Monatsarchiv für Juli, 2008

Anchor Texte und Linktexte zur gezielten OffSite Optimierung

Bekannter Weise besteht eine Suchmaschinenoptimierung aus der OnSite und der OffSite Optimierung.Um zu guten externen Links zu gelangen (was der Hauptbestandteil der OffSite Optimierung ist) gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Man kann sich Links auf anderen Seiten kaufen, sich in Verzeichnissen und Katalogen eintragen, aufgrund von gutem Content auf selbst-kommende Links hoffen usw.

Viele Webmaster konzentrieren sich lediglich darauf so viele als irgend möglich Links zu bekommen. Dabei gibt es auch einiges bei den Links zu beachten. Zum Beispiel bringt ein Link, der als Anchor Text den Namen der Homepage enthält, nicht wirklich viel. Eine solche Vorgehensweise ist weder aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung eine optimale Lösung, noch aus Sicht der User, da diese mit solchen Links nicht wirklich viel anfangen können.

Ein extremes Beispiel dafür, dass viele Leute ihre Links nicht richtig betiteln, verdeutlicht das folgende: Gibt man bei Google als Suchbegriff „hier klicken” ein, kommt an erster Stelle eine Unterseite von Adobe zum Vorschein, auf der man sich den Adobe Acrobat Reader herunterladen kann. Warum ist das aber so? Der Grund ist, dass viele Seiten Texte, Preislisten und der gleichen in ein .pdf File stellen und den Usern auf ihrer Seite zum Download anbieten. Bekanntlich wird auf diesen Seiten auch ständig der Hinweis geliefert „Sollten sie den Adobe Acrobat Reader nicht haben, ‚hier klicken‘”. ‚Hier klicken‘ ist dabei ein Link, welcher eben genau auf die Downloadseite von Adobe linkt. Des halb würd für dieses Keyword auch Adobe als erstes in den Suchmaschinenergebnissen angezeigt.

Aus diesem Grund sollte man stets darauf achten, dass Links mit den passenden Keywords ausgestattet sind. Wichtig in diesem Zusammenhang ist ebenfalls, dass die verlinkten Keywords dann ebenfalls wieder auf der Seite, zu der sie Linken, vorkommen. Bei den Anchor Texten sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass nicht immer das gleiche Keyword, oder die gleiche Keyword Kombination verwendet wird. Für Suchmaschinen sehen nämlich immer gleiche Anchor Texte künstlich aus, warum sie auch schlechter gewertet werden, als wenn man sich in den Kombinationen abwechselt. Klar sollte auch sein, dass nicht alle eingehenden Links auf die selbe Seite linken sollten.

Häufig ist es allerdings so, dass der Anchor Text begrenzt ist und es so nicht möglich ist alle Keywords unterzubringen. Hier kann man sich damit behelfen sogenannte Title Attribute zu verwenden. Mit dem Title Attribut ist es möglich, einem Link gewisse Keywords zuzuordnen. Es muss an dieser Stelle aber auch gesagt werden, dass Suchmaschinen den Anchor Text stärker bewerten, als das Title Attribut, dennoch wird es gewertet und es kann nie schaden, dieses zu verwenden.

Bei Bildern als Links, welche häufig unter anderem in Zusammenhang mit Bannerwerbung und der gleichen eingesetzt werden, ist das Problem, dass der Anchor Text ein Bild ist und somit auf den wertvollen Nutzen für die Suchmaschinenoptimierung des Anchor Textes verzichtet werden muss. Gerade hier sollte man das Title Attribut verwenden, um der Suchmaschine wenigstens hier Hinweise darauf zu geben, um was es sich bei diesem Link handelt.  

jetzt kommentieren? 29. Juli 2008

Was ist bei der Anmeldung in einem Webkatalog zu berücksichtigen?

Die üblichen Webkataloge, Artikelverzeichnisse und Webverzeichnisse waren einst wohl das Mittel um schnell zu einem PageRank zu kommen und kostenlose Links zu sammeln. In letzter Zeit ging Google aber immer schärfer gegen Webkataloge, Artikelverzeichnisse und der gleichen vor. So muss man gewarnt davor sein, dass viele dieser Kataloge und Verzeichnisse von Google bereits abgestraft wurden. Der Grund scheint der zu sein, dass diese Kataloge und Verzeichnisse nur dem Zweck der Linksteigerung dienten und selbst keinen qualitativen Inhalt anboten. Darüber hinaus wurden immer mehr dieser Kataloge lediglich kopiert. So hatten viele der Kataloge den selben Inhalt und dass Google etwas gegen doppelte bzw. kopierte Inhalte hat, dürfte im Allgemeinen nichts neues sein.Auch in der SEO Branche werden die Stimmen immer lauter, welche einem von Verzeichnissen und Katalogen zum Linkbuilding abraten wollen. In vielen Fällen mag das auch gerechtfertigt sein, es gibt allerdings noch Kataloge, bei denen es sich lohnt, sich einzutragen und welche von Google auch noch nicht abgestraft wurden. Deshalb ist es für Webmaster und Optimierer wichtiger denn je, die Qualität der Verzeichnisse im Vorhinein abzuschätzen.

So sind wichtige Kriterien für Webkataloge, Artikelverzeichnisse und Webverzeichnisse folgende:

Der Katalog sollte einen hochwertigen Inhalt bieten (hier ist vor allem auf die Titel und die Beschreibung achtzugeben). Des weiteren ist es wichtig, dass der potentielle Katalog eine saubere Struktur aufweist zusammen mit themenrelevanten Kategorien. Ein weiteres Merkmal, das einem guten Katalog nicht fehlen sollte ist, dass er mit unterschiedlichen und zugleich themenrelevanten Meta-Tags ausgestattet ist. Was auch schon früher so war ist, dass man auf den PageRank acht geben sollte. Darüber hinaus sollte ein seriöser Katalog einen nicht dazu zwingen, dass ein Backlink gesetzt wird. In diesem Zusammenhang sollte der Katalog auch kostenlos sein, denn vor allem Google hat etwas gegen gekaufte Links und ahndet dieses „Vergehen” mit einer Abstrafung beim Ranking in der Suchmaschine. Bezüglich des Contents ist es wichtig, dass der Katalog über redaktionell geprüfte Inhalte verfügt.

Natürlich sollte das Linkbuilding nicht ausschließlich aus solchen Einträgen in Katalogen bestehen. Auch andere Arten von Links sind für ein gutes Ranking wichtig. Allerdings können Kataloge vor allem für Neulinge ein guter Einstieg sein.

jetzt kommentieren? 29. Juli 2008

Optionen für Keywords bei Googel AdWords

Google bietet bestimmte Optionen an, die für Keywords, die man in die Kampagne eingefügt hat, setzen kann. Dies hat zu Folge, dass man den Wirkkreis der Keywords, für welche die Anzeigen dann geschaltet werden, etwas mit beeinflussen kann.Diese Optionen können vor allem dahingehend eingesetzt werden, dass man damit steuern kann, ob man seine Anzeige lieber für ein zielgerichtetes Publikum auslegen will, oder ob man einfach nur den Traffic steigern will und dabei auch in Kauf nimmt, dass die Qualität dieses Traffics nicht die maximale ist.

Die Standardeinstellung, die Google beim Einfügen neuer Keywords automatisch vorgibt ist „weitgehend passend” (oder auch „broad match”) genannt. Das heißt, dass die Anzeige, die dieses Keyword beinhaltet, nicht nur geschalten wird, wenn der User genau nach diesem Keyword sucht, sondern, dass diese auch dann geschalten wird, wenn der User den Suchbegriff in seiner Form verändert, oder diesen beugt. Die Anzeige wird darüber hinaus auch geschalten, wenn das Keyword ein von Google erkanntes Synonym für den Suchbegriff des Users ist. Wenn das definierte Keyword aus mehreren Keywords besteht (zum Beispiel „Hotel Berlin”) wird die Anzeige auch geschalten, wenn der User die Reihenfolge dieser Keywords ändert, oder zu den Keywords noch Begriffe hinzufügt (zum Beispiel „billiges Hotel Berlin”). Wenn man diese Option auswählt, wird die damit verbundene Anzeigen im höchsten Ausmaß geschalten. Das wird dann in den meisten Fällen (vorausgesetzt der Anzeigentext ist attraktiv und spricht den User an) zum höchsten Traffic führen. Allerdings ist das Problem dieser Option auch gleich ersichtlich. So wird der Traffic nicht dem qualitativ höchstwertigen Traffic entsprechen. Betreibt man zum Beispiel eine Seite, die Luxushotels in Berlin zur Buchung zur Verfügung stellt und man hat als Keyword „Hotel Berlin” definiert, kann es zwar sein, dass der User, welcher „billiges Hotel Berlin” sucht, auf die Anzeige klickt, allerdings wird dies in den aller seltensten Fällen zu einer Conversion führen. Deshalb ist es ratsam, diese Option vor allem dann zu nutzen, wenn man die AdWords Kampagne aus explorativen Motivationen (Stichwort: Keywordrecherche) heraus am Laufen hat.

Die nächste Option heißt „passende Wortgruppen” (oder auch „phrase”). Im Konto wird diese Option mit Anführungszeichen gekennzeichnet. Hier ist es so, dass das Keyword in der Form, in der es ins Konto aufgenommen wurde, eingegeben werden muss, damit die Anzeige erscheint. Das bedeutet, dass Synonyme oder sonstige Abwandlungen keine Schaltung der Anzeige zur Folge haben. Werden allerdings noch Keywords hinzugefügt, löst dies eine Schaltung der Anzeige aus. Diese Option ist also der Mittelweg zwischen „weitgehend passend” und „genau passend” (dem nächsten Punkt).

Bei „genau passenden” Keywords (oder auch „exact match”) wird im Konto eine eckige Klammer vor und nach dem Keyword oder den Keywords gesetzt. Hier wird die Anzeige nur dann geschalten, wenn der Suchbegriff des Users genau dem Keyword, welches im Konto definiert wurde, übereinstimmt. Klarerweise lösen diese Keywords und die damit geschaltenen Anzeigen den geringsten Traffic aus. Allerdings kann man auch sagen, dass diese Option (wenn man die Keywords und die Anzeige richtig eingestellt hat) den qualitativ hochwertigsten Traffic erzeugen wird.

Die vierte und letzte Option nennt sich „ausschließende” Keywords. Die Funktion dieser Option ist leicht verständlich. Tauchen ausschließnde Keywords in der Suchanfrage des Users auf, so wird die Anzeige nicht geschalten. Es ist in jedem Fall ratsam, sich auch ausschließende Keywords zu überlegen und somit unerwünschten Traffic zu vermeiden.

Erstellt man eine Kampagne aus den schon zuvor genannten explorativen Motiven heraus, ist es empfehlenswert Keywords sowohl passend, als auch als genau passend zu definieren. So sieht man nämlich wieviel das genaue Passwort gesucht wird und muss dennoch auf den durch das passende Keyword erreichten Traffic nicht verzichten.

jetzt kommentieren? 26. Juli 2008

Google Knol nun für jedermann zugänglich

Im Google Blog war gestern nachzulesen, dass Knoll ab gestern für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Wort Knol ist abgeleitet von Knowledge und bei diesem neuen Feature handelt es sich um eine Plattform bei der Leute die Möglichkeit haben zu Themen, die innerhalb ihres Wissensbereichs liegen, Artikel schreiben können. Anscheinend kann jeder mitmachen und Artikel schreiben, oder zumindest diese Artikel oder auch Knols genannt reviewen.Allem Anschein nach scheint Google damit eine Alternative zu Wikipedia entwickeln zu wollen. Ob dieses Vorhaben aber durchzusetzen ist, kann bezweifelt werden. Wikipedia ist in dieser Hinsicht ein Gigant, mit Artikeln zu fast jedem Thema in fast allen Sprachen und mit einer Vielzahl an Autoren und Nutzern, die sich aktiv daran beteiligen. Es wird ein schwieriges für Google werden nur annähernd eine gleichartige Gefolgschaft zu erhalten, wie die von Wikipedia. Allerdings muss man auch sagen, dass fast alles, was Google in die Hand nimmt zu Gold wird und es dem Unternehmen auch schon gelungen ist die unmöglichsten Ideen durchzubringen und erfolgreich damit zu sein.

Im Moment steckt Knol allerdings noch in den Kinderschuhen und ist bisher nur in der englischen Version verfügbar.

Natürlich hat Google, wie auch bei jedem veröffentlichten Feature, einen Hintergedanken bei dieser ganzen Sache. So wird der Wikipedia Klon sicherlich voll mit themenrelevanten AdWords sein, die schlussendlich den Sinn haben Geld in das Haus Google zu bringen. Das ist ein Fakt, der es für viele mögliche Autoren sicherlich unattraktiv machen wird, denn Wikipedia (die freie Enzyklopädie) ist nicht auf Geld aus und sozusagen ein NGO des Internets.

Bleibt die zukünftige Entwicklung Knols abzuwarten.

jetzt kommentieren? 25. Juli 2008

Affiliate Marketing weiter im Wachstum begriffen

JupiterSearch führte vor Kurzem eine Untersuchung durch, welche sich mit der zukünftigen Entwicklung von Affiliate Marketing beschäftigt. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass auch in Zukunft das Affiliate Marketing eine entscheidende Rolle spielen wird. So wird für das Jahr 2008 prophezeit, dass allein in den USA rund 2,1 Milliarden Dollar für Affiliate Marketing ausgegeben werden sollen. Im Jahr 2012 soll sich diese Zahl noch weiter steigern und 3,3 Milliarden Dollar erreich, so die Studie.Zwei der Gründe warum Affiliate Marketing so beliebt und erfolgreich ist, sei der Studie zu Folge, dass das Risiko relativ gering ist und dass die Einstiegskosten ebenfalls niedrig sein.

Ein weiterer Vorteil sei, dass ein Werbetreibender, der erst einmal mit Affiliate Marketing Tätigkeiten begonnen hat, relativ einfach und schnell die Partner aussortieren kann, welche wenig Traffic generieren. So habe man in geringer Zeit ein eigenen kleines Netzwerk von Partnern zusammen, die vielen und qualitativ hochwertigen Traffic bringen und das auch noch zu einem fairen Preis.

Da Affiliate Marketing sehr stark mit Suchmaschinenoptimierung oder generell Suchmaschinenmarketing zusammenhängt, wird das Wachstum und die Entwicklung der gesamten Branche wesentlich von Google mitbestimmt.

Im Zuge der sich immer stärker ändernden „Suchmaschinenbedingungen” weist die Studie darauf hin, dass für starke Affiliate Partner, die hochwertigen Content zur Verfügung stellen und ihre Marketingpraktiken verantwortungsvoll einsetzen, keine Gefahr von den sich verändernden Bedingungen ausgeht. So werden diese auch in sich verändernden Suchumgebungen ihre Bedeutung nicht verlieren, erfolgreich sein und sich noch weiter ausbreiten.

jetzt kommentieren? 25. Juli 2008

Reziproke Links – sind sie nun schlecht, oder etwa doch nicht?

Wie in so vielerlei Hinsichten in der SEO Branche ist auch die ewige Frage danach, ob reziproke Links dem Rating einer Seite schaden, oder nicht, eine ständig heiß diskutierte und mit verschiedenen Meinungen.Fakt ist, dass in ca. 90 Prozent der Fälle kommt eine reziproke Verlinkung aufgrund einer Linkpartnerschaft Zustande kommt.

Die Frage ob ein A – B – A – Link nun schädlich für die Seite ist, oder nicht könnte aufgrund des folgenden Gedankengangs mit „Nein” beantwortet werden: Ein Linktausch kommt nur Zustande, wenn die Seite auch gut ist, denn wer würde schon mit einer schlechten Seite einen Link tauschen, außer man hat selbst eine (noch) schlecht(ere) Seite. Kein „anständiger” Webmaster geht mit einer Casino, Porno, Maleware oder sonstiger Seite eine Linkpartnerschaft ein. Der Link wird folglich nur ausgetauscht werden, wenn einige Kriterien erfüllt sind, wie zum Beispiel, dass die Seriösität passt und die Seite auch themenrelevant für den jeweils anderen ist.

Eine gewisse Anzahl an Links kann also durchaus nicht schaden. Sie zeigt der Suchmaschine, dass auch andere Seiten die eigene für gut befunden haben.

Gefährlich werden können reziproke Links allerdings, wenn zum Beispiel 100 .wordpress Subdomains sich gegenseitig verlinken, eine Website nur reziproke Links hat, oder wenn eine Seite im Footer jeder einzelnen Unterseite 20 reziproke Links hat.

Wie so oft auch im Leben selbst, gilt auch hier das Motto „alles in Maßen”. Beschließt man also sein Linkbuilding zum Teil auch aus reziproken Links zu machen, ist dem sicherlich nichts entgegenzusetzen. Übertreiben sollte man es aber nicht, denn dann ist die ganze Arbeit umsonst gewesen und man wird bei den Suchmaschinen sicherlich nicht den erwünschten Erfolg erzielen.  

jetzt kommentieren? 23. Juli 2008

Wege, die zu einer Conversion führen können

Mediaplex, ein Anbieter von Adserving-Lösungen, hat vor Kurzem eine Studie durchgeführt, welche sich mit den Werbeformen beschäftigt, welche User am ehesten zu einer Conversion bringen. Die Studie heißt „Path to Conversion”, welche sich mit diesem Thema beschäftigt.

Um zu Daten zu gelangen, wurden mehr als sieben Monate hindurch Werbekampagnen, die mit verschiedenen Marketing Formen werben, von mehreren amerikanischen eCommerce Anbietern untersucht, analysiert und ausgewertet.

Werbekanäle (also die verschiedenen Marketing Formen) waren unter anderem Suchmaschinenoptimierung und -marketing, Email Kampagnen, Display Werbung, oder Performance basiertes Onlinemarketing.

Als Ergebnis der Studie kam heraus, ca. 70 Prozent der Conversions nach Kontakt mit mindestens zwei Werbemitteln erfolgte (als Conversion wurde zum Beispiel die Buchung einer Reise, der Kaufabschluss auf einem Internetshop, oder der gleichen gewertet).

Weiterhin ist interessant, dass ca. 45 Prozent der User, welche über einen bezahlten Suchmaschineneintrag auf die Seite gelangten, zuvor zumindest einen Werbebanner von dem jeweiligen Anbieter gesehen hatten.

Zur Veranschaulichung des Besagten ein kleines Beispiel: Ein User bekommt einen Newsletter zum Thema Urlaub in Zypern. Durch diesen Newsletter kommt der User beispielsweise auf eine Seite, die sich mit Hotelkritiken und allgemeinen Informationen zur Insel beschäftigen. Schon auf dieser Seite sieht der User eine Bannerwerbung des Reiseveranstalters, doch noch kommt es zu keiner Buchung. Zur Buchung kommt es dann, wenn der User anschließend (das kann auch nach Tagen sein) über Google AdWords auf die Seite des Reiseveranstalters gelangt und dann die Buchung durchführt.

Das zeigt also deutlich, dass einzelne Werbeformen nicht immer einzeln auf ihre Conversion hin bewertet werden dürfen. Denn es kann durchaus sein, dass der User, der zuerst auf der allgemeinen Informationsseite über Zypern, die Bannerwerbung durchaus bemerkt hat und sich anschließend bei der Suche auf Google für diesen Reiseveranstalter entschieden hat, weil er ihm bekannt vorkam und er deshalb diesen anderen gegenüber bevorzugte. Wer also auf verschiedene Arten Werbung betreibt, sollte auf ein übergreifendes Tracking auf keinen Fall verzichten.  

jetzt kommentieren? 23. Juli 2008

Wie aktuell sind deutsche Suchmaschinenindizese?

Vor kurzem ist eine Studie erschienen, die sich mit der Aktualität der deutschen Suchmaschinenindizese befasst. Die Studie wurde im „Journal of Information Search” veröffentlicht.Damit man die Qualität von Suchmaschine im Allgemeinen bewerten konnte, wurden diese hinsichtlich von vier Qualitätsmerkmalen untersucht: Indexqualität; Qualität der Ergebnisse; Qualität der Suchfeatures und Usability der Suche.

Der Punkt der Aktualität der Indizese gehört in den ersten Punkt also zur Indexqualität. Hier geht es nicht ausschließlich nur um die Aufnahme einer neuen Seite, sondern auch um die Erfassungsgeschwindigkeit von Änderungen auf Seiten, die bereits bestehen, oder aber auch um die Löschung von Seiten aus dem Index, die aus dem Internet entfernt wurden.

Die Punkte die in diesem Zusammenhang von Interesse sind – also der Aktualität der Indizese – wird in den Unterpunkten „Frequency of Change” (also die Änderungsfrequenz) und „Degree of Change” (Ausmaß der Änderung) zusammengefasst.

Um repräsentative Antworten zu erhalten wurden die drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo! und Live in den Jahren 2005, 2006 und 2007 genauer unter die Lupe genommen. Die Untersuchung beschränkt sich auf die deutschen Indizese, was also einen Schluss auf anderssprachige Indizese nicht zulässt. Die Vorgehensweise war so, dass innerhalb von 6 Wochen eines jeden Jahres die Aktualität von ausgewählten Seiten in den Suchmaschinenindizesen überprüft wurde. Dies erfolgte mit Hilfe der Update Daten im Cache der jeweiligen Suchmaschine. Die definierten 40 Seiten, auf Basis derer die Untersuchung durchgeführt wurde, wurden täglich geändert (darunter regionale Newsportale, Special Interest Seiten, große Nachrichtenseiten und wissenschaftlich orientierte Seiten).

Das Ergebnis der Studie kurz zusammengefasst: 2005 besaß einen Anteil an aktuellen Seiten im Index von rund 83 Prozent, 2006 rund 21 und 2007 24 Prozent.

Bei Yahoo! lag der Prozentsatz im Jahr 2005 bei rund 43 Prozent, 2006 bei 73 Prozent und schließlich 2007 bei knappen 50 Prozent.

Live hatte einen Anteil von 48 Prozent im Jahr 2005, knappen 29 Prozent 2006 und knappen 10 Prozent im Jahr 2007.

Das Alter der jeweils ältesten, täglich aktualisierten Seiten betrug bei Google im Jahr 2005 54 Tage, 2006 29 Tage und 2007 10 Tage.

Bei Yahoo! waren es 2005 62 Tage, 2006 32 Tage und 2007 26 Tage.

Live hatte 17 Tage 2005, 16 Tage 2006 und 30 Tage im Jahr 2007.

Ohne die ohnehin selbstsprechenden Zahlen genauer zu erklären kann zur die SEO Branche folgendes Fazit gezogen werden: Es scheint als würde Google seinen Crawler sehr bewusst zu steuern. Bei ausschließlicher OnSite Optimierung ist es empfehlenswert XML-Sitemaps zu verwenden und Google Webmastertools über Änderungen auf der Seite zu informieren.

jetzt kommentieren? 21. Juli 2008

Was das Netz alles über mich weiß…

Schon seit einiger Zeit ist es möglich über eine neue Art von Suchmaschinen, den sogenannten Personensuchmaschinen wie zum Beispiel 123people, viele persönliche Daten über Personen aus dem Internet zu gewinnen. So beispielsweise Fotos, Postanschrift, Telefonnummern, EMail Adressen, Social Network Profile und Blogs.Vor allem Leute, die einen Online-Shop betreiben, Social Networkung Seiten angehören, Blogs und Instant Messaging Dienste verwenden, hinterlassen eine Vielzahl an Spuren im Internet. Meist ist das bei Nutzung solcher Dienste durchaus auch erwünscht. Vielen wissen allerdings nicht, dass die einzelnen Daten, die sie auf verschiedenen Seiten hinterlassen, auch zusammengefügt werden. So können dann anhand der zusammengetragenen Einzeldaten ganze Persönlichkeitsprofile erstellt werden. Auf diese Weise funktioniert zum Beispiel auch die bereits erwähnte Personensuchmaschine 123people. Dieser Dienst zusammen mit dieser Vorgehensweise wird allerdings von allen Seiten stark kritisiert.

Bei der Suchmaschine braucht man lediglich den Namen einzugeben und die Suchmaschine durchforstet dann das gesamte Netz und trägt alle Informationen über die betreffende Person zusammen, die sie finden kann. Dazu gehören Fotos, Telefonbucheinträge zusammen mit der Anschrift, Videos, Weblinks, E-Mail Adressen und vieles mehr. Sogar Dokumente und Einträge auf Amazon kann die Suchmaschine ausfindig machen. Als zusätzliches Service, werden die gefundenen Schlagworte in einer sogenannten Begriffswolke zusammengefasst, damit man sich auf den ersten Blick ein Bild der Person machen kann. Das einzige Problem dabei ist (oder für viele ist es auch ein Segen, weil so die Daten doch nicht so eindeutig und personenspezifisch sind), dass auch alle Daten zu anderen Personen, die den gleichen Namen haben, angezeigt werden. Deshalb ist es oft der Fall, dass die gelieferten Daten ein Mix aus all den Personen, die den gleichen Namen haben, ist.

Wie kommt die Suchmaschine nun aber zu den besagten Daten? Sie greift hierbei auf alle öffentlich zugänglichen Daten des Internets zurück und fasst diese dann zusammen. Bilder werden zum Beispiel bei Google, flickr, MySpace etc. gesucht. Der Lebenslauf könnte bei MySpace online gestellt worden sein und die Telefonnummer und die Anschrift erhält man über das öffentliche online Telefonbuch.

Das ist allerdings noch nicht alles! Für Interessierte, die am Laufenden über die gesuchte Person gehalten werden möchten, gibt es die Möglichkeit, dass sie ihre Email Adresse angeben und bei jedem neuen Eintrag zu dieser Person via Email informiert werden.

123people hingegen sieht kein Problem beim Anbieten des Services. Es werden keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen verletzt. So betont das Unternehmen sogar, dass sie Leute eher darauf aufmerksam machen wollen, wie diese mit ihren Daten im Internet umgehen. So könne jeder User eine Abfrage für seinen Namen machen und anhand des Ergebnisses zukünftig entscheiden, welche Schritte er vermeiden muss, damit Daten nicht mehr angezeigt werden, welche er auch nicht möchte, dass sie öffentlich zugänglich sind. Hierfür kann man sich auch bei der Personensuchmaschine registrieren und etwaige falsche Daten zu der eigenen Person korrigieren.

Bezüglich der Nichtverletzung von Datenschutzbestimmungen, kann man allerdings auch Einwände einbringen. So sind die Ergebnisse, die die Suchmaschine zusammenträgt, zwar alle der Öffentlichkeit zugänglich, dennoch ist die Nutzung der gewonnen Daten von Dritten in den allermeisten Fällen untersagt. Darüber hinaus werden die personenbezogenen Suchanfragen für zwei Wochen zwischengespeichert, was zu dem unerwünschten Ergebnis führen kann, dass diese von dem Bot von Google gelesen und eventuell auch indiziert werden. Im schlimmsten Fall kann es dann auch passieren, dass der eigenen Name mit Google AdWords verknüpft wird und für den eigenen Namen plötzlich Anzeigen bei der Suche bei Google erscheinen.

Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Personensuchmaschine 123people festgehalten wurde, dass die Nutzung der gewonnen Daten zu Marketing-Zwecken nicht gestattet ist. Wie man allerdings eine solche Nutzung im Bedarfsfall rechtlich nachweisen will, wenn die Daten alle im Internet frei zugänglich sind, bleibt allerdings sehr fraglich.

Es ist darüber hinaus auch nicht möglich, dass man die Inhalte, die die eigene Person betreffen, aus der Suchmaschine rauslöscht, da die Ergebnisse automatisch generiert werden. Wenn man es also vermeiden möchte, dass die Suchmaschine die persönlichen Daten findet, müsste man seine gesamten Profile, aus denen die Daten gewonnen wurden, löschen. Und nicht einmal das garantiert, dass die unerwünschten Daten dann nicht weiterhin bei der Suchmaschine gelistet werden. So muss man in einem solchen Fall unter Umständen einen eigenen Antrag stellen, damit die Daten aus dem Index der Suchmaschine verschwinden. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass 123people selbst entscheidet, ob die Daten gelöscht werden, oder nicht.

Von vielen als problematisch gesehen wird auch der Mix verschiedener Personen mit gleichen Namen. So kann es sein, dass jemand mit gleichen Namen rassistische Einträge in Blogs oder der gleichen getätigt hat, die dann unter dem eigenen Namen aufscheinen. Das kann dann unter Umständen ein schlechtes Bild auf mich werfen.

123people ist nur die Spitze des Eisbergs der sich entwickelnden Personensuchmaschinen. Mittlerweile gibt es eine Reihe anderer, die mit dem gleichen System arbeiten. Vor allem Personalmanager nützen diese Dienste zur Überwachung von Mitarbeitern, oder zur Bewertung von Bewerbern.

Die menschlichen Daten werden also immer durchsichtiger und leichter zugänglich. Die Einstellung der Menschen selbst muss sich also in diesem Zusammenhang ändern. Und man wird sich in Zukunft wohl immer mehr und immer öfters genau überlegen, wo man seine Daten Preis gibt und wo nicht.

jetzt kommentieren? 20. Juli 2008

Links und Texte in swf-Dateien werden nicht zur Gänze von Google erkannt

Vor kurzem erst gab Google bekannt, dass seine Suchmaschine nun endlich in der Lage sei Texte und Links, die in Flash Dateien enthalten sind zu lesen und auch zu indexieren.Vor dieser Bekanntgabe von Google, galt die Verwendung von Flash quasi als sicherste Variante, dass die Inhalte von den Suchmaschinen nicht ausgelesen werden konnten.

Google ist nun die erste Suchmaschine, die mit Hilfe eines von Adobe eigens für Suchmaschinen konzipierten Flash Player, die in der Lage ist, diese früher unauffindbaren Links und Texte zu lesen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Yahoo! diese Neuerung ebenfalls übernehmen wird und ebenfalls Flash-Inhalte indexieren wird.

Für die meisten SEOs ist diese Entwicklung aber noch lange kein Grund, dass Flash „gefahrlos” eingesetzt werden kann.

Eines der Probleme ist, dass es bei Google noch kein Webmastertool ähnliches Tool gibt, mit dem man überprüfen kann, ob es Probleme bei der Indexierung mit der Seite gibt, oder nicht.

Die Einführung eines solchen Tools würde sicherlich dann schlussendlich dazu führen, dass Flash mehr eingesetzt wird und gegebenenfalls auch von SEO-technischer Seite her unbedenklich ist. Solange man allerdings noch nicht hinter die Arbeitsweise des neuen Googlebots blicken kann, wird sich in dieser Hinsicht nicht all zu viel ändern und die meisten SEOs und Webmaster, die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen, werden weiterhin kritisch bleiben und auf die Verwendung von Flash der Sicherheit halber lieber verzichten. Denn lieber hat man eine vielleicht optisch nicht ganz so ansprechende Seite, als mit Flash (obwohl das Ganze ebenfalls reine Ansichtssache ist) und hat dafür keine Probleme seine Inhalte an die Suchmaschine weiterzugeben, wie man es will, als sich auf ein Spiel mit ungewissem Ausgang einzulassen.

jetzt kommentieren? 20. Juli 2008

Googles 3D Welt Lively soll sexfrei bleiben

Kaum hat Google seine neue 3D Welt Lively vor einer Woche ins Internet gestellt, wurden in sogenannten „Sex-Rooms” schon die ersten sexuellen, virtuellen Kontakte ausgetauscht. Für diese Art von Kontakten hat das Unternehmen allerding strenge Richtlinien im Sinne des Jugendschutzes vorgesehen. So werden unter anderem Nacktheit und andere sexuell anrüchige Inhalt verboten.

Damit der Jugendschutz auch weiterhin garantiert ist und sich somit auch Jugendliche in der Welt frei bewegen können, hat Google nun solchen Gruppen, die gegen die Richtlinien verstoßen, den Kampf angesagt. So habe es auch mittlerweile schon eine Reihe von Beschwerden gegen solche Gruppen gegeben. Google reagierte darauf und hat nun auf seiner Seite geschrieben, dass Räume, die einen sexuellen Inhalt haben, sofort entfernt werden würden.

Die virtuelle Welt von Google ist allerdings noch weit davon entfernt, ins pornografische Fahrwasser zu gelangen. Wenn man Lively mit seinem größten Konkurrenten Second Life vergleicht, sieht man, dass in Second Life erheblich mehr pornografischer und sexueller Inhalt zu finden ist. Die bei Google gefunden Sex-Rooms seien nur eine Kleinigkeit im Vergleich dazu. Man muss aber hervorheben, dass Second Live von vorne herein für ein erwachsenes Zielpublikum konzipiert wurde, im Gegenteil zu Lively, wo auch Jugendliche Zutritt haben. Das Mindestalter, um bei Lively mitzumachen beträgt 13 Jahre. Es dürfen zwar auch Jugendliche zwischen 13 bis 17 Jahren bei Second Life mitmachen, allerdings bekommen diese eine abgespeckte Version zu Gesicht, die sich dann Teen Second Life nennt und wo die sexuellen Inhalte so gut als möglich ausgefiltert werden.

Noch strenger will Google gegen Kinderpornografie vorgehen. So gab das Unternehmen bekannt, dass Links zu kinderpornografischen Seite sofort gelöscht werden und die zuständigen Behörden sofort verständigt werden würden. 

jetzt kommentieren? 18. Juli 2008

Das Alter einer Domain als Rankingfaktor

Ein nach wie vor heiß diskutiertes und strittiges Thema ist, ob das Alter einer Domain einen Einfluss auf das Ranking einer Seite ausübt, oder nicht. Angenommen wird, dass eine Seite, die schon seit langem besteht, bekannt und groß ist, von den Suchmaschinen als vertrauenswürdig und seriös anerkannt wird. Das bezieht sich vor allem auf den sogenannten TrustRank. Ein weiterer Grund für die Annahme, dass das Domain-Alter eine Rolle spielen könnte ist, dass vor allem Spammer häufig die Domain wechseln und meist nicht länger als ein paar Wochen die selbe besitzen.

Diese Gedanken zum Thema sind durchaus nachvollziehbar und verständlich. Gegner dieser Theorie haben allerdings das Argument, dass es genauso viele alte Domains gibt, die einfach nur geparkt sind. Das heißt, dass auf ihnen kein Content liegt, oder eventuell sogar nie gelegen hat.

Eine indirekte Antwort von Google selbst, könnte das im Jahr 2005 eingereichte Patent zur Informationsbeschaffung basierend auf historischen Daten sein. In dem Patent wird nämlich bestätigt, dass sich Google sehr wohl das Domain-Alter einer Seite anschaut. So werden von Google das originale Registrierungsdatum und auch das Datum zu den jeweiligen Updates angeschaut.

Ob nun das Alter einer Domain aus Gründen des Rankings, oder aus anderen Gründen angeschaut wird, bleibt weiterhin offen. Nachdem Google aber immer darum bemüht ist, die jeweils besten Ergebnisse für die User bereitzustellen, ist es nur schwer denkbar, dass dies Wirklich einen weitreichenden Einfluss auf die Platzierung einer Seite hat. Denn schließlich ist meist nicht das Alter einer Seite darüber entscheidend, ob die Seite gut und relevant ist, sondern der Inhalt der Seite. Denn es gibt viele junge Seiten, die relevanten und orginären Content besitzen und nur aufgrund ihrer Neuheit einen Nachteil gegenüber älterer, eventuell inhaltlich auch schlechterer Seiten besäßen.

Das Alter einer Domain spielt also in jedem Fall, wenn es überhaupt eine Rolle spielt, sicherlich nur eine untergeordnete.

Den einzigen Vorteil, den eine alte Domain sicherlich besitzt, ist der, dass diese wahrscheinlich schon optimiert ist und auch zahlreiche Backlinks besitzt. Das sind Dinge, die bei einer neuen Seite klarerweise erst gemacht werden müssen.

jetzt kommentieren? 18. Juli 2008

Wieder ein neuer Trend aus den USA – Bidding Directories

Es ist wieder einmal ein neuer Trend dabei aus den USA zu uns zu kommen. Gemeint sind hier sogenannte Bidding Directories oder auch Link Bid Skripten genannt. Bidding Directories stellen eine Weiterentwicklung der früheren Webkataloge dar. Jeder Webmaster muss, damit seine Seite eingetragen wird, einen Minimalbetrag bezahlen. Wenn die Webseite dann den Aufnahmebedingungen entspricht, steht der Eintrag der Seite allerdings ganz hinten, wenn man nur den Minimalbetrag bezahlt hat. Bei Bidding Directories funktioniert das ganze Spielchen nämlich so, dass derjenige, der am meisten bezahlt, auch am weitesten vorne in der jeweiligen Kategorie steht. Zusätzlich bekommen die 10 ersten einer jeden Kategorie einen direkten Link von der Startseite auf ihre Seite.Für viele wird sich jetzt die berechtigte Frage stellen, ob sich ein Eintrag in so einem Verzeichnis überhaupt lohnt. Der Grund, warum es viele Webmaster machen ist der, dass die meisten dieser Verzeichnisse einen sehr hohen PageRank aufweisen.

Ein großer Nachteil – nicht nur für die Geldbörse – ist allerdings, dass es sich hierbei um bezahlte Links oder auch paid links handelt, die von Google gar nicht gern gesehen werden. Damit kann einem also schnell passieren, dass Google auf die Vorgehensweisen dieser Verzeichnisse aufmerksam wird, und die ganze Seite abstraft.

In Deutschland wird es allerdings eher schwer werden, dass sich diese Art von Verzeichnissen in großem Ausmaß durchsetzten. Denn hierzulande wird mittlerweile nicht mehr so auf den Einsatz von Verzeichnissen gesetzt – außer Artikelverzeichnissen – sondern es geht schon eher in Richtung auf OnSite Optimierung. Das heißt, dass immer mehr Wert auf den Inhalt einer Seite gelegt wird, als auf stupide quantitative Verlinkung.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2008

Wie erhöht man die Klickrate bei AdSense?

Fast kein Webmaster kommt an Google AdSense vorbei, wenn er sich ein bisschen etwas nebenher verdienen möchte. Bevor Google vor einigen Jahren seine Textanzeigen eingefügt hat, wurden diese schon als tot abgeschrieben. Google konnte dennoch auf eindrucksvolle Weise zeigen, dass dies nicht der Fall war.AdSense funktionieren recht einfach: ein kleines Script liest sich die Seite im übertragenen Sinn durch und liefert aufgrund des Inhaltes einer Seite dann dazu passende Textanzeigen. Somit ist auch der Streuverlust der Werbung deutlich geringer, als dieser mit themenirrelevanten Textanzeigen wäre.

Die Bezahlung erfolgt bekanntlich nur, wenn ein Nutzer auch auf die Anzeigen klickt. Doch wie erreiche ich eine maximale Klickrate auf meiner Seite? Dazu gibt es drei grundlegende Regeln, die man beachten sollte.

Erstens ist der Inhalt des geschalteten Werbebanners sehr wichtig. Obwohl Google die Seite automatisch scannt und dann dazu passende Anzeigen einblendet, kann man auf die Textanzeigen dennoch in einem gewissen Ausmaß Einfluss nehmen. So sollte immer eine manuelle Kontrolle der Anzeigen auf der eigenen Seite erfolgen. Sieht man, dass sich auf der Seite Anzeigen befinden, die nicht seriös sind, oder bei denen man sich denkt, dass diese eher nicht von Usern geklickt werden werden zum Beispiel aufgrund dessen, dass diese nicht so relevant sind, kann man solche Anzeigen manuell bei seinem Google AdSense Konto ausfiltern. Diese Kontrolle sollte jeden Tag oder maximal jeden zweiten Tag erfolgen.

Als zweite goldene Regel, sollte man auf das Layout der Anzeige achten. Das Layout der Seite sollte an das Layout der restlichen Seite angepasst sein. Denn je besser sich die Erscheinung der vermeintlichen Werbung in das Layout der Seite einpasst, desto eher werden diese dann auch von Usern geklickt werden, da sie nicht auf den ersten Blick als Werbung erscheinen. Das ist vor allem wegen der sogenannten Bannerblindheit wichtig, die sich in letzter Zeit immer stärker entwickelt. Bannerblindheit beschreibt die Tatsache, dass User „allergisch” auf jegliche Art von Werbung im Internet reagieren und diese, so gut sie können, versuchen zu vermeiden. Natürlich ist hier ein gewisses Maß an experimentieren gefragt, bis man die gewünschten Ergebnisse erzielt.

Als dritte Faustregel sollte man auf die Position der Anzeige aufpassen. Auch hier ist wieder Ausprobieren gefragt. Die beste Position gibt es nicht. Das ist von Seite zu Seite unterschiedlich. Google selbst hat hierfür eine Grafik erstellt (mit Namen Heatmap), welche die günstigsten Postionen für die Einbindung von seinen Textanzeigen darstellt.

Wie auch immer rentiert es sich in jedem Fall bei der Verwendung von Google AdSense diese nicht einmal in den Content einzubinden und dann dabei zu belassen. Es ist ratsam, dass man verschiedene Variationen ausprobiert, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

jetzt kommentieren? 17. Juli 2008

Lyons Stadtbibliothek wird von Google digitalisiert

Die Digitalisierung der Stadtbibliothek von Lyon ist das erste Vorhaben dieser Art von Google in Frankreich. Über 450.000 Bücher sollen ab dem zweiten Halbjahr des Jahres 2009 ins Internet gestellt werden.Lyon selbst hat Google zur Digitalisierung ihrer Stadtbibliothek ausgewählt. Lyon ist somit die erste Stadt in Frankreich, die eine solche Digitalisierung einer privaten Firma anvertraut und nicht auf digitale europäische Bibliothek wartet. Gerard Collomb – der Bürgermeister von Lyon – hatte keine Lust mehr zu warten, bis die Digitalisierung aufgrund von europäischen Fonds erfolgt, denn das könnte noch weitere 20 Jahre dauern.

Ein ähnlich Projekt lief bereits 2005 mit der Bibliothek Nationale de France, wurde dann aber nach heftigen Diskussionen abgelehnt. George Kepenekian – der Kulturstadtrat von Lyon – sieht das Unternehmen dieses mal allerdings nicht in Gefahr, da sich seit dem Jahr 2005 einiges getan habe. So haben mittlerweile viele große Bibliotheken die Digitalisierung in Zusammenarbeit mit Google gemacht und so sehe man Freude in die Zukunft.

Das Kulturministerium in Paris hat diese Initiative zur Kenntnis genommen. Von Seiten von Google sagt Philippe Colombet – der Leiter der Google.fr Bibliothek Abteilung -, dass er froh sei, dass nun mehr französisch-sprachige Titel in die Datenbank aufgenommen werden können und betont weiters, dass sich sicher viele Wissenschaftler aus aller Welt für die Schriften der jesuitischen Sammlung der Fontaines interessieren werden.

Die Digitalisierung der besagten mehr als 450.000 Bücher will Google innerhalb der nächsten zehn Jahre beendet haben. Google macht das Ganze kostenlos und kann im Gegenzug dazu die Bilder in seinem Katalog aufführen. Darüber hinaus wird dieser Katalog auch auf der Seite der Stadtbibliothek von Lyon online sein.

Neben der Bibliothek von Lyon gibt es noch viele weitere Prominente Beispiele, wie etwa die Universitätsbibliothek von Harvard, Madrid oder Oxford.

jetzt kommentieren? 16. Juli 2008

ältere Beiträge