Tagesarchiv für den 28. September 2008

Weltweit gibt es 184 Millionen Blogger

Vor Kurzem erst wurde auf Technorati der State of Blogosphere 2007 veröffentlicht. Technorati ist eine der weltweit größten Echtzeit-Internet-Suchmaschinen für Weblogs.

Im Zuge dieser Veröffentlichung ist besonders erwähnenswert, dass die Zahl der indexierten Blogs 133 Millionen beträgt.

Bei Universal McCann ist sogar von 184 Millionen Blogs weltweit die Rede. Das kann sich insoweit mit den Zahlen von Technorati decken, als dass sicher nicht jeder Blog bei Technorati registriert ist.

In diesem Zusammenhang muss man allerdings auch sagen, dass nicht alle der erwähnten Blogs aktiv sind. Lediglich 5 Prozent der erfassten Blogs bei Technorati hatten auch einen aktuellen Eintrag, der nicht älter als 120 Tage war. Für aktuelle Einträge in den letzten 7 Tagen fiel die Zahl sogar noch deutlich geringer aus. hier waren es lediglich 1,5 Millionen Blogs, die in den letzten 7 tagen einen neuen Post lieferten. Das entspricht gerade mal 1,1 Prozent der Gesamtzahl. Für die angesprochene Gesamtzahl von 184 Millionen Blogs entsprechen die Prozentwerte von Technorati 10 Millionen Blogs, die in den letzten 120 Tagen einen neuen Post lieferten. In den letzten 7 Tagen beläuft sich die Zahl auf etwa 2 Millionen Blogs.

2 Millionen aktive Blogs im Vergleich zu 184 Blogs insgesamt, hört sich verschwindend gering an. Überlegt man sich allerdings den Traffic, der über diese Blogs geht, ist die Summe trotzdem immer noch beträchtlich.

Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet das, dass man die „Macht” der Blogsphäre für den eigenen Traffic und in weiterer Folge auch für das eigene Ranking nicht unterschätzen darf.

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Black Hole SEO – was ist das?

Wieder einmal gibt es einen neuen Begriff in der SEO Welt. Dieses mal heißt er Black Hole SEO. Black Hole SEO bedeutet kurz ausgedrückt folgendes: fließt ein Linkjuice einer sehr großen und vor Allem starken Seite zu – die also eine Authority darstellt – behält diese den Linkjuice meist für sich. Das heißt, dass keine externe Verlinkung mehr erfolgt, bzw. die externen Links auf nofollow gesetzt werden. Aus diesem Grund wird das Ganze auch Black Hole SEO genannt. Die Authority-Seite verhält sich wie ein schwarzes Lock. Linkjuice kommt herein, es geht allerdings keiner mehr raus (ein Paradebeispiel hierfür ist Wikipedia).Bei kleineren Websites wird in der SEO-Szene meist geraten, dass sie auf Authorities verlinken sollen. Stichwort: good neighborhood. Da Authorities aber bereits solche sind, hat es für sie keinen Sinn, auf eine andere Authority zu verlinken. Aus diesem Grund werden externe Links auf nofollow gesetzt bzw. es werden einfach selbst neue Artikel verfasst und verlinkt, die eventuell benötigt werden. Somit bleibt der Linkjuice auf der Seite und, durch die eigene Erstellung von weiterführenden Artikeln, auch der Traffic. Der Traffic kann dann unter Anderem dazu verwendet werden, mehr Werbung zu schalten und dadurch mehr Einnahmen zu erzielen.

Diese Vorgehensweise ist allerdings nur für wirklich große Seiten zu empfehlen, die es sich leisten können. Bei kleinen Seiten wird sich das Ganze eher negativ auswirken. Sowohl auf den Traffic, als auch aus SEO-Sicht. Einer Studie zu Folge bevorzugen User Seiten, die viele externe Links haben und somit einen großen Mehrwert darstellen. Aus SEO-Sicht spielt die bereits genannte good neighborhood eine entscheidende Rolle.

Black Hole SEO ist also nur etwas für die Großen, normale Webmaster und SEOs sollten auf diese Technik verzichten.

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