Tagesarchiv für den 20. Mai 2008

Gekaufte Freunde

Das Google Ranking orientiert sich in erster Linie an der Anzahl der Backlinks, die von außen auf die Seite gesetzt wurden. Deshalb ist es eines der Ziele von Suchmaschinenoptimierern, eine Site an Suchmaschinen anzumelden und die Site bekannt zu machen. Es gibt Programme, die das versprechen. Sogenannte Suchmaschinen-Anmeldeprogramme. Und es gibt Dienste, die man ordern kann die versprechen durch Eintragung in tausende Suchmaschinen das Ranking schnell und positiv zu beeinflussen. Beides bewegt sich im grauen Bereich, anders als bei einem Handwerk kann niemand dafür garantieren, dass eine Suchmaschinenoptimierung auch kurzfristig das gewünschte Ergebnis erzielt. Es kann sogar sein, dass die Suchmaschinenoptimieren am Anfang funktioniert, die Site aber im Anschluss absackt weil die Richtlinien der Suchmaschinen nicht eingehalten wurde. Eine Site, die durch Google einmal abgestraft wurde, kommt so schnell nicht wieder auf die ersten Plätze, sondern verweilt in der Regel im Filter. Dienste, die die Site bei den Suchmaschinen und Webkatalogen anmelden, sollten deshalb mit Vorsicht genossen werden. Die Werbung und die Webesite ist geduldig. Hier kann alles mögliche behauptet werden ohne dass der Anbieter in der Pflicht ist, das auch zu beweisen. Im Zweifelsfall sollte man immer bedenken, dass das was man im Internet recherchiert auch den Leuten von Google Mitarbeitern und Crawlern bekannt ist. Mit den Programmen, die zum Bewerben der Site angeboten werden ist es ähnlich. Google ist auch in der Lage, Muster bei der Entwicklung von Linkzuwächsen zu erfassen. Wenn immer dieselben Sites bezogen werden ist das einfach verdächtig. Es gibt aber auch Programme, die gut steuerbar sind. Wenn man das Linkwachstum selbst regeln und formen kann, sieht die Sache schon wieder etwas anders aus. Das wäre dann durchaus nützlich. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ein Marketing einer Site grundsätzlich falsch oder unmöglich ist. Vielmehr sollte man auf  ein natürliches Linkwachstum, sowie auf gutes, zielgruppenspezifisches Arbeiten achten.

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Sandbox riskieren…

Es gibt in der Suchmaschinenoptimierung den Begriff: Sandbox. Google verhält sich neuen Seiten gegenüber immer etwas skeptisch. Das hat eigentlich auch seinen Sinn und ist gut so. Alte Seiten die qualitativ hochwertigen  Inhalt bieten würden ansonsten schnell von Unfug überwuchert werden. Google hat aus Eigeninteresse schon dass Bestreben, dass die Sites die gefunden werden, valide sind. Schon jetzt ist es manchmal eine Qual sich durch den grossen Berg an Information durchzuarbeiten und die richtige Information zu finden. Man könnte ja ansonsten auch eine andere Suchmaschine nehmen als Google. El cliente es mobile. Unter Umständen zumindest, es gibt ja noch Yahoo et al. Bis eine neue Site im Index aufgenommen wird, kostet das den ein oder anderen einiges an Nerven. Der Benutzer sollte hier allerdings sich in Geduld üben. Manch windigen Suchmaschinenoptimierer versprechen, dass die Site innerhalb weniger Wochen nach oben gehyped wird. Funktioniert manchmal, manchmal geht’s auch anschliessend wieder abwärts. Sollte Google den Eindruck gewinnen, dass hier gemauschelt und manipuliert wird, wird die jeweilige Seite abgestraft. Nur mit Geduld kommt man aus der Sandkiste heraus. Kluge SEO´s melden aber auch einfach eine Domain an und lassen diese wie einen guten Wein über einige Monate hinweg reifen und starten dann mit dem Bau der Site. Oder sie kaufen eine länger indexierte Site, damit der Linkaufbau schneller vorangebtrieben werden kann. Hektik ist jedenfalls der falsche Weg aus der Sandbox.

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