Monatsarchiv für März, 2009
Googles neues Hobby scheint ja mittlerweile das Abstrafen geworden zu sein. In einschlägigen SEO Foren kann man nach jedem PageRank Update fast nichts anderes mehr lesen, als dass eine Seite von einer Abstrafung betroffen ist.
Bei allen negativen Auswirkungen, die das Ganze nach sich zieht, kann man Google dennoch ein gewisses Maß an Fairness nicht abstreiten.
Wie kommt es zu Abstrafungen? Den meisten dürfte das schon bekannt sein, dennoch, für diejenigen unter uns, die es noch nicht wissen sollten: Google straft Seiten ab, die nicht den hauseigenen Webmasterrichtlinien entsprechen.
Nun hat sich kürzlich herausgestellt, dass Google nicht nur gegen Webmaster ein sehr strenges Regiment in diesem Zusammenhang führt, sondern scheinbar auch gegen sich selbst.
Derzeit sieht man das sehr schön bei der japanischen Ausgabe von Google. Die Seite Google.co.jp hat nämlich angeblich gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen und wurde in weiterer Folge abgestraft. Von einem ursprünglichen PageRank 9 ist nun nur noch ein PageRank 5 übrig.
Ob es sich bei dem Ganzen nur um ein Missverständnis handelt, oder ob es sich hier um eine wirkliche Abstrafung handelt, wird man erst in den nächsten Wochen mit Sicherheit sagen können.
24. März 2009
Bereits vor knapp einem Jahr wurde die Display Policy von Google für die AdWords verschärft. So muss seit 1. April 2008 die so genannte Anzeige URL mit der Ziel URL übereinstimmen bzw. müssen beide auf die gleiche Domain führen.
Momentan schaut es ganz danach aus, als ob Google diese bereits eingeführte Politik noch weiter verschärfen möchte. So soll es bald pro Anzeigengruppe nur noch eine URL geben.
Klar sollte in jedem Fall sein, dass es eine Verschärfung gibt, wie diese allerdings ausfallen wird, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, weil es noch keine offizielle Stellungnahme von Google gibt.
Als eine mögliche Erklärung für die bevorstehenden Änderungen scheint das häufige Vorgehen von AdWords Usern zu sein. Diese erstellen zwar meist passende Anzeigen, die die gleiche Anzeige URL und Ziel URL enthalten, leiten diese dann allerdings auf der Ebene der Keywords auf andere Seiten weiter. Mit diesem Vorgehen sind die eingeführten Änderungen außer Kraft gesetzt und können so umgangen werden.
Obwohl es bisher noch wenig konkrete Informationen zu dieser Vorgehensweise Googles gibt, dennoch aber die Tatsache besteht, dass es eine Änderung geben wird, ist es empfehlenswert, sich nicht schon jetzt Gedanken über eine Änderung der eigenen Kampagne zu machen, falls diese in die oben beschriebenen Vorgehensweisen hineinfällt.
17. März 2009
Auf der Jagd nach Backlinks vertrauen viele SEOs nach wie vor auf den guten alten Linktausch. Zwar sollte das Linkbuilding nicht ausschließlich aus getauschten Links bestehen, ein gewisser Anteil an derartigen Links ist allerdings sicherlich nicht schädlich für das Ranking einer Seite. Viele potentielle Partner sind aber leider nicht sehr seriös und so kann es schnell passieren, dass man eine derartige Partnerschaft eingeht und gar nicht bemerkt, dass der Link, den man bekommen hat, nichts wert ist, weil er von den Suchmaschinen nicht verarbeitet werden kann. Aus diesem Grund, sollte man einige Dinge im Hinterkopf behalten.
Da wären zu erst einmal die mittlerweile berühmt, berüchtigten nofollow Links. Hiefür sollte man in den Quelltext der Seite schauen. Steht dort „noindex“, oder „nofollow“, dann sollte man hellhörig werden und eine derartige Linkpartnerschaft nicht eingehen, weil sie für die Suchmaschinenoptimierung nichts bringt.
Bereits etwas kniffliger sind so genannte nachgeahmte Links über JavaScript. Zwar kommt man durch den Klick auf den Link auf die angegebene Seite, die Suchmaschinen verfolgen allerdings bekanntermaßen keine JavaScript Links. Eine einfache Methode herauszufinden, ob es sich um einen derartigen Link handelt, ist wenn man mit der Maus direkt auf den Link fährt. Wird nun die URL zur Seite unten im Browserfenster angezeigt, dann wird der Link auch von den Suchmaschinen erkannt. Steht unten allerdings nichts, dann sollte man wiederum auf die Partnerschaft verzichten.
Ein weiterer Punkt, der beachtet werden sollte, sind die robots.txt. Mit Hilfe dieser robots.txt kann man nämlich gewisse Bereiche einer Seite sperren. Befindet sich der Link in einem derartig gesperrten Bereich, bringt der Backlink überhaupt nichts.
Man sieht also, dass beim Linktausch mittlerweile viele Dinge zu beachten sind, wenn der Link auch etwas für die Suchmaschinenoptimierung und somit für das Ranking einer Seite bringen soll.
01. März 2009