Monatsarchiv für März, 2011

5 Online Marketing Tipps, die keinen Cent kosten

1. Usability Testing
Die Usability eines Internet Auftritts – speziell eines Online Shops – gehört zu den erfolgskritischsten Elementen überhaupt. Fühlt sich der User auf der Seite nicht wohl, oder kann er nicht gleich das finden, wonach er sucht, verlässt er die Seite in wenigen Augenblicken und dem Webseiten Betreiber ist ein potentieller Kunde durch die Lappen gegangen. Usability Tests sind in der Regel eine kostspielige Angelegenheit, aber es geht auch gratis: einfach ein paar gute und vor allem unvoreingenommene Freunde fragen, ob sie einen Testdurchlauf auf der Seite vornehmen, um anschließend ein ehrliches Feedback zu geben. Wurde noch nie etwas in Richtung Usability Optimierung gemacht, können so erste und sehr wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.

2. Einen Blog eröffnen
Kundenkommunikation ist wichtig. Einer der einfachsten und gleichzeitig effektivsten Wege ist der eigene Blog. Durch die eher unformelle Tonalität eines Blogs kann Nähe zum Zielpublikum geschaffen werden und gleichzeitig über neue Produkte, Dienstleistungen und Angebote informiert werden. Zudem erhält der Kunde einen Einblick in unternehmensinterne Geschehnisse, was zusätzlich das Vertrauen und die übermittelte Professionalität steigert. Positiver Nebeneffekt: das Ranking eines Internet Auftritts kann durch neue und qualitativ hochwertige Inhalte verbessert werden.

3. Newsletter
Kunden sollten möglichst in Stammkunden verwandelt werden. Um die Kommunikation aufrecht erhalten zu können, kann zusätzlich zum Blog mit einem Newsletter gearbeitet werden. Hier muss darauf geachtet werden, dass möglichst interessante Inhalte an die Abonnenten versendet werden. Ansonsten wirkt der Newsletter störend und hat eine gegenteilige Wirkung.

4. Go Social!
Mittlerweile sind viele Internet User auch in sozialen Netzwerken vertreten. Soziale Netzwerke sind der ideale Ort, um neue Kunden zu gewinnen und gleichzeitig die Stammkunden nicht zu verlieren. Mit etwas Glück kann aufgrund der viralen Effekte innerhalb der sozialen Netzwerke der Vertriebskanal extrem ausgeweitet werden.

5. Von der Konkurrenz profitieren
Prinzipiell sollten die Anstrengungen der Mitbewerber stets im Auge behalten werden. Was die Konkurrenz wirklich besonders gut macht, sollte für den eigenen Internet Auftritt übernommen werden. Über die Zeit entwickeln sich so die eigenen Seiten zu einer Sammlung der besten Strategien, was den entsprechenden Erfolg nach sich ziehen wird.

jetzt kommentieren? 23. März 2011

9 häufige Fehler bei der Lead Generierung

Online Marketing Strategien – so verschieden sie auch sein mögen – sind prinzipiell alle demselben Ziel unterstellt: einen Lead zu generieren. Bei der Lead Generierung gilt es viele Stolpersteine und Hindernisse zu umgehen. 9 der häufigsten Fehler im Zusammenhang mit der Lead Generierung sollen hier kurz beschrieben werden, um ihnen gekonnt ausweichen zu können.

1. Content Erstellung nach den EIGENEN Wünschen und Bedürfnissen
Viele Webseiten Betreiber und Texter machen den Fehler, den Content so zu schreiben, dass er möglichst den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Doch entspricht die eigene Meinung auch der Meinung der Zielgruppe? Um ansprechende und wirksame Inhalte erstellen zu können, muss man sich am Zielpublikum und nicht an sich selbst orientieren.

2. Verpasste Conversion Möglichkeiten
Häufig wundern sich Unternehmen, dass die Conversions trotz ausreichender Werbung und einem einwandfreien Internet Auftritt ausbleiben. Der Grund hierfür liegt häufig in der fehlenden Zielgruppenkommunikation, bzw. häufig findet diese auch statt, nur ist der Unternehmer nicht dazu bereit ihr Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei geben Kunden meist bereitwillig selbst darüber Auskunft, was sie für verbesserungswürdig halten. Wird dies berücksichtigt, kann auch die Conversion Rate entscheidend verbessert werden.

3. Geld für Werbung verschwenden
Bleiben die Conversions aus – wie eben beschrieben – meinen viele Unternehmen, dass sie das Werbebudget erhöhen müssen. So wird noch mehr Geld in die Werbung gepumpt, auch wenn das Problem ganz wo anders angesiedelt ist – nämlich in der Zielgruppenkommunikation.

4. Seiten Kennzahlen ignorieren
Jeder kommerzielle Internet Auftritt sollte über die eigenen Kennzahlen Buch führen. So zum Beispiel Besucherzahlen, Absprungraten, Conversion Rates, Rankings etc. Aus diesen Kennzahlen kann anschließend viel herausgelesen werden und Aufschluss darüber geben, wo noch nachgebessert werden muss.

5. Falsches Motto: „die User werden schon kommen“
Viele Webseiten Betreiber machen das Gegenteil von dem, was in Punkt 3 beschrieben wurde. Sie geben nämlich gar kein Geld für Online Marketing aus und meinen, dass die Kunden aufgrund der einmaligen Angebote von alleine kommen werden. Dabei vergessen sie allerdings meist, dass das Internet Milliarden von Seiten zählt und der Kunde nur bei entsprechender Vermarktung von den eigenen Angeboten auch Notiz nehmen kann.

6. Nicht auf Lokalität setzen
Bereits im vergangenen Jahr ging der Trend hin zur Lokalität. Immer mehr Internet User möchten sich über Unternehmen, Restaurants, Hotels, Bars etc. in der näheren Umgebung informieren. Die großen Suchmaschinen bieten hierfür eigene lokale Suchoptionen an. Diese nicht zu beachten, kann den Verzicht auf viele Kunden bedeuten.

7. Langweilige Inhalte
Das Internet ist ein sehr schnelles Medium. In Sekundenschnelle muss der User für eine Seite gewonnen werden, sonst verlässt er diese gleich schnell wieder, wie er gekommen ist. Ein No-Go in diesem Zusammenhang sind langweilige Inhalte. User möchten etwas Neues erfahren, hilfreiche Informationen bekommen oder erstklassige Produkte und Dienstleistungen. Aus diesem Grund muss die USP eindeutig herausgearbeitet und entwickelt werden.

8. Fehlende Experimentierfreudigkeit
Um sich im Internet von der breiten Masse abheben zu können, sind Kreativität und Experimentierfreudigkeit unabdingbar. Nur wer den Mut dazu hat, etwas Neues auszuprobieren, wird langfristig auch erfolgreich sein.

9. User haben Zeit – falsch
Es wurde bereits klar gemacht, dass User binnen weniger Augenblicke überzeugt werden müssen. Viele Webseiten Betreiber gehen allerdings davon aus, dass sich User die Zeit nehmen, sich durch die gesamten Inhalte der Webseite zu arbeiten, um zur Überzeugung zu kommen, das gefunden zu haben, wonach sie gesucht haben. User müssen jedoch auf Anhieb das Gefühl haben, hier richtig zu sein, nur die wenigsten machen sich die Arbeit länger nach etwas zu suchen.

jetzt kommentieren? 23. März 2011

Social Media Trends

Social Media Marketing gehört mittlerweile zu einem gelungenen Online Marketing Mix wie die Suchmaschinenoptimierung oder das Suchmaschinenmarketing. Speziell hier werden schnell neue Trends geboren, was es zum Teil schwierig macht, den Überblick zu behalten. 5 aktuelle Social Media Trends sollen hier kurz zusammengefasst werden.

1. Ortsbezogenes Marekting. Ortsbezogene Services nehmen immer mehr zu. Nicht nur die großen Suchmaschinen versuchen ihre User mit location-based Informationen zu versorgen, sondern auch Facebook. Es ist sinnvoll hier selbst tätig zu werden, da in der Regel die Conversion Rates sehr hoch sind und der Streuverlust vergleichsweise gering.

2. Video Plattformen. Bei der Informationssuche beschränken sich User längst nicht mehr nur auf Text, sondern suchen vermehrt nach Videos. Videos bieten eine gelungene Abwechslung und können zudem auch auf der eigenen Seite eingebunden werden, um den Fließtext aufzulockern. Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung von Videos ist die Tatsache, dass diese auch entscheidend zur Traffic Steigerung beitragen können, sofern sie auf den unterschiedlichen Video Plattformen eingebunden werden.

3. Social Media Anbindung. Es muss den Webseiten Besuchern die Möglichkeit gegeben werden, die Inhalte der Seiten mit anderen teilen zu können. Hierfür können beispielsweise Social Media Plug-Ins verwendet werden. So können gleichzeitig auch gleich wichtige Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung generiert werden.

4. Tablets Anbindung. Das iPad oder das Galaxy Tab schließen die Lücke zwischen Smartphone und PC bzw. Laptop. Immer mehr User surfen über eines der neuen Tabs. Inhalte sollten deshalb auch auf diese Verwendung ausgerichtet sein.

5. Social Commerce. Facebook bietet in der Zwischenzeit die Möglichkeit einen eigenen Shop auf der Fanpage einzubinden. Dieser schaut zwar noch eher etwas einfach aus, wird mit Sicherheit aber in nächster Zeit an Power gewinnen.

Es ist wichtig über derartige Trends früh genug Bescheid zu wissen und gegebenenfalls für sich selbst zu verwenden. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Konkurrenz vorbeizieht und man selbst das Nachsehen hat.

jetzt kommentieren? 15. März 2011

Facebook auf dem Weg zur populärsten Online Marketing Plattform

Laut einer aktuellen Studie von „Internet Retailer“ ist das soziale Netzwerke Facebook dabei zur populärsten Plattform für Online Marketing zu werden.

Die Untersuchung, welche von „eMarketer“ publiziert wurde, zeigt, dass mehr und mehr Unternehmen ihr Werbebudget im Online Sektor ausgeben. Dies spürt nicht zuletzt Facebook selbst an den gesteigerten Einnahmen, die auf 1,21 Mrd. Dollar geschätzt werden – rund 865 Mio. Euro.

Es gilt in der Zwischenzeit die weitläufige Meinung, dass durch die Popularität von Social Media Facebook der ideale Werbeplatz wäre. Verstärkt wird diese Meinung natürlich nicht zuletzt aufgrund der großen User Zahl von derzeit über 500 Mio. Teilnehmern.

Einer der Studienleiter meint dazu, dass das scharfe Wachstum der Werbeausgaben von lediglich einigen Ad-Selling Unternehmen die weitere Konsolidierung des Online Marktes widerspiegle. Dabei träfe die Konsolidierung vor allem auf die Suchmaschinen Werbung zu, sei aber auch in der weitaus einfacheren Display Werbung spürbar.

Innerhalb der Studie wurden auch die Einnahmen von Facebook mit den anderen Online Riesen verglichen – wie beispielsweise Google, AOL und Yahoo!. Verblüffend scheint dabei das Resultat zu sein, dass in Sachen Werbeeinnahmen zum Beispiel Yahoo! im Vergleich zu Facebook die Nase vorn hat (1,44 Mrd. Dollar – rund 1,03 Mrd. Euro), auch wenn das soziale Netzwerk mittlerweile viel populärer ist.

Dabei muss man allerdings bedenken, dass die Werbemöglichkeiten auf Facebook noch in den Kinderschuhen stecken und noch nicht so ausgereift sind wie etwa bei Google. Hinzu kommt, dass täglich unzählige neue User dem sozialen Netzwerk beitreten und somit das Werbepotential von Facebook bei Weitem noch nicht ausgeschöpft ist.

jetzt kommentieren? 07. März 2011