15 SEO und Social Media Trends

01.Juli 2011

In Sachen Online Marketing heißt es stets am Ball zu bleiben, will man seine Strategie auf einem kontinuierlichen Erfolgskurs halten. Bedingungen können sich binnen kürzester Zeit ändern, oder neue Funktionen verändern die bisherigen Spielregeln. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, Trends immer im Auge zu behalten, denn viele Trends schaffen schnell den Durchbruch. Ist man von Anfang an mit dabei, können derartige Änderungen schnell übernommen und für den eigenen Erfolg verwendet werden.
Es ist besonders interessant sich Veränderungen in den Vereinigten Staaten näher anzusehen, da ein Großteil der dortigen Trends mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in der Regel auch bei uns Einzug halten. Das Wissen über die Tendenzen der USA bietet somit einen zusätzlichen Vorsprung, die verbleibende Zeit kann dazu genutzt werden, entsprechende Reaktionen und Strategien auszuarbeiten.
Hier nun 15 aktuelle Entwicklungsrichtungen in den Vereinigten Staaten aus den Bereichen SEO und Social Media.

Social Media

1. Social Media Policy
Hat sich ein Unternehmen erst einmal dazu entschieden, mit Social Media zu arbeiten, werden in aller Regel gleich mehrere Kanäle verwendet – ganz klassisch: Facebook und Twitter. Speziell bei größeren Unternehmen, wo mehrere Mitarbeiter mit Social Media beauftragt sind, sollte eine Social Media Policy aufgesetzt werden, welche genau regelt, was, wann, wo und wie in Umlauf gebracht werden soll. Damit soll verhindert werden, dass unterschiedliche Kanäle völlig unterschiedlich und inkohärent bedient werden.

2. Just in Time
Echtzeit spielt eine große Rolle in Bezug auf Social Media. Man hört immer wieder von großen Firmen, dass Facebook Nachrichten oder Tweets erst von etlichen Stellen abgesegnet werden müssen, bis diese online gehen können. 14 Tage Verzögerung sind keine Seltenheit. In solchen Fällen gehen große Potentiale von Social Media einfach verloren. Zu diesem Zweck sollte auch eine Policy ausgearbeitet werden, damit diese Prozesse beschleunigt werden können.

3. Auf das Zielpublikum eingehen
Es ist mitunter bedenklich, wenn alle Plattformen miteinander verbunden werden und eine Nachricht automatisch auf allen Plattformen veröffentlicht wird. Bei jeder Social Media Anwendung herrschen nämlich andere, ungeschriebene Gesetze, die es zu beachten gilt. Aus diesem Grund sollten Nachrichten stets dem jeweiligen Kanal angepasst werden – auch dann, wenn im Prinzip dieselbe Message verbreitet wird.

4. Zielgruppentargeting
Bei Facebook & Co. sind User sehr großzügig mit persönlichen Angaben. Steht sonst der Datenschutz immer im Vordergrund, identifizieren sich Personen in sozialen Netzwerken praktisch selbst und können so besser angesprochen werden. Es macht Sinn, spezielle Nutzergruppen anzusprechen, die sich in gewissen Lebensumständen befinden. Beispielsweise Frauen, die gerade schwanger sind, werden in näherer Zukunft bestimmte Produkte kaufen wollen bzw. müssen.

5. Blogs bedürfen spezieller Pflege
Durch das Betreiben eines Blogs erhöhen sich die Chancen – vor allem aufgrund der frischen Inhalte –, in den Suchergebnissen gelistet zu werden. Hier muss allerdings auf die Qualität der Beiträge geachtet werden, ansonsten verliert ein Blog schnell an Zugkraft. Die Beiträge sollten branchenrelevante Trends aufgreifen, Hilfestellungen bei Problemen leisten oder dem Kunden Einblicke in das Unternehmen gewähren.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit Fokus: Panda / Farmer Update

1. Nicht mehr als 40 Prozent des Traffics sollte von Google kommen
Seit dem berühmt-berüchtigten Panda Update werden viele Ursachen für die Abstrafungen gesucht und auch gefunden. Eine Theorie geht davon aus, dass es fatal enden kann, wenn man sich zu sehr auf organischen Traffic von Google verlässt. Die Besucherströme sollten prinzipiell auch von anderen Quellen kommen – beispielsweise aus Social Media oder SEM Kampagnen. In wie weit dieser Ranking Faktor wirklich einen Einfluss auf die Abstrafungen nimmt, kann allerdings (noch) nicht mit Sicherheit gesagt werden.

2. Einige Content Farmen werden überleben
Das mag wunderlich klingen, betraf das Panda Update doch vorwiegend Content Farmen und diente dazu diese abzustrafen. Unter gewissen Umständen können Content Farmen aber durchaus auch nützlich sein und dem Nutzer einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel dann, wenn viele relevante Texte und Beiträge zentral auf einem Portal zugänglich gemacht werden.

3. Die Seite aufräumen
Um vom Panda Update verschont zu bleiben, sollte man sich in die Lage des Users versetzen und sich die Frage stellen, ob die eigenen Inhalte einen Mehrwert besitzen, dem User helfen können und ob die Inhalte im Allgemeinen qualitativ und professionell sind. Darüber hinaus sollte die Ladegeschwindigkeit des Internet Auftritts in jedem Fall optimiert und verbessert werden. Alles, was der Usability dienlich ist, hilft schlussendlich auch den Rankings bei Google, da die Betreiber der Suchmaschine versuchen, ihren Algorithmus möglichst an den User anzupassen. Freunde, die keine Angst davor haben, Kritik zu äußern, können in diesem Zusammenhang als Test-User genutzt werden, die die Erfahrungen und Gefühle beim Navigieren auf der Seite wiedergeben.

4. Google +1 als Ranking Faktor?
Über kurz oder lang wird der „like“ Button von Google wohl auch zur Bestimmung der Rankings herangezogen werden. Bis dorthin wird allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach noch einige Zeit vergehen, in der Google sich Gedanken machen muss, wie Manipulationen bestmöglich ausgeschlossen werden können.
5. Mobile Angebote
Eine mobile Ausgabe des eigenen Internet Auftritts gehört mittlerweile fast schon zum guten Ton, da immer mehr Internet User auch unterwegs auf das weltweite Netz nicht mehr verzichten wollen. Nachdem sich die Nutzung aber mit einem Smartphone – egal ob Touchscreen oder nicht – von der PC Nutzung in vielen Bereichen unterscheidet, muss beim Launch einer mobilen Seite auf diese Besonderheiten eingegangen werden.
5. Aktionsimplizierende Keywords
Die SERPs sind von einem ständig steigenden Konkurrenzdruck gekennzeichnet. Häufig ist der Streuverlust beträchtlich, weshalb man sich zweimal überlegen sollte, ob eine Optimierung lohnenswert ist. Für alle kommerziellen Seiten empfiehlt sich das Arbeiten mit Keywords bzw. Kombinationen, welche bereits eine Aktion indirekt voraussetzen. So kann beispielsweise durch das Nachstellen von „kaufen“ oder „bestellen“ sichergestellt werden, dass ein User sich für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung nicht nur informieren möchte, sondern diese auch im Anschluss daran gleich bestellen oder kaufen möchte.
Online Marketing Trends sollten stets nicht so heiß gegessen werden, wie sie serviert werden. Sie zeigen allerdings die Richtungen auf, in die sich die zukünftigen Anstrengungen entwickeln müssen.

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