit anderen Experten zusammenarbeiten. Der Austausch, welcher in Form des Blogs stattfinden soll, kann sich nicht nur an das Zielpublikum richten, sondern auch an die umliegenden Experten der Branche. So können auf der einen Seite wichtige, soziale Kontakte geknüpft werden, auf der anderen Seite wird für den Leser das Bild des eigenen Expertenstatus vervollständigt. Die Kooperation kann konkret so aussehen, dass beispielsweise Gastbeiträge ausgetauscht werden, welche gleichzeitig auch noch für einen wertvollen Backlink sorgen können.

Der eigene Blog ist und bleibt somit ein wichtiger Erfolgsfaktor und sollte entsprechend sorgsam behandelt und gepflegt werden. Schließlich gibt es nicht viele Instrumente, welche derart kostensparend und gleichzeitig effektiv sind.

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