Tagesarchiv für den 23. Juli 2008

Reziproke Links – sind sie nun schlecht, oder etwa doch nicht?

Wie in so vielerlei Hinsichten in der SEO Branche ist auch die ewige Frage danach, ob reziproke Links dem Rating einer Seite schaden, oder nicht, eine ständig heiß diskutierte und mit verschiedenen Meinungen.Fakt ist, dass in ca. 90 Prozent der Fälle kommt eine reziproke Verlinkung aufgrund einer Linkpartnerschaft Zustande kommt.

Die Frage ob ein A – B – A – Link nun schädlich für die Seite ist, oder nicht könnte aufgrund des folgenden Gedankengangs mit „Nein” beantwortet werden: Ein Linktausch kommt nur Zustande, wenn die Seite auch gut ist, denn wer würde schon mit einer schlechten Seite einen Link tauschen, außer man hat selbst eine (noch) schlecht(ere) Seite. Kein „anständiger” Webmaster geht mit einer Casino, Porno, Maleware oder sonstiger Seite eine Linkpartnerschaft ein. Der Link wird folglich nur ausgetauscht werden, wenn einige Kriterien erfüllt sind, wie zum Beispiel, dass die Seriösität passt und die Seite auch themenrelevant für den jeweils anderen ist.

Eine gewisse Anzahl an Links kann also durchaus nicht schaden. Sie zeigt der Suchmaschine, dass auch andere Seiten die eigene für gut befunden haben.

Gefährlich werden können reziproke Links allerdings, wenn zum Beispiel 100 .wordpress Subdomains sich gegenseitig verlinken, eine Website nur reziproke Links hat, oder wenn eine Seite im Footer jeder einzelnen Unterseite 20 reziproke Links hat.

Wie so oft auch im Leben selbst, gilt auch hier das Motto „alles in Maßen”. Beschließt man also sein Linkbuilding zum Teil auch aus reziproken Links zu machen, ist dem sicherlich nichts entgegenzusetzen. Übertreiben sollte man es aber nicht, denn dann ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und man wird bei den Suchmaschinen sicherlich nicht den erwünschten Erfolg erzielen.  

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Wege, die zu einer Conversion führen können

Mediaplex, ein Anbieter von Adserving-Lösungen, hat vor Kurzem eine Studie durchgeführt, welche sich mit den Werbeformen beschäftigt, welche User am ehesten zu einer Conversion bringen. Die Studie heißt „Path to Conversion”, welche sich mit diesem Thema beschäftigt.

Um zu Daten zu gelangen, wurden mehr als sieben Monate hindurch Werbekampagnen, die mit verschiedenen Marketing Formen werben, von mehreren amerikanischen eCommerce Anbietern untersucht, analysiert und ausgewertet.

Werbekanäle (also die verschiedenen Marketing Formen) waren unter anderem Suchmaschinenoptimierung und -marketing, Email Kampagnen, Display Werbung, oder Performance basiertes Onlinemarketing.

Als Ergebnis der Studie kam heraus, ca. 70 Prozent der Conversions nach Kontakt mit mindestens zwei Werbemitteln erfolgte (als Conversion wurde zum Beispiel die Buchung einer Reise, der Kaufabschluss auf einem Internetshop, oder der gleichen gewertet).

Weiterhin ist interessant, dass ca. 45 Prozent der User, welche über einen bezahlten Suchmaschineneintrag auf die Seite gelangten, zuvor zumindest einen Werbebanner von dem jeweiligen Anbieter gesehen hatten.

Zur Veranschaulichung des Besagten ein kleines Beispiel: Ein User bekommt einen Newsletter zum Thema Urlaub in Zypern. Durch diesen Newsletter kommt der User beispielsweise auf eine Seite, die sich mit Hotelkritiken und allgemeinen Informationen zur Insel beschäftigen. Schon auf dieser Seite sieht der User eine Bannerwerbung des Reiseveranstalters, doch noch kommt es zu keiner Buchung. Zur Buchung kommt es dann, wenn der User anschließend (das kann auch nach Tagen sein) über Google AdWords auf die Seite des Reiseveranstalters gelangt und dann die Buchung durchführt.

Das zeigt also deutlich, dass einzelne Werbeformen nicht immer einzeln auf ihre Conversion hin bewertet werden dürfen. Denn es kann durchaus sein, dass der User, der zuerst auf der allgemeinen Informationsseite über Zypern, die Bannerwerbung durchaus bemerkt hat und sich anschließend bei der Suche auf Google für diesen Reiseveranstalter entschieden hat, weil er ihm bekannt vorkam und er deshalb diesen anderen gegenüber bevorzugte. Wer also auf verschiedene Arten Werbung betreibt, sollte auf ein übergreifendes Tracking auf keinen Fall verzichten.  

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