Monatsarchiv für Juli, 2008
Eric Schmidt – Vorstandschef von Google – erklärte am Donnerstag im Zuge einer Medienkonferenz in Sun Valley (Idaho) vor den Journalisten, dass er weiterhin für die Unabhängigkeit der Suchmaschine Yahoo! sei. In Folge dessen werde Google Yahoo! auch weiterhin dabei unterstützen die Übernahmeangebote von Microsoft zurückzuweisen.Es sei vor allem eine Frage des gesunden Wettbewerbs. So sei nach Auffassung von Google ein unabhängiges Unternehmen Yahoo! besser für diesen gesunden Wettbewerb. Dieser Wettbewerb sei vor allem auch für die Endverbraucher von Nutzen, denn er treibt Innovationen voran.
Am 3. März dieses Jahres hat Microsoft sein Angebot zum Kauf von Yahoo! bereits zurückgezogen. Yahoo! hatte dieses nämlich als zu niedrig abgewiesen. Am 1. August besteht die Möglichkeit, dass bei der Hauptversammlung der Aktionäre Yahoo!s der Verwaltungsrat gestürzt wird und Microsoft in Folge dessen einen neuen Übernahmeversuch starten könnte. Eine Neubesetzung des Verwaltungsrates wäre vor allem im Sinne des Großaktionärs Carl Icahn, der sich schon immer für die Übernahme Microsofts und gegen die Kooperation mit Google ausgesprochen hatte.
Bleibt also gespannt auf den 1. August zu warten und zu sehen, wie sich die Dinge weiter entwickeln. Yahoo! wird alles daran setzen unabhängig zu bleiben. Das wäre auch für Google von Vorteil und so wird das Unternehmen versuchen Yahoo! in diesem Vorhaben zu unterstützen. Microsoft andererseits wird nichts unversucht lassen, Yahoo! doch noch übernehmen zu können und Google eins auszuwischen.
16. Juli 2008
Im Moment sieht man auf Berlins Straßen eine Vielzahl von dunklen Kleinwagen, die auf ihren Dächern mit Hilfe von Teleskopmasten spezielle Kameras montiert haben und im Schritttempo durch die Stadt fahren. Diese Fahrzeuge sind im Dienste von Google unterwegs und lichten dabei alle Straßenzüge von Berlin für das Projekt Street View ab. Schon bald wird das Ergebnis dieses Unternehmens für jedermann im Internet ansehbar sein. Stefan Keuchel – Google-Sprecher – ist begeistert und sieht in der Abfotografierung Berlins Straßen eine neue Art der Stadterschließung. Der Beauftragte für Datenschutz der Stadt Berlin sieht dieses Projekt allerdings weniger positiv.Keuchel sieht in Google Street View eine Erweiterung des bereits allseits bekannten Features Google Maps. Mit Hilfe von Google Street View ist es Nutzern möglich, im virtuellen Rahmen durch die Straßenzüge der Stadt zu wandern. In den USA wurden bereits über 40 Metropolen für das Projekt abgelichtet und lassen sich auf die selbe Weise erkunden. Berlin ist momentan aber nicht die einzige Stadt, die in Street View aufgenommen wird. Neben Berlin werden auch Frankfurt und München abfotografiert. Es sei von großem Vorteil sich eine Stadt vor dessen Besuch etwas genauer anzusehen und sich mit ihr etwas vertraut zu machen, so Keuchel.
In den Kameraaugen der Fahrzeuge, die für Google Street View unterwegs sind, befinden sich elf Linsen, die eine 360 Grad Aufnahme der einzelnen Straßen ermöglichen. Eine bewegte Reise durch die Stadt ist allerdings nicht möglich, sondern lediglich von einer 360 Grad Ansicht zur nächsten.
Datenschützer sehen eher die negativen Aspekte des Projektes. So sei es möglich anhand der Straßennamen und – nummern in Erfahrung zu bringen, wo jemand wohnt. Im Zeichen des Datenschutzes macht Google Gesichter und KFZ-Kennzeichen bereits unkenntlich, denn bereits in den USA haben sich Bürger darüber beschwert, ohne deren Zustimmung abgelichtet worden zu sein.
Zur Unkenntlichmachung der Gesichter, verwendet Google eine Software, die in der Lage ist Gesichter unkenntlich zu machen und diese dann anschließen verpixelt. Aufgrund dessen, werden sicherlich nicht alle Gesichter unkenntlich gemacht werden können, da die Software nicht alle Gesichter erkennen kann.
Google Street View ist sicherlich eine nette Spielerei, aber für viele vielleicht doch schon etwas zu viel. Denn wenn ich mir eine Stadt quasi so anschauen kann, als wenn ich dort wäre, warum muss ich dann überhaupt noch dorthin fahren?
16. Juli 2008
Google wird wieder einmal von Beobachtern und Datenschützern scharf kritisiert. Die Vorgehensweise, dass Google Cookies auf dem Rechner abspeichert und diese Informationen mit anderen aus anderen Google Diensten kombiniert, lässt die Datenschützer aufhorchen. So sei es mögliche Nutzerprofile zu erstellen, die dann für eine gezielte Werbung eingesetzt werden können.Hauptkritiker dieses Mal sind der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit sowie das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein. Beide legen Unternehmen für den Fall, dass diese Google Analytics verwenden, diesen Service nicht weiter in Anspruch zu nehmen. Die Vorteile von Google Analytics liegen offen auf der Hand: es ist für jedermann gratis und frei zugänglich und darüber hinaus ist es zugegebener maßen wirklich ein gutes Analyseinstrument. Klar dürfte aber auch sein, dass im Leben nichts umsonst ist und auch Google seinen Vorteil aus diesem Tool schlagen wird und versuchen wird, daraus früher oder später Kapital zu machen.
Großen Unternehmen dürfte es nicht all zu schwer fallen auf Google Analytics zu verzichten und statt dessen andere Statistik Programme einzusetzen, die dann auch etwas kosten. Kleine Firmen und vor allem private Webmaster dürften damit allerdings so ihre Schwierigkeiten haben, da ihnen oft das nötige Kleingeld fehlt. Vor allem für diese Zielgruppe ist Google Analytics fast unumgänglich, wenn man eine statistische Auswertung seiner Seite haben möchte, denn – wie schon erwähnt – ist das Tool kostenlos, liefert zuverlässige Daten und erspart eine Menge Arbeit.
Google Analytics oder Google im Generellen ist nicht das einzige Unternehmen, das in der Lage ist, Nutzerprofile zu erstellen. Generell kann man sagen, dass viele gratis Funktionen im Internet auf diesem Grundprinzip basieren, dass man einen gratis Dienst erhält und als Gegenleistung seine Daten hergibt.
Man kann sich also aussuchen, was einem lieber ist. Entweder, dass man seine Daten hergibt und dafür ein gratis Tool besitzt, das auch noch gut funktioniert, oder dass man seine Daten lieber für sich behält und für das gleiche Tool teilweise tief in die Tasche greifen muss. Beide Positionen sind nachvollziehbar und haben ihre Berechtigung. Schlussendlich liegt es bei jedem selbst, was er bevorzugt. Das Problem ist nur, dass viele User oft nicht wissen, dass sie durch in Anspruchnahme eines kostenlosen Tools ihre Daten hergeben.
10. Juli 2008
Es ist immer die gleiche Frage, wie bekomme ich (für Google) wertvolle Links in so kurzer Zeit als möglich. Zum Linkbuilding kann man viele Strategien verwenden und jede von ihnen hat ihren Vorteil. Wie man es im Endeffekt macht, entscheidet jeder SEO für sich und schlussendlich hat jeder sein eigenes Rezept für einen erfolgreichen Linkaufbau.Im Folgenden einige Strategien zum Aufbau von Links im Überblick.
Die erste Strategie ist die, welche sich Google von jedem Webmaster wünschen würde, allerdings auch eine nicht ganz einfache. Sie besteht einfach darin einen guten Content auf seiner Seite zu haben. Das hat dann zur Folge, dass andere Webmaster – aufgrund des guten Inhalts der Seite – freiwillig einen Link auf die eigene Seite setzen.
Die zweite Strategie beinhaltet das aktive Bemühen um Links. Hier bittet ein Webmaster einen anderen Webmaster oder einen Webmaster eines Partnerunternehmens um einen Links. Oder man versucht sich in Linkverzeichnissen oder Artikelverzeichnissen einzutragen, um so zu seinen Links zu kommen. Bei dieser Variante wird häufig ein Backlink auf die Seite des „Partners” verlangt.
Die dritte Strategie beinhaltet ebenfalls wieder den aktiven Einsatz des Webmasters zum Linkaufbau, allerdings ohne eine Gegenleistung zu erbringen (beispielsweise einen Backlink). Hier macht man zum Beispiel Blog- oder Foreneinträge, oder aber Einträge in Profilseiten und der gleichen.
Die drei besprochenen Strategien schließen einander nicht aus, sondern es ist im Gegenteil eher sinnvoll einen Mix aus allen drein bei seinem Linkbuilding zu verwenden. Wichtig ist, dass der Linkaufbau nicht manipuliert, sondern natürlich aussieht, ansonsten könnte es Probleme mit der Suchmaschine geben und man wäre nicht der erste der wegen so etwas ganz aus dem Index fliegt.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass in die Linktexte wichtige Keywords untergebracht werden und dass die Links, wenn möglich, von themenrelevanten Seiten kommen, da diese eine höhere Bewertung zur Folge haben, als Links die nicht von themenverwandten Seiten kommen. Ebenso Tatsache ist, dass je weniger Links die Seite besitzt, von der der Link kommt, desto höher wird der Link von den Suchmaschinen gewertet.
09. Juli 2008
Bis vor Kurzem galt PageRank Sculpting noch als die neue Wunderwaffe in der SEO Branche. PageRank Sculpting ist ein Prozess, bei dem man den Trust, den die Suchmaschine der eigenen Seite gibt, versucht zu kanalisieren. Dieser Trust wird dann nur auf diejenigen Unterseiten weitervererbt, die man selbst als wichtig erachtet.Doch die beliebten Spielchen mit den nofollow Attributen bei Links können sich auch schnell als Schuss ins Bein herausstellen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass man diese Attribute gekonnt einsetzt und genau über das wie Bescheid weiß.
Google scheint so vorzugehen, dass die Suchmaschine bei der Indexierung einer Seite zu erst alle Links, die auf der Seite sind, sammelt und anschließend anschaut welche Links doppelt sind. Die Links werden in der Reihenfolge angeschaut, in der sie gefunden wurden. Es liegt auf der Hand, dass bei mehrfachen Links, nur der erste gewertet wird. Hier liegt auch der Knackpunkt des PageRank Sculpting. Denn hat man nun den ersten Link (warum auch immer spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle) mit einem nofollow Attribut ausgestattet, wird überhaupt keiner der Links, die dem gleichen, gewertet.
Ähnliche Komplikationen treten anscheinend auch mit Bildern auf.
Viele Webmaster haben mittlerweile selbst Tests durchgeführt und sind sich über die genannten Ergebnisse einig, dass wenn der erste Link auf nofollow gesetzt wird, auch die anderen Links nicht in die Wertung miteinfließen.
Man muss sich also in Zukunft genau anschauen und überlegen, ob sich die PageRank Sculpting Methoden überhaupt rentieren und zweckdienlich sind.
09. Juli 2008
Die Vormachtstellung von Google im Bereich der Suchmaschinen ist bereits monopolverdächtig, dennoch beteuert das Unternehmen, dass es aus den Fehlern von Microsoft gelernt habe und deshalb die Regeln einhalten werde. Marktbeobachter schlagen dennoch bereits jetzt Alarm.Die schnelle Entwicklung von Google wird oft mit der von Microsoft verglichen. Damals war Microsoft das Unternehmen, das quasi aus dem Nichts mit Hilfe gekonnter Nutzung von Netzwerken und strategischen Partnerschaften in den Himmel wuchs. Was Microsoft mit der IT-Revolution gelang, gelang Google mit der Internet Revolution und so dominiert Google mehr oder weniger das Internet. Die New York Times meint, dass sich der Werdegang der beiden Unternehmen sehr ähnle Google dabei aber einen etwas anderen Weg gegangen sei, um zum gleichen Ziel zu gelangen.
Einer der wesentlichsten Unterschiede zu Microsoft besteht darin, dass Google überaus anpassungsfähig ist. Diese Anpassungsfähigkeit ist auch nötig, denn anders als damals, kann Google nicht auf die gleichen Mittel zurückgreifen wie einst Windows, damit die Kunden an die Marke bzw. an das Unternehmen gebunden werden. Die Produkte von Google sind kostenlos und für jedermann frei zugänglich. Die Software basiert dabei auf Open-Source-Entwicklungen. Daher muss sich der Suchmaschinenriese ständig an die Bedürfnisse der Kunden anpassen, damit der Marktanteil von über 60 Prozent auch gehalten werden kann. Diese Anpassungsfähigkeit lässt sich Google auch einiges kosten, so sind im Unternehmen zahlreiche Programmierer, Entwickler und Rater damit beschäftigt, das Angebot der Suchmaschine ständig zu verbessern und der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein.
Google profitiert vor allem vom Schneeballeffekt. Es steht jedem frei die Dienste von Google in Anspruch zu nehmen. So kann jeder frei entscheiden, ob er Gmail, oder die Google Suche verwendet. Wird der User, der mit Google Anwendungen arbeitet allerdings zufriedengestellt, wird dieser aller Voraussicht nach auch bei diesen Anwendungen bleiben und diese auch weiterempfehlen. Googles Leitspruch ist „don’t be evil”, welcher auch im Zusammenhang mit der Kundengewinnung eine große Rolle spielt. Klar ist aber auch, dass derjenige, der den Markt beherrscht, nicht nur Gutes tun wird. Allerdings betont das Unternehmen immer wieder, dass man aus den Kartellrechtsverletzungen von Microsoft gelernt habe und deshalb nicht die gleichen Fehler begehen wird.
Diese schönen Worte kommen allerdings nicht bei jedem Marktbeobachter und Analysten an. Vor allem die kürzlich vereinbarte Zusammenarbeit mit Yahoo! gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Das Anzeigengeschäft von Google sei viel zu undurchsichtig, weshalb man eine doch böse werdende Suchmaschine Google, die die Preise für die Textanzeigen erhöht, kaum erkennen könne.
Nicht zu letzt aus diesen Gründen steht Google unter der Beobachtung der amerikanischen und europäischen Kontrollbehörden. Das Problem ist vor allem, dass es neuen Firmen kaum möglich sei neben Google im Suchmaschinensektor Fuß zu fassen.
Google wird in Zukunft also auf jeden Schritt genau acht geben müssen, denn es gibt viele, die nur auf einen Fehltritt des Riesen warten.
08. Juli 2008
Dmoz ist nach wie vor das wichtigste Verzeichnis im Internet. Mittlerweile gehen die Meinungen auseinander wie relevant ein Eintrag bei Dmoz überhaupt noch ist, dennoch kann es nie schaden, wenn man dort vertreten ist.Wichtig ist, dass man die Seite möglichst frei von Werbung hält. Darüber hinaus sollte innerhalb von kürzester Zeit die UPS (unique selling preposition) einer Seite erkannt werden, sprich die Seite sollte übersichtlich und aufgeräumt aussehen. Weiters sollte die Seite über einen Mehrwert verfügen. Einfache Webseiten, die zum Beispiel ein Unternehmen nur kurz vorstellen, werden es eher schwerer haben im Verzeichnis aufgenommen zu werden. Dieser Mehrwert sollte bei der Anmeldung im Dmoz Formular dann auch auf den Punkt gebracht werden und sofort ersichtlich sein. Dmoz reagiert besonders allergisch auf Werbesprache. Anmeldungen, die enthalten „wir sind die besten” oder der gleichen, werden eher nicht aufgenommen werden. Wenn man sich am Stil von Wikipedia hält, der eher ein sachlicher ist, hat man da schon bessere Karten in der Hand. Im Anmeldeformular sollte man dann auch bei der Wahrheit bleiben. Schließlich werden die Anmeldungen von realen Personen angeschaut, denen es sofort auffällt, wenn man etwas zu dick aufgetragen hat, oder einen falschen Sachverhalt darstellen wird. Solche Seiten werden mit Sicherheit ebenfalls nicht in das Verzeichnis aufgenommen werden. Serverausfälle, Serverumzüge und lange Down-Zeiten sollten ebenfalls vermieden werden. Schlecht reagierende Zeiten, werden wohl auch eher nicht in das Verzeichnis aufgenommen werden. Man sollte sich grundsätzlich nur einmal bewerben. Bewirbt man sich öfter innerhalb von kurzen Zeitabständen, wird man bei den Editoren nicht gerade auf Gegenliebe stoßen. Deshalb sollte auch klar sein, dass die Seite vollständig sein sollte zu dem Zeitpunkt, bei dem man sich anmeldet. Ein „diese Seite befindet sich noch im Aufbau” ist deshalb nicht sehr zweckdienlich.
Es ist sicherlich schwer ins Dmoz Verzeichnis aufgenommen zu werden und es gibt viele Regeln zu beachten. Dennoch ist es nachwievor sicherlich von Vorteil dort vertreten zu sein.
08. Juli 2008
Immer mehr SEOs stellen sich die Frage, ob man, um einen guten Job zu erledigen, auf SEO-Softwaren zurückgreifen sollte, oder nicht.Zwei sehr bekannte Softwaren sind der IBP (Internet Business Promoter) und Seo SpyClass.
Beim Internet Business Promoter handelt es sich um ein Allround Talent. So ist es möglich eine Webseite nach allen möglichen Kriterien der Kunst zu überprüfen. Darüber hinaus kann auch die Konkurrenz analysiert werden. Es können ebenfalls Links überprüft werden, Suchmaschinenanmeldungen durchgeführt werden und – was wohl eines der größten Vorzüge des Programmes ist – es können die Platzierungen der eigenen Keywords bei fast allen relevanten nationalen und internationalen Suchmaschinen überprüft werden.
Bei Seo SpyClass hingegen handelt es sich um ein Programm, dass es ermöglicht Details zur Verlinkung der eigenen Seite und Details zur Verlinkung des Konkurrenten herauszufinden. Darüber hinaus liefert die Software auch Verbesserungsvorschläge zur Verlinkung bzw. zu den bereits bestehenden Backlinks. Des weiteren wird auch errechnet, wie viele Links von Nöten sind, um bei Google auf Platz Eins zu stehen. In wie weit diese Funktion allerdings serös, bzw. richtig ist, ist fraglich.
Sicherlich kann man sich diese Funktionen alle auch selber erarbeiten. Aber in der SEO-Branche ist die Effizienz (also auch der Zeitfaktor) immer wichtiger. Diese Programme können einem viel Zeit ersparen, denn um das alles selber zu machen, hätte man wahrscheinlich selbst viel länger gebraucht.
07. Juli 2008
Es gibt wieder einmal neues vom Google Index. Dies betrifft vor allem große Blogs, oder sogar alle Blogs. Seit mehreren Tagen schaut es so aus, als ob viele Blog Seiten und deren Blog Beiträge aus dem Google Index verschwunden sind. Die Blogs können nun nur noch über die Google Blog Search gefunden werden. Allem Anschein nach sind überwiegend Blog Beiträge betroffen, die zwischen dem 26. Juni und dem 1. Juli erstellt worden sind.Diese Vorgehensweise ist vor allem aus diesem Grund unverständlich, dass sich die Google Blog Search noch in der Beta Phase befindet und eigentlich nur als Zusatz zu der eigentlichen Google Suche dienen sollte.
Besonder schwer treffen dürfte dies Webmaster und Blog Betreiber, die vom Google Traffic „leben”. Denn die User, die über Google auf die Seite kommen bleiben von einem Moment auf den anderen plötzlich aus. Ob alle Blogs von dieser „Neuerung” betroffen sind, ist noch unklar. Es scheint sich aber abzuzeichnen, dass vor allem WordPress Blogs von dieser Maßnahme betroffen sind.
Einige Blog Webmaster haben auch schon versucht etwas gegen das Verschwinden ihrer Blogs auf der Google Suche zu unternehmen. So wurde versucht, die XML Sitemap erneut zu erstellen und an Google zu senden. Das ganze war allerdings ohne Erfolg.
Fraglich bleibt nun, ob das ein vorübergehender Zustand ist, ob Google einmal mehr einen neuen Algorithmus testet, oder ob diese Vorgehensweise sich etwa sogar gegen Blogger richtet, die Blogs nur aus dem Grund des Geldmachens betreiben. Dies scheint allerdings nur schwer vorstellbar, da sich Google hier sozusagen ins eigene Fleisch schneiden würde, da viele derartiger Blogs AdSense enthalten, die einen der Haupteinnahmequellen des Suchmaschinenriesens darstellen.
07. Juli 2008
Google hat eine neue OpenSource Software veröffentlicht. Die Anwendung stellt sich zwischen Browser und Website und fungiert dabei als Proxy. Hinweise auf eventuelle Sicherheitslücken werden dabei von der Anwendung protokolliert. So wird es für die Entwickler möglich, dass sie einfach und schnell nach möglichen Lücken und Risiken in ihren Anwendungen suchen können.
Ratproxy – so nennt sich das Goldstück – arbeitet dabei ganz gleich wie ein „normaler” Proxyserver. In der Überprüfung der Seite sind auch Javascripts, HTML-Dateien und Flash Inhalte integriert. Gut an dieser neuen gratis Anwendung ist, dass auch auf dem Computer abgespeicherte Cookies unter die Lupe genommen werden können. Die neue Sicherheitssoftware von Google wurde unter der sogenannten Apache Linzens 2.0 freigegeben. Die Software wurde auf Google Open Source Plattform veröffentlicht und steht ab sofort zum Download bereit.
Ratproxy 1.51 ist kompatibel mit MacOS X, Linux, FreeBSD und Microsoft.
07. Juli 2008
Vielen ist es vielleicht schon so ergangen, dass sie bei Googles AdSense Programm rausgeflogen sind. Dazu muss man noch nicht einmal ein Spamer sein, das geht oft schneller, als man schauen kann. Es kann aber auch sein, dass man mit den Einnahmen bei Google einfach nicht mehr zufrieden ist und sich deshalb nach einer Alternative umsehen möchte.Eine von Bloggern häufig als gut erachtete Alternative zu den AdSense scheint Contaxe zu sein. Contaxe gehört zu der Power-Lables AG aus der Schweiz und bietet vorwegend kontextsensitive Online-Werbung an, also gleich wie Googles AdSense. Die Höhe der Klickpreise unterscheidet sich bei Contaxe auch nicht großartig von denen bei Google. In manchen Sparten sind diese sogar höher, in manchen allerdings – das betrifft vor allem die Top-Themen bei Google – geringer, als bei Google. Die Auszahlung bei Contaxe erfolgt ab einem Betrag von 50 Euro.
Das Layout der Textanzeigen unterscheidet sich nicht großartig von denen von Google und sind in etwa gleich dezent, wie die AdSense Anzeigen.
Für alle, die unentschlossen sind und sich selbst ein Bild von Contaxe machen möchten, hier ein kleiner Tipp: man kann auch Contaxe Anzeigen und AdSense Anzeigen parallel auf der Seite laufen lassen und selbst schauen, welche rentabler sind.
03. Juli 2008
Die Suchmaschinenoptimierung, auch Search Engine Optimization (SEO) genannt, definiert Vorgehensweisen, die dafür notwendig sind, dass Homepages in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen zu finden sind. Die Suchmaschinenoptimierung hat sich seit dem Ende des letzten Jahrtausends fundamental verändert. Vorher waren nur wenige Schlüsselwörter bzw. Suchbegriffe) im Titel und in den Metatags nötig, um den Effekt einer guten Platzierung in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen zu erzielen. So einfach ist dies in den heutigen Tagen bei einer SEO allerdings nicht mehr, denn die Mehrzahl der großen Suchmaschinen wie zum Beispiel Abacho, Yahoo und vor allen Dingen der Branchenführer Google beachten das so genannte Keyword-Metatag so gut wie gar nicht mehr und berücksichtigen es nicht für die Kategorisierung ihres Rankings. Denn in der jüngsten Vergangenheit hat die Mehrzahl der Suchmaschinen den Suchmaschinen-Ranking-Algorithmus aktualisiert, so dass eine Suchmaschinenoptimierung mehr leisten muss, als sich ausschließlich auf die Metatags und die Titel zu konzentrieren. Es existieren mehr als 60 unterschiedliche HTML- und Designelemente einer Homepage, die die Trefferlisten der Suchmaschinen beeinflussen, zum Beispiel die so genannte Link Popularität. Ebenso sind Design und Seitenstruktur einer Homepage von bedeutender Relevanz, um den Erfolg einer Homepage in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen zu garantieren. Auch der Ort und die Art von Platzierungen von einem Keyword im Quelltext, ist von Relevanz für die SEO, ebenso die Quantität, in der das betreffende Keyword zu finden ist. Die Suchmaschinen benutzen so genannte Spider oder Webcrawler für die Festlegung ihres Rankings. Diese „Agenten” der Suchmaschinen lesen den kompletten Quelltext einer Homepage durch und mit Hilfe eines so genannten Ranking Algorithmus kategorisieren, in einem Index zusammen gefasst und anschließend in einer Datenbank abgelegt. Im Anschluss daran geht der Suchbot den auf der Seite platzierten Links nach und wiederholt dort den Vorgang des Kategorisierens, Indexierens und Ablegens. Die Suchbots der Suchmaschinen kann man von der Funktionsweise mit dem „alten” Browser Lynx vergleichen. Das Elemente, die für einen Suchbot von Relevanz sind, basieren auf dem textbasierten Webseiteninhalt, denn Grafiken sind für einen Suchbot nicht lesbar, ebenso wie ein Suchbot nichts mit Java Applets anfangen kann. Ebenso verhält es sich mit Links und Textinhalten die in Imagemaps und Flash gehalten sind. Im Falle einer Homepage, die mit Frames konzipiert ist, wird platzierten Links in der Regel nicht nachgegangen. All dieses Wissen (und noch um einiges mehr) muss ein Profi der SEO sich angeeignet haben und berücksichtigen, um eine Suchmaschinenoptimierung professionell, zielorientiert und effektiv gestalten zu können. Daher kann eine Suchmaschinenoptimierung nur erfolgreich sein, wenn man die Prinzipien des Suchmaschinen-Ranking-Algorithmus beachtet und verinnerlicht, um den Erfolg einer Homepage in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen garantieren zu können. Allerdings macht kein Suchmaschinenbetreiber seinen Ranking-Algorithmus öffentlich, so dass eine effektive und professionelle SEO das Resultat aufwendiger Recherche und permanenter Analyse von Homepages und Optimierungselementen ist. Dabei gibt es im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung keine allgemein gültige Lösung, um den Erfolg einer Homepage in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen garantieren zu können. Es bestehen aber HTML- und Designmaßnahmen, dich sich im Bereich der SEO schon in der Vergangenheit bestens bewährt haben. Hinzu kommt, dass die Suchmaschinen ihren Algorithmus dauernd aktualisieren und verändern. Alle Suchmaschinen nutzen einen individuellen Algorithmus, aber der Algorithmus des Suchmaschinenriesen Google ist von besonderer Bedeutung und Relevanz, um den Erfolg einer Homepage in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen garantieren zu können.
02. Juli 2008
Es ist sicherlich schon vielen so ergangen: man sucht bei Google Groups nach Informationen und anstatt etwas Relevantes zu finden, landet man auf einer bösartigen Website. Eine solche bösartige Webpage könnte unter anderem so aussehen, dass sie versucht eine Spionage-Software, oder eine andere Art von Malware auf dem eigenen Computer zu installieren. Auf diversen Informationsseiten zur Programmierschnittstelle YouTubes zeigen momentan Links, die versuchen eine sogenannte ZLOB-Variante als einen Video-Code unterzujubeln. Beängstigend ist vor allem die Tatsache, dass die meisten Virusscanner dies nicht erkennen und es somit ein leichtes für diese Malware ist, sich auf dem eigenen PC einzunisten.
Allem Anschein nach werden derartige Wikis von Google Groups von üblen Link-Spammern heimgesucht. Die ursprünglichen Inhalte sind hierbei oft noch in der History sichtbar, wurden aber bereits schon mehrfach überschrieben. So kann eine Support-Seite zum Beispiel seit zirka zwei Wochen verunreinigt, gesäubert und wieder präpariert worden sein. Viele solche Seiten enthalten mittlerweile auch schon einen Nachruf von einem der Säuberer, dass endlich gegen die Spammer etwas unternommen werden muss. Denn es ist ein Teufelskreis: ein User säubert die Seite, der nächste Spammer verunstaltet sie wenig später gleich wieder. Wie es aussieht haben in diesem Bereich momentan die Spammer die absolute Oberhand.
02. Juli 2008
Die Jagd auf die ultimativen Keywords gehört zum alltäglichen Brot eines jeden SEOs. Die Merkmale für solche Keywords sind klar: wenig Konkurrenz und hoher Traffic sind die ideale Kombination. Darüber hinaus sollten sie aktuell sein und wenn möglich einem gerade vor sich gehenden Hype entsprechen.Die Frage ist nun, wie man zu solchen Keywords kommt. Eine gute Methode ist hier Google Trends zu verwenden um das Suchvolumen der einzelnen Keywords, und deren Verlauf, genauer zu analysieren. Um diese Methode soll es hier aber nicht gehen, sondern um eine ganz andere.
Im Allgemeinen ist man gut beraten, wenn man nach großen Internetpräsenzen Ausschau hält, deren Inhalte ständig aktualisiert werden und den Puls der Zeit widerspiegeln.
Ein gutes Beispiel für eine solche Internetpräsenz ist Wikipedia. Dazu braucht man sich nur die Suchmaschinenpräsenz anschauen. Für fast jedes geläufige Keyword erscheint Wikipedia unter den ersten Suchmaschinenergebnissen. Darüber hinaus ist es weltweit bekannt, sie besitzt einen äußerst hohen Traffic, ständig werden neue Seiten hinzugefügt und noch weitaus öfter werden bestehende Seiten, ergänzt, aktualisiert und der gleichen.
Um nun einem brandheißem Thema auf die Spur zu kommen, muss man sich nur überlegen, dass auch ziemlich schnell zu diesem Thema ein Eintrag auf Wikipedia erfogen wird. Die auf dem Trend-Barometer hoch stehenden Themen, werden entweder bei Wikipedia neu hinzugefügt, oder bereits bestehende Artikel werden aktualisiert und verändert.
Somit kann man Wikipedia dazu nutzen, neue Keywords ausfindig zu machen, die auch relevant sind und gesucht werden. Am idealsten eignet sich hierfür die Verwendung von Wikirage. Auf dieser Seite bekommt man auf Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch und Japanisch einen Einblick, welche Seiten auf Wikipedia gerade neu erstellt worden sind, am häufigsten angesehen werden, bzw. welche gerade geändert worden sind. Auch den Zeitraum kann man flexibel wählen, nämlich der letzten Stunde, der letzten sechs Stunden, des letzten Tages, der letzten drei Tage, der letzten Woche und des letzten Monats.
Wikirage ist somit ein ideales Tool, um neue Keywords zu recherchieren und am aktuellen Stand der Entwicklungen Teil haben zu können.
02. Juli 2008
Wie viel Einfluss der PageRank auf das Ranking einer Seite bei Google noch hat, ist ein heiß diskutiertes Thema. Viele meinen er spiele mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle.Bei Money Bloggern (das sind Blogger, die mit ihren Blogs Geld verdienen wollen) sieht das Ganze allerdings noch ganz anders aus. Hier spielt der PageRank nach wie vor eine große Rolle. Diverse Geldquellen wie etwa LinkLift sind nur dann lukrativ, wenn auch der PageRank eines Blogs stimmt.
Auch wenn der PageRank beim Ranking nicht mehr so viel Einfluss nimmt, hat er immer noch eine gewisse „Macht”. Wenn es zum Beispiel um den Verkauf von Werbeplätzen oder dergleichen geht, ist der PageRank immer noch eine Argumentationsgrundlage, um einen gewissen Preis zu verlangen. Dies gilt auch beim Linktausch, um die Linkpopularität zu steigern. Hier wird meist auch nur ein Link gegen einen gleichwertigen PageRank getauscht.
Allgemein gesagt kann man sagen, dass der PageRank mit der Zahl der Links, die auf die Seite linken, steigt. Bei den Links muss man allerdings acht geben, dass sie von Seiten kommen, die für das eigene Thema relevant sind. Ebenso wichtig ist, dass der Link nicht von einer Seite kommt, die von Google bereits abgestraft wurde. Eine Abstrafung kann zum Beispiel im Zuge von Spaming „verhängt” werden. Seiten werden von Google als Spam erachtet, wenn sie unlautere Methoden verwenden, um bei den Suchmaschinenergebnissen höhere Rankings zu erreichen. Solche unlauteren Methoden sind zum Beispiel versteckter Text (wenn Keywords in der gleichen Farbe, wieder Hintergrund geschrieben werden, oder wenn der Text so klein geschrieben wird, dass der User diesen nicht mehr lesen kann), Cloaking (sind vorgeschaltete Seiten vor der eigentlichen Seite, die bei der Suchmaschine für gute Platzierungen sorgen sollen), oder auch Keyword-Stuffing (die Unterbringung von so viel als möglich Keywords, um den Anschein zu erwecken, dass die Seite sehr relevant ist, für ein gewisses Thema). Linkt eine solche Seite auf die eigene Seite, spricht man von „bad neighborhood” also schlechter Nachbarschaft. Dies kann dann ebenfalls zur Abstrafung der eigenen Seite führen.
Ob der PageRank also für Google noch relevant ist, oder nicht, es schadet nie an einer Erhöhung des PageRanks zu arbeiten.
01. Juli 2008
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