Tagesarchiv für den 10. Juni 2008

Google verliert Marktführerschaft in deutscher Onlinewerbung

Google ist im deutschen Raum nicht mehr die Nummer Eins im Bereich der Onlinewebung. Die Top-Position musste der Riese im April an einen Mitkonkurrenten abgeben. Es handelt sich dabei um das Werbevermarktungsunternehmen Advertising.com. Advertising.com hat im April zum ersten Mal mehr Anzeigen schalten können, als Google mit seinen Google AdWords und AdSense. In Zahlen ausgedrückt erzielte Google im April eine Reichweite von 75,27 Prozent, Advertising.com hingegen eine Reichweite von 78,02 Prozent.

Diese Zahlen gelten allerdings nur in Deutschland, trotzdem bleibt es erstaunlich, dass ein eher unbekanntes Unternehmen wie Advertising.com den Internetriesen Google schlagen konnte und mehr Leute erreicht hat. Bedenkt man allein wie viel Prozent der Internetuser durch die Suchmaschine Google und den dazu geschalteten AdWords erreicht werden, man dann noch die ganzen AdSense-Seiten dazuaddiert und zusätzlich noch die Seiten, die erreicht werden mit Hilfe der Zusammenarbeit mit Doubleklick, sollte man eigentlich meinen, dass die Flächendeckung nahezu komplett ist.

Das aller bemerkenswerteste ist allerdings, dass Advertising.com’s Reichweite im Vormonat (also im März) noch auf 69,82 belief. Das bedeutet also, dass das Unternehmen innerhalb eines Monats seine Reichweite um gute acht Prozent hat steigern können.

Das kann nur möglich sein, wenn Advertising.com große Werbekunden für sich hat gewinnen können. Wenn dies nicht der Fall ist, muss an der Glaubhaftigkeit der veröffentlichten Zahlen gezweifelt werden.

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Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterliegt dem Wandel der Zeit – SEO Spezialisten beginnen mehr und mehr, ihre Kunden in der Suchmaschinenoptimierung zu schulen

Die Tatsache berücksichtigend, dass die Mehrzahl der Internetuser maximal die ersten drei Seiten der Suchergebnisse in den Trefferlisten der Suchmaschinen heran zieht, ist die Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung nicht von der Hand zu weisen und einfach nachzuvollziehen. Denn nur wer mit seiner Homepage möglichst ganz oben in den Suchergebnissen der Trefferlisten der Suchmaschinen steht, wird auch von potentiellen Kunden besucht und kann Erfolge mit der Homepage erzielen. Homepages, die „nur” eine schöne Optik aufweisen und damit für das Auge ansprechend sind, aber von den Suchmaschinen nicht adäquat in deren Ranking eingeordnet werden, werden auf Dauer keine Erfolge vorweisen können. Dass immer mehr  Unternehmen die steigende Bedeutung von SEO (Search Engine Optimiziation) erkannt haben, ist eine logische Entwicklung auf dem Gebiet des Online Marketings. Um die Kunden weiter und noch mehr für die Feinheiten der SEO zu sensibilisieren, bieten SEO Spezialisten bestimmte Seminare an, in denen ihren Kunden Informatives zum Thema SEO und deren Wichtigkeit näher gebracht werden soll. Dabei werden im Rahmen dieser Seminare gemeinsam mit den Kunden die Ziele definiert, wichtige  Keywords ermittelt und effektive Maßnahmen konzipiert.
Auch der Umstand, dass Homepage spezifische Meta-Tags, die in den Seitentiteln, der Homepagebeschreibung und in den Keywords platziert werde, immer wichtiger für ein gutes Ergebnis bei der SEO werden, wird in den Seminaren behandelt. Ein weiterer Bestandteil der Seminare über die SEO ist die Erklärung der so genannten  Technik des Optimierens von AdWords Kampagnen, die maßgeblich zum kommerziellen Erfolg einer Webseite beitragen können und ergo immer wichtiger für die Bausteine einer erfolgreichen, qualitativ hochwertigen und damit auch einer professionellen Suchmaschinenoptimierung werden.

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Datenschützer kritisieren Suchmaschinen

Ein besonderer Dorn im Auge ist den Datenschützern die Art und Weise, wie Userdaten bei Suchanfragen gespeichert werden. Es wird schon seit einiger Zeit von Suchmaschinen praktiziert, dass Userdaten ohne rechtliche Grundlage und ohne der ausdrückliche Zustimmung des Nutzers von Suchmaschinen gespeichert und abgeglichen werden. Aus diesen Userdaten ist es dann mögliche Persönlichkeitsprofile der User zu erstellen, welche dann für verschiedenste marketingtechnische Zwecke verwendet werden können. Zum Beispiel mit maßgeschneiderter Werbung, die genau auf die Präferenzen des Nutzers abgestimmt sind und die Weitergabe an andere Firmen.Um den Menschen nicht vollkommen zum „gläsernen” Menschen zu machen, hat aus diesem Grund die Arbeitsgruppe „Datenschutz” der Europäischen Union in ihrem Artikel die Forderung gestellt, dass solche persönlichen Daten von Suchmaschinen nur noch im mindestmöglichen Ausmaß gespeichert werden dürfen.

Robert Beens, der CEO von ixquick (einer Suchmaschine), gibt zu, dass fast alle in der Theorie möglichen Praktiken in der Praxis auch angewandt werden.

Im Bereich des Datenschutzes gibt es aber erhebliche Unterschiede zwischen den USA und Europa. In Europa wird von Seite der Politik schon lange gegen Datenmissbrauch im Internet vorgegangen, während dies in den USA noch kein politisches Interesse erweckt hat.

Ein großes Problem stellt auch die Leichtsinnigkeit der Internet-Nutzer dar. Viele User sind unerfahren und wissen meist gar nicht, was mit ihren persönlichen Daten passiert und geben sie aus diesem Grund auch ohne groß nachzudenken her. Wüssten die Nutzer allerdings, so Beens, was mit ihren Daten alles gemacht wird, würden sie diese nicht so leicht Preis geben, davon ist er überzeugt.

Google zum Beispiel, speichert Userdaten nach eigenen Angaben 18 Monate lang. Im Gegensatz dazu versichert Beens, dass bei ixquick userbezogene Informationen nach 48 Stunden komplett gelöscht werden, User nicht mit Cookies „markiert” werden und dass die Daten auch nicht an Dritte weitergegeben werden. Dass Cookies häufig benötigt werden, um den Dienst der Suchmaschinen so gut wie möglich gestalten zu können, ist für Beens auch kein stichhaltiges Argument. Denn meist werden Cookies nicht nur zur Speicherung der persönlichen Einstellungen abgelegt, sondern vielmehr zur eindeutigen Identifizierung des Nutzers, was keine Berechtigung habe.

Ixquick ist eine Meta-Suchmaschine, die aus elf der „besten” lokalen und internationalen Suchmaschinen die Ergebnisse herausfiltert. Ixquick finanziert sich durch Werbeeinschaltungen (ähnlich wie bei Google), die neben normalen Suchergebnissen angezeigt werden.

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