Tagesarchiv für den 01. Juli 2008
Wie viel Einfluss der PageRank auf das Ranking einer Seite bei Google noch hat, ist ein heiß diskutiertes Thema. Viele meinen er spiele mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle.Bei Money Bloggern (das sind Blogger, die mit ihren Blogs Geld verdienen wollen) sieht das Ganze allerdings noch ganz anders aus. Hier spielt der PageRank nach wie vor eine große Rolle. Diverse Geldquellen wie etwa LinkLift sind nur dann lukrativ, wenn auch der PageRank eines Blogs stimmt.
Auch wenn der PageRank beim Ranking nicht mehr so viel Einfluss nimmt, hat er immer noch eine gewisse „Macht”. Wenn es zum Beispiel um den Verkauf von Werbeplätzen oder dergleichen geht, ist der PageRank immer noch eine Argumentationsgrundlage, um einen gewissen Preis zu verlangen. Dies gilt auch beim Linktausch, um die Linkpopularität zu steigern. Hier wird meist auch nur ein Link gegen einen gleichwertigen PageRank getauscht.
Allgemein gesagt kann man sagen, dass der PageRank mit der Zahl der Links, die auf die Seite linken, steigt. Bei den Links muss man allerdings acht geben, dass sie von Seiten kommen, die für das eigene Thema relevant sind. Ebenso wichtig ist, dass der Link nicht von einer Seite kommt, die von Google bereits abgestraft wurde. Eine Abstrafung kann zum Beispiel im Zuge von Spaming „verhängt” werden. Seiten werden von Google als Spam erachtet, wenn sie unlautere Methoden verwenden, um bei den Suchmaschinenergebnissen höhere Rankings zu erreichen. Solche unlauteren Methoden sind zum Beispiel versteckter Text (wenn Keywords in der gleichen Farbe, wieder Hintergrund geschrieben werden, oder wenn der Text so klein geschrieben wird, dass der User diesen nicht mehr lesen kann), Cloaking (sind vorgeschaltete Seiten vor der eigentlichen Seite, die bei der Suchmaschine für gute Platzierungen sorgen sollen), oder auch Keyword-Stuffing (die Unterbringung von so viel als möglich Keywords, um den Anschein zu erwecken, dass die Seite sehr relevant ist, für ein gewisses Thema). Linkt eine solche Seite auf die eigene Seite, spricht man von „bad neighborhood” also schlechter Nachbarschaft. Dies kann dann ebenfalls zur Abstrafung der eigenen Seite führen.
Ob der PageRank also für Google noch relevant ist, oder nicht, es schadet nie an einer Erhöhung des PageRanks zu arbeiten.
01. Juli 2008
Powerset ist eine Semantische Suchmaschine. Semantisch bedeutet, dass sie versucht die von uns gesprochene Sprache (einzelne Worte oder ganze Sätze) logisch und sinnvoll zu interpretieren, damit die gefundenen Antworten relevanter und sinnvoller sind. Powerset gibt es bislang nur für den englischen Sprachraum und befasst sich hauptsächlich mit Inhalten von Wikipedia und Freebase.Allem Anschein nach scheint sich nun Microsoft für diese Suchmaschine zu interessieren und es gehen Gerüchte um, dass Microsoft Powerset auch kaufen möchte. Der Mindestkaufpreis soll bei 100 Millionen Dollar liegen. Offizielle Stellungnahmen der beiden Internetfirmen fehlen allerdings zu diesem Zeitpunkt noch.
Nachdem Microsoft zuvor mit fast allen Mitteln versucht hat Yahoo! zu übernehmen, könnte man fast zu der Annahme gelangen, dass Microsoft kein Vertrauen mehr in seine eigenen Produkte und in dessen Entwicklung hat und deshalb nach außerbetrieblichen Alternativen Ausschau hält.
Fraglich ist allerdings, ob die Akquirierung „fremder” Errungenschaften zufriedenstellend in die Integration der eigenen Produkte gelingt, damit auch der User einen Mehrwert hat.
Es ist weniger schwer andere Firmen aufzukaufen. Schwieriger wird es dann, wenn es darum geht deren Know-How in das eigene zu integrieren und zwar so, dass die Neuerung eine Verbesserung darstellt.
Bleibt abzuwarten, ob es Microsoft dieses Mal gelingt, sein Vorhaben zum Kauf einer Firma zu verwirklichen.
01. Juli 2008
In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung von Homepages, kurz auch SEO genannt, sind im Netz viele Fehlinformationen und Halbwahrheiten zu finden. Speziell trifft dies für die wichtigste Suchmaschine Google zu, denn der Suchmaschinenriese lässt selbst Experten im Dunklen tappen, denn selbstverständlich will Google seinen Ranking-Algorithmus nicht öffentlich machen. Die Suchmaschine Google gilt als unangefochtene Nummer Eins unter den Suchmaschinen und ist aus dem Internet, wie wir es heute kennen, nicht mehr wegzudenken. Das Wort „googlen” hat bereits Einzug in die Wörterbücher genommen. Der Erfolg von so gut wie jeder kommerziellen Homepage ist von der Platzierung in den Trefferlisten der Suchergebnisse von Google abhängig. Daher sollte man sich im Rahmen einer professionellen und effektiven Suchmaschinenoptimierung bzw. einer Webseitenoptimierung im Klaren sein, dass es wichtig ist, die richtigen Schritte einzuleiten und nicht den falschen Tipps zu folgen. Werden bestimmt von Google vorgegebene Richtlinien außer Acht gelassen, kann eine Verbannung aus dem Index und damit aus der Liste der Suchergebnisse die Folge sein. Sollte dies der Fall sein, ist das meist gleichbedeutend mit dem Scheitern der Homepage bzw. der Suchmaschinenoptimierung. In vielen Fällen findet man im Internet in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung viele Halbwahrheiten. Ein Beispiel dafür ist die falsche Behauptung, dass ausgehende Links die eigene Homepage schwächen oder Linklisten generell positiv einzuordnen sind. Ende des Jahres 2007 senkte Google den Page Rank von vielen Seiten teilweise sehr deutlich, um Webseiten abzustrafen, die augenscheinlich Links mit dem Zweck verkauft hatten, um den Page Rank der verlinkten Seite zu steigern. Ein Beispiel dafür: Ein IT-Homepage mit einem hohen Page Rank schaltet einen Link von ihrer Seite aus von gegen eine monatliche Gebühr auf eine Kontaktbörsenseite. Durch diesen starken Link wird Google eine nicht reale Relevanz der Kontaktbörsenseite „vorgespielt” und damit deren Platzierung in den Trefferlisten der Suchergebnissen automatisch gesteigert. Die Meinungen der Firmen, die sich beruflich mit der SEO beschäftigen, gingen über die Auswirkungen dieser Maßnahme von Google weit auseinander. Während ein Teil der SEO Profis auf die Maßnahmen von Google reagierte und ihre Seiten von Links dieser Art bereinigte, blieben die anderen SEO Profis gelassen, denn Google konnte ihres Erachtens nicht daran gelegen sein, mit qualitativem Inhalt aus dem Index zu streichen. So war es dann letzten Endes auch, denn die Konsequenzen der Abstrafung waren nicht so gravierend. Auf der einen Seite handelte Google milde und setzte bei Homepages, die den Link rasch rausnahmen den Page Rank wieder auf den alten Stand. Zudem wurde unmittelbar nach der Ankündigung von Google nur die wenigsten Homepages anders von Google im Page Rank bewertet. Dennoch wird an diesem Beispiel deutlich, dass speziell Google und seine Algorithmen, Vorgehensweisen und Richtlinien im Rahmen einer professionellen SEO genau im Auge behalten werden müssen, wenn man den Erfolg der SEO gewährleisten und sicher stellen will.
01. Juli 2008