Optionen für Keywords bei Googel AdWords

26.Juli 2008

Google bietet bestimmte Optionen an, die für Keywords, die man in die Kampagne eingefügt hat, setzen kann. Dies hat zu Folge, dass man den Wirkkreis der Keywords, für welche die Anzeigen dann geschaltet werden, etwas mit beeinflussen kann.Diese Optionen können vor allem dahingehend eingesetzt werden, dass man damit steuern kann, ob man seine Anzeige lieber für ein zielgerichtetes Publikum auslegen will, oder ob man einfach nur den Traffic steigern will und dabei auch in Kauf nimmt, dass die Qualität dieses Traffics nicht die maximale ist.

Die Standardeinstellung, die Google beim Einfügen neuer Keywords automatisch vorgibt ist „weitgehend passend” (oder auch „broad match”) genannt. Das heißt, dass die Anzeige, die dieses Keyword beinhaltet, nicht nur geschalten wird, wenn der User genau nach diesem Keyword sucht, sondern, dass diese auch dann geschalten wird, wenn der User den Suchbegriff in seiner Form verändert, oder diesen beugt. Die Anzeige wird darüber hinaus auch geschalten, wenn das Keyword ein von Google erkanntes Synonym für den Suchbegriff des Users ist. Wenn das definierte Keyword aus mehreren Keywords besteht (zum Beispiel „Hotel Berlin”) wird die Anzeige auch geschalten, wenn der User die Reihenfolge dieser Keywords ändert, oder zu den Keywords noch Begriffe hinzufügt (zum Beispiel „billiges Hotel Berlin”). Wenn man diese Option auswählt, wird die damit verbundene Anzeigen im höchsten Ausmaß geschalten. Das wird dann in den meisten Fällen (vorausgesetzt der Anzeigentext ist attraktiv und spricht den User an) zum höchsten Traffic führen. Allerdings ist das Problem dieser Option auch gleich ersichtlich. So wird der Traffic nicht dem qualitativ höchstwertigen Traffic entsprechen. Betreibt man zum Beispiel eine Seite, die Luxushotels in Berlin zur Buchung zur Verfügung stellt und man hat als Keyword „Hotel Berlin” definiert, kann es zwar sein, dass der User, welcher „billiges Hotel Berlin” sucht, auf die Anzeige klickt, allerdings wird dies in den aller seltensten Fällen zu einer Conversion führen. Deshalb ist es ratsam, diese Option vor allem dann zu nutzen, wenn man die AdWords Kampagne aus explorativen Motivationen (Stichwort: Keywordrecherche) heraus am Laufen hat.

Die nächste Option heißt „passende Wortgruppen” (oder auch „phrase”). Im Konto wird diese Option mit Anführungszeichen gekennzeichnet. Hier ist es so, dass das Keyword in der Form, in der es ins Konto aufgenommen wurde, eingegeben werden muss, damit die Anzeige erscheint. Das bedeutet, dass Synonyme oder sonstige Abwandlungen keine Schaltung der Anzeige zur Folge haben. Werden allerdings noch Keywords hinzugefügt, löst dies eine Schaltung der Anzeige aus. Diese Option ist also der Mittelweg zwischen „weitgehend passend” und „genau passend” (dem nächsten Punkt).

Bei „genau passenden” Keywords (oder auch „exact match”) wird im Konto eine eckige Klammer vor und nach dem Keyword oder den Keywords gesetzt. Hier wird die Anzeige nur dann geschalten, wenn der Suchbegriff des Users genau dem Keyword, welches im Konto definiert wurde, übereinstimmt. Klarerweise lösen diese Keywords und die damit geschaltenen Anzeigen den geringsten Traffic aus. Allerdings kann man auch sagen, dass diese Option (wenn man die Keywords und die Anzeige richtig eingestellt hat) den qualitativ hochwertigsten Traffic erzeugen wird.

Die vierte und letzte Option nennt sich „ausschließende” Keywords. Die Funktion dieser Option ist leicht verständlich. Tauchen ausschließnde Keywords in der Suchanfrage des Users auf, so wird die Anzeige nicht geschalten. Es ist in jedem Fall ratsam, sich auch ausschließende Keywords zu überlegen und somit unerwünschten Traffic zu vermeiden.

Erstellt man eine Kampagne aus den schon zuvor genannten explorativen Motiven heraus, ist es empfehlenswert Keywords sowohl passend, als auch als genau passend zu definieren. So sieht man nämlich wieviel das genaue Passwort gesucht wird und muss dennoch auf den durch das passende Keyword erreichten Traffic nicht verzichten.

Artikel gespeichert unter: Adwords / Adsense

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