Monatsarchiv für Juni, 2008
Carl Icahn, Yahoo!s Großinvestor, hat seinen Unmut über die beschlossene Zusammenarbeit mit Google und die Ablehnung des Übernahmeangebots von Microsoft erneut Luft gemacht. Kurz vor der Hauptversammlung, die am 1. August ansteht, betont Icahn erneut, dass er weiterhin für eine „freundliche” Übernahme von Microsoft ist. Bei der Hauptversammlung wird er auch neue Direktoren für Yahoo! vorschlagen, die ihm in diesem Zusammenhang ebenfalls den Rücken decken werden. Darüber hinaus fordert er den Rücktritt des Yahoo!-Chefs Jerry Yang.Des weiteren hat er erneut Kontakt mit Microsoft aufgenommen und rief die dazu auf, über eine Alternative zur geplanten Komplettübernahme Yahoo!s nur nachzudenken, wenn gewährleistet werden könne, dass die Aktienkurse des Internetunternehmens wieder einen Wert von 33 Dollar erreichen (der momentane Kurs zirka beträgt 21 Dollar.). Das entspricht dem Kaufpreis, der von Microsoft anfangs geboten wurde. Yahoo! lehnte damals allerdings dieses 47,5 Milliarden Dollar schwere Angebot Microsofts als zu wenig ab.
Abgesehen von den Wünschen und Vorstellungen Icahns spielt sich auch sonst momentan einges im Unternehmen ab. Yahoo! will seine Geschäfte grundlegend umbauen, um so auf den steigenden Druck der Aktionäre und der Konkurrenz zu reagieren. So soll in Zukunft die Produktentwicklung eine zentrale Rolle in der Unternehmenspolitik einnehmen. Im Zuge der Umstrukturierung soll es künftig drei zentrale Sparten innerhalb des Unternehmens geben. Erstens die bereits erwähnte Produktentwicklung (Audience Product Division). Zweitens das US-Geschäft und drittens die interne Strategie und die Datennutzung.
Jerry Yang will so die Popularität und den Marktwert des Unternehmens in Bezug auf Internetsuche und Internetwerbung wieder in Schwung bringen.
30. Juni 2008
Normalerweise ist man gewohnt, dass alles was Google in die Hand nimmt zu Gold wird. Google News dürfte hier die Ausnahme der Regel sein.Trotz dass sich zahlreiche Zeitungsverleger bereits Horror-Szenarien ausgedacht haben, welchen möglichen Schaden das Google News Feature für sie anrichten könne, blieb der große Erfolg für das Feature bisher aus. Die News-Suche ist bei weitem nicht so populär wie andere Google Features. Bereits seit sechs Jahren existierend, kämpft Google News immer noch aus den Kinderschuhen hinaus und über die Mittelmäßigkeit zu kommen. Vor allem schafft es das Feature allerdings nicht, sich von der Konkurrenz abzuheben und diese abzuhängen.
Auch an Kritik wird nicht gespart. Vor allem die zäh vorangehende Aktualisierung der News wurde hier als negativ beurteilt. So dauerte es über eine Stunde, bis man eine Nachricht auf Google News sah, in der der Tod der amerikanischen NBC-Legende „Tim Russert” nachzulesen war.
Experten sehen auch keine all zu baldige Änderung dieses Zustandes. Viel mehr Potential hätten da Gmail und oder Google Maps. Ein Grund hierfür sei unter anderem auch das schleppende Wachstum des News-Angebots.
Immerhin kam Google News im Mai auf 11,4 Millionen Nutzer in den USA. Das ist Platz acht aller Newsportale in den USA. Sogar Yahoo! – normalerweise hat das Unternehmen immer das Nachsehen – hatte in der Vergleichszeit 35,8 Millionen Benutzer und nahm Platz eins ein. Schaut man sich das jährliche Wachstum an, bleibt das ebenfalls weit hinter der Konkurrenz zurück. 10 Prozent im Jahr sei zu wenig um ernsthaft mitkonkurrieren zu können.
Ein ähnlich gescheitertes Projekt Googles zeigt, dass es auch der Riese schwer hat, etwas Neues in den Markt zufriedenstellend zu integrieren. So floppte auch mehr oder weniger die Video-Plattform Googles.
Dass Google News im Moment von den Usern noch nicht so angenommen wird, sieht man auch darin, dass Google bislang noch keine Werbeanzeigen auf den News-Seiten geschalten hat. Traut man allerdings Gerüchten, so ist dies bereits in Arbeit. Google versucht sich indes „herauszureden” und so sagte Marissa Meyer – der Vice President ‚Search and User Experience’ bei Google -, dass bei einem Userportal weniger der Traffic, als vielmehr die Qualität zähle.
Auch wenn Google News im Moment noch nicht so der Renner ist, meinen Experten, dass es sich langsam etablieren wird und durch den Rückhalt des Internetriesen Google auch die nötige Ausdauer besitzt.
30. Juni 2008
DMOZ ist wohl eines der größten und redaktionell geführten Webverzeichnisse des Internets. Dabei wird das Webverzeichnis nicht von bezahlten Mitarbeitern in Schuss gehalten sondern ausschließlich von ehrenamtlichen Editoren.Der Einfluss des Verzeichnisses hat in den letzten Jahren zwar stark an Einfluss verloren, dennoch gehört für viele SEOs ein Eintrag bei DMOZ einfach dazu.
Dabei dauert es eine ganze Weile bis der Eintrag durchgeht. Wenn man einen Antrag gestellt hat, ist dies auch noch keine Garantie, dass man auch aufgenommen wird. Die Richtlinien sind streng und meist bekommt man auch keine Benachrichtigung, dass man aufgenommen worden ist und schon gar keine, wenn man nicht aufgenommen wird. Es bleibt einem also nichts anderes über, als immer wieder selbst zu kontrollieren, wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Wahrscheinlich nicht zu letzt auch aus diesem Grund werden immer wieder Stimmen laut, die behaupten, dass ein DMOZ-Eintrag nur noch über Bestechungsgeld funktioniert.
Nun gab es eine Studie, die sich mittels archive.org das DMOZ-Verzeichnis einmal etwas genauer angesehen hat. Mit archive.org kann man einen Blick in die Vergangenheit des Internets werfen und nachschauen, wie es in der Vergangenheit ausgesehen hat.
Hier wurde klar ersichtlich, dass gewinnbringende Kategorien, wie zum Beispiel „SEO” oder „Internet”, häufig aktualisiert werden und darüber hinaus auch gut gewartet sind. Aus der Studie geht heraus, dass Kategorien, die für die Editoren wenig bis gar nicht gewinnbringend sind, auch nicht aktualisiert und gewartet werden. Das umfasst beispielsweise die Kategorien „Malerei” oder „Nachschlagewerke”.
Zusammenfassend will diese Studie belegen, dass DMOZ keinen Aktualität mehr besitzt und nur von Editoren zum Geld machen benutzt wird. Die „Beweise” deuten darauf hin, lassen diesen Schluss allerdings nicht eindeutig zu.
30. Juni 2008
Google Trends wurde vor Kurzem um ein Feature erweitert. Google Trends for Websites heißt das gute Stück und ermöglicht die Traffic-Analyse einzelner Webseiten.Versucht man allerdings eine Traffic-Analyse für diverse Google-Dienste durchzuführen, bekommt man kein Ergebnis. „Your website does not have data to display” heißt es dann. Dass trifft sowohl für google.com und blogger, als auch youtube und picasa zu.
Die Erklärungsversuche von Google lassen zu wünschen übrig und sind mehr Ausflüchte, als Erklärungen.
Einleuchtender wäre, dass Google das aus diesem Grund nicht macht, weil gar keine vernünftigen Daten geliefert werden können. Das neue Google Trends Feature erfasst das Suchverhalten der Google User. Daher würden nahezu alle Google Dienste bei Google Trends einen Wert von fast 100 Prozent haben. Das Ergebnis wäre so auf jeden Fall verfälscht, was auch auf einen generellen Fehler von Google Trends hinweist. Dieser Makel wird allerdings auch nicht all zu leicht zu beheben sein.
27. Juni 2008
Eine Suchmaschinenoptimierung bringt eine Homepage auf die vorderen Plätze der Positionen bei den Suchmaschinen. Durch Suchmaschinenoptimierung in Bezug auf Homepages findet ein erfolgreiches Online Marketing statt. Umso besser eine Homepage im Ranking der Suchmaschinen platziert ist, umso höher ist die Besucherzahl auf der betreffenden Webseite. Wer das Ranking seiner Webseite in den Suchmaschinen verbessern möchte, kommt an den Maßnahmen einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht vorbei. Dabei muss einem bewusst sein, welche Maßnahmen der SEO von Notwenigkeit sind, um mit einer Webseite weit oben in den Suchmaschinen platziert zu sein. Eine Verbesserung der Platzierung von Homepages in den Trefferlisten von Suchmaschinen wie zum Beispiel Yahoo, MSN, Abacho und vor allen Dingen Google wird mit Hilfe der Suchmaschinenoptimierung von Homepages erreicht. Heutzutage ist eine gute Platzierung in den Suchergebnissen der Suchmaschinen ohne eine professionelle SEO gar nicht so ohne Weiteres zu realisieren. Im Gegenteil: Da mehr und mehr Unternehmen auf die Maßnahmen einer professionell durchgeführten SEO setzen, kommt man für den kommerziellen Erfolg einer Webseite gar nicht mehr umhin, ebenfalls eine Suchmaschinenoptimierung einzusetzen, um die betreffende Seite in den Trefferlisten der Suchmaschinen weiter oben platziert zu sehen und dadurch einen höheren Traffic (=Besucherstrom) zu generieren. Die Suchmaschinenoptimierung ist profan gesagt „ein Kind des Internet”, denn die SEO ist eine logische Maßnahme, die sich aus der Struktur und der Vorgehensweise von Google, Yahoo, MSN und Co einfach ergibt. Somit ist die SEO ein faszinierendes Beispiel dafür, wie sich ein Medium (in diesem Fall das Internet) permanent und vor allen Dingen unglaublich schnell aus sich selbst heraus weiter entwickelt.
27. Juni 2008
Es gibt viele Hinweise, die man befolgen sollte, um ein gutes Ranking zu erreichen. Es gibt aber mindestens genauso viele Hinweise über Dinge, die man besser unterlassen sollte.Einer dieser Hinweise ist, Cloaking zu vermeiden. Cloaking ist eine bestimmte Form der Weiterleitung (zum Beispiel Metarefresh oder Javascript). Suchmaschinen haben bekannte IPs. „Gewiffte” User haben dies zu ihrem Vorteil verwendet und die Suchmaschine auf eine andere Seite gelenkt, als den User. Mittlerweile sind die Suchmaschinen aber schlauer geworden und diese Technik funktioniert nicht mehr so einwandfrei wie einst.
Text auf der Seite zu verstecken ist schon ein sehr alter Hut. Früher machte man das einfach so, indem man den Text ganz klein und wenn möglich auch noch in derselben Farbe, wie der Hintergrund, geschrieben und dort alle Keywords mehrfach untergebracht. Eine neuere Taktik ist den Text mittels CSS verschwinden zu lassen. Beide Methoden werden von Suchmaschinen aber erkannt und können zum Auschluss aus dem Index führen.
Sogenannte Link-Frame Seiten werden von Suchmaschinen auch nicht gern gesehen. Link-Frame Seiten sind Seiten, die mehr als 100 Links beinhalten und ausschließlich dazu da sind den Wert der Seiten, auf die sie linken, zu erhöhen.
Wie auch im realen Leben, schickt es sich auch im Internet nicht eine schlechte Nachbarschaft zu haben. Das verringert den Wert der Wohnung bzw. der Seite. Eine schlechte Nachbarschaft bezieht sich hier auf Links zu anderen Seiten, die von Google bereits abgewertet wurden.
„Landing pages” oder auch sogenannte „doorway pages” sind bei einer sauberen Optimierung tabu. Solche Einstiegsseiten, die ausschließlich dazu gemacht werden, die Suchmaschine anzulocken, werden von diesen auch erkannt und das kann schlimme negative Konsequenzen nach sich ziehen.
Ist man Webmaster mehrerer Seiten, die beide womöglich noch einen guten PageRank haben, sollte man der Versuchung Stand halten, diese all zu oft untereinander zu verlinken. Für Google könnte das auch wie ein Tauschnetzwerk aussehen, was dann ebenfalls zu Abstrafungen führt.
27. Juni 2008
Google AdSense sollte man nicht auf der Seite verstecken. Schließlich bringen diese nur bei einem Klick Geld und nicht bei einer Einblendung. So muss man die Anzeigen an einem gut sichtbaren Platz unterbringen. Die Anzeige mit dem höchsten Klickpreis wird immer in dem Code des ersten Anzeigenblocks gestellt. Deshalb sollte man darauf achten, diesen an einen strategisch besonders relevanten Platz zu stellen
Eine für viele bewährte Methode, um die AdSense-Anzeigen gut zu platzieren, ist die, die Anzeige im Content, also im Fließtext, unterzubringen.
Die von Google maximal zugelassene Anzahl an AdSense-Blöcken pro Seite (nämlich 3) sollte nur auf Seiten verwendet werden, die auch wirklich viel Content beinhalten. Ansonsten könnte die Anzeige zu aufdringlich, oder offensichtlich wirken, was die User dann eher abschreckt die Anzeige zu klicken.
Auch die Linkfarbe in den Anzeigen spielt eine entscheidende Rolle. Der Internet-User ist es gewohnt, dass Links in blau sind, deshalb sollte man diese Gewohnheit für sich nützen.
Von vorgefertigten AdSense-Vorlagen ist abzuraten. Man sollte die Anzeigen immer an die eigene Seite anpassen. Etwas Vorgefertigtes könnte sich zu sehr vom Rest der Seite abheben, was dann zu weniger Klicks führt.
Ein Artikel sollte sich jeweils mit einem Thema beschäftigen, zu dem dann relevante AdSense-Anzeigen aufscheinen. Wird über zu viele Sachverhalte auf einmal berichtet, verliert auch die Anzeige an Attraktivität und wird weniger häufig geklickt. Hier ist es auch wichtig zu erwähnen, dass man den Bereich, den Google für die Schaltung der Anzeige craweld, einschränken kann. Dies sollte man für den Zentralbereich der Seite vornehmen.
Man muss nicht alles nehmen, was man von Google an Anzeigen serviert bekommt. Im Gegenteil man kann auch Anzeigen von Domains für seine Seite sperren lassen. Dies sollte man auch tun und „unseriöse” Anzeigen nicht auf seine Seite lassen. Dies wird auch durch einen höheren Klickpreis belohnt und macht auch ein Bild, dass die Anzeigen relevant sind für das behandelte Thema.
Man sollte die Anzeigen auch beobachten. Wechseln diese nicht oft, oder wiederholen sich sogar, bedeutet dies, dass es für das Thema nicht viel AdWords-Treibende gibt. Ist dies der Fall, sollte man sich ein anderes Thema überlegen. Zum Beobachten gehört auch, dass man die einzelnen Anzeige-Blöcke channelt. Das hat den Vorteil, dass man die einzelnen Blöcke untereinander vergleichen kann und anhand der Analyse optimieren kann.
Generell ist zu sagen, dass Text-Anzeigen gegenüber Bild-Anzeigen zu bevorzugen sind, denn sie werden von den Usern viel häufiger gelickt.
Hat man AdSense-Anzeigen auf seiner Seite, sollte man nicht mehr all zu viele andere Links auf die Seite stellen, da dies dann zu einem Streuverlust führen kann.
Darüber hinaus, kann auch eine Suchmaschinenoptimierung den Traffic auf der Seite erhöhen, was auch sicher eine Erhöhung der Klicks und somit der Einnahmen mit sich bringen wird.
27. Juni 2008
Das Internet ist voll von SEO-Angeboten. Auch der Preis variiert in nach Oben und nach Unten praktisch ohne Grenzen.Hier ein paar Tipps, damit Sie sich leichter für den richtigen SEO entscheiden können.
Zuerst sollten Sie sich Gedanken über ihre eigenen Ziele machen und was Sie mit Ihrem Internetauftritt bezwecken wollen. Darüber hinaus sollten Sie sich auch Gedanken darüber machen, was sie sich von einer Suchmaschinenoptimierung erwarten und welches Ziel diese haben sollte.
Als nächstes sollten Sie sich erst einmal in Ihrem Umfeld etwas umhören. Fragen Sie Ihre Partner mit wem Sie zusammenarbeiten. Das hat den Vorteil, dass sich Ihr Partner wahrscheinlich in einer ähnlichen Branche, wie Sie selbst befinden wird und deshalb die gleichen oder ähnliche Ziele verfolgen wird. Versuchen Sie die Vorteile der Mund-zu-Mund-Propaganda zu nutzen.
Haben Sie einen SEO im Auge, begnügen Sie sich nicht mit dem erst besten Angebot. Versäumen Sie es nicht mehrere Angebote einzuholen und unter ihnen zu vergleichen. Vergleichen Sie die Angebote vor allem hinsichtlich der Ziele, die Sie sich vorher überlegt haben.
Neben den Angeboten der verschiedenen SEO-Anbieter empfiehlt es sich auch Referenzen anzufordern. Welche Projekte wurden vom jeweiligen Dienstleister bereits optimiert und wie sah der Erfolg dabei aus?
Es ist auch von Bedeutung, dass Sie sich nicht nur auf elektronischen Kontakt mit Ihrem bevorzugten Optimierer beschränken. Nehmen Sie auch telefonischen Kontakt auf, oder besser noch, vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch, um sich auch einen persönlichen Eindruck zu machen. Vertrauen Sie auf Ihre Menschenkenntnis und seien Sie kritisch, denn schließlich handelt es sich bei einer Suchmaschinenoptimierung um eine lange Zusammenarbeit, die Hand und Fuß haben muss.
Sind Sie nun soweit, dass Sie bereits einen Vertrag in Händen halten, lassen Sie diesen von einem Anwalt überprüfen, bevor Sie Ihn unterschreiben. Auch Sie sollten Ihn sich noch einmal genau durchlesen und mit Ihren vorher definierten Zielen vergleichen.
23. Juni 2008
In letzter Zeit gibt es zahlreiche Neuerungen bei den Suchmaschinenergebnissen bei Google. Angefangen bei Videoeinbindungen, über Karten aus Google Maps und so weiter.Jeder kennt das folgende Problem: man sucht im Internet nach Informationen und viele der Seiten der Suchmaschinenergebnisse sind Flash-Seiten, die ein lang ladendes Intro haben, das erst einmal downgeloaded werden muss.
Google hat nun „Mitleid” mit den Usern und führt den User auf Wünsch direkt zur Seite und überspringt dabei das Intro. Dafür wurde in den Suchmaschinenergebnissen der Punkt „Skip Intro” eingeführt, was dem User das Laden eines lästigen Intros erspart.
Diese Neuerung ist klarerweise keine weltbewegende, zeigt aber, dass Google wirklich ständig um Usability bemüht ist und versucht seine Suchmaschinenergebnissen ständig zu verbessern, um die Informationssuche zu erleichtern und zu optimieren.
Die Designer, die viel Zeit und Arbeit in die Erstellung der aufwendigen Flash-Intros gesteckt hat, wird das eher weniger freuen, wenn diese in Zukunft immer mehr umgangen werden wird.
23. Juni 2008
Meist ist nur von positiven Rankingfaktoren die Rede, die die Position einer Seite steigen lassen. Es gibt allerdings auch umgekehrt eine Vielzahl an Einflussfaktoren, die das Ranking fallen lassen können. Diese Faktoren sind nicht ganz eindeutig und werden in der SEO-Welt oft heiß diskutiert. Sie zu vermeiden, kann allerdings nie wirklich schaden! Darum hier ein paar Dinge, die man nach Möglichkeit nicht machen sollte.Der erste Punkt bezieht sich auf die Verwendete Technik. Google mag es nicht, wenn der Server oft „down” ist, Seiten nur langsam reagieren, oder selten erreichbar sind. Solche Webpages werden von Google abgewertet. Umgekehrt wird ein zuverlässiger Server als positiv bewertet und steigt somit in den Rankings.
Schon ein alter Hut, aber dennoch von Relevanz sind die Meta-Tags „Keywords” und „Description”. Hier besonders negativ sind überladene Descriptions und Meta-Keywords. Die Keywords sollten sich auf ungefähr zehn beschränken und die Description sollte nicht mehr als 160 Zeichen beinhalten. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass die Keywords und die Descriptions nicht für alle Seiten gleich sind, sondern immer unterschiedlich.
Auch nicht unbekannt dürfte die „doppelter Content”-Thematik sein. Google erkennt mittlerweile wer der Urheber eines Artikels ist und indiziert nur diesen. Es sollte also auf Individualität geachtet werden, um nicht Gefahr zu laufen, nicht indiziert zu werden.
Eine früher durchaus beliebte Methode, um eine Seite weit nach vorne zu bringen war das sogenannte Keyword-stuffing. Dabei wurde das relevante Keyword so oft als möglich auf der Seite untergebracht, häufig auch mittels unlauterer Methoden, wie etwa verstecktem Text. Google ist mittlerweile in der Lage dies zu erkennen und bestraft ein solches Vorgehen auch dementsprechend mit fallenden Platzierungen.
Man sollte auch die eigenen Links zu anderen Seiten pflegen. Hat man beispielsweise einen Link auf der eigenen Seite zu einer Seite, die von Google bereits abgestraft wurde (zum Beispiel wegen Spam), wird auch die eigene Seite negative Auswirkungen spüren. Vor Links von Spamseiten braucht man allerdings keine Angst zu haben, da das ein Webmaster selten beeinflussen kann.
Etwas neuer dürfte sein, dass Mittlerweile auch das User-Verhalten auf einer Seite mit einzubeziehen scheint. So wird eine schnelle und hohe Absprungrate von der Seite von Google als negativ gewertet, was die Platzierung dann wiederum negativ beeinflusst.
23. Juni 2008
Die Suchmaschine Google hat in letzter Zeit immer wieder neue Richtlinien herausgebracht, die alle in eine Richtung wiesen: Google machte immer deutlicher klar, dass die Suchmaschine etwas gegen getauschte, oder verkaufte Links hat, bzw., dass alle Arten von Links, die nicht natürlich gesetzt worden sind (also als wirklich Empfehlung), „böse” sind.Linkstealth ist nun eine Technik mit der man Links vor der Suchmaschine tarnen kann.
Wofür werden solche getarnten Links eingesetzt? Klarerweise nicht, um die natürliche (also die von Google gewünschte) Verlinkung zu tarnen.
Linkstealth soll beim reziproken Linktausch verhindern, dass Google erkennt, dass es sich um einen solchen handelt. Stellt man das ganze richtig an, hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen erkennt die Suchmaschine die unlautere Methode nicht, zum anderen profitieren beide Parteien von einem qualitativ hochwertigen Link (da reziproke Links generell eher abgewertet werden, bzw. sich an Wert aufheben).
Die Methode ist ganz einfach und man könnte sie als trianguläre Verlinkung bezeichnen. Hat ein Webmaster zwei Domains, kann er im Zuge eines Linktausches von seiner Seite „A” einen Link zur Seite des Partners setzen. Der Partner linkt nun nicht wieder auf die Seite „A” zurück (dann wäre der Linktausch wieder reziprok), sondern er linkt auf die zweite Seite des Webmasters Seite „B” zurück. Seite „B” muss dann klarerweise die Seite sein, die man versucht zu optimieren.
Eine weitere Methode, die allerdings schon stark grenzgängig ist (und die Grenze eventuell auch schon überschreitet) ist die Nutzung eines sogenannten Link-hubs. Hier wird eine spamfreie Seite ins Internet gestellt, die nun mit Links aus vielen verschiedenen Blogs und der gleichen versorgt wird. Man versucht den PageRank der Seite so hoch wie möglich zu treiben, um von dieser dann auf die eigentlich zu optimierenden Seiten zu linken, oder man nützt diese Seite dann als vorher beschriebene Seite „A”, um wieder auf Linkpartnerschaften-Fang zu gehen.
Es versteht sich von selbst, dass sich dieser Beitrag als Information und nicht als Anregung zur Nachmachung versteht.
22. Juni 2008
Auf Netlog, einer Online-Plattform, können User miteinander kommunizieren und ihren Bekanntschaftskreis erweitern und pflegen. Auf der Seite kann man sich mit Freunden unterhalten, Leute kennenlernen, Videos und Fotos austauschen, Gruppen beitreten etc.Netlog erreicht allein in Deutschland jedes Monat 1,3 Millionen Unique User, welche im Schnitt 177 Minuten auf den Seiten von Netlog verweilen und hat darüber hinaus monatlich 676 Millionen Page Views. Yahoo! und Netlog vereinbarten nun eine mehrjährige Zusammenarbeit, welche vor allem für Werbetreibende interessant sein dürfte. Denn aus den oben genannten Zahlen geht hervor, dass über eine kombinierte Werbebuchung auf Yahoo! und Netlog über einem Drittel der deutschen Internetuser erreicht.
Täglich greifen 30 Millionen Menschen in 19 verschiedenen Sprachen auf Netlog zu. Darüber hinaus erhielt das Online-Portal im Jahr 2007 den Red Herring Europe 100 Award und wurde im Rahmen des Awards zur besten Community-Website des Jahres in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien gekührt.
Für Yahoo! ist vor allem die große Weitreiche von Netlog ein entscheidender Grund für die Kooperation gewesen. Das Zielpublikum von Netlog befinde sich in den aller meisten Fällen zwischen 15 und 24 Jahren, was für Werbetreibende die diese Zielgruppe haben garantiere, dass sie auch diese erreiche und so wenig wie möglich Streuverlust haben. Somit werden auch das Branding und die Performance erheblich verbessert werden können.
Für den Werbeerlös auf User Generated Content Seiten und Social Communities wird eine starke Steigerung von 1,6 Mrd. Dollar im Jahre 2007 auf 8,2 Mrd. Dollar bis zum Jahre 2011 prophezeit.
Darüber hinaus sind sich die Pressesprecher beider Unternehmen darüber einig, dass die Zusammenarbeit eine optimale Ergänzung des jeweils anderen mit sich bringe und somit auch der Werbetreibende seine Vorteile daraus ziehen könne.
22. Juni 2008
Ein Interview mit dem Forschungsleiter von Google (Peter Novrig) gibt neue Einblicke in die Funktionsweise des Google-Algorithmus. So besteht das Ranking bei einer Suche mit Google aus zwei Phasen.Die erste Phase bezeichnet Novrig als die „Offline-Phase”. Hier werden vom Googlebot indizierte Seiten analysiert und anschließend – auf der Analyse basierend – 200 Signale herausgerechnet. Als solche Signale bezeichnet er beispielsweise den allseits bekannten Google PageRank, oder die Linkstruktur einer Seite. Diese Berechnungen und Analysen sind sehr zeit- und rechenaufwändig betont er.
Die zweite Phase des sogenannten Ranking-Algorithmus ist die „Online-Phase”. Diese Phase kommt erst zu Einsatz, wenn ein Google-Suchender einen Suchbegriff bei der Suchmaschine eingibt. Für das Keyword erstellt Google zunächst eine Liste mit allen Dokumenten, die das gesuchte Wort beinhalten. Die gesamten Dokumente werden dann anhand eines eigens konzipierten, schnellen Algorithmus mittels der extrahierten Signale aus der Offline-Phase geranked.
Spannend ist, dass die nötigen Optimierungen der Online-Phase nach wie vor von menschlicher Hand durchgeführt werden. Spannend deswegen, weil sich eigentlich gerade hier ein technischer, lernender Algorithmus anbieten würde. Novrig betonte, dass Google sehr wohl über solche maschinellen Algorithmen verfüge, die teilweise sogar bessere Ergebnisse bringen, als der Mensch. Das große Manko des Algorithmus sei allerdings, dass er nur mit im Training vorgekommen Situationen fertig wäre. Eine unerwartete Suchanfrage, die er im Training nicht durchgemacht hat, hätte demzufolge fatale Auswirkungen.
Interessant ist auch, dass Google eine riesige Anzahl an Daten vom User speichert. Vor allem, wie der User mit den Suchmaschinenergebnissen umgeht, ob er sie beispielsweise klickt, oder nicht. Darüber wurde schon lange spekuliert und ist somit auch nichts Neues. Neu dürfte den meisten allerdings die Tatsache sein, dass diese gespeicherten Daten (noch?) keinen Einfluss auf die Positionierung einer Seite haben. Für solche Bewertungen hat Google immer noch ein eigenes Team von Ratern engagiert, die sich mit diesen Dingen befassen.
Der Grund liegt darin, dass bei einem Versuch, das Userverhalten mit in das Ranking einfließen zu lassen, keine großen Veränderungen mit sich brachte. Das liegt wahrscheinlich darin, dass User von Vorn herein eher auf die ersten Ergebnisse klicken, unabhängig davon, ob deren Qualität nun gut ist, oder nicht. So haben Seiten, die weiter hinten in den Suchmaschinenergebnissen gelistet sind, weniger Chancen ein positives Ranking zu bekommen, auch wenn deren Inhalt vielleicht sogar besser ist, als der Inhalt der Webseite auf Platz Eins.
Da liegt dann auch der Vorteil der Google-Ranker. Sie bewerten die einzelnen Seiten unabhängig von deren Platzierung, was somit eine objektivere Bewertung mit sich bring. Die daraus gewonnen Daten fließen dann wieder in den neuen Algorithmus mit ein.
22. Juni 2008
Der Geschäftsführer von Puls 4, Markus Breitenecker, ist seit Start des neuen Fernsehsenders darum bemüht gratis Fernsehen mit Web 2.0 zu verbinden. Seit 26. Mai 2008 läuft nun auf dem besagten Sender täglich um 19:40 die Sendung „Puls 4 – Google Trends”. In der Sendung werden die täglichen Such-Trends der Österreicher präsentiert. So werden jeden Tag die Top Fünf Ranking-Bereiche der gegoogelten Suchwörter zusammengestellt und in relevante, ansprechende Beiträge verpackt.Der Moderator, Norbert Oberhauser, beleuchtet so jeden Bereich und dessen Hintergründe mit ausführlichen Informationen. Dazu werden auch Studiogäste geladen und um ihre Ansichten und Meinungen befragt.
Das Sendeteam besteht aus 20 Personen, welche von Google Österreich täglich die Suchtrend-Themen der Österreicher erhält. Die Rankings setzen sich aus den am meisten gesuchten Keywords zusammen bzw. aus den Top-Aufsteigern des Tages.
Ein solches Tv-Format ist in diesem Sinne eine Neuheit. Denn zum ersten Mal bestimmt hier der User den Inhalt des Tv-Programmes und nicht die Redaktion. Der Unternehmenssprecher Googles für Nord- und Zentraleuropa zeigt sich begeistert über diese neue Tv-Sendung und unterstreicht dessen weltweite Einzigartigkeit.
Neben den Top Fünf Rankings des Tages werden auch ernste, skurrile und auch witzige Geschichten über Google eröffnet. So wurde in einem Beitrag beispielsweise erwähnt, dass Internetuser bereits 786 Schreibweisen ausprobiert haben, um nach „Britney Spears” zu suchen.
22. Juni 2008
Für die Einleitung einer gigantischen kulturellen Revolution wurde die Suchmaschine Google nun auch ausgezeichnet. In der Sparte „Kommunikation und Humanwissenschaften” erhielt Google die spanische Ausgabe des Nobelpreises: den Prinz-von-Asturien-Preis von Oviedo. Die Jury des Preises lobte, dass es mit Google möglich sei, dass Millionen von Menschen ohne wirtschaftliche, sprachliche oder ideologische Barrieren in Sekunden zahllose Informationen beziehen können.Der Prinz-von-Asturien-Preis wurde erstmals 1981 im Fürstentum von Asturien vergeben und seither werden jährlich Einzelpersonen, Institutionen oder Gruppen aus der ganzen Welt in acht verschiedenen Kategorien ausgezeichnet: Kunst, Literatur, Forschung, Sport, Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften, Eintracht und internationale Zusammenarbeit.
Der Preis selbst ist mit 50.000 Euro pro Kategorie dotiert. Die Preise werden im Herbst im Rahmen einer feierlichen Zeremonie vom spanischen Thronfolger Filipe (dem Prinzen von Asturien) in Oviedo (der Hauptstadt des Fürstentums) verliehen.
22. Juni 2008
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