Tagesarchiv für den 06. Juni 2008
Dass Google AdWords-Anzeigen teilweise auch bei Suchanfragen geschaltet wurden, deren Keywords gar nicht gebucht wurden, ist keine große Neuheit. Das Ganze nennt sich unter Google dann „Broad Match”. Allem Anschein nach gibt es nun aber noch ein zweites Matching, das dafür verantwortlich ist, dass Anzeigen auch geschaltet werden, wenn auch das „Broad Match” nicht greift. Liegen soll das an den personalisierten Suchergebnissen.Um das Gesagte mit Hilfe eines Beispiels zu verdeutlichen: Gibt man bei Google beispielsweise den Suchbegriff „Hamburg” ein, sieht man fast ausschließlich Anzeigen von diversen Reiseportalen.
Sucht man nun aber nach „singles” und macht gleich danach neuerlich eine Suchanfrage mit „Hamburg” als Keyword, erscheinen plötzlich Anzeigen von Partnerbörsen.
Warum kann so etwas passieren? Anscheinend hat sich Google gemerkt, wonach man in den vorigen Suchanfragen gesucht hat. Also, dass man vor „Hamburg” nach „singles” gesucht hat. Nachdem es für das Keyword Hamburg keine Anzeigen mit hohem AdRank gibt, werden auch andere Anzeigen geschaltet, die relevant für die vorherige Suchanfrage sind, damit der User vielleicht doch eine der Anzeigen klickt. Allerdings werden diese Anzeigen, wie es aussieht, nur bei der folgenden Suche angezeigt. Sucht man also erst nach „singles”, dann nach „Hamburg” und dann nach „New York” werden die Singlebörse-Anzeigen nicht mehr aufgelistet.
Für das Suchmaschinenmarketing bedeutet das, dass die Kontrolle und die Steuerung über die Schaltung der Anzeigen verringert sind.
06. Juni 2008
Suchmaschinenoptimierung, im Englischen als Search Engine Optimization (SEO) bezeichnet, bezeichnet Methoden und Vorgehensweisen, um Homepages in den Suchergebnissen der Trefferlisten von Suchmaschinen zu höheren Platzierungen zu verhelfen. Dabei muss bei der Suchmaschinenoptimierung beachtet werden, dass die „Agenten” der Suchmaschinen, die so genannten Webcrawler oder Spider, auf den Webseiten auftauchen sowie die Inhalte lesen und analysieren, Dabei muss derjenige, der die SEO durchführt, zudem Kenntnisse darüber besitzen, nach welchen Kriterien diese Bots und damit die Suchmaschinen die Seiten einordnen und wie die Suchergebnisse in den Trefferlisten der Suchmaschinen zustande kommen, wie also die Sortierung aufgebaut ist, das so genannte Suchmaschinen Ranking. Diese Vorgehensweise der Suchmaschinen wird permanent Veränderungen unterzogen, um einen Missbrauch zu verhindern und dem User nur real bedeutsame Suchergebnisse zu präsentieren. Eine Konstante ist sind die gängigen HTML Standards im Internet, die daher bei einer erfolgreichen und professionellen Suchmaschinenoptimierung unbedingt berücksichtigt werden müssen und einen bedeutenden Teil einer SEO beinhalten. Ein weiterer bedeutender Punkt bei einer SEO ist die Wahl der richtigen Keywords, die für die den Erfolg der betreffenden Homepage von essentieller Bedeutung sind. In so genannten Keyword Datenbänken kann man sich Informationen über Keywords jedweder Art einholen. Die so genannten Metatags, die im Kopfbereich einer Webseite eingepflegt werden können, sind hingegen von immer geringerer Relevanz. Um gute Suchergebnisse in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu erzielen, muss im Sinne einer qualitativ hochwertigen SEO viel Text mit einer hohen Dichte an Keywords auf der Homepage platziert werden – einer der wichtigsten Regeln einer guten Suchmaschinenoptimierung. Besonders im Seitentitel, in Headlines und Sublines, aber auch in Links (extern wie auch intern) sollten diese Keywords eine hohe Dichte aufweisen, ebenso sollten sie in der „Adresse” der Webseite, der so genannten URL, erscheinen. Bei einer professionellen Suchmaschinenoptimierung wird in der Regel eine Homepage auf ein oder auf zwei Keywords „getrimmt”. Eine gängige Methodik der SEO ist es zudem, bei einer Webseite mit großem Umfang eine Einteilung mehrere Einzelseiten vorzunehmen, um die Unterseiten dann für die gewünschten Keywords kompatibel zu machen, das heißt, die Keywords werden in die Texte integriert. Diesen Teil der Suchmaschinenoptimierung nennt man „On Page Optimierung” und beinhaltet die Methodiken, die im Hinblick auf Inhalt und Struktur der jeweiligen Homepage eingesetzt werden können, um die SEO effizient und erfolgreich zu gestalten. Die so genannte „Off Page Optimierung” hingegen bezeichnet die Güte und Menge der Backlinks, also der auf die jeweilige Seite eintreffenden Links und die Güte der Kompatibilität mit den Suchparametern der Suchmaschinen. Dieser Teil der SEO wird immer wichtiger, weil „nur” die SEO affine Struktur einer Homepage nicht mehr für den kommerziellen Erfolg einer Webseite ausreicht. Um die eigene Homepage auf ihre Suchmaschinen Kompatibilität hin zu überprüfen, kann man im Internet kostenlose Tools finden, mit denen man diese Überprüfung vornehmen kann. Manchmal reichen schon geringfügige Maßnahmen der SEO dann aus, um eine bessere Platzierung in den Trefferlisten der Suchergebnisse in den Suchmaschinen zu erreichen. SO kann man mit diesen Tools zur Suchmaschinenoptimierung schnell heraus finden, dass sich ausschließlich grafisch konzipierte Homepages, die den Text größtenteils mit Filmen, JPEGS und umgeben, den Bots der unzureichend auswertbaren Textcode anbieten und sich daher nicht für eine erfolgreiche Platzierung in den Ergebnissen der Suchmaschinen eignen. Hier muss dann im Hinblick auf eine Suchmaschinenoptimierung der Hebel angesetzt werden und die Homepage umstrukturiert werden. Eine Maßnahme der SEO, durch die man nicht auf animierte Elemente verzichten muss, ist die Installation so genannter Brückenseiten, die zum Teil automatisierte Umleitungen bedeuten, die extra für die Webcrawler der Suchmaschinen konzipierte Textinhalte präsentieren.
06. Juni 2008
Die gegenwärtige Entwicklung, dass Internetseiten immer aufgebauschter werden und mit Grafiken und Animationen nur so überladen sind, mag viele User ansprechen, es gibt aber auch Nutzer, die sich einen schlichteren, auf Text basierten Aufbau des Internets wünschen würden, um so schneller zu relevanten Informationen zu gelangen, ohne von irrelevanter Optik abgelenkt zu werden.So können interessierte User, denen sogar das im Vergleich mit anderen eher spartanische Erscheinungsbild von Google zu viel ist, die „inoffizielle Google Shell” (Goosh) verwenden, welche einen textbasierten Zugriff auf Informationen von Google ermöglicht. Das Aussehen von Goosh ist minimalistisch und kann als Kommandozeilen-Zutritt zu Google begriffen werden.
Die Benutzung von Goosh ist etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings darf man sich von seinem schlichten Aussehen nicht täuschen lassen: Eine Vielzahl der Suchoptionen der „Standard-Google-Suche” können auch hier verwendet werden. Darunter unter anderem auch (logischerweise) die klassische Suche und die Möglichkeit zum Durchstöbern von Nachrichten und Blogs. Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia kann darüber hinaus ebenfalls nach interessanten Informationen durchforstet werden (ohne Bilder verständlicher Weise).
Um sich in der textbasierten Version von Google zu Recht zu finden, befindet sich direkt auf der Seite ein Hilfe-Menü, wo alle wichtigen Befehle und Möglichkeiten beschrieben werden.
Goosh ist somit eine nette Spielerei, kann aber das gesamte Ausmaß des Internets nur unzureichend (aufgrund der reinen Textbasiertheit) wiedergeben, da Bilder und Videos, die das Internet schließlich zu dem machen, was es ist, fehlen. Auch mittlerweile wichtig gewordene Funktionen, wie Google Maps, können in so einer Weise nicht dargestellt werden. Einen Blick ist Goosh alle Male wert.
06. Juni 2008
Eine professionelle und erfolgreiche SEO umfasst diverse Bausteine, wie zum Beispiel die Einschätzung der Struktur und dem allgemeinen Aufbau der Homepages, der durch eine gezielte SEO zu einem höheren Ranking in den Trefferlisten der wichtigsten Suchmaschinen verholfen werden sollen. Dabei werden Einzelheiten wie das Pagerank im Hinblick auf das ausgewogene Verhältnis von internen und externen Links und die grundlegenden Einstellungen der so genannten Meta-Tags einer umfassenden Prüfung unterzogen, aber auch die Inhalte der auf den Homepages platzierten Texte und deren Keyworddichte ist für das Gelingen einer durchzuführenden SEO von hoher Relevanz. Ein Unternehmen, das sich auf die Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat, geht meist Schritt für Schritt vor und passt die einzelnen Schritte individuell an die vorherrschenden Bedingungen an. Dies birgt den Vorteil, dass im Rahmen einer professionellen SEO nur das in Angriff genommen wird, was der Betreiber der Homepage auch de facto benötigt und was für den Erfolg der Homepage von Bedeutung ist. Die Realisierung von suchmaschinenaffinen so genannten Templates in Kombination mit dem Layout der Homepage, deren Ranking in den Trefferlisten der wichtigsten Suchmaschinen durch die SEO gesteigert werden soll, ist eine weiteres Betätigungsfeld, in dem sich die Anbieter von professioneller SEO auskennen. Eine qualitativ gute SEO richtet sich aber immer nach den Gegebenheiten aus und nicht umgekehrt. Erst sollte im Rahmen einer SEO geprüft werden, ob man nicht auch schon vorhandene Templates benutzen kann und ob man Texte bzw. Keywords neu konzipieren muss oder bestehendes Material nicht einfach nur gründlich überarbeiten muss.
06. Juni 2008
Nach dem CashBack Programm der Suchmaschine Live-Search von Microsoft, bei dem Internetkunden, die über die Live-Suche auf einen Onlineshop kommen und dort dann etwas kaufen, Rabattleistungen in Anspruch nehmen können, will Microsoft nun seine Marktpräsenz verstärken und hat hierfür einen Vertrag mit HP (Hewlett-Packard) abgeschlossen. In dem Vertrag wurde vereinbart, dass ab 2009 alle Consumer-Pcs in Kanada und den USA mit Live-Search-Toolbar von Microsoft ausgestattet werden. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass die Standard-Suchmaschine im Browser Live-Search sein wird.
Die Ausgaben für diese Aktion seien laut Kevin Johnson (Chef bei Microsoft für die Abteilung „Plattformen und Services) die höchsten, die von Microsoft je für die „Suche” investiert worden sind.
Im Gegenzug zur Integrierung der Live-Search-Toolbar in die Browser der HP Rechner, wurden auch Shortcuts von HP (wie etwa der HP-Fotodienst „Snapfish”) ind die Toolbar aufgenommen.
Nichts desto trotz baute Google seine Vormachtsstellung unter den US-Suchmaschinen im April weiter aus. Der Marktanteil nach dem Vormonat mit 59,8 Prozent im April auf ein Rekord von 61,6 Prozent gestiegen, so das Marktforschungsinstitut comScore. Laut comScore sei Yahoo nach wie vor die Nummer 2, musste allerdings in den gleichen Monaten 0,9 Prozentpunkte seines Marktanteils einbüßen und hatte somit im April 21,3 Prozent Anteil. Ebenfalls 0,3 Prozentpunkte verlor Microsoft und im April erfolgten lediglich 9,1 Prozent aller Suchanfragen über Live-Search.
Es bleibt also mit Spannung abzuwarten, ob Microsofts Marketingstrategien aufgehen und das Unternehmen in Zukunft ein größeres Stück vom Kuchen abbekommt, oder nicht.
06. Juni 2008
Doppelte Inhalte, im Fachjargon „Content” genannt, sind ein lästiges Übel und können ein Rückschritt für den Erfolg einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) sein.Seit knapp 5 Jahren werten Suchmaschinen wie zum Beispiel Google Homepages ab, die einen doppelten Content auf ihren Seiten platzierten, um bessere Ergebnisse in den Trefferlisten der Suchmaschinen zu erreichen. In diesem Fall liegt eine unrechtmäßige SEO vor. Zu doppeltem Content kann es aber auch durch die bloße Kopiererei von Inhalten anderer Webseiten kommen, und das ist beleibe kein Kavaliersdelikt: Der „Kopierer” betätigt sich ohne selbst großen Aufwand zu treiben als „Nesträuber” und schädigt damit den zeit- und auch kostenintensiven Einsatz derer, bei denen er den Diebstahl an Text betreibt. Dabei wird die Technik immer raffinierter: Nicht nur menschliche „Räuber” durchforsten das Netz nach geeigneten Texten – auch Suchprogramme wie Spider oder Webcrawler werden durch das Internet geschickt, um Texte von anderen Webseiten zu kopieren und sich „korrekte” SEO zu ersparen. Doch nicht nur Vorsatz kann zu doppeltem Content führen. Manchmal wird eine Datei unter verschiedenen Namen mehrfach abgespeichert und ins Netz gestellt und so ein doppelter oder sogar mehrfacher Content erzeugt. Noch ein Beispiel, wie durch Unachtsamkeit ein doppelter Content entstehen kann: Wenn man den Inhalt einer Homepage zum einen mit der Eingabe www” vor dem Domainnamen, aber auch ohne den Zusatz ansteuern kann, entsteht ein doppelter Content. Wenn in den Suchergebnissen von Google und Co auf einmal eine Webseite mit den eigenen Inhalten besser platziert auftauchen, kann der Grund sein, dass die betreffende Seite über eine höhere Anzahl von so genannten Backlinks verfügt als die eigene Homepage, so dass die Suchmaschinen diese Seite dann als „Besitzer” des vakanten Inhalts ansieht. Wenn man eigene Inhalte auf fremden Seiten entdeckt, sollte man zuerst einmal versuchen, so etwas in Zukunft zu verhindern, indem man Suchprogramme daran hindert, die Seite zu durchsuchen. Auch diese Vorsichtsmaßnahmen gehören zu einer guten SEO. Dann sollte man sich an den Betreiber der Homepage wenden, bei der man die eigenen Inhalte gefunden hat, und diesen auffordern, nicht gegen die Rechte an den Texten, die man inne hat, zu verstoßen. Man sieht: Nicht nur die Maßnahmen zu einer oberen Platzierung in den Trefferlisten der Suchmaschinen sind von Relevanz und gehören zu einer professionellen Suchmaschinenoptimierung – auch präventive Maßnahmen, die den Ideenklau verhindern sollen, gehören zu einer ausgewogenen und erfolgreichen SEO.
06. Juni 2008