Changing Content
04.April 2008
Klassische Zeitungen und Printmedien haben vor einigen Jahren geklagt, sie wären die Verlierer der Multimedia Welt. Mittlerweile sind Zeitungen die Könige des Internets. Die großen News haben mehr Zugriffszahlen und bessere kommerzielle Ergebnisse als Fernsehsender. Sie haben gelernt. Oder sind vom Markt verschwunden. Zeitungen im Internet haben zwei Strategien, akutelle Inhalte und Doorpages. Es ist die alte Boulevardmasche, die Unterhaltungskünstler wie die Bildzeitung bis zur Extasse beherrschen. Reize die User mit 3 Wörtern, lasse dich kaufen und werde reich. Durch ihre sowieso bestehenden Redaktionen bekommen die Papers eigenen Content, der zum Teil sogar lokalisiert ist. Write once use many – das ist die Devise der Verlage. Many to many bedeutet hier, der Content wird sowohl im Internet, als auch im Print also auch auf dem Handy präsentiert. Besonders gut macht dass die Bildzeitung, diese bezahlt sogar für den Online Auftritt. Der User bekommt die Bildzeitung gratis auf seinem Handy. Na ja, für Span zahlt man sogessehen auch nichts. Zeitungen sind aber auch ein Beispiel dafür, dass man seine Site ohne Google Manipulation hochbekommen kann. Eigentlich müssten diese Seiten ja wegen ihrem dauern wechselnden Angebot von Google abgestraft werden. Aber die Benutzer wissen eben, dass sie hier immer neue und gute Information bekommen. Alleine der kostenlose Fußballticker dürfte das Hammerargument für die Bildhandyzeitung sein. Ein paar Zeilen Werbung mit drauf und das Angebot von Bild hat sich gelohnt – schenke dich reich.
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