Tagesarchiv für den 17. Juli 2008

Wieder ein neuer Trend aus den USA – Bidding Directories

Es ist wieder einmal ein neuer Trend dabei aus den USA zu uns zu kommen. Gemeint sind hier sogenannte Bidding Directories oder auch Link Bid Skripten genannt. Bidding Directories stellen eine Weiterentwicklung der früheren Webkataloge dar. Jeder Webmaster muss, damit seine Seite eingetragen wird, einen Minimalbetrag bezahlen. Wenn die Webseite dann den Aufnahmebedingungen entspricht, steht der Eintrag der Seite allerdings ganz hinten, wenn man nur den Minimalbetrag bezahlt hat. Bei Bidding Directories funktioniert das ganze Spielchen nämlich so, dass derjenige, der am meisten bezahlt, auch am weitesten vorne in der jeweiligen Kategorie steht. Zusätzlich bekommen die 10 ersten einer jeden Kategorie einen direkten Link von der Startseite auf ihre Seite.Für viele wird sich jetzt die berechtigte Frage stellen, ob sich ein Eintrag in so einem Verzeichnis überhaupt lohnt. Der Grund, warum es viele Webmaster machen ist der, dass die meisten dieser Verzeichnisse einen sehr hohen PageRank aufweisen.

Ein großer Nachteil – nicht nur für die Geldbörse – ist allerdings, dass es sich hierbei um bezahlte Links oder auch paid links handelt, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Damit kann einem also schnell passieren, dass Google auf die Vorgehensweisen dieser Verzeichnisse aufmerksam wird, und die ganze Seite abstraft.

In Deutschland wird es allerdings eher schwer werden, dass sich diese Art von Verzeichnissen in großem Ausmaß durchsetzten. Denn hierzulande wird mittlerweile nicht mehr so auf den Einsatz von Verzeichnissen gesetzt – außer Artikelverzeichnissen – sondern es geht schon eher in Richtung auf OnSite Optimierung. Das heißt, dass immer mehr Wert auf den Inhalt einer Seite gelegt wird, als auf stupide quantitative Verlinkung.

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Wie erhöht man die Klickrate bei AdSense?

Fast kein Webmaster kommt an Google AdSense vorbei, wenn er sich ein bisschen etwas nebenher verdienen möchte. Bevor Google vor einigen Jahren seine Textanzeigen eingefügt hat, wurden diese schon als tot abgeschrieben. Google konnte dennoch auf eindrucksvolle Weise zeigen, dass dies nicht der Fall war.AdSense funktionieren recht einfach: ein kleines Script liest sich die Seite im übertragenen Sinn durch und liefert aufgrund des Inhaltes einer Seite dann dazu passende Textanzeigen. Somit ist auch der Streuverlust der Werbung deutlich geringer, als dieser mit themenirrelevanten Textanzeigen wäre.

Die Bezahlung erfolgt bekanntlich nur, wenn ein Nutzer auch auf die Anzeigen klickt. Doch wie erreiche ich eine maximale Klickrate auf meiner Seite? Dazu gibt es drei grundlegende Regeln, die man beachten sollte.

Erstens ist der Inhalt des geschalteten Werbebanners sehr wichtig. Obwohl Google die Seite automatisch scannt und dann dazu passende Anzeigen einblendet, kann man auf die Textanzeigen dennoch in einem gewissen Ausmaß Einfluss nehmen. So sollte immer eine manuelle Kontrolle der Anzeigen auf der eigenen Seite erfolgen. Sieht man, dass sich auf der Seite Anzeigen befinden, die nicht seriös sind, oder bei denen man sich denkt, dass diese eher nicht von Usern geklickt werden werden zum Beispiel aufgrund dessen, dass diese nicht so relevant sind, kann man solche Anzeigen manuell bei seinem Google AdSense Konto ausfiltern. Diese Kontrolle sollte jeden Tag oder maximal jeden zweiten Tag erfolgen.

Als zweite goldene Regel, sollte man auf das Layout der Anzeige achten. Das Layout der Seite sollte an das Layout der restlichen Seite angepasst sein. Denn je besser sich die Erscheinung der vermeintlichen Werbung in das Layout der Seite einpasst, desto eher werden diese dann auch von Usern geklickt werden, da sie nicht auf den ersten Blick als Werbung erscheinen. Das ist vor allem wegen der sogenannten Bannerblindheit wichtig, die sich in letzter Zeit immer stärker entwickelt. Bannerblindheit beschreibt die Tatsache, dass User „allergisch” auf jegliche Art von Werbung im Internet reagieren und diese, so gut sie können, versuchen zu vermeiden. Natürlich ist hier ein gewisses Maß an experimentieren gefragt, bis man die gewünschten Ergebnisse erzielt.

Als dritte Faustregel sollte man auf die Position der Anzeige aufpassen. Auch hier ist wieder Ausprobieren gefragt. Die beste Position gibt es nicht. Das ist von Seite zu Seite unterschiedlich. Google selbst hat hierfür eine Grafik erstellt (mit Namen Heatmap), welche die günstigsten Postionen für die Einbindung von seinen Textanzeigen darstellt.

Wie auch immer rentiert es sich in jedem Fall bei der Verwendung von Google AdSense diese nicht einmal in den Content einzubinden und dann dabei zu belassen. Es ist ratsam, dass man verschiedene Variationen ausprobiert, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

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