Tagesarchiv für den 19. Juni 2011

4 Link Bait Strategien, die auch wirklich funktionieren

Die Generierung von linkbarem Content ist in der Zwischenzeit zu einer der Hauptaufgaben bei der Gestaltung eines Internet Auftritts geworden und gehört zu einer der zentralen Methoden bei der OnPage Optimierung. Früher waren es eher findige SEOs, welche sich mit Hilfe derartiger Inhalte einen Teil des Link Buildings sparen wollten, konnte doch der Content dazu beitragen, dass andere Webseiten Betreiber von ganz alleine einen Link auf die eigenen Seite setzen – vorausgesetzt natürlich es handelt sich um etwas Interessantes, Witziges, Provokantes oder in sonst einer Art Herausragendes.

Die Betreiber der Suchmaschinen haben erkannt, dass User immer mehr dazu übergehen, nach solchen einzigartigen und originellen Inhalten im Internet zu suchen – niemand interessiert etwas, was überall anders bereits hunderte Male durchgekaut wurde. Um User zufriedenzustellen wurden und werden auch die Algorithmen immer weiter auf das Finden von Seiten mit einzigartigen und qualitativ hochwertigen Inhalten getrimmt.

Was genau ist das Geheimnis von Link Bait? Der Trick dahinter ist, Content im Internet zu verbreiten, welcher nach einer anfänglichen – verhältnismäßig geringen – Bewerbung selbst Backlinks generiert. Der Webseiten Betreiber bringt sozusagen nur den Stein ins Rollen, den Rest machen die User und Webseiten Besucher.

Was macht Link Bait so interessant? Suchmaschinen möchten bekanntlich einer künstlichen Manipulation ihrer Ergebnisseiten vorbeugen. Streng genommen ist jeder selbst erzeugte Link ein Eingriff in die Suchergebnisse. Zwar nehmen es Google & Co. hier nicht so genau – schlussendlich kann auch nicht zu 100 Prozent nachvollzogen werden, ob ein Link selbst oder von jemand anderem gesetzt wurde – dennoch darf man es nicht übertreiben. Hunderte, neue Backlinks innerhalb von einer Woche auf schwache Inhalte riecht praktisch nach Manipulation und Suchmaschinen sehen sich gezwungen dagegen etwas zu unternehmen: Abstrafung. Der Vorteil von Link Bait ist somit nicht nur die Zeitersparnis sondern auch die Tatsache, dass die Links ohne aktiven Eingriff des Webseiten Betreibers entstanden sind. Es handelt sich somit um saubere, erstklassige Backlinks, welche im Hinblick auf das Ranking einiges bewirken können.

So weit so gut, widmen wir uns also vier Strategien, mit denen ein Link Bait angestoßen werden kann:

1. Bewährte Techniken

Der einfachste Weg ist, sich bekannte und bereits bewährte Techniken abzuschauen. Hierfür muss man sich zunächst innerhalb der Branche nach geglückten Link Baits umsehen. Eine Backlink Analyse der Konkurrenz kann in diesem Zusammenhang wichtige Aufschlüsse geben. Welche Inhalte wurden von welchen Seiten verlinkt? Stößt man auf Content, welcher häufig von Blogs, Foren oder anderen Seiten mit usergenerierten Inhalten verlinkt wurde, hat man es höchstwahrscheinlich mit einem Link Bait zu tun. Nun muss dieser Content genau analysiert werden, wobei es darum geht, das Element, welches für die natürliche Verlinkung verantwortlich war, zu extrahieren. Im Anschluss daran muss man sich überlegen, wie man das Element in abgewandelter Form für sich selbst benutzen kann.

Eine wichtige Erkenntnis, die bei der Suche nach einem Link Bait Element früher oder später ans Licht kommen wird ist, dass die Inhalte gar nicht zu diesem Zweck erstellt wurden, sondern die Verlinkung spontan stattfand.

Ein wichtiger Tipp: Besitzt die Webseite, auf dem sich das gefundene Element befindet, einen höheren PageRank als die Startseite, hat man es aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem erstklassigen Link Bait zu tun. Normalerweise hat der PageRank in der Suchmaschinenoptimierung keinen Stellenwert mehr. Hier kann der kleine grüne Balken allerdings immer noch wichtige Dienste leisten.

2. Der / die erste sein

Beim Link Baiting geht es immer auch um die Verwertung von aktuellen Trends. Deshalb muss man stets darüber im Bilde sein, was die Branche bzw. das Zielpublikum gerade beschäftigt. Gibt es gerade irgendwo eine hitzige Diskussion oder gar ein Problem, kann man sich freuen. Die Lösung eines Problems ist ein Garant dafür, dass der gebotene Lösungsweg verlinkt wird.

Verfügt der Webseiten Betreiber über ein entsprechendes Budget, sind hilfreiche Tools, Widgets oder Untersuchungen auch immer ein heißer Kandidat für einen Link Bait.

3. Etwas modernisieren

Es gibt viele alt bewährte Elemente im Internet. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, wo das, was heute der letzte Schrei ist, morgen schon wieder out sein kann, lohnt es sich alt Bewährtes zu modernisieren. Hier sind unter anderem auch Tools zu nennen. Welche Tools werden bzw. wurden immer gerne genutzt und sind mittlerweile etwas verwahrlost? Würde es sich lohnen derartige Tools auch als App anzubieten? Der Kreativität sind in diesem Zusammenhang keine Grenzen gesetzt. „Aus alt mach neu mit eigener Note“ lautet eines der Erfolgsmotti beim Link Baiting.

Sollte sich bei dem einen oder anderen nun das Gewissen mit der Aussage „das ist doch Kopieren!“ zu Wort melden, sei eines gesagt: Auch Google hat die Suche nicht erfunden, sondern lediglich so weit verbessert, dass ein klarer Mehrwert entstand und von diesem Ruf und diesem Image profitiert der Suchmaschinenprimus heute noch. Auch Apple erfand nicht das Smartphone, den Laptop oder den MP3-Player, das Unternehmen verbesserte lediglich die bereits vorhandenen Angebote und erweiterte diese um wichtige Elemente. Auch Facebook erweiterte bzw. verband lediglich bereits bestehende Funktionen: Chat, Blogs, Bildergalerien etc. zu einem neuen, noch nicht dagewesen Gesamtpaket.

So gesehen gibt es nur wenige wirkliche Neuerungen. Die meisten Trends sind entweder Verbesserungen bzw. Modernisierungen von bereits Dagewesenem oder aber sie verbinden bewährte Konzepte zu einem einzigen Angebot. Das Zentrale ist der neue Mehrwert, welcher durch die Verbindung oder Verbesserung entsteht.

4. Social Media

Facebook, Twitter und Social Bookmarking Dienste sind weitere zentrale Quellen, um einen Link Bait zu finden. Worüber wird aktuell heiß diskutiert? Welche Seiten werden häufig geteilt? Und vor allem warum? Zwar überschneidet sich diese Strategie mit der im zweiten Punkt genannten, nachdem Social Media in der Zwischenzeit allerdings so stark genutzt wird, sollten die unterschiedlichen Angebote separat angesprochen und auch ausgenutzt werden.

Für den Anfang ist es am besten, alle Strategien einmal auszuprobieren. Jeder Typ fühlt sich nämlich mit einer anderen Strategie wohler und kommt woanders schneller zu Ergebnissen. Grundsätzlich bieten alle der vier genannten Strategien das Potential, einen eigenen Link Bait zu starten, um so wichtige Backlinks zu erhalten.

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Quickguide: Conversion Rate Optimierung

Hohe Reichweite, gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen von Google & Co., genügend Traffic und trotzdem zu wenig Leads und Conversions? Da kann nur eines helfen: eine Conversion Rate Optimierung.

Ihre Aufgabe ist es, den Besucherstrom, welcher über die unterschiedlichen Werbemaßnahmen auf die eigenen Webseiten geleitet wird, sinnvoll zu verwerten – sprich Schritt für Schritt zur gewünschten Aktion zu führen.

Neben dem Internet Auftritt selbst und seiner Vermarktung ist die Conversion Rate Optimierung die dritte Säule für erfolgreiches Arbeiten im Internet. Der folgende Beitrag besteht aus 28 Fragen, die sich jeder Webseiten Betreiber im Hinblick auf seine Conversion Rate stellen sollte. Die Beantwortung hilft gleichzeitig dabei geeignete Wege zur Verbesserung der Konversionsrate zu finden.

1)    Was ist die Unique Selling Preposition meines Internet Auftritts bzw. meiner Online Angebote? Ist die USP für jeden Webseiten Besucher sofort ersichtlich?
2)    Sind die Landing Pages spezifisch genug und bieten dem Besucher den Inhalt, den er sich an dieser Stelle vorstellt?
3)    Wird mit Hilfe der Bilder bzw. Videos der bestmögliche Eindruck der Produkte und Dienstleistungen geschaffen?
4)    Hebt sich der zentrale Text klar vom Hintergrund ab und ist gut zu lesen?
5)    Die meisten Kaufentscheidungen werden aufgrund von Emotionen gefällt. Sind meine Angebote dazu in der Lage beim Kunden Emotionen zu wecken?
6)    Können bei „faktischen“ Produkten und Dienstleistungen die Argumente zum Kauf überzeugen?
7)    Wird die Nützlichkeit der eigenen Angebote genügend unterstrichen? Produkte und Dienstleistungen sollen Mittel zur Problemlösung darstellen.
8)    Habe ich schon versucht die rechte mit der linken Spalte zu tauschen, um das Layout mehr an die Gewohnheit meiner Kunden anzupassen?
9)    Sind Bilder ausreichend vorhanden und vor allem ansprechend beschriftet?
10)    Wurde ein Call to Action Link bei den Bildern und ihrer Beschriftung integriert?
11)    Wurde ein zweispaltiges Layout bereits durch ein dreispaltiges getestet?
12)    Wie stark ist der Call to Action Weg auf den eigenen Seiten gezeichnet? Gibt es viele Abzweigungen oder wird der Kunde eindeutig an sein Ziel gebracht?
13)    Wird der Kunde im Zuge des Kaufprozesses durch weitere Vorschläge verunsichert und somit vom Kauf abgehalten?
14)    Wurde bei vielen Kategorien bereits eine Listen- vs. eine Rasteransicht ausgetestet?
15)    Wurden bereits statische vs. animierte Inhalte gegeneinander ausgetestet?
16)    Wurde versucht den Call to Action Button von der linken auf die rechte Seite zu verschieben (und umgekehrt)?
17)    Sind genügend Elemente auf der Seite vorhanden, welche die Glaubwürdigkeit unterstützen (beispielsweise Gütesiegel)?
18)    Werden Kunden auf der Landing Page mit zu vielen Informationen überladen? Kann die Landing Page abgespeckt werden?
19)    Wie viele Varianten eines Produkts bzw. einer Dienstleistung gibt es? Können Variationen reduziert werden, um dem Kunden die Entscheidung leichter zu gestalten?
20)    Provozieren die AGB’s Verunsicherung? Können diese vereinfacht und gekürzt werden?
21)    Wurde versucht den Kaufprozess in einem neuen Fenster vs. einem neuen Tab vs. einem Pop-up durchzuführen?
22)    Wird häufig weiße Schrift auf dunkelfarbigen Hintergrund verwendet und beeinträchtig so das Lesevermögen der Kunden?
23)    Wurden statische Angebotsbanner bereits mit rotierenden ausgetauscht?
24)    Gibt es eine Suchfunktion, welche dem Kunden dabei hilft, fündig zu werden?
25)    Wurden alle Produkte bzw. Dienstleistungen mit den richtigen Tags ausgestattet?
26)    Kann der Kunde innerhalb der Kategorien mit sinnvollen Filtern arbeiten?
27)    Kommt die Landing Page auch ohne Navigationsleiste aus, um den Kunden direkt zur Aktion zu führen?
28)    Stimmen die Slogans, Suchbegriffe und Inhalte der Landing Page mit denen der Werbung überein?

Beim Durcharbeiten dieser Fragen, muss der Webseiten Betreiber selbst feststellen, ob eine Veränderung Sinn macht oder nicht. Denn nicht jede Änderung macht auch überall sind. Die Zweckdienlichkeit einer Methode ist somit von Web Präsenz zu Web Präsenz unterschiedlich.

Im Zweifelsfall können immer sogenannte A/B Tests helfen. Dabei werden alle sinnvollen und zur Verfügung stehenden Varianten ausprobiert und im Hinblick auf ihre Performance miteinander verglichen. Übrig bleibt die jeweils performancestärkere.

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