Doppelte Inhalte: Kontraproduktiv für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung

06.Juni 2008

Doppelte Inhalte, im Fachjargon „Content” genannt, sind ein lästiges Übel und können ein Rückschritt für den Erfolg einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) sein.Seit knapp 5 Jahren werten Suchmaschinen wie zum Beispiel Google Homepages ab, die einen doppelten Content auf ihren Seiten platzierten, um bessere Ergebnisse in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu erreichen. In diesem Fall liegt eine unrechtmäßige SEO vor. Zu doppeltem Content kann es aber auch durch die bloße Kopiererei von Inhalten anderer Webseiten kommen, und das ist beleibe kein Kavaliersdelikt: Der „Kopierer” betätigt sich ohne selbst großen Aufwand zu treiben als „Nesträuber” und schädigt damit den zeit- und auch kostenintensiven Einsatz derer,  bei denen er den Diebstahl an Text betreibt. Dabei wird die Technik immer raffinierter: Nicht nur menschliche „Räuber” durchforsten das Netz nach geeigneten Texten – auch Suchprogramme wie Spider oder Webcrawler werden durch das Internet geschickt, um Texte von anderen Webseiten zu kopieren und sich „korrekte” SEO zu ersparen. Doch nicht nur Vorsatz kann zu doppeltem Content führen. Manchmal wird eine Datei unter verschiedenen Namen mehrfach abgespeichert und ins Netz gestellt und so ein doppelter oder sogar mehrfacher Content erzeugt. Noch ein Beispiel, wie durch Unachtsamkeit ein doppelter Content entstehen kann: Wenn man den Inhalt einer Homepage zum einen mit der Eingabe www” vor dem Domainnamen, aber auch ohne den Zusatz ansteuern kann, entsteht ein doppelter Content. Wenn in den Suchergebnissen von Google und Co auf einmal eine Webseite mit den eigenen Inhalten besser platziert auftauchen, kann der Grund sein, dass die betreffende Seite über eine höhere Anzahl von so genannten Backlinks verfügt als die eigene Homepage, so dass die Suchmaschinen diese Seite dann als „Besitzer” des vakanten Inhalts ansieht. Wenn man eigene Inhalte auf fremden Seiten entdeckt, sollte man zuerst einmal versuchen, so etwas in Zukunft zu verhindern, indem man Suchprogramme daran hindert, die Seite zu durchsuchen. Auch diese Vorsichtsmaßnahmen gehören zu einer guten SEO. Dann sollte man sich an den Betreiber der Homepage wenden, bei der man die eigenen Inhalte gefunden hat, und diesen auffordern, nicht gegen die Rechte an den Texten, die man inne hat, zu verstoßen. Man sieht: Nicht nur die Maßnahmen zu einer oberen Platzierung in den Trefferlisten der Suchmaschinen sind von Relevanz und gehören zu einer professionellen Suchmaschinenoptimierung – auch präventive Maßnahmen, die den Ideenklau verhindern sollen, gehören zu einer ausgewogenen und erfolgreichen SEO.

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