Monatsarchiv für August, 2008

Neues Google Tool standardmäßig: Google Suggest

Ein neues Google Tool hat nun die Beta Phase verlassen und wird in die normale Suche eingebaut ab Anfang September werden. Die Rede ist von Google Suggest, was auf Deutsch so viel wie Google Vorschlag bedeutet. Vorerst wird das Tool allerdings nur in die englisch-sprachige Version von Google eingebaut werden.Funktionieren wird das Ganze dann so, dass wenn ein User einen Suchbegriff bei Google eingibt, ihm automatisch eine Liste mit weiteren Optionen eingeblendet wird. In dieser Liste befinden sich dann weitere themenrelevante Suchbegriffe, für das Wort, oder die Wörter die der User zuvor eingegeben hat.

Diese Liste wird direkt unter dem Suchfeld eingeblendet werden und das vorteilhafte daran ist, dass neben den Alternativvorschlägen ebenfalls die Anzahl der Suchtreffer aufgelistet ist. Die Vorschläge die Google Suggest macht, können dann angeklickt werden.

Dieses neue Tool kann also vor Allem ungeübten Internetusern eine Hilfestellung bieten, um schneller zu relevanten Informationen zu kommen. Surfer, die sich bereits gut mit dem Internet auskennen und wissen, wie sie nach Informationen suchen müssen, werden dieses Tool eher seltener benützen.

Für die Suchmaschinenoptimierung könnte dieses Tool insofern genützt werden, als dass man anhand der Vorschläge, die Google macht, auf andere relevante Keywords kommt, an die man vielleicht nicht gedacht hätte. Ähnlich also wie etwa bei Google Trends, oder dem Keyword Tool von Google AdWords, nur in etwas vereinfachter Form eben.

Wenn Google Suggest auch in anderen Sprachen erhältlich sein wird, ist bisher noch unklar. Im Google Blog werden dazu keine näheren Angaben gemacht. Man findet allerdings den Verweis, dass das Unternehmen darum bemüht ist, das Tool so schnell, wie möglich auch für andere Sprachen verfügbar zu machen.

jetzt kommentieren? 31. August 2008

Änderung bei den Mindestgeboten von Google AdWords

Google ist gerade dabei die Qualitätsscores für sein AdWords Programm zu verändern und damit im Zusammenhang steht natürlich auch eine Änderung der Mindestgebote. Genauer gesagt handelt es sich nicht um eine Änderung, sondern das Mindestgebot wird durch ein neues „first page bid” ersetzt”.Ermöglicht wird das Ganze durch Umstellung des Qualitätsfaktors. Der Qualitätsfaktor wird in Zukunft bei jeder Suchanfrage, die ein User stellt, neu und individuell berechnet werden. In weiterer Folge werden dann auch für jede Suchanfrage die Rangaufstellung der Anzeigen neu erstellt werden. Aus diesem Grund erübrigt sich auch die Verwendung des Mindestgebots, weil der Qualitätsfaktor nun individuell und punktgenau berechnet werden wird.

Das heißt auch, dass es im Account künftig keine inaktiven Keywords mehr geben wird, sondern lediglich Keywords, welche nur ganz selten geklickt werden.

Fraglich ist, wie sich diese Veränderungen auf die bereits laufenden Kampagnen auswirken werden, denn hierzu gibt es noch keine Informationen. Auch im eigenen Blog von Google sucht man vergebens nach Informationen.

Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die genannten Veränderungen in den Topplatzierungen wenig verändern werden.

Wer in seiner Kampagne inaktive Keywords hat, der wird diese in Zukunft mit der Bemerkung „potentiell” zu sehen bekommen. In diesem Zusammenhang werden diese (schwachen) Keywords wahrscheinlich auch nur sehr weit hinten gelistet werden.

Wie sich diese Entwicklung auf Anzeigen auswirkt, welche wenig Konkurrenz haben, bleibt mit Spannung abzuwarten. Bisher war es so, wenn die Konkurrenz klein, oder gar nicht vorhanden war, dass eine Topplatzierung durch eine ständige Erhöhung des Mindestgebots unterdrückt worden ist. Dies scheint nun hinfällig zu sein und es könnte der Fall sein, dass sich viele neue Nischen eröffnen.

Bis wann die Umstellung vollzogen werden wird, ist ebenfalls noch unklar. Dem Blog von Google kann man entnehmen, dass die Umstellung in den nächsten Wochen vollzogen werden soll.

jetzt kommentieren? 29. August 2008

Google Street View einmal anders

Ein aktuelles Projekt von Google, namens Street View, hat es sich zur Aufgabe erklärt alle Straßenzüge in einer 360° Ansicht abzulichten und ins Internet zu stellen, um diese Fotos jedermann zugänglich zu machen.

Angefangen hat das Unternehmen mit dem Fotografieren solcher Straßenzüge in den Vereinigten Staaten. Dort kam es zu einer Reihe von Beschwerden vor allem von Datenschutzorganisationen, aber auch von verärgerten Bürger, die sich auf den Fotos widerfanden. Daraufhin hat Google Gesichter von Menschen unkenntlich gemacht und auch die Nummerntafeln von Fahrzeugen entstellt, damit diese nicht mehr zu lesen sind.

Ein Ehepaar in Pittsburg hatte Google sogar verklagt, weil das Unternehmen das Anwesen der beiden fotografierte und zwar von einer Privatstraße aus, auf die sie keine Erlaubnis hatten zu fahren. Google nahm die Fotos zwar aus dem Internet, sagte aber, dass es eine Privatsphäre heut zu Tage nicht einmal mehr in der Wüste gibt. Jedes Anwesen könne mit Hilfe von Satelliten, oder niedrig fliegenden Flugzeugen fotografiert werden.

Das National Leagal and Policy Center ist eine Bürgerrechtsorganisation, welche den Spieß nun umgedreht hat. Die Organisation hat Daten über einen der Google Chefs Sergey Brin gesammelt und nun ins Internet gestellt. Dabei sieht man den Fuhrpark Brins, die Route, die er jeden Tag zur Arbeit zurück legt wird angezeigt und auch findet der Gärtner, bei dem Brins seine Hecken schneiden lässt, eine Anmerkung.

Die Bürgerrechtsorganisation will sich mit diesem Vorhaben an Brins „rächen” und diesem zeigen, was es heißt, wenn in die Privatsphäre eingedrungen wird.

Brins hat sich zu diesen Vorkommnissen noch nicht geäußert. Allerdings muss man der Organisation sagen, dass es eine einfallsreiche – und für Außenstehende – und eine witzige Idee ist.

jetzt kommentieren? 26. August 2008

Wie optimiere ich meine Google AdSense?

Viele Webmaster haben sich dazu entschieden, sich einen kleinen Nebenverdienst durch die Einblendung von Google AdSense Anzeigen zu schaffen. Je nachdem wie man das ganze angeht, kann dabei mehr oder weniger viel herausschauen.Wichtig ist, dass man sich versucht in die User hineinzuversetzen.

In diesem Zusammenhang ist auf den Inhalt der Seite zu achten. Findet der User auf der Seite einen guten Content, so wird er eher die AdSense anzeigen klicken. Ansonsten wird er die Seite eher wieder verlassen.

Darüber hinaus gibt es Themen, die sich mehr und welche, die sich weniger für AdSense eigenen. Hat man zum Beispiel eine Seite zum Thema „Möbel”, so wird der User eventuell eine Kaufabsicht haben und die AdSense Anzeigen eher klicken, als wenn die gleichen Anzeigen für eine Seite geschalten werden, die sich mit dem Thema „Möbel selber machen”, beschäftigt. Denn in diesem Fall wird der User schon die wichtigen Informationen, nach denen er gesucht hat, auf der Seite gefunden haben und keine Anzeigen zum Thema „Möbel kaufen” klicken.

Die Anzeigen sollten auch themenrelevant sein. Eine gute Methode, um sicher zu gehen, dass diese themenrelevant sind, ist Google darauf hinzuweisen welche Passagen im Text wichtig sind und auf deren Grundlage die Anzeigen dann erstellt werden.

Weiters ist die Position der Anzeigen wichtig. Sie sollten dezent sein und sich nicht am Seitenende befinden. Eine goldene Regel gibt es hierfür allerdings nicht, welche Stelle die geeignete ist, muss man selbst durch probieren herausfinden.

Das Layout der Anzeige ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Dieses sollte sich in das Layout der Seite einfügen, damit nicht sofort offensichtlich ist, dass es sich hierbei um Werbung handelt.

Abschließend kann man auch noch sagen, dass weniger in den meisten Fällen mehr ist. So hat es sich herausgestellt, dass wenige Anzeigen häufiger geklickt werden, als viele, weil viele den Anschein von Spam, oder von wenig relevantem Inhalt erwecken.

Durch die Befolgung dieser Tipps kann man seine Einnahmen mit AdSense auf jeden Fall steigern. Wichtig hierbei ist allerdings auch die Eigeninitiative und die eigene Experimentierfreudigkeit.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Microsofts neue Taktik, um Google zu schlagen

Microsoft hat nun verkündet, dass das Unternehmen in der Lage war, einen Weg zu finden, wie man Google endlich von der Marktführung ablösen könne. In diesem Zusammenhang soll verstärkt darauf eingegangen werden, was User wirklich suchen und es soll verstärkt auf den Inhalt einer Seite geachtet werden. Vor Allem durch den Kauf der semantischen Suchmaschine Powerset sei dieser Durchbruch gelungen.So will sich Microsoft nun verstärkt auf die semantische Suche konzentrieren. Damit zusammen hängt, dass die Suchanfragen der User besser gedeutet und von der Suchmaschine sozusagen verstanden werden. Bisher war es nämlich so, dass nur die Begriffe selbst als Basis der Suchanfrage dienten. Dies enge die Suche ein und viele User verwenden eine Suchmaschine nicht, um im engen Rahmen zu suchen, sondern in breit gestreuten Themengebieten, so das Unternehmen.

Microsoft möchte in Zukunft also die Suchanfragen besser analysieren und ebenfalls bessere Suchmuster entwickeln, damit die Suchergebnisse wesentlich verbessert werden können. Das Unternehmen merkte zudem an, dass es die Denkweise hinsichtlich der Suche im Internet ändern müsse. Denn es sei klar, dass die Suchergebnisse nicht generell gut sein können, sondern, dass diese immer nur für den einzelnen User gut sein können und deshalb individualisiert werden müssen.

Indes gibt es die personalisierte Suche bereits bei Google. Aktiviert man dort die Suchhistory, dann werden die zukünftigen Suchergebnisse an die History angepasst. Allerdings würde sich dies nicht wirklich stark auf die Reihung der einzelnen Seiten auswirken.

Mit dieser Verkündung Microsofts, werden Datenschützer früher oder später wieder auf den Plan gerufen werden. Denn eine solche personalisierte Suche ist nur möglich, wenn der User genau durchleuchtet und analysiert wird. Das ermögliche dann genau auf den User zugeschnittene Werbung, was Datenschützern ein Dorn im Auge ist. Die Werbung würde dadurch nur noch aufdringlicher werden, so die Bedenken.

Die Zukunft wird zeigen, ob Microsoft mit diesem neuen Kurs nun endlich Erfolg hat. Nach den gescheiterten Übernahmeversuchen von Yahoo! musste Microsoft in letzter Zeit einen immer größeren Einbruch bei seinem Anteil am Suchmaschinenmarkt verzeichnen. Zuletzt lag dieser weit unter 10 Prozent.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Muss Suchmaschinenoptimierung immer auf Kosten des Designs gehen?

Geben Firmen Homepages in Auftrag, so wollen diese die erstellte Seite meist reich illustriert mit vielen Bildern sehen. Kommt es dann zu einer Suchmaschinenoptimierung, so hat der Optimierer mit dieser Seite meist keine Freude, weil sie nicht richtig tauglich dafür ist. Somit kann man also sagen, dass häufig eine Divergenz zwischen Design und SEO besteht.Aus SEO Sicht wird oft gesagt, dass es ideal ist, wenn eine Seite so viel Text, wie möglich hat. Suchmaschinen mag das auch eventuell gefallen, aber den Endverbraucher reizt eine solche Seite eher nicht so.

Da für heiß umkämpfte Keywords die aller meisten Seiten, die für diese auf den vorderen Plätzen bei Google sind, SEO optimiert sind und das wahrscheinlich mit viel Text auf der Seite geschafft haben, kann es von Vorteil sein, wenn man seine eigene Seite etwas anders gestaltet. Klickt sich ein User durch die ersten Suchergebnisse bei Google und findet auf jeder Seite nur Text vor, so wird seine Aufmerksamkeit sicher auf eine Seite fallen, die aus dem Rahmen fällt und auch optisch ansprechend ist.

Es gilt also, dass man die goldene Mitte zwischen Usability (und Design) und Suchmaschinenfreundlichkeit findet. Die am besten optimierte Seite bringt einem gar nichts, wenn sie den User oder den Endverbraucher nicht anspricht.

Aus diesem Grund eigenen sich meistens SEM Agenturen am besten, die gleichzeitig auch Webdesign anbieten. Denn hier kann man sicher sein, dass ein kompetenter Partner auf der einen Seite darüber Bescheid weiß, was der User gerne sehen möchte und auf der anderen Seite, wie er das verpacken muss, damit auch die Suchmaschine die Seite gern hat.

Es muss also nicht immer ein Konflikt zwischen Design und SEO herrschen. Das Problem ist meist „lediglich”, dass Webdesigner nicht wirklich wissen, wie sie eine Seite gestalten müssen, damit diese auch SEO tauglich ist. 

bisher 1 Kommentar 22. August 2008

Keywords – Wie man Tippfehler finden und nutzen kann

Begibt man sich im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung auf die Suche nach geeigneten Keyword, dann findet man im Internet viele hilfreiche Thema dazu. Ein heißer Tipp ist dort meist, dass man sich, im Falle dass die Hauptkeywords bereits zu heiß umkämpft sind, auf die Long Tail Keywords spezialisieren sollte. Long Tail Keywords sind mehr oder weniger Synonyme zu den Hauptkeywords, die auch noch einen relevanten Traffic bringen können und den Vorteil haben, dass sie weniger umkämpft sind und somit eine gute Platzierung viel leichter erreicht werden kann, als dies bei den Hauptkeywords ist.In diesem Zusammenhang könnte man auch Tippfehler zu den Long Tail Keywords zählen. Oft wird auf die Tippfehler vergessen. Dabei können diese unter Umständen einen höheren Traffic verursachen, als die Synonyme. Es gibt nämlich Tippfehler, die häufig passieren und deshalb auch häufig (missverständlicher weise) gesucht werden.

Diese Tippfehler Keywords kann man in zwei Kategorien unterteilen. Die eine Kategorie besteht aus Tippfehlern, die einem aus Nachsicht passieren – also unabsichtlich. Bei der anderen Kategorie handelt es sich um Tippfehler, wo der User meint, dass er das Keyword richtig geschrieben hat, dem aber nicht so ist. Um ein Tippfehler Keyword zu verwenden, ist dieses idealerweise ein Wort, bei dem viele Leute glauben, dass die falsche Schreibweise die richtige ist.

Für den deutschen Sprachraum könnte man hier das Keyword Hartz IV als Beispiel nehmen. Nimmt man das Keyword Tool von Google zur Hilfe und wertet die richtige Schreibweise (hartz iv) und die falsche aus (harz iv), so sieht man, dass das Suchvolumen für „hartz iv” 165.000 beträgt und für den falsch geschriebenen Fall „harz iv” beträgt das Suchvolumen immer noch satte 22.000.

Im Internet gibt es sogar schon Tools, die ein Keyword nach allen Regeln der Kunst in seine falschen Schreibweisen zerlegt. Diese braucht man dann nur noch auf deren Suchvolumen hin zu prüfen mit einem Keyword Tool. Dann hat man auch schon ein Long Tail Keyword, das nicht ein Synonym des Hauptkeywords ist, sondern nur eine falsche Schreibweise, die wahrscheinlich mehr Traffic bringt, als das Long Tail Keyword.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

AdWords Anzeigen von Google selbst wiedersprechen den Regeln

Es ist keine Neuheit, dass Google für eigene Angebote oft selbst AdWords-Anzeigen schaltet. Das Unternehmen beteuerte dabei immer, dass in die Anzeige der Banner nicht eingegriffen werde und dass auch das gleiche Interface, wie für alle anderen User, verwendet werde.Vor kurzem ist jetzt allerdings ein Banner von Google aufgetaucht, welches gleich zwei Punkte enthält, die für Normalkunden nicht möglich sind.

Zum einen hatte die Anzeige ein Drop-Down Menü mit welchem ein Preis festgelegt werden konnte. Normale AdWords Anzeigen verfügen nicht über diese Option. Allerdings könnte die Verwendung eines Drop-Down Menüs bald standardmäßig eingeführt werden. Ein Drop-Down Menü stellt eine kleine Möglichkeit der Interaktion mit der Werbung dar. Dies dürfte ohne Zweifel zu einer höheren CTR (Click Through Rate) führen.

Der zweite Punkt, bei dem sich die besagte AdWords Anzeige von Google selbst von den Standard Anzeigen unterschied war, dass die Anzeige einen Titel von 49 Buchstaben aufwies. Für Standarduser liegt das Maximum der verwendbaren Zeichen bei 25. Die AdWords Anzeige von Google war also doppelt so lang, wie dies normal der Fall sein dürfte. Dieses Feature dürfte wohl nicht als Standard übernommen werden. Die Gründe dafür sind einfach. Erstens wären Banner in dieser Größe zu aufdringlich und außerdem hätten diese dann nicht mehr in der Sidebar auf der rechten Seite Platz.

Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Banner um einen Test um mögliche neue Features und deren Erscheinungsbild zu erproben. Allerdings zeigt dies, dass Google sehr wohl andere Möglichkeiten, als dem Standarduser zustehen. Dies war aber ohnehin eigentlich schon immer klar, nun hat man aber die Bestätigung. 

jetzt kommentieren? 21. August 2008

JavaScript nun auch von Google gespidert

Google hat es wieder einmal geschafft, die SEO Welt etwas aufatmen zu lassen. Nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass nun endlich auch Flash Dateien gelesen und indexiert werden können, kommt nun die nächste gute Nachricht aus dem Hause Google. Es soll nun möglich sein JavaScripts zu spidern.Dies wurde auch von SMOZ Mitglieder bestätigt, welche eine Reihe von Tests zur Verifizierung durchführten.

Allerdings wird es sich bei dieser Neuerung ähnlich verhalten, wie bei der von Flash. Dass diese beiden nun gelesen werden können, ist schon ein guter Anfang. Dennoch weiß bisher keiner genau, in welchem Umfang diese ausgelesen werden können und ob es einen Unterschied hinsichtlich des Rankings zu „normalen” HTML gibt. Das Ganze ist noch zu neu, als dass jemand schon Erfahrungen damit hätte machen können.

Eine geeignete Erweiterung in den Webmastertools von Google wäre also auch hier, wie auch bei Flash, angebracht um das Ganze etwas nachvollziehen zu können.

Bis dahin aber, bleibt einem nichts anderes übrig, als abzuwarten und die nächsten Entwicklungen zu beobachten.

Noch ein kleiner Tipp, falls jemand bisher JavaScript dafür benutzt hat, um Google vom Spidern abhalten zu können, der könnte nun versuchen dieses Script in eine externe Datei zu verpacken. Diese Datei sollte dann mit einem nofollow Attribut versehen werden, was den Spider weiterhin davon abhalten sollte die Datei durchzulesen.

jetzt kommentieren? 21. August 2008

Wieder schlechte Neuigkeiten für Microsofts Live Search

Der schon seit langem rückläufige Trend beim Marktanteil der Suchmaschinen von Microsofts Live Search hielt auch im Juli weiter an. So lag der Anteil in den USA der Suchmaschine bei gerade mal 5,36 Prozent.Google hingegen konnte seine Marktführung weiter ausbauen und lag im Juli bei 70,77 Prozent. Der Vergleichswert vom Vorjahr war 64,35 Prozent.

Microsofts Anteil war im Juli 2007 noch bei 8,79 Prozent und sackte so tiefer in den Keller. Die von Microsoft gesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Suchmaschine und somit zur Rückeroberung eines Teils des Marktes scheinen somit also noch nicht richtig fruchten zu wollen. Microsoft hatte zuletzt die Suchmaschine Powerset aufgekauft, welche sich mit der semantischen Suche auf Wikipedia Artikeln beschäftigte. Microsoft will vor allem mit Hilfe der übernommen Programmierer seiner eigenen Suchmaschine auf die Sprünge helfen. In letzer Zeit ist auch die Rede davon, dass die Live Search einen neuen Namen erhalten soll. Dieses Thema steht schon länger zur Rede und nun scheinen sich die Gerüchte immer mehr zu erhärten, dass die Live Search zukünftig „Kumo” heißen wird.

Indes ging es auch Yahoo! nicht viel besser. So fiel auch dessen Marktanteil von 22,13 Prozent im Juli 2007 auf 18,65 im Juli diesen Jahres.

Wahrscheinlich nicht zu letzt aufgrund der immer anhaltenden Kontroversen rund um Microsoft und Yahoo! einer Übernahme oder doch nicht und den daraus resultierenden negativen Schlagzeilen, kann sich Google immer mehr behaupten. Bislang blieb Google von größeren Skandalen verschont und bringt immer wieder neue Features an die User, welche die Bindung an Google verstärken.

jetzt kommentieren? 20. August 2008

Worauf man beim Erwerb eines Links achten sollte, um nicht über den Tisch gezogen zu werden

Im Rahmen der OffSite Optimierung im Bereich der Suchmaschinenoptimierung spielen Links die zentrale Rolle. Deswegen ist es hier auch umso wichtiger darauf zu achten, worauf man sich beim Tausch von Links, deren Erwerb, oder deren Kauf einlässt.
Hier einige große Möglichkeiten, wie mein bei der Jagd nach Links über den Tisch gezogen werden kann.
Der erste Punkt dürfte inzwischen keine große Neuheit mehr sein, gehört der Vollständigkeit halber aber dennoch erwähnt. Es handelt sich um die nofollow Links. Dabei gibt es verschiede Möglichkeiten, wie man einen Link auf nofollow gesetzt bekommen kann. Die einfachste ist, wenn das ganze in den meta tags bestimmt wurde. Etwas schwerer zu durchschauen ist das Ganze allerdings schon, wenn der Linkgebende den nofollow über ein JavaScript setzt. Das am schwersten zu kontrollierende ist, wenn das nofollow Attribut im http-Header mitgeschickt wird.
Eine zweite Methode, bei der man hereingelegt werden kann, ist dass man einen Link auf einer Seite bekommt, die selbst gar nicht mehr verlinkt ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer verwaisten Linkseite. Die Seite schwebt also sozusagen frei im Netz und ein Link von einer solchen Seite bringt überhaupt nichts.
Im Rahmen des Cloakings gibt es auch eine Methode, bei der man sich schnell mal einen Link einheimst, der einem nicht wirklich viel bringt. Bei dieser Methode wird einfach der Suchmaschine ein anderer Inhalt gezeigt, als der User sieht. So sieht man vielleicht, dass der Link auf der entsprechenden Seite gesetzt wurde und man ist damit zufrieden. Der Link ist aber so auf der Seite platziert, dass dieser von der Suchmaschine nicht gesehen wird und deshalb auch nicht gewertet wird.
Man sieht also, die Gefahren, dass man nicht ganz fair behandelt wird, sind groß. Deshalb sollte man einen möglichen Linkpartner, oder eine Seite, die einem einen Link verkaufen will, lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig kontrollieren, um so unangenehme Überraschungen zu vermeiden. 

jetzt kommentieren? 20. August 2008

Die Kontraproduktivität des nofollow

Im Jahr 2005 nahm der nofollow Hype seinen Anfang, als Google diesen erfand und Webmaster glaubten damit wäre es endlich möglich den Spammern den Gar auszumachen. In einem gewissen Umfang mag das vielleicht auch der Fall sein, allerdings trifft diese Maßnahme auch viele Unschuldige, deren Intention es sicherlich nicht ist, unnötig Spam zu vertreiben. Die generelle Anwendung des nofollow Attributs ist gleich sinnlos, wie das Blockieren aller eingehenden Nachrichten im Email Account, damit man keinen Spam erhält.Es gibt auch noch einige Missverständnisse, die das restliche dann dazu beigetragen haben, dass sich das nofollow Attribut so etablieren konnte, wie dies heute der Fall ist.

In der SEO Welt ging – und geht noch bis heute – das Gerücht um, dass bei externen Links der so hoch geschätzte Trust der eigenen Seite verloren geht. Unter gewissen Umständen mag das auch stimmen, wenn man auf Spamseiten im Zuge einer Linkpartnerschaft verlinkt, oder auf Seiten, die Maleware oder sonstige für den User uninteressanten Inhalte haben. Gute und themenrelevante externe Links sind aber keines Falls schlecht für den Trust Rank, oder das Ranking selbst, im Gegenteil ein gutes Netzwerk an Links, die einen Mehrwert für die Seite darstellen, sehen auch die Suchmaschinen gern.

In Folge dessen entstand dann das sogenannte PageRank Skulpting. Hierbei wurde versucht den PageRank der eigenen Seite in gezielten Bahnen auf der eigenen Seite zu verteilen. So wurden zum Beispiel Links, die Emailseite führten mit einem nofollow Attribut versehen und nur Seiten, die aus SEO Sicht wichtig waren, blieben von dieser Maßnahme verschont. Das hat dann zur Folge, dass die interne Verlinkung nicht mehr schön war und es in Folge dessen dann zu Verschlechterungen beim Ranking kam.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tools, die einem ungeliebten Spam auf der eigenen Seite (bspw. einem Blog) fernhalten können.

Das Internet lebt zum größten Teil von Links. Deshalb macht es keinen Sinn, wenn man diese „Lebensader” abschneidet und jeder nur noch mit nofollow Links arbeitet. Denn wenn man selbst ausschließlich mit diesem Attribut arbeitet, wird man es schwer haben jemanden zu finden, der einem einen dofollow Link gibt.

jetzt kommentieren? 07. August 2008

LSO – die latente semantische Optimierung

LSA (latent semantic analytics) LSI (latent semantic indexing) und LSO (latent semantic optimization) sind Begriffe, die man in letzter Zeit immer mehr durch die SEO Welt geistern hört.Die latente semantische (Suchmaschinen)Optimierung wurde erst ab dem Zeitpunkt interessant, als bekannt wurde, dass Suchmaschinen wie zum Beispiel Google damit beginnen anhand des LSI – lantente semantische Indexierung – Seiten zu bewerten. Hinsichtlich dieser Neuerungen gab es auch einige Patentierungen, die auf viele SEOs den Eindruck verstärkte, dass es sich hierbei um etwas wichtiges handeln muss.

Ganz einfach ausgedrückt beschäftigt sich die latente semantische Optimierung damit, die Texte, die sich auf einer Seite befinden, für Suchmaschinen zu optimieren, damit die Seite ein besseres Ranking hat.

Hier geht man so vor, dass man sich nicht auf ein Keyword oder eine Keyword Kombination spezialisiert und diese versucht so oft, wie möglich auf der Seite unterzubringen. Sondern man gestaltet den Text so, dass sich auch Synonyme zu diesem Keyword vorkommen und so der Text alle verwandten Begriffe beinhaltet.

Vielen ist es sicherlich aufgefallen, dass Suchmaschinen bei der Eingabe von Suchbegriffen Alternativvorschläge anzeigen (…”meinten sie: Synonym), welche Synonyme für den Suchbegriff sind. Ausgehend von der Hypothese, dass Suchmaschinen also in der Lage sind Synonyme zu erkennen und diese einander zuzuordnen, geht man bei der latenten semantischen Optimierung wie oben bereits erwähnt vor.

In wie weit dies Art der Optimierung allerdings zweckführend ist, kann man noch nicht genau sagen. Hierfür gibt es einfach noch zu wenige Erfahrungen und Daten von Leuten, die das ausprobiert haben.

Stimmen die Annahmen allerdings, so wird sich in diesem Bereich in nächster Zukunft sicherlich einiges verändern und auch die klassische Suchmaschinenoptimierung wird sich mit diesem Thema auseinander setzen müssen.

jetzt kommentieren? 06. August 2008

Der Anti Microsoft Kurs wird von Yahoo! Aktionären bestätigt

In den zurückliegenden Differenzen zwischen Yahoo! und dessen Aktionären, hat sich eine überraschende Wendung ergeben. So haben die Aktionäre zuletzt die Vorgehensweise von Yahoo! verteidigt und haben sich bezüglich der Microsoft Politik hinter die Unternehmensführung gestellt. Darüber hinaus wurden bei der Hauptversammlung vom letzten Freitag Jerry Yang 85 Prozent der Stimmen zugesprochen. Ebenfalls die Vorgehensweise des Direktoriums und der Manager wurden auf deutliche Weise bestätigt.76 Prozent der Anteilhabenden nahmen an dieser Hauptversammlung in San Jose teil und stimmten der Unternehmensführung hinsichtlich der Ablehnung der Übernahmeangebote zu. So beteuerte Roy Bostock – Verwaltungsratschef – entgegen der Meinung einiger Großinvestoren (so zum Beispiel Carl Icahn), dass die Entscheidung die richtige war, weil kein überzeugendes Angebot vorlag.

Circa 47 Milliarden Dollar (oder umgerechnet etwa 30,2 Milliarden Euro) schwer war das Übernahmeangebot von Microsoft. Nach dem Missglück der Übernahme beschloss Microsoft sich einen 16 prozentigen Anteil am Unternehmen zu verschaffen und das Suchmaschinengeschäft zu übernehmen. Dieses Vorhaben scheiterte allerdings erneut und so legte Microsoft die Verhandlungen auf Eis und wollte zuletzt durch „Stürzen” der aktuellen Führung zu den gewünschten Ergebnissen kommen.

Das Management hatte mit schwerer Kritik hinsichtlich des Börsenkurses zu kämpfen, da dieser weiter hinter dem Konkurrenten Google liegt. Darüber hinaus hat Yahoo! erst kürzlich einen weiteren Gewinneinbruch für das zweite Quartal eingestehen müssen. Allerdings wurden die Geschäftsprognosen eingehalten, was nicht dazu führte, dass der Markt ganz vom Unternehmen ablässt.

Am letzten Freitag betrug der Kurs 19,8 Dollar. 19,18 Dollar betrug der Kurs zu dem Zeitpunkt, zu dem Microsoft sein Angebot stellte. Microsoft wollte seinerzeit 33 Dollar pro Aktie bezahlen.

Im Vergleich hierzu: der Kurs einer Google Aktie liegt bei 468 Dollar, also bei einem Vielfachen des Kurses von Yahoo!

Ob der Kurs, den das Unternehmen verfolgt, der richtige ist, wird sich in Zukunft herausstellen.

jetzt kommentieren? 06. August 2008

Die Suchmaschinenoptimierung der Zukunft

Aus den USA scheint wieder einmal ein neuer Trend zu uns nach Europa herüberzuschwappen. Es geht um Advanced SEO oder manchmal auch SEO 2.0 genannt.Was ist nun Advanced SEO? Bisher ging es in der Suchmaschinenoptimierung hauptsächlich um das Ranking bei den Suchmaschinenergebnissen und um die Maximierung des Traffics. Advanced SEO soll nun diese Basics mit anderen Möglichkeiten des World Wide Webs verbinden und so ein kompletteres Marketing Konzept formen. Eine dieser anderen Möglichkeiten ist zum Beispiel Guerilla Marketing, oder SMO (Social Media Optimization). SMO ist die Optimierung einer Seite, damit diese bei sogenannten Social Media Diensten leichter aufgenommen werden können. Den heute ist es wichtig, dass der Inhalt einer Seite möglichst weit im Netz herumkommt. Hierfür benötigt man Multiplikatoren und Netzwerke. Es geht bei SMO weniger um das Erhalten von Backlinks, sondern viel mehr darum, dass die Leute im Internet auf einen aufmerksam werden und wissen, dass es einen gibt. Bei gutem Content kommen dann die Backlinks von ganz alleine, sodass man das Hauptaugenmerk nicht auf den Erhalt dieser richten muss.

Das Ganze führt dann dahin, dass sich ein SEO nicht mehr auf die reine Suchmaschinenoptimierung einer Seite konzentriert, sondern auch andere Marketingmöglichkeiten des Internets nutzt und so dem Kunden ganze Marketingstrategien erstellt. So bieten in den USA viele Suchmaschinenoptimierer zusammen mit SEO auch schon ganze Public Relations Lösungen an.

SEO Advanced ist somit also nicht wirklich eine Weiterentwicklung der klassischen Suchmaschinenoptimierung, sondern vielmehr eine Erweiterung des Aufgabenbereiches und des Kompetenzbereiches des Optimierers.

jetzt kommentieren? 05. August 2008

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