Monatsarchiv für April, 2009

Erneute Kündigungswelle bei Suchmaschinen – diesmal erwischt es Mitarbeiter von Yahoo!

Nicht nur bei Google liest man mittlerweile immer häufiger, dass Mitarbeiter entlassen werden, auch bei einem der Hauptkonkurrenten des Suchmaschinenprimus, scheint die Krise nicht spurlos vorbeizugehen. Yahoo! soll nun zum dritten Mal mehrere Mitarbeiter entlassen. Zumindest berichtet das die New York Times in einem aktuellen Artikel. Die Zeitung will aus Insiderkreisen wissen, dass die gerade erst vor Kurzem ins Amt gewählte Yahoo! Chefin – Carol Bartz – insgesamt mehrere hundert Mitarbeiter aus dem Unternehmen entlassen möchte. Wie bereits erwähnt, wäre dies die dritte große Kündigungswelle, die bei Yahoo! stattfindet. Während der letzten beiden Entlassungen mussten insgesamt rund 2.400 Mitarbeiter den Hut nehmen und das Unternehmen verlassen. Diese Zahl ist beträchtlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die aktuelle Mitarbeiterzahl bei circa 13.600 weltweit liegt.
Carol Bartz hat sich seitdem sie die Unternehmensführung angetreten ist und Jerry Yang abgelöst hat einen gewissen Ruf gemacht, das innerhalb des Unternehmens hart durchzugreifen und es von Grund auf neu organisieren zu wollen. Angesichts der aktuellen Lage des angeschlagenen Suchmaschinenunternehmens scheint dies auch der einzige Weg zu sein, das Unternehmen noch zu retten. Mittlerweile werden zudem nämlich auch schon wieder Gerüchte laut, dass sich Microsoft in die Sache wieder mit eingeschalten hat. Von einem erneuten Übernahmeangebot ist die Rede, dass bereits verhandelt wird.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Das Leid der Artikelverzeichnisse

Viele von uns dürften sich sicherlich noch an die Wunderwaffe in Punkto SEO erinnern, die es vor noch gar nicht all zu langer Zeit gab: die Artikelverzeichnisse. Nachdem die „normalen“ Linkverzeichnisse bereits etwas in Verrufenheit geraten waren, weil man fast überall für den Backlink etwas bezahlen musste, schienen die Artikelverzeichnisse nicht nur eine gute Lösung, sondern sogar eine bessere Alternative zu sein. Denn meist gab es für die Erstellung eines Artikels gleich drei Backlinks, die meist von Seiten kamen, die einen guten PageRank hatten und noch dazu waren die Backlinks in einen themenrelevanten Content eingebettet. Darüber hinaus erwiesen sich die AVZ’s auch noch als besserer Trafficlieferant, als die Webverzeichnisse. Doch dann kam Google mit dem erhobenen Zeigefinger und aus war es mit den AVZ’s. Sie erlitten das gleiche Schicksal, wie es die Linkverzeichnisse bereits zuvor tragen mussten.
Stellt sich nun noch die Frage, ob die AVZ’s wirklich so schlecht, wie ihr Ruf sind? Die Antwort kann mit einem „Nein, aber…“ beantwortet werden. Wie man das schon von Linkverzeichnissen her kennen dürfte, ist auch hier vor allem vom Optimierer eine gewisse Sensitivität und vor allem Erfahrung gefragt. Es reicht nämlich nicht mehr aus, sich blindlinks in jedes x-beliebige Verzeichnis einzutragen und die Rankings werden sich schon verbessern. Die Anforderungen von Google haben sich verändert und so müssen auch die Anforderungen an die Verzeichnisse geändert werden, wenn es darum geht abzuschätzen, ob das Verzeichnis einen Eintrag verdient hat, oder nicht.
Wichtig dabei ist zu beachten, ob das Verzeichnis von Google noch nicht abgestraft wurde und in einem themenrelevanten Bezug zur eigenen Seite steht. Werden diese Kriterien erfüllt und die Links sind auch noch auf „follow“ gestellt, dürfte einem Eintrag nichts mehr im Wege stehen.

jetzt kommentieren? 10. April 2009

3,33 Prozent – die neue goldene Zahl, wenn es um das Thema Keyword Dichte geht?

Bei der OnPage Optimierung einer Seite ist der Inhalt wohl eines der wichtigsten Dinge, auf die man achten sollte. Den Satz „content is king“ wird mittlerweile schon jeder kennen, der sich ein bisschen mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt. Will man einen guten Text erstellen, dann ist ein zentrales Maß hierfür – zumindest, wenn man bei den Suchmaschinen gut ranken möchte – die Keyword Dichte (oder auch Keyword Density genannt).
Als Faustregel kann man im Internet häufig nachlesen, dass eine Keyword Dichte von 3 bis 4 Prozent optimal ist. Das heißt also, dass auf 100 Wörter geschriebener Text 3 bis 4 Keywords kommen.
So weit so gut, Sistrix wollte das nun aber – wohl eher spaßhalber – etwas genauer wissen und hat alle Seiten, die sich für die Suchbegriffe „SEO“, „Suchmaschinenoptimierung“ und „SEM“ in den Top 10 befunden, etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat man die Keyword Dichte für die besagten Suchbegriffe auf jeder Seite einzeln ausgerechnet und anhand dieser Werte einen Mittelwert über alle Seiten hinweg berechnet. Als Ergebnis präsentiert Sistrix die Zahl 3,33 Prozent.
Auch wenn dieser Versuch wohl eher aus Unterhaltungszwecken unternommen wurde, kann man herauslesen, dass eine Keyword Dichte um die 3 Prozent wohl wirklich am besten funktionieren wird, schließlich wurde diese Zahl von den Seiten errechnet, die sich auf den besten Plätzen befinden.

jetzt kommentieren? 01. April 2009